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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Röhrenschaltungen auf Platinen


Autor: Karl (Gast)
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Hallo zusammen,

ich hätte große Lust, ein paar einfache Röhrenschaltungen, z.B. einen
Mikrofonvorverstärker oder eine kleine Endstufe mit Röhren aufzubauen.
Aber nicht, wie es früher üblich war mit Freiluftverdrahtung, sondern
auf Platinen.

Mein Bruder ist zwar Röhrenspezialist, aber von Platinen hat er keine
Ahnung.
Ich selbst habe schon ein paar kleine Schaltungen mit
Mega8-Mikrokontrolern gebaut.

Ein paar Fragen dazu:
Woher bekomme ich platinentaugliche Röhrensockel und deren
Eagle-Schaltbilder?
Muss ich spezielle Platinen verwenden, wegen der teilweise hohen
Spannungen oder kann ich die normalen Bungard-Platinen von Reichelt
verwenden?
Woher bekomme ich vernünftige Ausgangsübertrager?`
Wollte keine aus alten Röhrenradios verwenden, wie es mein Bruder zwar
erfolgreich tut. Einfach deshalb, weil das optisch nicht ganz passt und
weil diese Trafos immer Einzelstücke sind.

Gibt es irgendwelche Layout-Tips, um das Brummen und Rauschen gering zu
halten?

Autor: The Daz (Gast)
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Ich hab meinen Roehren-Poweramp auf ganz normalen einseitigen Platinen
gemacht. Die Endstufenroehren habe ich allerdings frei verdrahtet,
schon allein wegen der Heizspannung. Rauschen war kein Problem, wohl
aber Brummen. Achte darauf die Uebertrager gaaaanz weit weg vom
Netztrafo zu platzieren. Uebertrager kannst du bei den einschlaegigen
Haendlern fuer GuitAmp-Ersatzteilen kriegen. Ist aber nicht billig.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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falsches Forum? Hier beschäftigt sich niemand mit sowas,oder?
Ich zumindest nicht mehr :-))

Röhrensockel:
http://www.supertube.de/pics/sock9p.jpg

Ausgangsübetrager:
http://www.experience-electronics.de/deutsch/baute...

Google:
http:/www.google.de

Gruß
Axel

Autor: qf_ (Gast)
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www.fragjanzuerst.de

...für sockel als auch übertrager

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Trafo auf Platine kannste vergessen, das ist mechanisch nonsens, d.h.
das Gerät wird nicht lange halten (Risse der Leiterbahnen, kalte
Lötstellen).

Die Trafos gehören aufs Chassis geschraubt, dabei Netztrafo und
Ausgangstrafo in entgegengesetzte Ecken und um 90° gegeneinander
gedreht, willst ja wohl keinen Brummgenerator aufbauen.

Die dicken Endröhrensockel auch aufs Chassis setzen, bei den hohen
Temperaturen halten die Lötstellen keine großen mechanischen
Belastungen aus.


"Mein Bruder ist zwar Röhrenspezialist, aber von Platinen hat er
keine
Ahnung."

Das ist für einen Röhrenbastler überhaupt kein Manko.
Und ne Reihe Keramiklötstützpunkte sieht ja auch viel wertiger aus.
Dann noch die Bauteile und Drähte schön rechtwinklig ausrichten und ich
würde das jeder Platine gegenüber vorziehen.


Wer mit Röhren baut, der will ja hauptsächlich, daß es gut aussieht und
daß es lange hält.


Peter

Autor: Florian D. (Gast)
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Feine Audiotechnik auch bei

http://www.welter-electronic.de/

Autor: AxelR. (Gast)
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Sind ja wohl doch einige dabei, die sich mit der Thematik beschäftigen,
sorry - hätte ich nicht gedacht...
Gruß
AxelR

Autor: Blackbird (Gast)
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elektor hat gerade ein Röhren-Sonderheft 1 in den Zeitungshandel
gebracht. Da sind auch Bezugsquellen drin. Und von elektor gibt es auch
Bücher, Sonderpublikationen und Bauanleitungen mit Röhren. Da wird auch
das "warum so und nicht anders" beschrieben.

Blackbird

Autor: Reinhold Bill (ebill)
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Röhren und Platinen vertragen sich schon ganz gut und wird auch in
großer Breite angewendet. Im Internet gibt es eine eine sehr aktive
Röhrenselbstbauszene.

Thermische Belastung ist nicht viel anders als bei heißen
Drahtwiderständen und heißen HL-Leistungsbauelementen. Es wurden ja
auch lange Zeit Röhrenfernseher in Platinentechnik gebaut. Endröhren
kann man/sollte man frei verdrahten, Hybridverdrahtung ist gängige
Technik.

Einige Links:
http://www.jogis-roehrenbude.de/ ... Leserprojekte besonders
interessant!
http://walter-elektronik.de/  ->> Röhrenbauteile
http://www.roehrentechnik.de/html/katalog.html  ->> Röhrenbauteile
http://www.roehrenkramladen.de/default.htm
http://www.worldtubeaudio.com/directory/directory.htm


eBill

Autor: Reinhold Bill (ebill)
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Ein weiterer interessanter Lieferant für Röhrenbauteile:
http://www.btb-elektronik.de/de/index.html

eBill

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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An die Platinen in Röhrenfernsehern kann ich mich auch noch erinnern.
Besonders zuverlässig war das ganze allerdings nicht.
Zu dieser Zeit war die gebräuchlichste Reperaturmethode ein Schlag aufs
Gerät, damit die korrodierten Kontakte wieder ne Weile ihren Dienst
taten.

Die Röhren wurden von der Leiterseite her durch die Platine gesteckt,
auf der Platine waren die nackten Kontaktfedern aufgelötet. Nur die
PL500 hatte einen richtigen Sockel.

Die Röhren sollten immer auf der Bauteil abgewandten Seite stehen,
damit diese nicht zu sehr aufgeheizt werden und die Kühlluft die Röhren
besser umströmen kann.


Peter

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