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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kleine Wechselspannung regelbar hochtransformieren


Autor: hosch (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:
Ich möchte gerne eine kleine Sinus-Wechselspannung (1..12 Volt)
hochtransformieren auf zwischen 20 und 200 Volt (auch Sinus!!).
Hochspannungsseitig fließt kaum Strom, könnte also zum Wandeln einen
kleinen Trafo (vertauschte Anschlüsse) oder Übertrager (falls passendes
Übersetzungsverhältnis) nehmen. Leistung zwischen 0,5 - 1VA.
Die Hochspannung sollte jedoch einstellbar sein zwischen 20 und 200 V.
Das heisst ich sollte niederspannungsseitig die Spannung bzw. den Strom
durch die Wicklungen des Trafos so regeln können, dass sich die
gewünschte Spannung hochspannungsseitig einstellt.
Diese Einstellung soll wenn möglich über einen Mikrocontroller
realisiert werden.
Die Hochspannung könnte ich dann mittels Spannungsteiler,
Gleichrichter, OP, usw. auf den AD-Wandler des Mikrocontrollers
zurückführen und somit die Hochspannung überwachen.

Ich dachte da an folgendes:
Mikrocontroller -> PWM -> Tiefpass. Dann hätte ich eine regelbare
Gleichspannung. Mit dieser dann auf einen Verstärker, der dann eine
Sinusspannung bzw. -strom auf die Niederspannungswicklungen des Trafos
jagt.
Mein Problem ist der Verstärker. Wie muss ich den realisieren? Der
Trafo stellt ja eine induktive Last dar.
Oder weis jemand bessere Vorschläge für dieses Problem?

Danke und Gruß

PS: Das ganze dient als Teil einer Prüftechnik, die eine Baugruppe
daraufhin testen soll, ob bei bestimmten Eingangsspannungen zwischen
20-200V eine Meldung ausgelöst wird.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wer liefert denn die kleine Sinus-Spannung?

Autor: Heiner Bm (karadur)
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Hallo

ich habe ein ähnliches Projekt. Habe einen 4-fach OP genommen und
lassen einen OP als Multivibrator mit ca. 50Hz laufen. Der 2te OP hängt
als Besselfilter 3ter Ordnung mit am Rückkopplungszweig des
Multivibrators. Da dort ein verbogener Dreieck anliegt. Der Ausgang des
Filters liefert einen ganz ordentlichen Sinus. Die Versorgungsspannung
des 4-fach Ops stelle ich von 4V bis 12V.
Die beiden anderen OPs bilden eine virtuelle Masse und einen Buffer.
Am Ausgang hängt ein TDA2050 ohne Kühlung in der
Standart-Applikationsschaltung. Dahinter ein Trafo von 6 auf 230V.
Das funktioniert jetzt in 10 Prototypen sehr gut.

PS: der TDA hängt natürlich immer an 12V.

Autor: hosch (Gast)
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@TravelRec.
Die kleine Sinusspannung kommt notfalls aus einem gewöhnlichen Trafo,
primärseitig Netzspannung. Also wie ein gewöhnliches Steckernetzteil.
Diese dann z.B. über OP an den Verstärkereingang.
Oder dann wie bei der zweiten Antwort vorgeschlagen.
Letztendlich brauche ich Sinusgrößen an dem Trafo der
hochtransformiert.

@Hans-Heinrich Behrmann
Danke, genau das wäre ein guter Ansatz mit dem TDA2050. Das mir das
nicht vorher schon eingefallen ist einen Audioverstärker zu nehmen,
solche sind ja dafür gemacht eine Spule (Lautsprecher) zu versorgen.

Wahrscheinlich ist die Lösung mit Multivibrator + Filter sogar besser
zur Erzeugung des kleinen Sinus als eine heruntergeteilte
Wechselspannung (Schwankungen in der Versorgungsspannung etc.)

Werde dann mal mit einem TDA experimentieren.
Die Verstärkung des TDA könnte ich ja dann mittels eines digitalen
Potis über Mikrocontroller einstellen.

Autor: Heiner Bm (karadur)
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Hallo

ich benutze die Versorgung des OPs zum stellen. Geht gut. Ist ein
TL084. Ab 4V läuft der Oszillator. Ein 2ter OP mit nachgeschaltetem
Emitterfolger mit BC547 stellt den Generator.
Der TDA läuft erst ab einer Verstärkung von 30 stabil. Ich habe da die
Applikation für Single-Supply nachgebaut. Ist mit SMD-Beschaltung recht
handlich. Für die Regelung habe ich einen Trafo mit 2x115V genommen, der
Mittelpunkt liegt bei mir auf GND. Die beiden 115V Leitungen gehen auf
jeweils eine 1N4007. Diese sind dann verbunden. Dahinter
Spannungsteiler ( 2x100k (wegen Spannungsfestigkeit) und 1x 10k ) und
Elko.

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