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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromverbrauch messen


Autor: Chris Maslowski (Gast)
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Hallo,
ist es möglich mit einem Mikrocontroller den Stromverbrauch von einer
Stromverbindung zu messen. Also die Ampere Zahl. Ich denke mal der
Mikrocontroller kann das nicht aber mit einer Erweiterung. Also ich
möchte den Verbrauch von einer Steckdose messen. Also wie viel Ampere
der DVD Player verbraucht.

Ist das überhautp möglich. Und wenn ja wie?
Vielen Dank schon mal für Antworten!

Gruß Chris

Autor: TravelRec. (Gast)
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Es gibt supergünstige Elektromeßgeräte im Baumarkt oder auch im Versand.
Basteln macht mehr Spaß, wird viel teurer und kostet außerdem Lehrgeld
(verkohlte Bauelemente und verbrizzelte Finger im günstigsten Fall).
Deine Frage wäre mit "Ja" zu beantworten, Du brauchst aber einiges an
Zubehör, um auf eine angemessene Genauigkeit zu kommen.

Autor: Chris Maslowski (Gast)
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Könnte man nicht ein Strommessgerät ausm Baumarkt an den Controller
anschließen? Wenn nicht bestehe ich weiter darauf das selber zu bauen.
Das Projekt ist mir sehr wichtig. Könntet ihr mir vielleicht sagen was
ich dafür brauche oder wo ich an genauere Informationen heran komme!
Danke Gruß
Chris

Autor: Sepp -o- (sepp_o)
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Ich würde an deiner Stelle die Finger davon lassen.

Wenn man bei 230V AC nicht genau weis was man tuht kann das ganz schön
in's Auge gehen.

Solche Leistungsmessgeräte kannst du dir auch ausleihen.

Soviel ich weis vermieten bei euch in Deutschland die Energieanbieter
solche Leistungsmessgeräte.

google mal nach: Verbrauch+messen+Gerät+ausleihen

mfg Sepp

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Es gibt diese Stromverbrauch-Messgeräte, die sollen sogar Blindleistung
und Wirkleistung unterscheiden können wie die amtlichen Stromzähler.
Allerdigs hieß es mal, unter 5 Watt zeigen die nicht korrekt an. Ich
meine, Conrad hatte sowas im Programm.

Eine zweite Möglichkeit sind Digital-Multimeter mit
Leistung-Messzusatz, relativ teuer, auch bei Conrad für manche
Multimeter erhältlich.

Und dann gibt es speziell für Wechselstrom die Stromzange, damit kann
man ohne Auftrennen und Eingriff in die Netzleitung den Strom messen,
der durch eine Ader fließt.
Wenn das Multimeter einen RS232-Ausgang hat, kann man die Daten auch an
einen AVR übertragen

Autor: Winfried (Gast)
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Die Conrad-Teile sind recht gut, auch unter 5 Watt. Wenn selber bauen,
dann nimmt man typisch einen kleine Übertrager, wo man 1-5 Windungen
1,5er dicken Kupferdraht durchzieht, wo dann die 230 V durchfließen.
Die andere Spule hat möglichst viele Windungen, womit man auch bei
kleinen Strömen schon ordentliche Spannungen erzielt, die sich gut
weiterverarberiten lassen. Ich hab sowas mal selber gebaut, einfach die
kleinen NF-Übertrager genommen, die es typisch bei Reichelt, Conrad etc.
gibt. Das klappte gut.

Wie schon geschrieben, 230 Volt ist nicht mehr zum spaßen und eben mal
rumexperimentieren.

Autor: Chris Maslowski (Gast)
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Danke für die Tipps. Aber was ich mache ist ein Jugend Forscht Projekt.
Dafür muss ich sowas mit einem Mikrocontroller verbinden.

@Sepp -O-:
Wenn man bei 230V AC nicht genau weis was man tuht kann das ganz schön
in's Auge gehen.

Ich weis. Ich hab selber schon 2 Stromschläge bekommen. Ein mal wo ich
mir einen PC zusammen gebastelt hab und das war noch ein altes
Netzteil. Da gingen durch den Ein/Aus Schalter die volle Volt Zahl.
Und als kleines Kind: Nadel + Steckdose + Entdeckungsfreude
kann nichts gutes bedeuten!!! :-)

Fürs erste würde es auch genügen wenn ich im Bereich von 9 Volt messen
würde. Am besten wäre es aber bei voller 230V. Mein Vater ist auch
Elektriker der könnte das vorher alles überprüfen, wegen der
Sicherheit.

Gruß Chris

Autor: Thorsten (Gast)
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*abo

Autor: tmmuehlenbach (Gast)
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hier Beitrag "Stom in einer 230 V Leitung messen 10mA ... 2A"

 Re: Stom in einer 230 V Leitung messen 10mA ... 2A
Autor: Magnus Müller (magnetus)
Datum: 28.10.2006 13:32

> C) Um eine 230 V Leitung werden ca. 100 Wdg. Draht gewickelt und die
>    induzierte Spannung gemessen.
>
> Würde das Prinzip funktionieren?
>
>
> D)Eine 230 V Leitung wird durch einen mit Draht umwickelten Lochkern
>   geführt und die induzierte Spannung gemessen (Prinzip Strom-Zange).


C) funktioniert NICHT
D) funktioniert

Autor: Fabian (Gast)
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Ich habe auch vor, mit einem µC einen Stom zu messen. Allerdings liegt 
die Spannung sehr viel niedriger (bei 12-14,8V) und es handelt sich 
dabei um Gleichstrom. Mich würde dabei interessieren, wie das ganze 
funktioniert. Ich habe hier schon gelesen, das mit sogenannten 
Shunt-Wiederständen und ICs gemessen wird??
Ich würde gerne wissen, was ist ein Shunt-Wiederstand und wie 
funktioniert die Messung bzw. wie kann ich diese Werte an den µC senden, 
da der ja nur nen A/D-Wandler hat??

LG Fabian

Autor: Ooohhh (Gast)
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Es gibt einen IC, der macht alles. Den ADE7758. Ohne den ist man 
beschaeftigt.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Für einen Anfänger ist die Leistungsmessung an 230VAC nicht zu 
empfehlen, da gefährlich und messtechnisch überhaupt nicht ohne!
Das zeigt sich u.a. auch daran, dass IMHO sämtliche billigen 
Leistungsmessgeräte aus dem Baumarkt im besten Fall Schätzeisen sind. 
Fehler von 50-200% sind keine Seltenheit. Das Ablesen des Etiketts auf 
dem auszumessenden Gerät ist also bisweilen genauer.
Dieselbe Erfahrung haben wir im Betrieb gemacht. Wir wollten die genauen 
Werte unserer PCs, Drucker etc. ausmessen, um Sparmöglichkeiten zu 
finden. Das einzige Messgerät, was genaue und überhaupt verwertbare 
Resultate lieferte, ware ein Fluke Mains Analyzer (kostet ca. 6000€). 
Alle billigen Geräte haben komplett versagt!

Selber machen geht sicher genauer und viel billiger als der Fluke, 
allerdings muss man wirklich eine Ahnung haben, was man da tut!

Gruss
rayelec

Autor: Olli R. (xenusion)
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Fabian wrote:

> Ich würde gerne wissen, was ist ein Shunt-Wiederstand ist

Das wuesste ich auch gerne. Schon eine befriedigende Antwort gefunden?

Olli

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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> Ich würde gerne wissen, was ist ein Shunt-Wiederstand ist

WIEderstände gibt es nicht!!

Für alle anderen gibt's das Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shunt_(Elektrik)

Tut mir leid, Fabian und Olli, aber wenn ihr schon daran scheitert, 
herauszufinden, was ein Shunt ist, dann vergesst es mit der (AC-) 
Leistungsmessung. Ein Shunt alleine reicht dazu nämlich nicht. Du musst 
das meist sehr schwache Signal vom Shunt auch noch verstärken und 
wahrscheinlich auch noch filtern.
Wie gesagt, die Leistungsmessung ist nicht ohne! Der Grund, warum 
billige Messgeräte scheitern ist, dass das Stromnetz alles andere als 
ideale Bedingungen bietet. Da sind Störungen ohne Ende drauf und alles 
was nicht ein 100% Ohmscher Verbraucher darstellt, führt zu einer 
Verschiebung des Strom- und des Spannungsverlaufs zueinander (sog. 
Cos(phi)). Bis hierher alles kein Problem. Alle Verbraucher mit 
Schaltnetzteil (heutzutage fast alle Elektronikgeräte) verzerren auch 
noch die Kurvenform vom Strom. Von Sinus ist nichts mehr übrig!! Das 
ganze lässt sich ohne eine gesunde Portion Mathematik und solide 
Grundlagenkenntnisse nicht in einen auch nur annähernd genauen Messwert 
umsetzen.

Auch ich hab' mal klein angefangen und Luftschlösser gebaut! Wenn es 
unbedingt Leistungsmessung sein muss, dann beginnt mit einer DC.Messung 
an einer Batterie oder einem Netzteil. Das ist auch nicht ohne, aber 
deutlich einfacher!

Viel Glück!
rayelec

Autor: Mueller (Gast)
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Leistung => P=UxVxPhi
Lösungsansatz:
AD835

Autor: Mueller (Gast)
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> Ich würde gerne wissen, was ist ein Shunt-Wiederstand ist

Ok... Vergiss es. Kaufe was fertiges und baue erst mal eine Uhr
mit Led^s.. So hat 70% angefangen. (Ich auch )

Autor: Olli R. (xenusion)
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Christoph Z. wrote:
>> Ich würde gerne wissen, was ist ein Shunt-Wiederstand ist

> Tut mir leid, Fabian und Olli, aber wenn ihr schon daran scheitert,
> herauszufinden, was ein Shunt ist, dann vergesst es mit der (AC-)
> Leistungsmessung.

Was hat das mit mir zu tun? Ich weiss, was ein Shunt ist, ich wollte 
lediglich darauf hinaus, dass es keine elektrischen WiEderstaende gibt.

Naechstes Mal benutze ich extra fuer Dich Ironietags.

Olli

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Christoph Z. wrote:
> Für einen Anfänger ist die Leistungsmessung an 230VAC nicht zu
> empfehlen, da gefährlich und messtechnisch überhaupt nicht ohne!
> Das zeigt sich u.a. auch daran, dass IMHO sämtliche billigen
> Leistungsmessgeräte aus dem Baumarkt im besten Fall Schätzeisen sind.
> Fehler von 50-200% sind keine Seltenheit. Das Ablesen des Etiketts auf
> dem auszumessenden Gerät ist also bisweilen genauer.
> Dieselbe Erfahrung haben wir im Betrieb gemacht. Wir wollten die genauen
> Werte unserer PCs, Drucker etc. ausmessen, um Sparmöglichkeiten zu
> finden. Das einzige Messgerät, was genaue und überhaupt verwertbare
> Resultate lieferte, ware ein Fluke Mains Analyzer (kostet ca. 6000€).
> Alle billigen Geräte haben komplett versagt!

Die c't hatte vor kurzem billige Energiemessgeräte im Test, das Feld war 
sehr durchmischt. Eins der besten war das PROFITEC KD302 (so nennt es 
sich bei Reichelt), lag bei den <1W-Verbräuchen WIMRE um nur 100% 
daneben, obwohl im Datenblatt plusminus 10W steht. Perfekte Messungen 
kann man davon nicht erwarten, ist denke ich für das Geld auch nicht zu 
machen.

Und auch Modelle von Tchibo und Rossmann waren recht tauglich. Jedes der 
billigen hatte seine "Spezialitäten", die es etwas aus dem Takt 
brachten, aber ich denke brauchbar.

> Selber machen geht sicher genauer und viel billiger als der Fluke,
> allerdings muss man wirklich eine Ahnung haben, was man da tut!

zustimm Gerade niedrige Ströme und die ungleichmäßigen Stromaufnahmen 
von Schaltnetzteilen machen die Sache sehr schwer. Aber ich war schon 
erstaunt, was die Billigheimer da leisten. Für den Hausgebrauch sicher 
ausreichend (was man von den Testverlierern kaum sagen kann, die kamen 
nur mit ohmschen Verbrauchern zurecht).

So ne Stromverbrauchsmessung an jeder Steckdose wär schon was, am 
liebsten zentral abrufbar, also den Strommesser in die Unterputzdose 
verpacken, so will es ja die Firma digitalSTROM machen. Die hauen da 
aber nur eine grobe Messung rein, bei einem Sprung misst der genauere 
Zähler im Verteilerkasten den Sprung im Stromverbrauch des Raumes und 
rechnet diesen dann dem Gerät an der Steckdose zu. Bei sich langsam 
verändernden Lasten dürfte das Teil aber kaum funktionieren, da ohne 
Sprünge nicht zugeordnet werden kann...

Autor: G. Coban (Firma: Privat) (cobi)
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Hallo,
Ich habe mal eine bescheidene Frage!
Gibt es ein Strommessgerät welches per Funk 1/4 stündlich den Aktuellen 
Verbrauch an meiner Steckdose per Funk, WLAN an mein PC schickt?
Und ich habe ca. 23 Steckdosen im Haushalt...

Oder einfacher kann ich die Strommessgeräte die fast überall zu kaufen 
gibt so modifiziren das diese dann in bestimmten Zeitabständen den 
Verbrauch per Funk,WLAN schicken können ;-)


Die Lösungen mit USB habe ich bei Conrad gefunden aber bei 23 Steckdosen 
:-((

Vielen Dank im vorraus....
Cobi

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Ich hab mal ein Paar von SD-Karten gesehen, die sich per Funk 
synchronisieren, wenn sie beide Strom haben. Die sind eigentlich für 
Digitalkameras gedacht, aber vielleicht geht das auch mit 
Strommessgeräten mit Aufzeichnung auf SD-Karte.

Der Umbau eines solchen Gerätes könnte etwas schwierig werden. Beim 
Umbau von Multimetern, so dass sie computerauslesbar werden, greift man 
die Daten meist an der Anzeige ab. Mit den üblichen RFM12-Modulen kann 
man das dann übertragen, die Anschlüsse fürs Display sind nur meist so 
winzig und das Löten damit anspruchsvoll :-/

Autor: G. Coban (Firma: Privat) (cobi)
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Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Habe aber schon mal was in die Richtung was gefunden..
http://www.sms-guard.org/downloads/IPswitch-kWh-Me...

Hab mal bei der Firma nach einer Steckdose per WLAN angefragt! Mal sehen 
ob die sowas haben....


Gruss
Cobi

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