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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 80C51 --- Was kann das ding?


Autor: Timo Horstmann (Gast)
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Hallo

Ich möchte jetzt mit Mikrocontroller anfangen...
Deshalb hab ich mir von ner Soundkarteplatine den 80C51 und
noch AD und DA Wandler runtergelötet.
Als erstes will ich damit ein Schrittmotorsteuerung bauen.
Dannach.... Mir wird wohl noch was einfallen...:-)
Nen ganzen PC als Schrittmotorsteuerung zu benutzen ist auch auf Dauer 
keine Lösung.

Die Fragen zu den µC:

Was kann das Teil so alles?

Wo bekommt man ein Platinenlayout her (Expermentierplatine)?

Kann man das Ding auch mit irgeneine Art von Basic programmieren. So 
Basic zu Maschinencode umwandeln?

Autor: Arne K. (Gast)
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Hallo,

ich bin etwas verwundert - 80c51 auf einer Soundkarte? Was für eine war 
das denn??? Wieviel Bit, mono?

Das interne ROM wirst Du nicht mehr nutzen können, da es bereits 
beschrieben wurde. Löschen geht in Deinem Fall leider nicht, aber 
dennoch kannst Du ein externes Program-ROM einsetzen oder wie ich (noch 
viel besser) einen EPROM-Simulator.

Was für eine Gehäuseform hat denn Dein Kleiner - DIP40 oder PLCC44? Für 
DIP40 hätte ich noch ein nicht schönes aber funktionierendes Layout 1/2 
Europlatine (MC, Adr.-Latch, 32k RAM, ROM, 3LEDs, Pfostenstecker: 40Pol 
für MC-Ports, 10Pol extra für Port1+Vcc+GND, 5Pol UART+Vcc+GND+INT0, 
2Pol Reset, 2Pol Spannungsversorgung und 9 Jumper für den Steuer-Bus, 
die auch einfach erstmal gebrückt werden können). Jedoch habe ich auch 
ein paar SMD Bauteile verbastelt 5 Kondis, 1 Diode,  3 Widerstände und 2 
BCR-Transin in SOT-23.
Sonst googel mal 'ne Runde!

SysRad51 von Systronic ist eine Oberfläche für Windows in der ich soweit 
nur in Assembler arbeite, jedoch kennt dieser auch BASIC, was ich noch 
nie benutzt habe. Das PRG ist umsonst und gibt es bei Systronix zum 
downloaden. Einziger Haken, das PRG läuft, ist aber nie zuende 
geschrieben worden, wie man an einigen wenigen Ecken merkt. PRG-Limits 
gibt es jedenfalls keine. Erstellt werden Intel-HEX-Files.

Bei Bedarf kann ich Dir auch die Platine vom EPROM-Simulator für den LPT 
scannen, wenn mein Scanner mich nicht im Stich läßt. Einen Eprom-Loader 
habe ich dafür auch geschrieben, der bei mir unter W2k läuft und 32k in 
knapp 2sec in den Simulator schießt!

Was Dein Conroller nun wirklich kann und oder nicht, erfährst Du nur mit 
dem richtigen Datenblatt, daß Du in jedem Fall brauchen wirst!

Folgende Daten stammen aus einem Datenblatt von Philips(Aug.2002) für 
80C51/87C51/80C52/87C52

FEATURES
• 8051 Central Processing Unit
– 4k × 8 ROM (80C51)
– 128 × 8 RAM (80C51)
– Three 16-bit counter/timers
– Boolean processor
– Full static operation
– Low voltage (2.7 V to 5.5 V@ 16 MHz) operation
• Memory addressing capability
– 64k ROM and 64k RAM
• Power control modes:
– Clock can be stopped and resumed
– Idle mode
– Power-down mode
• CMOS and TTL compatible
• TWO speed ranges at VCC = 5 V
– 0 to 16 MHz
– 0 to 33 MHz
• Three package styles
• Extended temperature ranges
• Dual Data Pointers
• Security bits:
– ROM (2 bits)
– OTP/EPROM (3 bits)
• 4 level priority interrupt
• 6 interrupt sources
• Four 8-bit I/O ports
• Full–duplex enhanced UART
– Framing error detection
– Automatic address recognition
• Programmable clock out
• Asynchronous port reset
• Low EMI (inhibit ALE and slew rate controlled outputs)
• Wake-up from Power Down by an external interrupt

Damit kann man auf jeden Fall eine Menge machen!

Gruß,
Arne

Autor: Arne K. (Gast)
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sorry, hat sich oben ein kleiner Fehler eingeschlichen:

Das Datenblatt ist vom 07.Aug.2000 (NICHT 2002!)

Gruß,
Arne

Autor: Timo Horstmann (Gast)
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@ Arne K.
Ist nen PLCC44.
Das war ne 16 Bittige Soundkarte. An den µController
hingen auch noch AD un DA Wandler.

Den Platinenlayout von den Eprom-Simo könnt ich mir mal reinziehen.

Ich hab auch noch nen 87c51 von Philips gefunden.
Gibts da unterschiede?

Wie ist es mit ein externen Eprom?
Ich hab zuhause noch Eproms von alten 386/486 Mainboards.

Mfg:Timo

Autor: Timo Horstmann (Gast)
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Der Philips is nen DIP40

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Kommt drauf an, ob Du gerne Platinen selber herstellst.

Ich würde mich jedenfalls heutzutage nicht mehr mit externem 
Programmspeicher rumquälen.

Um in die 8051-Familie reinzuriechen, empfehle ich den AT89S8252 oder 
T89C51RD2. Der letztere ist etwas teuer, läßt sich aber auf allen OS 
(auch Linux) bequem über die COM programmieren. Zum Anschluß an die COM 
brauchts noch einen RS-232-Pegelwandler, z.B. MAX202.

Der AT89S8252 muß dagegen über den LPT-Port programmiert werden, wobei 
je nach OS bzw. PC-Hardware des öfteren Probleme auftreten können.

Das wäre dann 1-Chip-Etwicklungsboards, d.h. eine Lochrasterplatine tuts 
erstmal.

Als Assembler kannst Du den Freeware Metalink downloaden. Damit sind 
auch die meisten Applikationsbeispiele der Philips, Atmel, Maxim, 
Intel-Webseiten übersetztbar.

Wenn Du dann Gefallen am 8051 gefunden hast, kannst Du ja immer noch 
Platinen mit dem 8051 und externem EPROM machen.
Z.B. mit EPROMs mit internem Adreßlatch (78C256), sonst brauchst Du noch 
einen 74HC573 dazu.


Peter

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