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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sinus-Verstärker


Autor: Marco Steindl (Gast)
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Grüß euch!

Ich bräuchte einen Baustein, der ein Sinus-Signal (0,65V) verstärkt.
Die Verstärkung soll über einen Mikrocontroller gesteuert werden (egal,
ob 0-5V oder I2C-Bus).

Das heisst, ich schicke in diesen Baustein ein immer gleich bleibendes
Sinus-Signal und ein Signal vom Mikrocontroller (0-5V) hinein (bzw.
über I2C) und am Ausgang soll dann der Sinus herauskommen, welche je
nach Einstellung unterschiedlich hoch ist.

MfG

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das geht mit einem VCA ("voltage controlled amplifier",
spannungsgesteuerter Verstärker). Sollte von den üblichen Verdächtigen
zu bekommen sein (AD, Maxim, NSC etc.).

Hilfreich wäre noch eine Angabe der Frequenz des Sinussignales ...

Autor: Marco Steindl (Gast)
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Weisst du da zufällig eine Schaltung für den VCA??

Frequenz sollte so von 1Hz bis 1-2kHz liegen...sollte also kein Problem
sein oder?

Ein Kollege von mir bräuchte so etwas aber warscheinlich bis
350kHz...gibts da auch was dafür?

MfG

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Analog Devices SSM2018T ist ein Kandidat.

Ansonsten mal die "parametric selection guides" der verschiedenen
Hersteller bemühen.

Autor: Heiner Bm (karadur)
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Hallo

Mit einem multiplizierenden D/A-Wandler geht es. Nimm das Sinussignal
als Referenz, dann ist das Ausgangssignal das Sinussignal geteilt durch
die D/A Stufe. Dahinter ein Verstärker und gut ist.

Autor: Schoaschi (Gast)
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Oder du nimmst einen OPV her und benutzt ein Digitales Poti. Dadurch
wären höhere Frequenzen auch kein Problem.

Autor: Marco Steindl (Gast)
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ad schoaschi> hast du dazu eine passende Schaltung, wie sowas aussehen
könnte? Steuerspannung des Sinussignals (also für das dig. Poti) liegt
zwischen 0 und 5V

ad Karadur> Weisst du auf die schnelle so einen multipl. DA-Wandler?
bzw. was kostet so einer ungefähr?

MfG

Autor: Schoaschi (Gast)
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Nunja das ist nun die Frage.
Soll das Ausgangsignal von 0 bis ?? (Fall a.) steuerbar sein oder würde
es auch gehen wenn es von deinen 0.65V bis ?? (Fall b.) gehen kann?

Im Fall a. müsste man eine invertierende OPV Beschaltung wählen und
danach nocheinmal invertieren (V=1). Und eben einen Widerstand mit
einem Digitalen Poti ersetzen.

Im Fall b. kann man einen nichtinvertierende OPV Beschaltung wählen und
ebenfalls einen Widerstand als Digitales Poti ausführen.

Hier gehts zu den OPV Beschaltungen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...

zu den Digitalen Potis: Maxim und Analog Devices habe solche in ihrem
Sortiment. Es gibt sie wahlweise mit SPI oder I²C bus interface.
Analog:
http://www.analog.com/en/subCat/0,2879,761%255F797...

Maxim:
http://www.maxim-ic.com/DigitalPotentiometers.cfm

Ich hoffe das bringt dir etwas. Kann dir leider keinen fertigen Plan
schicken, da ich in der Arbeit bin und das hier nicht geht.

mfg Schoasch

Autor: TheMason (Gast)
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Hallo Marco,

ich würde das sinus-signal mit einem dc-offset versehen (0,65v) (damit
hast du ein signal von 0 bis 1,3 v), das ganze an den vref pin eines
DAC0808 (der sich allerdings nur parallel ansteuern lässt) und den
ausgang des da-wandlers an eine nichtinvertierende OPV stufe mit
verstärkung x = 1 - (10v / 1,3v), nen kondensator dahinter um den
dc-offset rauszubügeln und fertig. das ganze ist dann ein 1-quadranten
multiplizierer.
weiß allerdings nicht welche qualitätsanforderungen du an das
ausgangssignal hast, aber wenns nicht gerade audio-hi-end ist sollte es
passabel sein.

gruß
rene

Autor: Klaus Bröntgen (Gast)
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wenn du schon nen opv verwendest, kannste den auch gleich den offset
abschneiden lassen. das macht der dann wenigstens frequenzunabhängig,
im gegensatz zum kondensator.

Autor: TheMason (Gast)
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Hallo Klaus,

geht sowas denn ohne eine negative versorgungsspannung zu haben ?

gruß
rene

Autor: Klaus Bröntgen (Gast)
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ja. indem du den offset mittels eines spannungsteilers
(Ub___Uoff____GND) an den invertierenden eingang bringst. da, wo auch
deine gegenkopplung sitzt.

Autor: Marco Steindl (Gast)
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ad schoaschi>
nein...kann von mir aus auch von 1V bis 5V zB regelbar sein....evtl.
auch ein bisschen mehr...aber 5V müsste reichen!

Also der Sinn von dem ganzen ist, dass ich zB eine LED in der
Leuchtintensität ändern will...d.h. dass ich zB 1,7V Gleichspannung
brauche, damit die LED überhaupt leitet, und diese dann mit einem
überlagerten Sinus die Intensität ändere (mehr Spannung bedeutet
höherer Strom durch den Vorwiderstand).

Allerdings darf daher der negativste Anteil der Sinusspannung eben
diese 1,7V nicht unterschreiten...

Also ich meine, dass über den 1,7V der Sinus ist...

MfG

Autor: michaels (Gast)
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Nunja,
prinzipiell lässt sich das auch über einen ganz normalen Transistor 
machen, der im Schaltbetrieb läuft. Mit einem Pwm Signal gehst du dann 
auf die Basis..

lg Michael

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