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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LC Filter o.ä.


Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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hallo,

Für einen Analog/Digital Wandler brauche ich eine möglichst stabile
Spannungsversorgung zu schaffen..

Ich glätte nach einem Trafo mit diversen Kondensator (auch kleinen) und
gehe dann in 2 verschiedene 7805. Einer für den Mikroprozessor (Digital)
und einen für die Analoge Schaltung. Wenn ich jetzt die Spannung für den
Analogteil nehme, brauche ich da noch irgndwelche LC Filter? Oder
benötige ich das nur so wirklich, wenn ich für den analogen Teil die
gleiche Spannung wie die digitale Verwende?

Wenn es was bringt, möchte ich aber einen LC Filter einbauen. Wie muss
ich diesen Auslegen (Nach welche Kriterien? Frequenz?! (was für ne
Frequenz*kratz*?), Strom?(Sehr klein beim ADC)).

Was ist da so ein Standard Wert der genommen wird? Im AVR Datenblatt
steht immer 10µH / 100nF. Kann man das auch einfach auf externe ADC
Wandler anwenden?

Autor: Läubi (Gast)
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Wenns kritisch ist immer nen LC filter!
für kleinsiganle wie im Datenbaltt zum AVR, ansosnten nehm ich fürdie
Hauptstromversorgung des AVR z.B. nochmal 100µH/330µF

Autor: basti (Gast)
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330µF halte ich für zu langsam..

nimm ne 15µH spule und direkt dahinter nen 100nF keramik. falls es weit
weg ist in deiner schaltung direkt am avcc des avr noch nen 10-100nF
keramik. damit habe ich immer beste ergebnisse erziehlt

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Moment, ich Rede nicht vom A/D Wandler im AVR ! Ich rede von beliebig
anderen A/D Wandlern.

Aber nimmt man nich da einfach die gleichen Werte?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Um eine super saubere Versorgung zu bekommen, kannst Du 2 Linearregler
hintereinander schalten (7809 auf 7805) und mit mehreren Ls und immer
kleiner werdenden Cs entkoppeln (mehrfach Pi-Filter). Also nach dem 2.
Linearregler 10µF nach Masse, dann 47µH , dann 1µF nach Masse, 47µH,
100nF nach Masse und direkt am ADC nochmal 10nF nach Masse. Dann
schwingt nix mehr!

Autor: Dominik (Gast)
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Hi!

Nachdem ich auf diesen Beitrag gestossen bin, interessiert mich das
Thema auch.

Wie kommen die Werte für die Induktivitäten und Kondensatoren zustande?
Kann man das nachrechnen oder sind das bloße Erfahrungswerte?

Welche Kondensatoren nimmt man eigentlich für die Festspannungsregler
78xx? Im Datenblatt sind andere Größen angegeben als im AVR-Tutorial
auf dieser Seite. (Tut: 2x 0,1µF Keramik, 1x 10µF Elko, Datenblatt:
0,1µF und 0,33µF sowie 10µF Elko)

Die 0,33µF Kondensatoren hab ich zudem nicht als Keramikkondensatoren.
Würde das einen Unterschied machen? (Sind glaub ich
Papierkondensatoren)

Wenn ich eine separate Spannungsversorgung für meinen AD-Wandler
aufbaue, müssen die Massenverbindungen aber trotzdem verbunden sein,
oder? Idealerweise möglichst in einem Punkt nahe bei der
Spannungsversorgung? Ok, wenn ich dieselbe SPannungsquelle vor den
Festspannungsreglern benutze, ist es ja sowieso dieselbe Masse.

Welche Induktivitäten nimmt man da? Ich habe bei Reichelt Drosseln,
Spulen, Festinduktivitäten axial/radial etc. gefunden. "Einfach" eine
mit dem passenden Wert?

Vielen Dank für eure Antworten
Dominik

Autor: basti (Gast)
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hallo,

seperate spannungsversorgung mach eigentlich nur sinn, wenn du viele
leds etc dabei hast.. Mir ist auch schon aufgefallen, dass oft die
beschaltung von den reglern anders vorgenommen wird. ich mach oft ne
spule in den eingang dahinter nen 10µ Elko... dann ganz nah am regler
100nF keramik (die sind schneller als andere kondensatoren, hängt wohl
mit dem innenwiderstand zusammen, wenn ich mich nicht irre) am ausgang
des reglers mache ich selten noch nen elko, weil ich beobachtet habe,
dass die dann oft wärmer werden. es ist dann nicht so leicht für den
regler zu regeln, wenn dor so ein dicker elko dahinter ist.

mit den spulen/kondesatorwerten das sind erfahrungswerte. ich lege
immer alles ein bisschen größer aus (also auch leistungsmäßig) als
benötigt, schon allein weil das ganze thermisch nicht so stark belastet
wird (ich nutze sogut wie nie regler im smd oder to92 gehäuse)

Autor: Dominik (Gast)
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Hi!

Nun, die zweite Spannungsversorgung ist dafür da, dachte ich, um den
analogen Teil der Schaltung möglichst gut vom digitalen Teil zu
trennen, um Störeinflüsse durch Takte, z.B. den µC-Takt etc., zu
minimieren. Daher auch die LC-Filter zur Glättung/Siebung.

Welchen Typ Induktivitäten benutzt du?

Dominik

Autor: basti (Gast)
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10-15µH drosseln... das reicht in der regel.

die idee das zu trennen ist ja nicht schlecht. aber mir persönlich zu
aufwendig... ich sehe immer zu das lämpsche etc nicht von 5V betrieben
werden. Und das bisschen takt etc, fängt der 100µ am Controller locker
ab

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nana, mal nix durcheinanderwürfeln. Der Thread begann mit der
Aufgabenstellung einen A/D-Wandler sauber mit Strom und Spannung zu
versorgen und soweit ich aus einem anderen Thread weiß, handelt es sich
dabei um einen 16-Bit A/D. Da muß man dann schon genauer auf die
Bauelemente und auch das Platinenlayout gucken, um nicht die unteren 3
Bits im Rauschen zu verlieren. Deshalb lieber aufwändig, als hinterher
alles nochmal machen.

@Basti: die kleinen 78Lxx kannste ruhig nehmen (oder besser LP2950
CZ5,0; LowDrop), wenn Deine Schaltung unter 100mA zieht. Die nehmen
weniger Platz weg, sind genügsamer und regeln auch sehr schön.
Besonders für kleine bis sehr kleine Schaltungen, wo ein TO220 größer
als die ganze Platine ist.

Die oben genannte Werte aus meinem Post sind Erfahrungswerte und
funktionieren allgemein recht zuverlässig. Als Spulen verwende ich die
Murata-Chip-Coil 47µH von Reichelt, ein kleiner stehender viereckiger
Ferrit mit etwas Draht drumrum und SMD-Pads, kann gut 150mA Strom ab
und reicht im Filterbereich und sogar als Speicherdrossel lang hin.

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