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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Misteriöses AVR sterben


Autor: Stefan Heindel (Gast)
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Jetzt lacht mich bitte net aus, ich weiss das es komisch ist, aber in 
letzter Zeit gehen mir wirklich sehr viele 4433er kaputt. Also die 
Spannungsversorgung ist soweit in Ordnung, (LM 2931 als Spannungsregler, 
Caps zur Glättung), Reset Pin ist mit 10k an +5V geführt und mit nem 
Kondensatorchen gegen Masse abgepuffert, also  schaltungstechnisch IMHO 
einwandfrei. Der letzte AVR ging mir kaputt, als ich mit einer Weller 
Lötstation am Sockel eines Pins rumgelötet habe. Was mich wundert: Wenn 
ich das Programmierkabel an den Chip anschließe, entsteht in meiner 
benachbarten Stereoanlage ein kurzes knacken, also muss da irgendwie ein 
Potenzialausgleich stattfinden, obwohl die Netzteile vom AVR und vom 
Notebook ja komplett galvanisch getrennt sein müssten?!
Hatte die ganze Zeit nie Probleme mit kaputten AVRs gehabt, aber auf 
einmal....
habt ihr Ideen wie ich vorgehen muss damit die Dinger net so ganz so 
schnell den Geist aufgeben?!

Gruss Stefan

Autor: Zoltan (Gast)
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Ich weiss nicht ob Dir das weiterhilft, aber ich hatte mal das Problem, 
dass meine Spannungsqeulle ein stabilisiertes Labor-Netzgerät 
war(NG-3050), und wenn ich da die Masse vom oszi an den GND anschliessen 
wollte schmolz mir ie Messleitung(40V Spannungsdifferenz), oder das 
gleiche beim Löten. NIE!!! die Platiene wärend des lötens an der 
Stomversorgung lassen, auch wenn dieser ausgeschaltet ist. Ich habe auf 
dieser weise mein Servo ic gegrillt. :-(

Gruss
Zoltan

Autor: Malte Struebert (Gast)
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Hi,

das mit den 4433ern ist schon komisch das es so oft Probleme gibt. Bin 
schon am überlegen ob ich für mein Projekt nicht einen anderen nehme 
aber dann müste ich alles nochmal umdesignen ;-)

Autor: Stefan Heindel (Gast)
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Ich habe gerade mal meine alte Weller Lötstation aufgeschraubt und nun 
ne Frage. Die Lötstation hat an der Frontplatte eine Erdungsbuchse. Habe 
die Station mal aufgeschraubt und verblüfft festgestellt, dass a) die 
Erdungsbuchse nicht mehr mit dem Lötkolbenschaft elektrisch verbunden 
war und b) Die Erdungsleitung des Schuko-Anschlussteckers einfach nicht 
angeschlossen war. Ist das Absicht...? (Kann ich mir nicht vorstellen, 
weil sonst hätte man ja nen normalen Euro-Stecker nehmen können.) Habe 
jetzt mal die Erdung vom Schukostecker mit der Erdungsbuchse und die 
Buchse wiederum mit dem Lötkolbenschaft verbunden.... mal sehen wies 
jetzt funzt

Gruss Stefan

Autor: Bernd Schmidt (Gast)
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Meine Lötstation (ebenfalls Weller) hat einen Euro-Stecker.

Ich kann mir nicht vorstellen das Weller einen Schuko-Stecker anbringt 
ohne den Schutzleiter anzuschließen.


Bernd

Autor: Richy (Gast)
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...zumal das auch verboten ist ... ein Schukostecker muß immer den 
Schutzleiter zum Gerät bringen.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Stefan,

Notebook- und andere Schaltnetzteile (mit Euro-Stecker) haben zwar eine 
galvanische Trennung zwischen Netz- und Ausgangsseite, aber gleichzeitig 
auch eine kapazitive Kopplung. Die Leckströme liegen um die 0,1 - 0,3 
mA. Nimm mal einen Phasenprüfer und halte ihn gegen Netzteil-Masse: er 
leuchtet. Nimm die Netzteil-Masse und streife ihn über einen 
Schutzkontakt der Schukdose: es funkt.
Du mußt Deine Elektronikteile alle untereinander mit gemeinsamer Masse 
verbinden oder erden.

Gruß Michael

Autor: Sven (Gast)
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Ich hab aus diese Art auch schon mal einen 1200 gekillt. Man hat's 
direkt brizzeln hören.

Wahrscheinlich ist der IC nichtmal völlig hin, er läßt sich nur nicht 
mehr programmieren. Sollte das nicht eigentlich die Schutzbeschaltung 
abfangen?

Damit das nicht öfter passiert, hab ich mir einen optisch getrennten 
Programmieradapter gebaut. Funktioniert auch ganz gut. Bis auf 1200, der 
ist irgendwie anders, aber das hatten wir hier schon.

Ansonsten auf guten Potentialausgleich achten. Eventuell vor dem 
Anstecken des SPI die Masse der Platine mit der PC-Masse verbinden. Und 
natürlich aufpassen, dass kein anderes Potential aufgebaut wird, z.B. 
über die Oszi-Masse, die sonstwo hängt. Ach, und gleiche Steckerleiste 
für PC und Stromversorgung könnte auch helfen.

Sven

Autor: Stefan Heindel (Gast)
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Naja den Lötkolben hab ich auch gebraucht gekriegt, ich war nicht der 
erste, der da rein geschaut hat....
also danke für die Tipps! Jetzt werde ich mir einen neuen Satz AVRs 
holen und dann gehts rund :)

Gruss Cheeco

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