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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik übertragungsverhalten eines LC Bandpass


Autor: alex (Gast)
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hallo

ich habe bisher noch nie was mit filterentwurf gemacht und habe eine
grundlegende frage zu Blindelemente (spule, kondensator) als
übertragungsglieder:
also wenn ich eine wechselspannungsquelle habe und mehrere niederohmige
lastwiderstaände habe die parallel liegen, dann wird jede last mit der
gleichen amplitude versorgt vorrausgesetzt die leistung der quelle ist
hoch genug. Wenn ich jetz aber hingehe und einen kondensator parallel
auf masse schalte dann bildet er einen kurzschluss bei hohen
frequenzen.
nehmen wir jetz aber an die quelle sei ideal (leistung gegen unendlich,
ausgangswiderstand = 0), geht dann die amplitude der spannung nach dem
kondensator dennoch in die knie aufgrund des kurzschlusses ??
also nach meinem denkschema nein, da kein serieller wirderstand im
stromkreis vorhanden ist, die die spannung aufnimmt (siehe
RC-Tiefpass).

ich frage deshalb, da ich eine einfache HF-Simulationsschaltung
vorliegen habe bestehend aus einem LC-Parallelschwingkreis als
Bandpass. Die Wellenamplitude wird aber scheinbar gedämpft oberhalb und
unterhalb der resonanzfrequenz. Wie kann man sich das erklären ?
wenn die Spule bei NF z.b. kurzschließt, wo geht dann die Quellspannung
hin ?? die spannung kann sich ja nich in luft auflösen.
wenn man den idealfall betrachtet, dann brauch ich doch immer ein
serielles glied wie beim Standard RC-Tiefpass oder Hochpass.

wäre für kurzen hinweis dankbar!
mfg

Autor: Klaus Bröntgen (Gast)
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kannste das mal plotten? mein geistiges auge ist etwas blind...

Autor: alex (Gast)
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ich müsste den plan einscannen.. habs mal hingeschmiert.

also nach meiner meinung sollte ich theoretisch für alle Frequenzen bei
einer idealen Quelle bei der oberen schaltung gleiche Ausgangsamplitude
haben.
wenn das so ist, dann hat sich eigentlich meine frage erübrigt.
ansonsten würd ich mich für ne erklärung bedanken.

natürlich geht im praktischem fall die spannung der quelle bei einem
kurzschluss in die knie. ich glaube aber nicht, dass dieser effekt hier
ausgenutzt wurde.

mfg

Autor: Elektronik Thomas (et-thomas)
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Wo willst Du jetzt genau drauf hinaus?

Autor: Hubert.G (Gast)
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Im Idealfall liegt immer die gleiche Amplitude an. Durch L und C ändert
sich mit der Frequenz der Strom.
Ist doch nur eine Zusammenschaltung von Widerständen, für L und C ist
halt noch der Widerstand bei der jeweiligen Frequenz zu berechnen.
Ist die Quelle nicht ideal ist auch noch deren Innenwiderstand mit
einzurechnen.

Autor: Heiner Bm (karadur)
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Hallo

bei einer idealen Spannungsquelle mit Ri=0 stimmt deine Theorie.

Ein Filter entsteht erst in Verbindung mit einem Ri>0.

Autor: Togger (Gast)
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Hi Alex,
du hast das doch richtig beobachtet und so ist es:
Ein idealer Parallelschwigkreis (keine ohmschen Verlustwiderstände) hat
bei der Resonanzfrequenz ein Scheinwiderstand gegen unendlich.
Außerhallb der Resonzfrequenz dominiert je L oder C.
Bei höheren Frequenzen (als Fres) schließt C kurz, bei tieferen
Frequenzen L.
Das ist schon alles, nur darfst einen Schwingkreis nicht mit  einem RC
Hoch-Tiefpass verwechseln, eben wegen der Resonanzfrequenz.
Ein idealer Schwingkreis (z.b. aus Supraleitern), einmal mit einer
Gleichspannung geladen, schwingt bis in alle Ewigkeit.
Leider gibt es keinen Idealen, zumindest ohne erheblichen Aufwand.
Daher wirst auch bei FRes keinen unendlichen Scheinwiderstand messen.
Geht leider nur in der Theorie, aber es hilft um das Prinzip zu
erklären.
Hoffe, das hat geholfen ;-)

lg Ralf

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Bei einer idealen Spannungsquelle fließt nach dem Einschalten ein
unendlich hoher Ladestrom in den Kondensator, der explodiert...
man darf eben nicht mit idealen Bauteilen rechenen
73
Christoph

Autor: alex (Gast)
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hi

also dann lag ich mit meiner annahme richtig.
danke nochmals

mfg

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