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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ambi Light (r)


Autor: beginner (Gast)
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Hi,


die neuen lcd's haben ja so tolle hintergrundbeleuchtungen.

könnte man die nicht selber basteln?
bei 3,2,1 meins gibt es fertige lösungen für 35€.

aber basteln ist doch viel schöner.

wie funktionieren die?

werden die an den scart anschluß gesteckt und nutzen die die rgb pins?

hat jemand eine idee wie so etwas geht oder vielleicht ahnung davon?

wäre für jeden tip dankbar.

mfg
beginner

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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lach
danach hatte mich ein bekannter gestern auch angefragt..
problem sehe ich in den LEDs welche nehmen??
RGB LEDs liegen bei 1,50EUR ca. und da braucht man schon einige

Gruss

Autor: beginner (Gast)
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echt?

zufälle gibts  fg


naja, ich dachte so an superhelle.
hab hier noch ne handvoll liegen.
sollte zum testen reichen denke ich.

aber wie werden die angesteuert?
direkt von den pins...???

habe gerade keine creatie phase...

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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per PWM??
jede Farbe einen PWM Kanal ;)

Autor: Toni M. (Gast)
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>>bei 3,2,1 meins gibt es fertige lösungen für 35€.

Gibt es dazu einen Link? Ich habe nur Fernseher mit Preisen in höhe
eines alten kleinen Gebrachtwagen gefunden.

Das ansteuern der LEDs ist ja noch nicht einmal das größte Problem. Was
soll man selber bauen, womit erkannt wird auf welcher Seite des Bildes
grade welche Farbe sehr kräftig ist.
Das orginal unterscheidet ja zwischen links und rechts und erzeugt erst
so ein 'schönes' Licht.

Und wer jetzt ankommt und sagt: "Is ja einfach. Eine Zeile hat (fast)
16kHz. Einfach die ersten und letzten µS abtasten und fertig", der
mögt bitte mal ganz tief in sich geh'n und ein Schaltplan und ggf.
Firmware für einen µC mit veröffentlichen.

Wenn es nämlich wirklich soooo einfach wäre, müsste man nicht
nachfragen, wie man sowas selbst bauen kann!

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Toni M.
Das ist eine andere sache..
hintrgrund bzw. anforderungen waren..
er wollte ein Ambilight ueber USB / RS232 fuer deine Settopbox haben..
regeln / steuern wollte er das ganze eben per software im PC

Gruss jens

Autor: beginner (Gast)
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Hi,

bei 3,2,1 meins einfach nach 5830557450  suchen.
heißt dort loomy light.

nein,nein, ich wollte nichts steuern,ich woltle nur so ein ding basteln
und an meinen fernseher klemen.

mfg
beginner

Autor: Toni M. (Gast)
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Danke für die Ebaynummer.
Aber eif dem einen Bild sieht es so aus, als ob es nicht 100%ig wie
beim Orginal ist.
Links und rechts werden nicht als getrennte Seiten abgefragt. Beide
Seiten haben das gleiche Licht.
Dafür muss man keine 35€ ausgeben!

Es freut mich, das wir beide auch das gleiche meinen! Ich hoffe mal,
das es irgendwie eine Lösung gibt.

Wenn es dir aber reicht, das beide Seiten gleich beleuchtet sind,
brauchst du wahrscheinlich noch nicht einmal viel mit PWM und so
rumspielen. RGB von der SCART-Buchse abgreifen, Spannungen mit OP
verstärken und zu jeder verstärkten Spannung die passende LED
anklemmen.

Autor: alex (Gast)
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bei ebay steht aber nix davon dass die Farbe der Beleuchtung von dem
Fernseh Bild abhängig ist. Die gibts da nur in verschiedenen Farben zu
kaufen.

Autor: Toni M. (Gast)
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Ich hatte mir das noch garnicht durchgelesen. Das ist ja noch viel
schlechter!
Einfach zwei CCFL die immer an sind. Toll!

Aber was sagen die Experten? Lässt sich das Prinzip von Philips
nachbauen?
Jeder Seite leuchtet so wie die Farbintensität des Bildes grade ist?
Wenn ja, wie? (Am besten mit einem AVR ;)

Autor: Andreas (Gast)
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Beim RGB auf dem Scartanschluss liegt der Synchronimpuls auf dem
Grün-Signal. Ich würde sagen, man klemmt die 3 Anschlüsse über OPs an
den ADC und tastet mal fleißig ab. Man kann dann daraus einfach
PWM-Werte für die LEDs berechnen. Wenn man es jetzt schafft den
Synchronimpuls zu verarbeiten, sollte man es doch schaffen, die linke
und rechte Bildhälfte separat zu verarbeiten (=> für jede Seite Werte
separat integrieren und dann entsprechend skalieren).

Autor: beginner (Gast)
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echt?
so eine scheiße.
das kommt davon wenn man sich die ebay beschreibung nicht richtig
durchließt.

naja, irgendwie macht philips das ja.

aber mit dem syncronimpuls arbeiten wird aufwändig denke ich.

hätte irgendwie ne einfachere lösung gedacht...


mfg
beginner

Autor: Läubi (Gast)
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Autor: Toni M. (Gast)
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Danke Läubi. Wo genau sollte man da was finden? Vielleicht sollte man da
diesen Beitrag auch nochmal verlinken. Dann gibt es schon zwei Beiträge,
in denen es noch keinen Ansatz einer Lösung gibt die sich dann auf sich
gegenseitig beziehen.

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-259837.html#new
Der Link könnte schon mehr Erfolg bringen.
Ich denke mal PWM ist nicht grade nötig für diese Anwendung. Die
Modulation übernimmt die Signalstärke der Farben ja fast von selbst.
Die Spannung könnte man ggf mit einer (3) OP-Schaltungen anpassen und
dann muss man sich "nur" noch drum kümmern, das links und rechts
andere Lichter leuchten.
LM1881 und TVP5150 wären zwei IC's die ich da gestern auf die schnelle
noch gelesen habe, die evtl hilfreich sein könnten.
Wenn ich mal Zeit habe schau ich mir die Datenblätter an.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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interessant, lese gerade mit.
Warum sagt man denen im Roboternetz nicht, wie die Schaltung mit dem
OPV richtig aussehen muss? Komisch...

Man braucht im prinzip den Zeilenimpuls. Bis 20us nach dem Zeilenimpuls
lädt man einen kleinen Kondensator übern 4066 mit z.B. dem Signal aus
dem "Blaukanal" auf. Wenn 40us um sind dann für weiter 20us einen
zweiten Kondensator via 4066 mit dem Signal aufladen und "merken"
(Sample&Hold). Die sich einstellende Gleichspannung könnte man dann
hernehmen und auf die Linke bzw. rechte Seite der LEDs geben (wie auch
immer, PWM oder analog). Wenn man die Steuersignale des 4066 mit der
Entsprechenden Farbe über einen kleinen Widerstand zum Signal addiert,
hat man gleich eine optische Rückmeldung auf dem Schirm, in welchem
Bereich sich die Sache abspielt.
habe sowas mal für SW gebaut und mit dem Kondensator (Der
Spannungänderung über diesem) auf Bildinhaltsänderungen reagiert.
Wer keinen LM1881 (oder wars ein LM8118?) kann auch einen OPV nehmen.
Ich habe mal einen VÜB7000 von ELV aufgebaut. An dieser Schaltung habe
ich mich orientiert, was die Syncronimpulsaufbereitung anbelangt.
Ist aber alles analoger Kram und ewig her, die Zeitverzögerung
(20us,40us,60us) habe ich damal mit einer Kettenschaltung aus 4xNE555
gemacht. Die Platine habe ich vielleicht noch in meiner Platikkiste -
ich seh mal nach.
Axel

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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gefunden, lag ganz unten. sieht schon etwas ramponiert aus. die
verkleinerte Version des Bildes im Anhang.
Mit den vier Potis kann man ein Viereck auf dem Monitorbild
hervorheben. Wenn sich da drinne was ändert, gibt es Alarm.
Man kann aber auch einen Transistor nehmen, wie im Roboternetz´...
Axel

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Könnte man nicht dafür den TVP5150 von TI oder einen vergleichbaren
einsetzen? Der detektiert den HSYNC-Impuls und stellt ihn an einem
separaten Pin zur Verfügung. Da der HSYNC-Impuls ja relativ
vorhersagbar regelmäßig kommt, müßte es doch machbar sein, VOR diesem
Impuls ein paar Bildwerte zu samplen?!?

Greetz
KMT

Autor: AxelR. (Gast)
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haste denn einen tvp5150?

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Nich wirklich; bin nur zufällig in einem anderen Thread auf diesen
Baustein gestoßen und dachte mir, der wäre für so etwas gut einsetzbar.
Gibts da Schwierigkeiten, den bei TI als Sample zu kriegen?

Falls das nicht machbar ist, gab es doch in analog-TVs (wenn ich mich
dunkel an die Zeit vor der Digitalitis erinnere) Sync-Separator-ICs in
der Horizontalstufe... Damit müßte doch auch was zu machen sein?!?

Greetz
KMT

Autor: AxelR. (Gast)
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Du musst beim TVP das YVU in RGB umrechnen. Den Schaltkreis kann man
sicher als VideoGrabber verwenden, wenn man mit den Daten was anfangen
will. Da kenne ich mich nicht so sehr aus. Ich täts eben analog machen,
wenn ich es machen müsste (Muss ich ja zum Glück nicht).
Sind denn die drei Ausgänge beim TVP analoge Ausgänge, oder liefert der
Schaltkreis ein serielles Signal?

Autor: basti (Gast)
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@Axel: das ist doch ne schaltung aus nem alten rft verstärker da auf dem
bild, oder? (oder ist die aus nem tuner?)
ganz schön viele ossis hier! FREUT MICH! hehe

Autor: AxelR. (Gast)
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Du meinst die LED Zeile? Yo Mann!
Aber nur die, der Rest ist ausm Kopf und die Syncaufbereitung ausm
VÜB700 von ELV. Ich ärgere mich, das ich die Schaltung nicht aufgemalt
habe - Dokumentation ist alles,sagt mein Chef immmer. Jetzt weiss ich,
was er meint.

Wie mach ich denn nun ausm FBAS ein RBG-Signal OHNE viel Sackstand?
Auf die Vorteile des PAL Signals könnte ich zur Not verzichten, um die
Laufzeitkette einzusparen. Also abgeshen von evtl. Farbvefälschungen,
die bei einem "Wegrationalisieren" des Phasenvergleiches der
Farbmodulation zwischen zwei Zeilen stattfinden, müsste das doch
irgentwie machbar sein. ,oder?
Um einen Farbhilfsträger werde ich nicht umhinkommen - jemand schonmal
sowas gemacht?

Gruß
AxelR. [Potsdam]

Autor: Toni M. (Gast)
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>Da der HSYNC-Impuls ja relativ
>vorhersagbar regelmäßig kommt, müßte es doch machbar sein, VOR diesem
>Impuls ein paar Bildwerte zu samplen?!?

Vor ist ja im Prinzip etwas länger nach dem Signal.
Bei 25 Bildern pro Sekunde fällt es wohl kaum auf wenn die eine Seite
ein Bild Verzögerung hat.
Aber wie soll es geht, die Werte zu speichern und zu verarbeiten.
Das mit den Kondensatoren will mir noch nicht so in den Kopf.

Aber reicht es nicht, das RGB-Signal zu nehmen. Was ja aus fast jeder
SCART-Buchse eines Fernsehers kommt (auch die billigen können das
meistens! Ausnahme einige ältere "Ost-Geräte"), das Sync-Signal und
dann die LED's einzuschalten?

Da es sich bei SCART um Leistungsanpassung handelt sollte der Abgriff
der Farbspannungswerte hochohmig sein und die Spannung muss verstärkt
werden. Ich würde da aus dem Bauch heraus einen (bzw. sechs) OP('s)
nehmen. Oder geht es einfacher/billiger?

Dann das Signal für den Zeilenwechsel erkennen und eine bestimmte Zeit
(etwa 2/5 des Bildes) die LED's (Rot, Grün und Blau oder RGB-LED's)
einschalten. Die OP's müssten dann so abgestimmt werden, das sie dann
je nach Spannung der einzelnen Farben ihre volle Leuchtkraft haben oder
hat nur einen gewissen Anteil.
Dann eine Pause (dem entsprechend 3/5 des Bildes) in der nichts
passiert.
Und zum Schluss (die restlichen 2/5) das gleiche für rechts.
In der Praxis wird man sehen, ob und wenn ja, es flackert. Dann müsste
man evtl die LED's mit Kondensatoren puffern?!?

Ich denke ein µC wäre für so eine Aufgabe (die Zeilenfrequenz + die
Aktionen die durchgeführt werden müssten) zu langsam. (Zumindest ein
AVR oder gar ein PIC). Ein ARM ist will etwas überdimensioniert.

Hört sich alles noch relativ einfach an wenn man es diskret aufbauen
will. Aber wie sieht der Schaltplan dazu aus???

Oder meint ihr, mein Ansatz ist völlig verkehrt?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Das Kästchen sollte schon universell anwendbar sein. Aus meine TV kommen
zwar auch RGB-Signale raus, aber an der Scart Buchse hängt mein TVB-T
Kasten. Dann habe ich noch einen BNC als Video Ausgang. Dort kommt FBAS
raus. Als weiter Möglichkeit wäre noch eine 4Pol MiniDin Buchse zu
nennen, aus der ein Y/C Signal rauskommt.
Ich könnte jetzt natürlich - um erstmal schnell zu einem Ergebniss zu
kommen, den ScartStecker aufmachen und die RGB Signal herausführen.
sagt mir bitte jemand wo genau die Signal rauskommen?
Ein Kollege von mir sagte, auf "grün" kommen auch die Syncsignale mit
raus. Dann fang ich ja wieder an, die Sync Signale zu trennen. Ich hatte
gehofft, das die Zeilen-und Bild Impulse extra herausgeführt werden...
Na ok. eine ScartBuchsenbelegung wird sich im Netz finden - ich geh mal
aud die Suche.
Ich habe mir gestern abend noch mal ein ROT, ein GRÜN und ein BLAU auf
der FBAS Leitung mit dem Oszi angesehen. Sollte man eigentlich
auseinander klamüsert bekommen.
Wo finde ich denn mal eine GENAUE Betrachtung zum FBAS Signal?
im Wikipedia war ich schon - da nicht, bitte.

@Toni
dein Ansatz ist völlig richtig.
Warum soll das mitm Proz nicht gehen?
alle 64us kommen die Zeilenimpulse und zwischendurch (ca. alle 20ms)
ist ein Impuls länger auf LOW, als die anderen. Das ist dann der
Bildimpuls. Da bleibt genügend Zeit, was mit den Ausgängen zu machen,
der den ADC anzuwerfen. Soo genau muss das ja nicht sein. wenn der ADC
von seinen 10Bit noch 6Bit als verwertbares Ergebniss schafft - reicht
doch

Autor: Toni M. (Gast)
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Sorry, das ein AVR nicht reicht war ein völlig blöder Denkfehler von
mir!!!
Pro Zeile hat er etwa 1000 Schritte Zeit um was zu "bewirken".
Aber wenn ich das so bedenke, sollte das alles evtl um eine Bildzeile
nach unten verschoben werden. Also das die Farben in der zweiten Zeile
für die erste erzeugt werden. Letztendlich braucht man ja ehe ein
mittel der Farben eines Bildes.
Wie das am besten berechnen? Oder ist es überhaupt nötig das mittel
eines Bildes zu nehmen? Reicht es nicht, immer einen Teil einer Zeile
zu nehmen? Die 2/5 oder ggf. 1/3 wie ich es schon vorgeschalgen habe?
Vielleicht sollte man das in der Praxis beobachten.

Und wie 6 PWM-Kanäle erzeugen? Das hört sich alles sehr nach Assembler
an :(
Gibt es I²C PWM-ICs? Ist der I²C-Bus schnell genug?
Wer schreibt das Programm?
Fragen über Fragen...

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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SoftwarePWM wurde ja nun schon hinreichlich beschrieben. ...HanneS...
ist da Spezialist (viele Grüße an dieser Stelle). Ist aber an dieser
Stelle nicht nötig, denke ich. Einfach die Rote LED einschalten, wenn
auf dem "roten" Draht (im entspechendden Zeitintervall) die
Schaltschwelle erreicht wurde bzw. wieder abschalten, wenn die Schwelle
unterschritten wird. RC-Glied hinter und fertig. Für die anderen
Farbkanäle dito. (So man denn den RGB Ausgang nimmt). Ich bin ja fast
dafür, das Projekt zu teilen: einmal die Erzeugung der Farben aus RGB
und zum anderen die Erzeugung des RGB Signals aus dem FBAS Signal...

Autor: Toni M. (Gast)
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http://www.epanorama.net/links/videocircuits.html

http://www.electronic-projects.net/Schematics/Scan...
http://elm-chan.org/works/sc/report.html

http://www.gamesx.com/misctech/lm1881.htm

Soviel zum Thema Sonstwas2RGB. Möglich ist es wohl. Aber der Aufwand
:(
Und ich überlege grade, ob ein TV nur RGBin hat, oder auch RGBout? Ich
denke ja, das ist nur ein Eingang :(

Der Teil Composite oder FBAS zu RGB wäre ja schon so gut wie erledigt.
Ich denke vom zweiten Link reicht der V7021. Es geht ja nur drum, die
Intensität der einzelnen Farben zu bekommen und nicht später noch einen
Monitor dran anzuschliessen.

Zum AVR. Wird es wirklich ohne PWM klappen?
Wenn man es diskret aufbaut so wie ich es schonmal angesprochen habe
würde ja folgendes passieren.
Die einzelnen LEDs werden ja nach Farbstärke (Spannung) dunkler oder
heller leuchten. Und das für jede Zeile und über die ganze Bildhöhe.
Ein mischen der Farben passiert da ja schon automatisch.

Jetzt müssen drei ADC's eines AVR's erst die Spannungen messen. Und
dann die entsprechenden LEDs steuern.
Wenn man sich im Gedanken erstmal auf eine Seite des Bildes beschränkt
weiss ich immer noch nicht, wie man da ohne PWM auskommen soll.
Vorher hätte ein OP ja die Helligkeit geregelt. Jetzt sagt ein AD wie
hell jede Farbe ist. Und könnte dann die LED nur ein- oder ausschalten.
Dann muss mind. ein Schwellwert festgelegt werden.
Naja, da das alles schnell passiert reicht es evtl doch?

Aber wer schreibt das Programm?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Nabend
nach einiger Suche bin ich bei www.segor.de auf den TDA3561A gestoßen.
Die Schaltung ist einigermaßen übersichtlich und der Schaltkreis ist
lieferbar. Leider ganz schön teuer (13Euro).

Mein TV macht definitiv KEIN RGB-Out. Habe ich mitm Oszi nachgemessen,
schade. Mein DVB-T macht RGB, dann muss ich allerdings die
RGB-Schaltspannung trennen, weil das RGB Bild meines Fernseher ziemlich
mau aussieht. Leider werden die Sync-Impulse nicht normgerecht über PIN
19(20?) eingespeist. Statt dessen wird nochmal das komplette FBAS
Signal auf diesem Draht übertragen. Zum einen kann ich also trotzdem
normal weiter fernsehen (über FBAS) und über die RGB-Pins meine LEDs
steuern. Leider muss die Sync Impulse wieder zu Fuß herausextrahieren.
LM1881 kostet 3Euro -> habe ich gerade noch übrig...
Doch ein ziemlicher Akt!
Ich habe auch keine Lust, so viel Geld allein für den PAL-Decoder
auszugeben...

gehen wir also mal davon aus, wir hätten die RGB Signale zur Verfügung
- Sync extra.

Für jeden Bildbereich, den wir auswerten wollen, ermitteln wir die
mittlere Helligkeit, indem wir das anliegende (hier im Beispiel ROT)
Signal gleichrichten Diode-R-C nach Masse.
Braucht man also für den Roten Kanal angenommen
 - Diode-R-C für die linke Seite
 - Diode-R-C für die rechte Seite

wenn man jetzt im richtigen Moment (2/5tel der Zeilenzeit den ersten
und 4/5tel den zweiten, wie Du vorgeschlagen hattest)die beiden
Gleichrichterschaltungen mit einem Analogschalter (4066,4051 etc.)auf
den roten Kanal legt, hat man schonmal zwei Gleichspannungen, die dem
roten Bildanteil entsprechen. Bei einer Zeitkonstante der
Gleichrichterschaltung von 0.5Sekunden ist es relativ uninteressant,
wie langsam der ADC im AVR ist. Ich male das auf - aber nicht mehr
heute.

Gruß
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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Kinder wie die Zeit rennt!

Prinzip skizziert..
Der Mega48 hat 6PWM Kanäle, sollte also in Hardware machbar sein - bei
Verwendung eines Mega8 sollte SoftwarePWM sicher auch gehen.
Bin jetzt der Einfachheit von RGB und Sync getrennt ausgegangen,
Pufferstufen, Quarz am AVR, Reset und so habe ich erstmal weggelassen.


Gruß
AxelR.

Autor: Hagen (Gast)
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AxelR, warum hast du die Selektierungen A,B,C mit 3 Leitungen separat
verdrahtet ? Möchtest du zb. den Blau Anteil unterschiedlich zum Rot
Anteil zuordnen ?

Ich meine A,B,C alle an einen einzigsten Pin des AVRs würde ebenfalls
reichen, da du ja die RGB Spannungen immer nur nach linke oder rechte
Bildhälfte gemeinsam auswerten möchtest.


Gruß Hagen

Autor: AxelR. (Gast)
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Musste ich eben kurz nachsehen, was Du mit "ABC" meinst...
Klar, Du hast Recht! ABC am 4053 kommen zusammen. Ich habe hier zZt nur
4051er. Da sind das die drei Adressleitungen. Bin ich durcheinander
gekommen. Beim 4053 kan man die einzelnen Schalter ja separat
ansteuern, uups.
Danke
AxelR.

Autor: Toni M. (Gast)
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Ich will wirklich nicht meckern, aber der Schaltplan für einen AVR
ergibt sich ja aus der Aufgabenstellung fast schon von alleine.
Wie sieht's mit dem Programm aus?

Wofür ist denn der 4053 im Schaltplan?
Kann man die Signale nicht direkt auf den ADC geben?
Warum gehen die Farben zweimal zum ADC?
Reicht das RC-Glied um die Spannung am ADC messen zu können? (Die
Spannungen müssten ja als Spannungsteiler rein geh'n)

Autor: Hagen (Gast)
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"Ich will ja auch nicht wirklich nicht meckern", aber würdest du obige
Postings mal genauer druchlesen dann würdest du wirklich merken das der
sich aus dieser Aufgabenstellung selber ergebende Schaltplan mit 2 RGB
LEDs den Linken & Rechten Bildausschnitt separat auswerten soll.
Sogesehen ist der analoge Schalter notwenig um synchron zur
horizontalen Hälte einer Bildzeile umzuschalten und zwei getrennte
RC-Glieder für links & rechts aufzuladen.

Ich will ja nicht meckern ;)

Gruß Hagen

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Lieber Toni,
wenn sich der Schaltplan aus der Aufgabenstellung ergibt: immer her
damit. Offensichtlich fehlt es mir an Erfahrung, einen Schaltplan aus
der Aufgabenstellung abzuleiten...

Hat sich in der Zwischenzeit jemand Gedanken um die FBAS-RGB Wandlung
gemacht? Toni, vielleicht Du?

Ich sample jetzt das R-Y Siganl, das B-Y Signal und das Y Signal(nach
Entfernen des Farbträgers). RGB macht der Atmel. Somit komme ich mit
einem billigen Pal-Decoder für 1,75Euro hin und muss keinen STV2116 für
22,80 kaufen. Wer hier im gesamten Forum reglemässig mitliest, wird das
sicher schon bemerkt haben.

Die Software für den Mega8/48 ergibt sich jedoch klar aus der
Aufgabenstellung! Damit hättest Du allerdings Recht gehabt. (Sowas zum
Feierabend, aufreg )
Ich habe die Analogschalterei nun mit 3x4051 gemacht und habe somit 8
Kanäle zur Verfügung (einmal reihum, die Mitte weggelassen). Die PWM
mache ich in SW. ...HanneS... sei dank. Als alter
Modellbau_SW_PWM_Experte habe ich hier einiges von Ihm lernen können -
danke an ihn an dieser Stelle.

Die Software für den Mega8/48 ergibt sich klar aus der
Aufgabenstellung! Damit hättest Du allerdings Recht gehabt. (Sowas zum
Feierabend, aufreg )


Ich will ja nicht meckern ;)
AxelR.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Copy & Paste.
sorry, es wurde zum Abendbrot gerufen...

Autor: Kai (Gast)
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Erst einmal hallo zusammen,

bin neu hier und über eine Suche auf den Thread gestoßen - habe auch
mit dem Selbstbaugedanken gespielt.

Ich kenne mich mit Video und dem FBAS-RGB-Thema nicht aus, mit
Mikrocontrollern schon besser, wenn auch nicht so mit dem von Euch
favorisierten AVR. Mir ist an Axels Entwurf aufgefallen, dass die
Kondensatoren im Prinzip nur über die in Sperrichtung liegenden
Schottky-Dioden und über den Eingangswiderstand des ADC bei genügend
kleiner Eingangsspannung entladen werden können. Mit anderen Worten -
die Cs werden irgendwann einmal das Spannungsniveau der vorkommenden
Spitzenspannung haben, oder? Was doch eigentlich beabsichtigt ist, ist
eine Integration im Zeitfenster am Anfang bzw. Ende der Zeile. Man kann
das durchaus (näherungsweise) mit einem RC-Glied genügend großer
Zeitkonstante machen, wie von Axel vorgesehen, aber wir brauchen einen
Entladepfad.
Wozu sind denn eigentlich die Dioden da? Ohne sie würde das RC-Glied
den Mittelwert bilden und das Entladeproblem würde sich nicht stellen.
Allerdings gäbe es möglicherweise ein "Nachschleimproblem" wegen der
großen Zeitkonstante. Wenn also eine Farbe auf dem Bild hell und lange
ansteht, könnte die Beleuchtung nachleuchten. Eine kürzere
Zeitkonstante würde hingegen ohne weitere Maßnahmen die Beleuchtung
flackern lassen, z.B. wenn es im oberen Teil des Bildes einen roten und
im unteren einen grünen Balken gibt.
Als Alternative schlage ich vor, den Mittelwertpfad und einen
zusätzlichen Entladepfad vorzusehen. Diesen steuern wir aktiv vom
Controller nach jeder Auswertung. Je nachdem, wie oft pro Bild die
Spannung gemessen werden soll (maximal einmal pro Zeile und per
Software summieren, minimal einmal pro (Halb-)Bild) - danach ist ein
Rücksetzen fällig.
Das Rücksetzen könnte man vielleicht so machen: Statt des 4053 einen
Multiplexer, der den C auf das Farbsignal schaltet (über Axels R) oder
eben auf GND (über einen kleineren R). Ich weiß nur nicht so auf
Anhieb, ob es solche Multiplexer gibt. Jedenfalls wird am z.B. am
Anfang der Zeile auf das Farbsignal geschaltet, ein Stück gemittelt und

dann soll der MUX-ausgang hochohmig sein. Das ganze machen wir ein paar
Zeilen oder auch das ganze (Halb-)Bild lang, anschließend wird gemessen.
Und danach entladen wir den Kondensator, indem der MUX GND
durchschaltet. Je öfter wir pro Bild messen, desto mehr Freiheiten
haben wir in der Software, z.B. könnte man auch noch die obere und
untere Bildhälfte getrennt bewerten - wenn wir schon einen Controller
bemühen, soll der auch was tun.

Was meint Ihr?

Viele Grüße -

Kai

Autor: Tobias Gärtner (tobster)
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abo Für den Fall ,das dabei was funkionierendes rauskommt, will ich
sowas auch haben... ;-)

Autor: Toni M. (Gast)
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Lieber Hagen,

erkläre mir bitte doch, warum es nicht möglich ist, nur drei Analoge
Eingänge zu nehmen und diese dann der Bildhälfte zuzuordnet.

Des weiteren möchte ich mich für meine Formulierung entschuldigen. Ich
wusste nicht, das es gleich so nahe geht!

Aber irgendwie ist es logisch, das wenn man eine Raum mit zwei Türen
hat und einer Lampe, an jeder Tür ein Wechselschalter sein sollte ;)
Diesen Satz kann man jetzt auch zu tode diskutieren und Gegenargumente
finden. Aber das sollte hier nicht der Sinn werden.
Wer mich verstanden hat, wird es einfach so hinnehmen. Wer mich nicht
verstanden hat, der ???

Den Schaltplan hast du doch schon. Und anscheind fehlt es dir nicht an
Erfahrung, da du ihn ja schon gezeichnet hast.
Mir allerdings, und das habe ich schon zugegeben/geschrieben, fehlt es
an der Fähigkeit, ein Programm für diesen Schaltplan mit der
Aufgabenvorgabe zu schreiben.

Zu FBAS2RGB: Ich war der Meinung, oben schon ein Schaltungsvorschlag
unterbreitet zu haben wunder Also behaupte ich mal ich hätte mir
schon Gedanken gemacht. Des weiteren bin ich in meinen wenigen freien
Minuten deshalb auch schon durch's Netz gesurft.
Es gibt einige fertige Schaltungen, aber die verwendeten IC's scheinen
hauptsächlich in den USA verbreitet zu sein. Viele andere Anbieter außer
C und Reichelt habe ich aber auch nicht angesucht.
Des weiteren war ich auch der Meinung, das die Umwandlung eines
Komponentensignals nach RGB noch nicht das wichtigste ist im Moment.

Ich denke, ich habe jetzt genug zurückgezickt und wir müssen uns nicht
weiter wie Mädchen behandeln!

Es ist richtig und wichtig, erst einen Schaltplan zu haben, damit man
danach eine Grundlage für ein Programm hat! Das gebe ich zu.
Ich respektiere auch die Wahl deines AVR. Ich selbst hätte nicht an 6
Hardware-PWM-Kanäle gedacht, sondern mich eher auf die hier jedesmal
angesprochene Software-PWM bezogen und wahrscheinlich einen Tiny
gewählt.
Aber die Heldentat (und das meine ich nicht ironisch) ist erst dann
vollzogen, wenn das Progamm läuft. Wenn auch mit Fehlern, die kann man
noch irgendwie ausbessern.
Und für diese Anwendung war es ja schon klar, das man 3 ADC- und 6
PMW-Kanäle sowie einen Frequenzeingang braucht.

Wie man sieht, bin ich seit dem ersten Tag interessiert dabei. Das ich
nicht viel helfen kann, habe ich schon geschrieben, aber wenn, dann
helfe ich. Nachdem es einen Schaltplan gab, habe ich mich gewundert,
das es fast eine Woche lang keinen weiteren Beitrag gab.

Aber nochmal zum ADC. Von mir aus kann der ja über Analogschalter
laufen. Es spricht im Prinzip ja auch nichts dagegen, einen extra IC zu
verwenden und die Seitenaufteilung zum Teil per Hardware zu machen.
Ich fand es nur etwas seltsam. Das ist ja fast so wie einen µC zu
verwenden und dann noch einen Haufen Logikgatter davor zu schalten. Das
könnte der µC auch übernehmen.
Wie sieht es denn mit den Spannungen messen aus? Klappt das tatsächlich
so wie im Schaltplan? Man kann ja nicht einfach eine Spannung am ADC
anlegen. Zumindest bei meinen Versuchen musste ich immer einen
Spannugswandler aufbauen um was zu messen.


Wollen wir wieder Frieden schliessen?

@Axel, hast du schon am Programm geschrieben?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Lieber Toni,
war nicht so gemeint, sorry. Hatte heute schon viel erlebt.

Gruß
AxelR.

Achso, nein habe noch keine Zeit richtig gehabt.

Autor: Kai (Gast)
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Hab' mir mal das 4053er data sheet angesehen und glaube den Sinn der
Dioden verstanden zu haben - sie sollen verhindern, dass in der
Zeilenmitte bzw. im jeweils nicht betrachteten Drittel (also links oder
rechts) die RC-Glieder entladen werden, richtig?

Wegen des Unterschieds zwischen dem PT1-Verhalten des RC-Glieds und
einem "richtigen" Integrator entsteht möglicherweise noch ein
weiteres Problem:

Stellt Euch mal vor, am Zeilenbeginn kommt eine Zeit lang 100% Grün und
dann dieselbe Zeit 50% Grün. Die Spitzenwertbildung ergibt je nach
Zeitkonstante einen Wert kleiner 100% Grün, richtig? Das messen wir
anschließend auch. Jetzt am Zeilenende: Zuerst 50% Rot, dann dieselbe
Zeit 100% Rot. Auch hier ergibt die Spitzenwertbildung einen Wert
kleiner 100%. Aber das ist nicht unbedingt derselbe! Ich habe das mal
als Beispiel in der angehängten Graphik dargestellt. Obwohl die Flächen
unter den Treppensignalen gleich sind, ist der Spitzenwert der Spannung
am C unterschiedlich... Sowohl mit kleinerer als auch mit größerer
Zeitkonstante als in dem Bild sieht das Ergebnis gleichmäßiger aus,
aber das heißt ja nichts anderes, als das die Rechts-Links-Symmetrie
vom Bildinhalt abhängt.
Am besten ist wäre also, einen richtigen Integrator zu verwenden, oder
ihm mit einer großen Zeitkonstante möglichst nahe zu kommen. Aber das
bedeutet, dass die Spannungen klein sind, und das System träge wird.

Also doch der Entladepfad?

Deshalb bin ich jetzt umso mehr überzeugt, dass wir nicht zwei, sondern
drei Schaltzustände brauchen: Mittelwertbildung, Halten und Entladen.
Entweder gibt es einen Analogschalterchip, der das kann (jeweils zwei
Eingänge auf einen Ausgang sowie hochohmig) oder man muss
Einzelschalter z.B. aus dem 4066 nehmen - das heißt aber drei solche
Dinger, da man insgesamt 12 Schalter braucht. Es sei denn, wir schaffen
es im AVR, die linke und rechte Seite mit einem gemeinsamen RC-Glied zu
messen. Das geht dann natürlich nur zeilenweise: Linkes Drittel
mitteln, in der Bildmitte messen und anschließend entladen. Dann das
rechte Drittel mitteln. Weil der Zeilensprung wohl zu kurz zum Messen
und Entladen ist, würde man dann die nächste Zeile nicht messen und
erst in der übernächsten weitermachen. Auch nicht schön, zumal man nur
einen 4066 spart...


Viele Grüße -

Kai

Autor: Hagen (Gast)
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@Toni M: du verwechselst mich aber mit einen anderen, die Schaltbilder
stammen nicht von mir ;)

>> Ich selbst hätte nicht an 6 Hardware-PWM-Kanäle gedacht, sondern
>> mich eher auf die hier jedesmal angesprochene Software-PWM bezogen
>> und wahrscheinlich einen Tiny gewählt.

so hätte auch ich entschieden, falls ich überhaupt sowas bauen wollte
;)

Ansonsten halte ich die Idee von _AxelR_ mit den RC Gliedern schon
für sinnvoll da es so eine enorme Entlastung des AVRs darstellt. Die
Farbkanäle direkt per ADC des AVRs zu sampeln dürfte den AVR wohl
überfordern.

@AxelR: welchen Pal-Dekoder willst du benutzen ? Erzeugt der auch die
erforderlichen Sync Signale ?

Gruß Hagen

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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@Hagen,
na das mit dem PAL-Decoder war vielleicht eine Geschichte. Was weiss
denn ich, was das Ding alles für Signale und Syncimpulse braucht ;-))

Ich habe also das ganze WE damit zugebracht, mir den "Sandcastle"
Impuls erklären zu lassen, also danach zu suchen. Der wird von einem
LM1881 generiert.
Als PAL-Decoder habe ich tatsächlich noch eine alte Decoderplatine ausm
FarbTV Colormat mit einem A3510 drauf ergattert. Der ehem. Kollege, der
mir das Ding gegeben hat, meinte, die werden eigentlich mit Gold
aufgewogen. So ein Quatsch! Ich habe ihm 5Eus gegeben.
Dann musste ich erstmal wieder meine gute Stube etwas aufräumen - hat
mich jetzt ein wenig zurückgeworfen - ...
Einen PAL- Farbgenerator habe ich mir auch besorgt. Einen alten GRUNDIG
FG5. Den brauchte ich nicht bezahlen, der ist aber auch nur geliehen.

@Kai
Du hast natürlich völlig Recht, was du angeführt hast, hatte mir auch
in meiner SW Schaltung
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-260419...
arge Kopfzerbrechen bereitet. Vielleicht kann man ja nach dem Messen
den C einfach mit dem Portpin des entsprechenden AD Kanals entladen
(übers DDRegister?) oder man macht die Zeitkonstante tatsächlich sehr
groß, so eine halbe Sekunde, fände ich aber nicht so toll. Na mal sehn,
ich habe jetzt klar Schiff gemacht, morgen gehts weiter.

Viele Grüße an die Runde
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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@Kai
..
- sie sollen verhindern, dass in der
Zeilenmitte bzw. im jeweils nicht betrachteten Drittel (also links
oder
rechts) die RC-Glieder entladen werden, richtig?
..
Die Dioden verhindern das zwar, aber der 4053 wird über seinen
EnablePin sowieso hochomig geschaltet. Die Dioden machen eigentlich
eine Spitzengleichrichtung des Signals. Der Farbträger liegt bei 4.43x
Mhz...
Die Kondensatoren sind nu keine 100nF, sondern max. 1nF. Ich
denke/hoffe, dass der Eingang vom ADC diesen rel. kleinen C schnell
wieder entlädt. k.A. testen.
Habe vorhin probiert, den AVR OHNE C das Signal direkt sampeln zu
lassen. witzige Sache, wenn man sich das Abtasttheorem zu nutze macht,
lässt sich die Amplituden- und Phasenmodulierte 4.43Mhz ins NF Band
falten. Man muss "nur" die richtige Abtastfrequenz wählen. Diese zu
finden, bin ich zu blöd "Mathe eben". Der AVR müsste dann auch auf
den Farbburst einschwingen. Diese bilden die Referenz für die
Phasenlage des Gesamtsystems.
Ist aber nur Spinne...
Wollte nur sagen, dass man den 4053 hochohmig schalten kann (PIN6) und
die Dioden ein Abfliessen der Ladung verhindern sollen, falls just im
Abschaltmoment die Farbschwingung gerade im "Tal" war.

Gruß
AxelR vonna Arbeit ohne Passwort

Autor: Kai (Gast)
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@Axel:

Erst einmal vielen Dank für Deine Erklärungen.

Wenn ich mich recht entsinne, erhältst Du durch die Abtastung eine
Wiederholung des Spektrums im Abstand der Abtastrate. Das sieht dann so
aus, dass eines der entstehenden Spektren sozusagen durch die Spiegelung
an der Nyquistfrequenz (der halben Abtastrate) entsteht, d.h. Du
müsstest mit der Abtastrate auch noch in den MHz-Bereich, wenn Du nur
ein paar KHz (NF) erhalten willst. Mit der halben Mittenfrequenz
würdest Du im Nullpunkt landen - hört sich zunächst gut an. Aber
ungefähr 2.2 MHz Abtastrate - ich habe Zweifel, dass der ADC des AVR
(den ich aber wie gesagt nicht kenne) das kann.

Es ist eine interessante Idee, den Kondensator über den Pin direkt zu
entladen. Das könnte durchaus funktionieren, wenn man mit der
Restspannung leben kann (vielleicht 0.3...0.4V, schätze ich).

Viele Grüße -

Kai

Autor: Toni M. (Gast)
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Erstmal frohes neues.

Da mir selbst auch die Zeit fehlte und ich noch keinen neueren Beitrag
sehe, denke ich, es ist alles noch beim alten.

Ich wollte auch nur mitteilen, das ich das ganze mal "in echt"
gesehen habe.
Bei dunklen Bildern ist die Beleuchtung einfach nur weiß.
Die Farben werden auch nur sehr dezent eingedimmt. Und ich hatte auch
nicht das Gefühl, das beide Seiten unabhänig voneinander arbeiten.
Ich denke von daher, das es reicht, zwei bis drei (Halb)bilder lang den
ADC des AVRs zu streßen und dann einen Mittelwert der Messwerte zu
nehmen.
Diese kurze Verzögerung ist für das menschliche Auge sicherlich nicht
wahrnehmbar.

Vor April-Mai werde ich persönlich aber auch nicht dazu kommen, sowas
mal provisorisch aufzubauen.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Ich bin auch noch nicht weiter, hänge hier zu oft rum...
Das einzige was geht, ist der FBAS->YUV Wandler.
Ich kämpfe mit dem Mega48. Gut, Platine ist auch schon fertig.
Wer hat den MEga48 verbrochen, frag ich mich ernsthaft!

VlG
AxelR.

Autor: Florian Müller (Gast)
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Ich frage mal, ob dieses Projekt schon gestorben ist, da seit Januar
keiner mehr etwas dazu geschrieben hat. Ich habe mir selbst auch schon
überlegt, mir so eine Art Ambilight zu basteln. Da es in meinem
Bekanntenkreis noch weitere Leute gibt, die ein Ambilight haben
möchten, muß ich da mal versuchen, etwas mehr Zeit investieren. Auch
wenn sie knapp ist.

Autor: AxelR: (Gast)
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Nun, Gut Ding will Weile haben :-))
Nee, im Ernst. Ich habe tatsächlich garnicht weitergemacht, weil immer
wieder andere Sachen dazwischen funken.
Wer aufmerksam und aktiv im Forum mitliest, weiss, dass ic gerade mein
APRS Sender fürs Auto baue, die Hochstromregelung fürs Gokart, die FET
kaskodeenstufe für meinen DCF77, Metallsuchgerät mit Unterscheidung
GOLD, ALU, SCHROTT...

Naja usw.

Auch, wenn man nur ein Hobby hat - es kommt einiges zusammen.
Wenn ich mal wieder über mein Ambilight stolpere und weitermache, melde
ich mich sicherlich, klar!

Schönen Gruß
AxelR.

Autor: Florian Müller (Gast)
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Freie Zeit für das Hobby ist leider immer ein kanppes Gut. Ich habe zwar
schon Mikrocontroller programmiert, da ich aber privat keine
Grundausstattung (Programmer usw.) habe, muß ich mir erst genau
überlegen, ob sich die Anschaffung lohnt. Wenn die ganzen Sachen nach
diesem Projekt in irgendeiner Kiste verschwinden, ist das zu teuer. Des
weiteren war es gut, wenn irgendwas nicht funktioniert, mit einem
Digitaloszilloskop nachzumessen. Privat ist das allerdings zu teuer.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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..Auch, wenn man nur ein Hobby hat - es kommt einiges zusammen.

ich meinte eigentlich nicht den finanziellen Aufwand an dieser Stelle,
sondern ausschliesslich den Zeitfaktor.

Ein Digitaloszi muss es nicht sein!
habe ich auch nicht - zumindest nicht privat.

Der Programmer verschwindet nicht mit in der Kiste, sondern kann immer
wieder verwendet werden. Ist also eine einmalige Anschaffung. Wenn man
hier kein STK500 oä. kaufen will/kann, reichen zur Not auch drei
Widerstande am Druckerport :-)).
Die übliche Ausrüstung kommt im Lauf der Zeit, nur keine Panik.

Autor: André Wippich (sefiroth)
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Hi,

das gute Projekt interessiert mich sehr und ich bin auch gerade dabei 
was entsprechendes zu entwerfen. Aber ich möchte einen möglichst hohen 
lerneffekt dabei erzielen und auch wissen was ich mache.

Gibt es irgendwo eine detailierte Beschreibung des RGB-Signals? Damit 
meine ich nicht die realtiv leicht googlebare Info, dass es von 0 bis 
0,7 V (bzw. beim sync -0,3V) beträgt, sondern wirklich eine 
Signalbeschreibung.

- Was macht der Sync-Impuls genau (Zweck?)?
- Welche Zeit liegt zwischen zwei Sync-Impulsen?
- Was liegt Bildtechnisch zwischen 2 Syncs (Eine Bildzeile?)?
- Wie sieht das Signal aus (Nicht vereinfacht mit Paint gezeichnet)?
- Wie wird das Gesamt-PAL-Bild zusammengesetzt?
- U.s.w. ...

Denn diese Infos hab ich leider noch nicht zusammengefasst auf einer 
Seite gefunden :-( Schulungs- oder Lernunterlagen wären auch ideal. 
Lernt hier nicht zufällig wer Nachrichten-/Kommunikationstechnik und 
könnte nen Scan posten? g

Danke schonmal, falls wer Unterlagen/Links dazu hat!

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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@all
müsste man mal weitermachen...

@André
ich habe leider keine genaueren Infos. Nur das, was Du auch hast.

Autor: Champus (Gast)
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hi,
evtl hilft euch das weiter

http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Atmo-plugin

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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mir persönlich ging es in erster Linie um die Wandlung FBAS (Chinch 
gelb) in 3xRGB-PWM.
PWM usw. kein Thema. Nur sollte der Atmel die FBAS-RGB Wandlung quasi 
nebenher mit erledigen.
Atmo-light ist bekannt. Danke trotzdem.


AxelR.

Autor: André Wippich (sefiroth)
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Hi,

ich habe folgende Idee für ein simples AmbiLight. Wenn ich jede 
Signalleitung des RGB Signals mit einem OP abgreife und auf ca. 5V 
verstärkt an einen Kondensator lege (siehe Bild für Grün Signal, OP 
Betriebsspannung: +5V/0V), dann müsste ich doch über diesem eine sich 
langsam ändernde Spannung erhalten (wenn die RC-Komponente entsprechend 
abgestimmt ist).

Enthält das Bild einen hohen Grünanteil (V_RGB,grün überwiegend ca 0,7V) 
, würde sich der Kondensator auf ca 5V aufladen. Ist der Grünanteil 
gering (ca. 0V), würde sich der Kondensator wieder entladen. Die 
Kondensatorspanung müsste somit eine Art Mittelwert des Grünanteils über 
der Zeit darstellen. Wenn ich das mit allen drei Farben mache, müsste 
ich somit doch ein ungefähr dem Gesamtbild entsprechendes 
Spannungstripel erhalten, dass ich mittels ADC einlesen und via 
AVR/LED-Treiber an RGB-LEDs ausgeben kann.

Der Farbverlauf müsste dann ja automatisch weich sein, da sich die 
Kondensatoren "langsam" laden/entladen wodurch es zu keinen Farbsprüngen 
kommen kann (Spart mir evtl etwas an Software). Ich will nicht dass die 
Hintergrundbeleuchtung flackert (jeden Farbwechsel sofort durchführt), 
sondern sich lediglich innerhalb von 1 bis 2 Sekunden dem 
vorherrschenden Farbton anpasst. Also z.B. bei einer Unterwasserszene 
soll die Beleuchtung in einen Blauton übergehen. Bei Feuer rötlich 
werden. U.s.w... Die Beleuchtung soll auch nicht individuell für jede 
Bildschrimseite sein - das gefällt mir einfach nicht :-) Mir genügt eine 
einzelne Lichtquelle hinter'm Fernseher.

Ich konnte es bisher leider noch nicht ausprobieren, aber ich wollte mal 
fragen, ob es etwas gibt, was da entgegenspricht.

Ich sehe ein Problem im Syncronimpuls (-0,3V). Wenn der auf der 
Grünleitung liegt und kein Grünanteil vorhanden ist, habe ich nicht nur 
ständig -0,3V am OP-Eingang, auch der Kondensator bzw. ADC sind davon 
betroffen (wenn der Impuls bis dahin durchgeht).
Im Datenblatt des OPs steht, dass er -0,3V am Eingang abkann. Aber das 
sind schon die "Absolute Maximum Ratings". Wenn ich einen LM324 verwende 
und wie im Bild nur mit +5V und 0V versorge, sollte am Ausgang keine 
negative Spannung auftreten (ADC/Kondensator sind sicher). Meine Fragen 
sind jetzt:
a) Hält der LM324 das wirklich (auch auf Dauer) aus?
b) Kommt wirklich keine negative Spannung an den OP-Ausgang?

Wäre sehr nett, wenn mir da jemand was zu sagen kann, der es vielleicht 
schonmal probiert hat.

Autor: André Wippich (sefiroth)
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Hat denn keiner Erfahrungen bezüglich meines letzten Beitrags, die er 
mit mir Teilen könnte?

Gruß, Sefi

_____________
www.dark-sun.de

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

Du unterliegst hier einem Irrtum.

Das Videosignal geht eigentlich von 0Hz (also Gleichspannung!) bis rund 
5Mhz.

Der Syncronpegel ist 0V, der Schwarzwert 0,3V, der Wießwert 1V.
Da sich Gleichspannung mit dem benutzten Verfahren aber nicht übertragen 
läßt. schwankt der Mittelwert abhängig vom Bildinhalt.

Letztlich wird durch Klemmschaltungen der tatsächliche Wert 
wiedergewonnen.
Der niedrigste Wert müßte eigentlich 0V werden (Syncronpegel). 
Interessant ist aber der Schwarzwert, damit die tatsächliche Helligkeit 
wieder stimmt.

Vor und hinter dem Sync wird Schwarz übertragen (vordere und hintere 
Schwarzschulter). Das hat(te) 2 Gründe: der Strahlrücklauf ist 
automatisch dunkel und stört nicht und man kann sich diesen Wert merken 
und hat den Gleichspannungswert für Schwarz in der folgenden Zeile 
wieder.

Wenn Du RGB-Signale zur Verfügung hast (die brauchst Du ja erstmal...), 
ist da normalerweise sowieso kein Sync mehr drin, der Breich ist 
komplett auf Schwarzwert.

Das kannst Du durchaus mit einem Spitzenwertgelichrichter (Diode und 
Lade-C) gleichrichten. Wenn jetzt die Zeitkonstante (Lade-C und 
Lastwiderstand) passt, bekommst Du den Durchschnittswert als Spannung. 
Und kannst den nutzen.

Das größte Problem dürfte sein, an die RGB-Signale ranzukommen, wenn Du 
von einem FBAS-Signal ausgehst.

Du brachst den PAL-Decoder und die RGB-Matrx. Es gab so kleine Kisten, 
die ein FBAS-Signal für einen VGA-Monitor aufbereiten. Wenn Du sowas 
billig bekommst, hast Du an RGB der Monitorbuchse die Signale schon 
ziemlich passend liegen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: André Wippich (sefiroth)
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Danke für die Antwort Micheal!

Ich muss aber kein FBAS Signal nutzen, sondern gehe davon aus, dass mir 
mein DVD Player die Bildinformationen als RGB Signal ausgibt (muss mir 
bei Gelegenheit mal ein Oszi von jemanden borgen und nachmessen). Also 
eine FBAS-zu-RGB-Wandlung ist nicht geplant.

Zugegeben - ich bin in Punkto TV-Signaltechnik absoluter Laie. Ich hatte 
die RGB Signalspezifikation so verstanden, dass nacheinander 
gewissermaßen Bildpunkt für Bildpunkt die Farbinformtionen 
spannungscodiert auf den drei RGB Leitungen übertragen werden. Natürlich 
ist Bildpunkt für Bildpunkt nicht völlig richtig - ist ja ein analoges, 
kein digitales Signal. 0V entspricht dabei Farbe aus/dunkel, 0,7V ist 
maximale Leuchtstärke. So das ein roter Bildpunkt z.B. mit diesen Werten 
übertragen wird R: 0,7V, G: 0V, B: 0V. Habe ich jetzt ein komplett rotes 
Bild, wird die zu messende Spannung auf den drei Signalleitungen 
dauerhaft ebenfalls R:0,7V,G:0V,B:0V sein, da ja nur rote Bildpunkte 
übertragen werden. Weiß wäre bei R, G & B = 0,7V, schwarz bei R,G,B = 
0V.

Und um die Bildübrtragung synchron zu halten, wird regelmäßig ein 
Synchronbit übertragen, wo eine der Signalleitungungen kurz auf -0,3V 
gezogen wird, damit Zeilen- oder Bildende erkannt wird. Und dieses 
Sync-Signal versalzt mir die Suppe mit meiner Schaltungsidee...

So habe ich es zumindest aus dem Wiki Artikeln rausgelesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/RGB-Signal
http://de.wikipedia.org/wiki/SCART

Liege ich mit meiner "Interpretation" so falsch? Es wäre sehr nett, wenn 
Ihr mir ein paar Links nennen könntet, wo ich mich genauer ins Thema RGB 
einlesen könnte. Ich habe bisher nur recht spärliche Informationen dazu 
gefunden :-(

Gruß, André

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

Deine negative Spannung ist einfach falsch.

Sync ist 0V, Schwarz ist 0,3V, Weiß ist 1V.
Auf den RGB-Leitungen ist ihnehin kein Sync drauf, der wird über den 
FBAS-Ausgang übertragen. Da liegt sowieso das FBAS an, nur der Fernseher 
benutzt bei RGB davon nur die Sync-Impulse und nimmt die Farbwerte von 
RGB.

Ob jetzt auf RGB Schwarz 0V oder 0,3V ist und Weiß 0,7V oder 1V oder gar 
Schwarz 0V und Weiß 1,5V ist auch ziemlich egal. Die Norm sagt zwar 1Vss 
für das Videosignal, eine Abweichung ändert nur den Kontrast und die 
Grundhelligkeit des TV-Bildes. Daß sich da verschiedene Geräte durchaus 
etwas verschieden benehmen können, merkt man ja schon beim Umschalten.

Für Deinen Zweck ist der Syncronkram doch soweiso egal, Du mußt ja doch 
Durchschnittswerte über ein oder mehrere Halbbilder erzeugen, sonst 
dürfte das Ambi eher ein unschönes Geflacker werden, denke ich.

Da Videosignale auf 75 Ohm Abschluß genormt sind und der Fernseher den 
Abschluß bildet, mußt Du relativ hochohmig (zu den 75 Ohm) mit dem ADC 
ran gehen. 10k in die Leitung zum ADC-Eingang und ein passendes C 
(vermutlich ein paar nF) gegen GND dahinter als Tiefpaß, sonst kommt 
z.B. ein AVR-ADC aus dem Konzept.

Den Rest erledigen dann die Schutzdioden im AVR. Das TV-Bild sollte sich 
beim Anschließen nicht gestört fühlen, sonst bist Du zu niederohmig 
dran.

Gruß aus Berlin
Michael


Autor: Alexej Aaa (sucheloesung)
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Hallo Leute,

ich suche nun schon seit mehreren Tagen nach Lösungen für Ambilight im 
großen Internen. Leider finde ich keine fertige Lösungen. Man findet 
nur Beiträge mit coolen Lösungsansätzen.

Gibt es schon fertige Lösungen für Ambilight (für rechts und links) und 
könnt ihr diese bitte hier presentieren?

MfG
Alexej

Autor: Gerd ... (elektron68)
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Mittlerweile gibt es fertige Lösungen auf dem Markt.

Ich habe mir das TVdelight gekauft.
www.umic.eu -> Produkte -> TVBL
Es kann RGB,sVideo und FBas und wird einfach ins Scart-Signal 
eingeschleift. Wenn der TV die HDMI-Signale analog auf dem Scart raus 
gibt geht es auch mit HDMI.

Es arbeitet mit 4 unabhängigen LED-Streifen.
Die Wellenlänge der LEDs kann sogar per Windossoftware über USB an die 
Farben des TV angepasst werden. Somit stimmen dann die Farben genau 
überein.
(Phosporabgleich, Gamma- und Helligkeitskorrektur)

Autor: Mixer (Gast)
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Könnte man nicht auch das von philips Living Colors anschteuern??
Hatt es schonmal jemand versucht???

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