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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmierer für ständige Kooperation gesucht!


Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Programmierer für diverse Mikrokontrollerprojekte in Chile gesucht!
Zusammenarbeit sollte zunächst per Internet erfolgen. Falls das
reibungslos klappt sollte später auch eine Übersiedelung nach Chile
möglich sein. Unterkunft und Mindestgehalt wird garantiert. Provisionen
je nach Leistung.

Autor: Niels Hüsken (monarch2)
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Eie schauts mit an- und abreise aus?

Autor: crazy horse (Gast)
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Worum gehts dabei?
Nach Chile werde ich allerdings nicht übersiedeln - obgleich ich mich
schon länger mit Auswanderungsgedanken trage, ich habe einfach die Nase
voll hier, und ich sehe nicht, dass es mit "neuer" Regierung besser
wird - die stricken doch schon wieder an den alten Stiefeln, nur
schneller teurer wirds. Die Probleme lösen sie damit nicht, schieben
wieder ein paar Jahre nach hinten...
In Frage kommen Australien, Irland und Kanada.

Autor: Niels Hüsken (monarch2)
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Im grundegenommen hat Aussiedeln momentan nur Vorteile. Allein
Steuerlich. Ein Freund von mir arbeitet in Holland und bekommt bei
gleichen Buttolohn etwas mehr als 300€uro mehr raus als ich.

Allerdings sollte man auch darauf aufpassen, das die Rahmenbedinungen
stimmen. So würde ich z.B. nie in die USA auswandern. Sei der
steuerliche Vorteil noch so gross; wird man dort einmal arbeitslos, ist
man da kräftig in den Ar*** gefi**t.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Antwort auf Frage 1:
Ueber An- und Abreise habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Das
duerfte das geringste Problem werden. Zuerst muss ich einmal einen
geeigneten Kooperationspartner finden...

Antwort auf Frage2:
Es geht darum meine Moeglichkeiten zu erweitern. Meine eigenen
Kapazitaeten und mein Wissen ist begrenzt. Daher wird es mit manchen
Auftraegen schwierig. Ich kann zum Beispiel in Eagle Schaltplan und
Layout zeichnen. Dann alles selbst fraesen, loeten, Fehler suchen,...
Auch einen Morsecode fuer diverse Lachszuchtanstalten kann ich noch
selbst programmieren. Bei einem Fischzaehler mit Lcd-Display und
Menuefuehrung bin ich dann definitiv ueberfordert. Auch eine
LED-Laufschriftanzeige mit Temperaturanzeige war sehr schwierig. Ich
habe das zwar letztlich doch noch hinbekommen, soviel Zeit moechte ich
dafuer aber nicht wieder verwenden (und fuer aehnlich schwierige
Projekte).

Autor: crazy horse (Gast)
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Na, das klingt doch ganz passabel und nicht wirklich schwierig. Da
sollten wir uns mal unterhalten.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Wie ich bereits in meiner Anzeige geschrieben habe, garantiere ich
Unterkunft und Mindestlohn fuer jeden der sich anstaendig benimmt und
konstruktiv an Projekten arbeitet auch wenn einmal was schiefgeht. Bei
Erfolg winken dann Provisionen. So gesehen duerfte eigentlich niemand
auf der Strasse landen.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Wegen den Formalitaeten in Chile ist es eigentlich kein Problem. Jeder
kommt zu einer "Permanencia Definitiva" und hat dann die selben
Rechte wie ein Chilene. Ich habe das alles selbst durchlaufen. Es
dauert nur sehr lange. Wichtig ist mir nur einen guten Programmierer zu
finden, Assembler, C, vielleicht auch noch Software fuer den PC aber wie
gesagt das ist optional.

Autor: Michael (Gast)
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Die Infrastruktur ist wohl eher 'suboptimal', wie Gerhard sagte :-)

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-236154.html#new

Autor: ---- (Gast)
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Ich höre nur:
> "Übersiedelung nach Chile",
> "Mindestlohn fuer jeden der sich anstaendig benimmt"
> "Bei Erfolg winken dann Provisionen"
> "So gesehen duerfte eigentlich niemand auf der Strasse landen."
Na wenn da nicht alle Alarmglocken läuten!

Und dann noch das Technische:
> "Fischzaehler mit Lcd-Display und Menuefuehrung"
> "Morsecode fuer diverse Lachszuchtanstalten"
Das sind kleine Hobbyprojekte, woher soll da das Geld für "nicht auf
der Strasse landen" kommen?

Welche Rolle spielst du dabei eigentlich, Christoph? Vermittler?
Gibt's überhaupt schon konkrete Aufträge (hab aus den vagen Texten
nicht entnehmen können)?

So hat das alles einen sehr dubiosen Anschein.

----, (QuadDash).

Autor: Niels Hüsken (monarch2)
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Das man bei solchen Vorhaben vorsichtig sein sollte, versteht sich von
selbst. Was auch zu zu bedenken ist, das Herr Winklehner ausser einer
nichtssagenden EMailadresse keinerlei Konktaktinformationen
hinterlässt.

Autor: Winfried (Gast)
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Wer interessiert ist, kann sich doch selber schlau machen. Wenn jemand
hier irgendein Angebot macht, dauert es nur ganz kurz, und das erste
massive Misstrauen ist da. Egal wie das Angebot auch immer lautet.

Autor: ---- (Gast)
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@Winfried:
Naja, wir hatten in der letzten Zeit hier schon öfters Threads, die nur
blenden wollten (Technisch: z.B. autonomer Modellflieger mit digitaler
Bildübertragung; dann die Propellerclock-Anzeige (die für mich immer
noch zumindest "seltsam" klingt); Nichtechnisch: P.T., der hier nach
Leuten suchte, die Produkte für ihn entwickeln, er aber dafür
letztendlich nicht gezahlt hat usw.).

Wenn hier nur unseriöse Angebote gepostet werden, und dies keiner
anmerkt, dann wird das zukünftig zunehmen und das Forum damit
unbrauchbarer.

Ich glaube in diesem Falle hier nicht, daß Christoph (absichtlich)
jemanden in irgendeiner Art reinlegen will. Aber die naive,
leichtfertige Herangehensweise läßt durchscheinen, daß er sich über
"Übersiedlung nach Chile" und gewisse andere Dinge noch keine
Gedanken gemacht hat. Damit ist das Hinterfragen dieser unklaren Punkte
gerechtfertigt.

----, (QuadDash).

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Erst mal vielen Dank fuer den Hinweis, dass da jemand in Chile ist, der
Platinen braucht und daher Eagle-Files verschicken moechte. Da werde
ich mich sofort einschalten!

Es gibt bereits konkrete Auftraege. Daher habe ich ja auch geschildert,
dass ich da manchmal an meine Grenzen stosse und meine Kapazitaeten
erweitern moechte. Das Geld fuer die "Hobbyprojekte" kommt von meinen
Kunden. Die Idee mit dem Morsecode und den Fischzaehler hatte ja nicht
ich. Ich werde das mal so schildern: Im Sueden Chiles gibt es
haufenweise Lachszuchtfirmen hauptsaechlich fuer den Export. Diese
werden wiederum von Servicefirmen betreut, die Ihre Produkte
(hauptsaechlich importiert) auf diversen Messen ausstellen. Da findet
man dann Unterwasserkameras mit denen die Fische beim fressen
beobachtet werden um je nach dem die Futterpumpe ein und auszuschalten.
Oder der eigene Lastwagenfahrer steht im Verdacht da einige Fische zu
stehlen. Die Fische werden mit einem Rohr in den Container des
Lastwagens gepumpt. Also wird dann ein Fischzaehler zwischengeschaltet
um sicherzugehen, dass beim Transport nichts verschwindet. Oder wie
gesagt man will vorbeifahrenden Schiffen signalisieren, dass sich hier
eine Lachszuchtanstalt befindet und macht das dann in der Nacht per
Licht mit Morsecode. Das sind doch ganz konkrete Anwendungen und keine
Hobbyspinnerein. Ich sehe mich da eher als Vermittler und nicht so sehr
als Programmierer. Die Lebenshaltungskosten sind hier
verstaendlicherweise geringer als in Deutschland, weshalb ich fuer
Unterkunft und Mindestlohn schon einige Zeit grantieren kann. Und wenn
alles schief gehen sollte bleibt immer noch der Rueckflug nach
Deutschland. Wo ist denn da das enorme Risiko? Und wenn das in
Deutschland so weiter geht mit den Arbeitslosenzahlen, den Steuern und
dem Sozialabbau wird es dort bald am dubiosesten. Also ich bleibe auf
jeden Fall in Chile. Obendrein geht es ja mittlerweile um die Rohstoffe
allen voran Oel (Irak) und da sieht es schlecht aus in Deutschland. In
Chile gibt es Kupfer, Holz, super Klima fuer Lachs, Gemuese, Obst,...
Auch wenn es in Deutschland wegen dem Teuro und dem Oel irgendwann fuer
die Heizkosten nicht mehr reichen sollte, in Chile kommt man wegen dem
Klima auch ohne ueber die Runden. Jeder soll fuer seine Zukunft selbst
entscheiden und alles "dubiose" meiden.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Selbstverstaendlich ist jede Hinterfragung gerechtfertigt. Ich will ja
auch niemanden nervoes machen. Und natuerlich ist auch mir klar, dass
man fuer das ganze Vorhaben eine Vertrauensbasis braucht. Diese soll ja
auch breits in Deutschland von zu Hause aus geschaffen werden. Daher
zunaechst die Kooperation per Internet. Funktioniert das, ist bereits
eine gewisse Vertrauensbasis fuer den naechsten Schritt geschaffen. Das
Risiko bei jeder Art von Geschaeft wird normalerweise geteilt. Zunaechst
eine Anzahlung, der Rest dann bei Lieferung oder vielleicht noch eine
Zahlung zwischen Anzahlung und Lieferung.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Aber die naive, leichtfertige Herangehensweise läßt durchscheinen, daß
er sich über
"Übersiedlung nach Chile" und gewisse andere Dinge noch keine
Gedanken gemacht hat.

Gedanken habe ich mir sehr wohl gemacht! Das sieht man doch an dem
Satz: Unterkunft und Mindestgehalt wird garantiert. Oder braucht man
sonst noch was zum uebersiedeln? Gewisse andere Dinge sind nicht
planbar. Ich kann nicht planen wann ich einen geeigneten Parter finde
und wann genau der nach Chile kommen soll, da das nicht von mir
abhaengt. Ich kann mich aber mehr oder weniger um neue Auftraege
bemuehen und mehr oder weniger selbst programmieren. Ich pass mich
jeder nicht planbaren Situation sofort an. Sobald ich jemanden zum
programmieren finde, wechsle ich von selbst programmiern zu Auftraege
an Land ziehen.

Autor: ---- (Gast)
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> Gedanken habe ich mir sehr wohl gemacht! Das sieht man doch an dem
> Satz: Unterkunft und Mindestgehalt wird garantiert. Oder braucht man
> sonst noch was zum uebersiedeln?
Ich als potentieller Interessierter würde mehr erwarten, als nur
diesen Satz in einem Forum. Aber ich bin hier wohl auch nicht
adressiert.

Du hast deine Situation ja inzwischen etwas ausführlicher dargelegt.
Ich z.B. bin eingangs davon ausgegangen, daß da etwas mehr
dahintersteckt, als Abenteuerromantik und Auswanderungsgedanken
verbunden damit seine Elektronikleidenschaft fernab der Heimat
weiterzubetreiben. Aber jetzt, da ich das weiss, finde ich das
vollkommen in Ordnung!! Die Fakten liegen klar auf dem Tisch, jeder
kann sich sein eigenes Bild machen. Das meine ich garantiert nicht
abwertend und ohne ironisch mitschwingenden Unterton!

Auch Christophs Antwortstil hat mir imponiert - kein persönlicher
Angriff auf meine Äußerungen, sondern seine Situation genauer
geschildert.
Winfried, auch dafür ist ein solches Forum da, um im Dialog die offenen
Punkte zu klären - das hatte nichts mit prinzipiellem, "massivem
Misstrauen" zu tun.

----, (QuadDash).

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Vielleicht wäre es erwähnenswert, das die Chilenen in Sachen Elektronik
und Computertechnik eventuell noch nicht so weit sind wie wir hier in
D. Was hier ein "Hobbyprojekt" ist, kann dort problemlos
"High-Tech" sein.

Mein Freund ist vor 10 Jahren nach Paraguay ausgewandert und hat sich
dort eine komfortable Existenz aufgebaut - als einfacher PC-Schrauber
und Netzwerkstrippenzieher. Hier wäre kein Euro damit vedienbar
gewesen, dort ist er ein High-Tech-Freak.

Von daher könnte da durchaus einiges zu verdienen sein, könnte mich
selbst dafür erwärmen, wäre eine Umsiedlung meinerseits nicht
ausgeschlossen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Deutschland ist allgemein sicher besser ausgebildet. Ich hatte einmal in
Santiago einen Job und dadurch viele Firmen von innen gesehen. Da gibt
es starke Kontraste. Von richtigen Dreckloechern bis zu wirklich guten
Firmen ist da alles dabei. Als besonders gutes Beispiel ist mir da noch
eine Optikerfirma in Erinnerung die Brillenglaeser schleifen. Die hatten
auch einen deutschen Chef der da einige Chilenen entsprechend gedrillt
hat. Daher funktioniert das dort recht gut. Bei einem chilenischen Chef
kann da durchaus Party- und Fussballspielstimmung aufkommen. Und statt
in Ausruestung und Werkzeug wird dann in Prestigeautos und sonstige
Statussymbole investiert. Auch wenn jemand 5 Kreditkarten hat, sollte
man besser aufpassen.
Unistudenten sind durchaus in der Lage den Parallelport des PC
anzusteuern. Ich bin da einmal beauftragt worden eine Interfaceplatine
zu entwickeln, die 8 Elektroventile fuer irgendeine Wassersteuerung
ansteuert.

Olaf Stieleke: Schildern Sie doch bitte eimal ihre jetzige Situation,
ihre Faehigkeiten, Zukunftsplaene,...

Autor: Rage-Empire (Gast)
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Hm, also soweit find ich das Angebot plausibel bis auf ein paar Dinge.
Entwickeln kann man überall, warum dann nach Chilie? Des weiteren find
ich es eher übertrieben vorauszusetzen mit was der Programmierer
Arbeiten soll (C, Basic, ASM oder ähnlichem), da es egal ist womit er
Arbeitet. Das Endprodukt und die Effektivität, darauf kommt es doch an
und nicht auf die Prog.sprache. Layouten mit Eagle ist auch OK,
schreibt auch niemand E-Workbench vor, wobei es viel professioneller
ist. Und ein Aufenthalt dort sehe ich nur als Einführung und Service
sinnvoll, den Rest kann man doch auch in der Heimat machen, oder?
Jedenfalls klingen die Aufgaben für mich Recht einfach, die genannt
wurden...hätte sogar noch vertieftere Ideen. Aber können die dort solch
Technik bis hin zum High-Tec auch bezahlen und bedienen?

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Ich selbst kann Assembler am besten, C nur sehr schlecht und den Rest
gar nicht. Daher moechte ich das moeglichst auf Assembler und
vielleicht noch C standartisieren. Was ist, wenn mir der Programmierer
ausfaellt, nicht weiter machen moechte,... ? Da moechte ich doch
zumindest kleine
Modifikationen selbst vornehmen koennen und den Sourcecode halbwegs
verstehen. Eagle ist notwendig, da ich damit das Layout mit ULPs auf
.plt umwandle, dann in PCNC einlese und selbst fraese. Wuerde ich da
jetzt auf andere (bessere) Software umsteigen, muesste ich wieder alles
neu lernen und koennte das dann moeglicherweise gar nicht fraesen, weil
ich keine .plt Dateien erzeugen kann. Das Problem ist also nicht das
Endprodukt sondern die kompatibilitaet mit meinem Kooperationspartner.
Ich verstehe sonst die eigene Dokumentation nicht.
Natuerlich kann der gesuchte Partner von der Heimat aus arbeiten. Das
habe ich ja auch anfangs vor. Nur ist es langfristig besser statt ueber
Internet direkt miteinander zu reden. Auch das Layout muesste ich 2mal
fraesen und bei jeder Modifikation zum testen wieder nach Deutschland
schicken. Jeder fehlende IC muesste 2mal verschickt werden. Besonders
wenn dann auch noch teure Funkgeraete, grosse Displays, Tastatur,...
implementiert wird, wird die 2fach Ausfuehrung auch noch teuer. Auch
wenn die Auftraege immer mehr werden, der Partner in Deutschland sonst
keiner weiteren Arbeit mehr nachgeht wird es auch wegen den
Lebenshaltungskosten interessant. Natuerlich kann ein Chilene leicht
ein LCD-Display ueber Menuefuehrung und Tastatur bedienen
(Fischzaehler). Wenn das ganze allerdings erweitert und modifiziert
werden soll, sprich das Layout und der Sourcecode veraendert wird,
sieht es schlecht aus mit den Chilenen. Da wird man dann gerufen und
kalkuliert den Preis fuer die Erweiterung. Ich gebe das dann als
fertige Projektbeschreibung an den Programmierer weiter.
Was sind denn ihre tieferen Ideen?
Mit der Bezahlbarkeit ist das sehr verschieden. Es gibt schon solvente
Firmen (die vom Export leben) und bei denen eine stehende Maschine jede
Menge Produktionsausfall bedeutet.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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In welcher Sprache (Spanisch?) müssten denn die Menus programmiert
werden?
Ich habe bei einer Firma in Kiel mein Haupt-Praktikum gemacht, deren
Chef sich auch nach Chile "abgesetzt" hat. Die Firma in Kiel hat
jetzt einen Geschäftsführer, und macht den überwiegenden Umsatz durch
Chile. Die entwickeln und fertigen in deutschland, weil die Bedingungen
dafür hier besser sind.
Interessant finde ich die Sache schon. Wäre der Flug nicht so lange
(ich hasse fliegen...).

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Rahul: Ganz richtig, hier wird spanisch gesprochen, folglich geschieht
auch die Menuefuehrung auf spanisch. Da ich schon ganz gut spanisch
kann, ist das also ueberhaupt kein Problem. Kann mir gar nicht
vorstellen, dass die Bedingungen in Deutschland besser sind, ausser
vielleicht den Transportkosten, wenn  man bei Reichelt einkaufen will.
Und da ich in Deutschland ein online-Konto habe, habe ich nicht einmal
mit dem Bezahlen Schwierigkeiten. Was sind denn Ihrer Meinung nach die
Vorteile in Deutschland?

Autor: Niels Huesken (monarch77)
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Besonders in finanzieller bzw. steuerlicher Hinsicht dürften die
Bedingungen in Chile deutlich besser sein, als hier.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Niels Huesken: Da haben Sie vollkommen recht. Statt belastet werden Sie
hier sogar noch gefoerdert.

Autor: Michael (Gast)
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Mußt Du jetzt jeden Beitrag zuspammen?
Auf den Mist fällt keiner rein.
Poste Doch mal Klartext: Wieviel Kohle gibt es im Monat?
Antwort bitte nur in einem Beitrag.

Autor: Zeig Mal (Gast)
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Die Fakten liegen klar auf dem Tisch, jeder
kann sich sein eigenes Bild machen.

Stell doch mal Dein Photo hier rein, damit man sich ein Bild von Dir
machen kann.

Schlechte Zahler ...das faengt schon suedlich der Schweiz an !

Gegen Fischklauer arbeiten ?
Die klatschen Dir einen ueber den Schaedel ...und weg bist Du.

Wer hat ihn gesehen?

Autor: MicroMann (Gast)
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> Die Lebenshaltungskosten sind hier
> verstaendlicherweise geringer als in Deutschland, weshalb ich fuer
> Unterkunft und Mindestlohn schon einige Zeit grantieren kann.

Aber Hallo ???

wie hoch ist der chilenische Mindestlohn ? 50 Euro im Monat ?
Sollte man als gut ausgebildeter Übersiedler nicht ein wenig mehr
verdienen ?

Autor: Matthias (Gast)
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Schade, bei Argentinien hätte ich spontan zugesagt, aber Chile werde ich
meiner aus Peru stammenden Frau nicht zumuten können ;-)

Was die Gehälter anbelangt: Ein guter Ingenieur verdient in Argentinien
1.500 US-$ brutto. Durchschnittsgehalt der Bevölkerung dürfte bei 700
US-$ liegen.
Sagen wir mal so: Der Lebensstandard ist dort unten niedriger als hier,
aber als Ingenieur o.ä. kann man durchaus gut in Chile und ARG leben.
Das Problem ist in diesem Falle nicht das Gehalt, sondern überhaupt
erstmal eine Arbeit zu finden :-)
Großindustrie ist dort unten nahezu unbekannt. Mein Praktikum machte
ich in ARG bei einer Firma, die mit ihren damals 50 Mitarbeiter schon
fast als Großunternehmen gilt... Vom Niveau her kann es jeder dort
ausgebildete Ingenieur mit einem deutschen Ingenieur aufnehmen,
teilweise wird sogar gesagt, daß die Uni-Ausbildung in Spanien und
Südamerika besser als in Deutschland ist (gilt natürlich nicht für
irgendeine hula-hopp-Uni im tiefsten Regenwald). Da ist das Problem
aber, daß es gar nicht soviele gut ausgebildete Leute wie bei uns gibt,
bspw. haben da unten nur 10% der Bevölkerung einen Uni-Abschluß.

@Christoph: Suerte y ten cuidado !

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Zeig mal:
Mein Foto ist vorerst finde ich nicht so wichtig. Werde mich aber bei
geeigneten Partnern gerne besser vorstellen.
Wegen den Fischzaehler bin ich da von dritten beauftragt worden. Das
war nicht meine Idee. Ausserdem gehe ich ja nicht selbst gegen
Fischklauer vor. Letztlich weiss ich ja gar nicht aehnlich wie bei den
Waffen, wer sie gegen wen einsetzt.

Mikroman:
Chilenischer Mindestlohn liegt bei ca. 200 Euro. Dazu kommen natuerlich
noch Provisionen (gratificaciònes)

Matthias: Also Chile ist mir auf jeden Fall lieber als Argentinien.
Denn in Argentinien wird ja ordentlich gestreikt, Geschaefte
ausgeraeumt,... Arbeit besser gesagt Auftraege findet man sehr wohl.
Die Lachszuchtfirmen sind sehr zahlungskraeftig und die brauchen
Kameras, Unterwasserroboter, Verpackungsmaschinen, Entgraetmaschinen,
Futtermittelverteilung, Sensoren fuer Luftgehalt im Wasser,
Unterwasserbeleuchtung (Metal Halide Lamp),... und das bei schlecht
ausgebildetem Personal. Also ich suche lieber hier Arbeit bzw.
Auftraege als in Deutschland.

Autor: Matthias (Gast)
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> Also Chile ist mir auf jeden Fall lieber als Argentinien.

Über Geschmack läßt sich nicht streiten. ARG war halt das erste Land in
Südamerika, das ich kennenlernte und da historisch eine Rivalität
zwischen beiden Ländern besteht, habe ich mich halt auf die Seite von
den Argentiniern geschlagen ;-) Und warum Peruaner und Bolivianer die
Chilenen, gelinde ausgedrückt, nicht mögen, dürfte klar sein.
Allerdings will ich nicht bestreiten, daß es sich in Chile gut leben
läßt und es ist m.E. das einzige südamerikanische Land, das eine gute
wirtschaftliche Entwicklung aufweist, was von den Europäern und
Amerikanern leider viel zu wenig honoriert wird.

Autor: dl7awl (Gast)
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Es ist still geworden. Mich hätte mal interesseiert, wie es 
weitergegangen ist.

Autor: u_d (Gast)
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Gibt doch jetzt im Free-TV die diversen Auswanderer-Doku-Soaps. Könnte 
ähnlich verlaufen sein.

Autor: Kal (Gast)
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@ Christoph Winklehner,
kannst mal Deine email zeigen ?

Autor: Matthias (ein neuer) (Gast)
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Also ich habe schon Interesse Auszuwandern.
Bei Chile /S-Amerika bremst mich halt etwas die Sprache..
Aber die ist wohl dann (relativ) schnell gelernt...

Wie würde sowas ablaufen??

Autor: Jochen (Gast)
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Ihr habt aber schon gesehen, dass der Thread über ein Jahr alt ist und 
das ihn "dl7awl" nach knapp einem Jahr Schweigen wieder ausgegraben 
hat?!

Autor: Otto (Gast)
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>Ihr habt aber schon gesehen, dass der Thread über ein Jahr alt ist und
>das ihn "dl7awl" nach knapp einem Jahr Schweigen wieder ausgegraben
>hat?!

ja schon - evtl. sind die ersten 100 Programmierer jetzt geflüchtet und 
es muß Nachschub her...

Otto

Autor: Hobbyprogger (Gast)
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Also konkret e-mail auf'n Tisch und wir sehen weiter :-P
Denke nur das es sich um 'ne Finte handelt, gelle :-P
Weil kann ja nicht soooo schwer sein z.B. einen µC Programmierer aus dem 
benachbarten "Ausland" zu holen :-P
Und warum ist Assembler "einfacher" als C, nur weil man was nicht kennt 
muß es ja nicht schlecht sein :-P
Da sind viele Fragen offen und so richtig stimmig ist das alles ja nun 
auch nicht gerade :-P
Mal schaun :-P

Autor: Hobbyprogger (Gast)
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@ Otto :
Verdammt bin ich doch voll drauf reingefallen :-P

Autor: F.H. (Gast)
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In welcher Hochsprache man Micros programmiert,ist eher uninteressant,da 
der Quelltext auch assembliert wird.
Ein Kumpel hat den Vorschlag gemacht,an der Copa Cabana eine Eisdiele 
aufzumachen,vielleicht könnte ich das Programmieren als 2.tes Standbein 
nutzten,wenn es denn mit dem Eis nicht klappt.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Bin gerade durch Zufall draufgekommen, dass sich mein Thread nach 1 Jahr 
selbstaendig wieder in Bewegung gesetzt hat. Wow!!! Per Email bin ich 
leider nicht mehr ueber neue Nachrichten benachrichtigt worden obwohl 
ich diese Funktion aktiviert hatte. Meine Mail seht ihr jetzt ebenfalls 
fuer alle die privat mit mir reden wollen.
Tja, was ist bis jetzt passiert? Nicht viel!
Die Leute reagieren zwar am Anfang sehr begeistert und wollen 
auswandern, machen es aber dann doch nicht. Der eine muss seiner 
Schwester helfen, weil sie Probleme hat, der andere kommt von seiner 
(Ex??)Frau nicht wirklich los und so weiter und so fort. Ich treibe 
niemanden. Wenn mir jemand nein sagt, bedeutet das fuer mich nein, auch 
wenn vorher in endlosen Mails schon fast alle Details besprochen wurden. 
Auch die neue Version meine Homepage ist noch nicht wirklich fertig. 
Kommt aber mit Avatar, Videos, demnaechst auch online-shop etc. Wer 
schon einmal nachsehen moechte: www.electronics.cl   oder  www.sat.cl
Noch eine Anmerkung: Wenn ich da weiter oben irgendwas von Assembler 
geschrieben habe: Mich begeistern mittlerweile die AVRs und Bascom. 
Fusebits, watchdog, brown-out, compact-flash, etc. davon wusste ich vor 
1 Jahr praktisch noch nichts.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
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Irgendwie sehe ich da meine Mail nicht:
christoph2000_2001@yahoo.de

Autor: Auswanderer (Gast)
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Ich warte jetzt schon seit 2 Monaten auf dem Flughafen
von Santiago.
Keiner da.
Schaue mir jeden Tag auf dem Laptop "Terminal" mit Tom Hanks an,
um mich abzulenken.

Programmieren hab ich auch teilweise verlernt.
Aber ich komm soweit zurecht.

Grüße an die Heimat.

Der Auswanderer

Autor: fubu1000 (Gast)
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looooooool

Autor: fubu1000 (Gast)
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gruss nach santiago^^

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