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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsteiler Verständnis


Autor: Hase (Gast)
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Hallo! Irgendwie verstehe ich den Spannungsteiler noch nicht ganz,
welche Widerstände zu welchen Teilverhältnissen gehören. Habe gerade
mal diese Aufgabe zu bearbeiten und pspice wirft mir das aus (siehe
Anhang).

Spannung 1 ist offensichtlich das Teilverhältnis 1 zu 3. Kommt das vom
Verhältnis des ganzen rechten Widerstands-"Schwanzes" bis R10 zum
Verhältnis des Gesamtwiderstands der Schaltung (3kOhm)? Und wenn ich
jetzt die Spannung an R9 berechnen will, was muss ich da machen?

((R7+R6||R8)+R5||)R9 im Verhältnis zu wem? Im Verhältnis zu
(((R7+R6||R8)+R5||)R9)+R40 und dann mal der Vorhergehenden
Teilspannung?


Gruß, Hase

Autor: Hase (Gast)
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Bild vergessen...

Autor: Rahul (Gast)
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arbeite dich von rechts nach links vor:
R6 und R7 sind in Reihe.
Beide zusammen parallel zu R8.
alle drei bilden dann den unteren Teil eines Spannungsteilers zusammen
mit R5 usw...

R10:
ja, das hängt mit dem Rattenschwanz zusammen.

Spannung an R9 ist die gleiche wie über R5 mit dem Rattenschwanz
parallel zu R8.

Du musst einfach immer die Ersatzwiderstände berechnen.

Gruß Rahul

Autor: KLS (Gast)
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Ich hau dir mal n paar Formeln hin mit denen du alle Spannung ausrechnen
könntest, und so vieleicht auch das ganze besser verstest.

Grundsätzlich gilt:  1/R1*1/R2*1/Rn=1/U1*1/U2*1/Un Ist so ein bischen
unübersichtlich, wenn man das dementsprechen kann man auch die Spannung
ausrechnen die pro Ohm abfällt:  Uges/Rges=Spannung pro Ohm.
Zu beachten ist auch das der Spannungsteiler nur in der Reihenschaltung
gilt, in einer gemischten schaltung musst du also zuerst den
Gesamtwiderstand der parallel geschalteten Widerstände ausrechnen.

Autor: woodym (Gast)
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hallo,

das ohmsche gesetz ist schweeeeer....
ne, ist es nicht

u=i*r

und das ist schon alles womit sich alles ableiten läßt.

die ableitungen will ich mir jetzt sparen.

in einer reihenschalten verhalten sich die spannungen proportional zu
den widerstandserten. schau also nicht die schaltung als ganzes an und
bekomme einen herzinfarkt weil es so kompliziert ist. maches es (wie in
einem der vorigen beiträge bereits empfohlen wurde) und zerlege die
schaltung in einzelne reihen und paralell-schaltungen. am besten
beginnst du bei einer schaltung an der stelle die am weitesten von der
versorgungspannung weg ist.
in einer reihenschaltung ist der gesamtwiederstand die summe der
einzelwiderstände. der strom durch die widerstände ist bei allen !
widerständen der reihenschaltung gleich.
nehmen wir als beispiel r6 und r7.. eine einfach reihenschaltung
an r7 sind 0,5 v also muß links von r6 1 volt sein... warum? weil die
spannungen sich in der reihenschaltung proportional zu ihren
widerstandswerten aufteilen. aber ich in einer reihenschaltung mit zwei
gleichen widerständen über einem widerstand 0,5 v dann muß die spannung
über den anderen auch 0,5v betragen (das widerstandsverhältnis ist hier
ja 1:1). der ersatzwiederstand von r6,7
ist 2 kohm (in einer reihenschaltung ist der gesamtwiderstand die summe
der einzelwiderstände). wenn du jetzt in der schaltung (gedanklich ) für
r6,7 nur einen widerstand zeichnest , siehst du das dieser zu r8
paralell ist. r8 ist 2 kohm paralell zu r6,7 mit auch 2 kohm.
bei einer paralellschaltung errechnet sich der gesamtwiderstand mit
1/rges = 1/r1+1/r2+...
bei diesem besondern fall (wenn die widerstandswerte gleich sind) ist
rges=r1/n
d.h. r8||r6,7 mit je 2 kohm ist der rges 1 kohm.
wenn du nun für r8||r6,7 dir wieder den gesamtwiderstand vorstellst
ist (1 kohm) ist das wieder eine reihenschaltung mit r5. und hier.
an r8||r6,7 hast du 2 volt. das ist der gleiche widerstand wie r5 also
auch hier wieder ein verhältnis von 1:1 bedeutet das auch die
spannungen sich 1:1 verhalten... links von r5 muß also die summe der
spannungen von ur5 und ur8||r6,7 sein... (1 volt plus 1 volt).
das ganze geht dann weiter und ergibt immer den gleichen wert... bis
auf r10. der gesamtwiderstand aus allen widerständen r10|| usw. ist 1
kohm, r2 jedoch 2 kohm hier hast du also ein verhältnis von 2:1... auch
die spannungen verhalten sich dann entsprechend 12:3 (durch 3 weil du ja
1 kohm + 2 kohm hast) ist 4 und das mal 1 (1 kohm) = 4 volt und an r2
2*4 ist 8. also fallen über r2 8 volt ab und über r10||usw... 4 volt
ab.
in der summe dann deine versorgungspannung von 12 volt

Autor: woodym (Gast)
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oops...

warum spreche ich bei dem spannungsverhältniss von 2:1 und nicht von
2000ohm:1000ohm weil das verhältinss sich nicht ändert auch wenn ich
beide werte durch 1000 (kilo) teile. man muß nur drauf achten immer
beide! werte durch den gleichen faktor zu teilen.

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