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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP DSP56k Einführung Hilfe...


Autor: Tobias Rapp (Gast)
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Hallo,
wir haben in der Vorlesung gerade DSP - Labor begonnen.
Leider ist das alles so unverständlich erklärt, dass ich mich da echt
schwer tue.
Wir müssen in Assembler Echoschleifen und Töne generieren mir hilfe von
Ringspeichern usw.
Gibt es irgendein Buch oder eine Info-Quelle wo das alles übersichtlich
erklärt ist mit allen Befehlen einer Graphischen Speicherdarstellung etc
- mir fehlt einfach der Überblick.
Im Voraus Danke
Tobi

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Hallo
von Elektor gibts ein Buch "Praxis der Digitalen Signalverarbeitung"
am Beispiel des 56002
Stammt von einem französichen Professor
73
Christoph

Autor: Christian G. (Gast)
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Das Ding hier ist ganz gut, die darin behandelte 56300er Familie ist die
Weiterentwicklung des DSP56k Kerns:

http://www.soundart-hot.com/files/pdf/dsp/other/ONYXLABS.PDF
http://www.soundart-hot.com/files/zip/labscode.zip  (Code)

Das dazugehörige Indexfile, hier findest du auch noch viele andere
Dokus und Tools:
http://www.soundart-hot.com/english/developers2.htm

Ein gutes Buch über DSP im allgemeinen:
http://www.castscope.com/dspguide.zip

Gruß,

Christian.

Autor: Tobias R (Gast)
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Da ist doch schon einiges Brauchbares dabei!

Vielen Dank

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Hallo Christian, verwendest Du auch die Chameleon, da Du auf SoundArtHot
linkst ?

Autor: Christian G. (Gast)
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Nö, ich habe meine eigene Hardware mit DSP56374/71 entwickelt, bin aber
halt irgenwann auch auf die Chameleon, deren SDK und auf diese
Linkseite gestossen (nachdem ich mir die Tools und Doku mühsam selbst
zusammengesucht habe).
Das Projekt als solches finde ich schon klasse, geht aber ein wenig an
meinen Bedürfnissen vorbei, da ich die DSPs weniger als
Musikinstrument, sondern mehr als Equalizer- und Kompressorbank
einsetzen will und begrenzt als Effektgerät. Da brauchts dann halt
genügend Rechenleistung und nur ein paar -zig kB anstatt ein paar MB
Speicher und auch keinen Coldfire als Host. Vom Kostenfaktor mal
abgesehen, wobei das Preis-/Leistungsverhältnis bei der Chameleon schon
gerechtfertigt scheint.
Außerdem macht es mehr Spass, erstmal die Hardware selbst zu
entwickeln.

Gruß,

Christian.

Autor: Christian G. (Gast)
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@Jürgen:

Bist du nicht derjenige, welcher mal ein DIY-System mit einem 56301
machen wollte? Wenn ja, ist daraus noch irgendwas geworden?

Gruß,

Christian.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Ja, der bin ich. Ich habe das genau genommen schon zweimal angesetzt.
Einmal 96/97 im Studium und einmal 2001. Habe das auch in dem anderen
Thread schon beschrieben. Jedesmal kam was dazwischen und ich musste es
aus zeitlichen Gründen droppen. Da ich seit 2004 nun die Chamaeleon
habe, bin ich fürs erste auch zufrieden. Mir wäre allerdings der
Nachfolger passend, der über digitale IOs verfügt, aber ob der (noch)
kommt, ist fraglich. Mal schauen. Ich habe aber leider auch derzeit
wenig REserven, mich um DSP-Programmierung zu kümmern. Wenn ich wieder
ein Projekt in der Richtung habe, kehre ich sicher dahin zurück.

Autor: Manfred (Gast)
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Hi Tobias,
welcher MotDSP ist es denn genau und mit welchem Tool müßt ihr
programmieren?

Wenn Du mit Ringpuffern arbeitest (was ja sinnig ist), achte besonders
auf die Startadresse und Ringpuffer-Länge.


Gruß Manfred

Autor: Michael Rubitschka (rubi)
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Gerrit Buhle hat ein Board für den dsp56 entworfen.
Vielleicht hat er sogar noch welche.

Siehe:
http://www.unidsp56.de/

Freue mich schon darauf, jedoch fürchte ich mich auch ein wenig
vor den Schwierigkeiten und der Einarbeitung.
Habe leider noch nie etwas mit einem Dsp entworfen.

Ein wenig verunsichert hat es mich auch, das der dsp auf der
freescale Seite schon als veraltert eingestuft wird.

LG
Michael

Autor: Manfred (Gast)
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Hi,
wenn ich das richtig identifiziere, sollte das ein sogenanntes
Demo-Board sein - sprich DSP mit etwas Drumherum, Spannunsgswandler,
Schnittstelle und so.
Sowas ist für die meisten DSP's üblich und in der Preisklasse um
150-300 Euro gelegen.

Da und wenn noch gar keine DSP Erfahrung vorliegt..., hast Du mal eine
Schätzung gemacht, wieviel Rechenleistung überhaupt für Dein Projekt
nötig ist und welche Prozessorstruktur (eventuell ja auch ein
Controller) demzufolge am sinnigsten ist?

Gruß Manfred

Autor: Michael Rubitschka (rubi)
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Hallo Manfred

Das stimmt schon was Du da sagst.
Und nein habe ich nicht gemacht.
Mußte ich in dem Fall auch nicht.

Normalerweise ist der Weg den Du beschreibst jedoch der Richtige.

LG
Michael

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo zusammen!

@Christian G:
Ich lese hier, dass du ein Board für den Freescale 56371/4 gemacht
hast. Genau das gleiche habe ich auch vor, da ich ein etwas mit Audio
DSP experimentieren will, und mir da der 56371 vom Verhältnis
Geschwindigkeit/Komplexität da am besten gefällt. Funktioniert deines
denn, und kannst du mir vielleicht bei ein paar Fragen zum Layout
helfen?

Schöne Grüße
Matthias

Autor: Christian G. (Gast)
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Ja, das Board funktioniert.
Was willst du denn wissen?

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo,

also zum Layout wollte ich wissen:
JTAG: Im DSP56300 Family Manual und auf dem dem Eval Board hat der DSP
einen \DE und einen \TRST Eingang. Diese hat der 56371 ja beide
nicht. Was mach ich jetzt mit den beiden Leitungen, die vom
Programmieradapter kommen? Wobei \DE ja auch im Referenzlayout nicht
mit in dem 14pin JTAG Adapter vorhanden ist, sondern nur direkt zum DSP
geführt wird.

PLL: Im Gegensatz zu allen anderen Geräten der 563xx Reihe gibt es ja
nur einen Eingang für einen oszillator und keinen Quarz. Gibt es
deswegen auch keinen PCAP Pin, an den ein Kondensator einer bestimmten
Größe hinmuss. Bzw, anders gefragt: Reicht es aus wenn ich von allen
V_pll_irgendwas Pins mit 100n gegen Masse gehe, und die Filterschaltung
aus dem Family Manual nicht beachte?
Zum Oszillator selbst: Was nimmt man da und woher? 24.576Mhz wären ja
optimal. Ich bin allerdings ein bischen verwirrt, weil ich solche Teile
in Preisspannen zwischen 2€ und 30€ finde.

Diode zwischen V_io und V_core: Muss die sein? Was für eine kann man da
nehmen? Sollte wenn ja möglichst klein sein (SMD).

Und zu allerletzt noch: Weißt du was im ROM der Generic Variante
gespeichert ist? In einem Dokument steht ja was von MiniSA(was is das?)
und Post Processing Phases. Allerdings finde ich nirgends eine genauere
Beschreibung und wie ich die Sachen dann verwenden kann.

Falls du deinen Schaltplan veröffentlichen würdest, würde ich auch
gerne mal drüberschauen.

Ich danke dir schon im vorraus für eine Antwort.

Schöne Grüße
Matthias

Autor: Christian G. (Gast)
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Na das sind ja eine ganze Menge Fragen.
Also,

JTAG: du benötigst nur die Leitungen TDI,TDO,TCK,TMS und Reset.
Hilfreich ist dafür auch ein Blick in die Doku des Suite56 Parallel
Command Converters.

PLL: die Filterschaltung aus dem FM kommt zwischen PLLA_VDD und
PLLA_GND.

Oszillator: da tuts ein normaler 24.576MHz Oberwellenquarz und
irgendein Inverter, wie auch im Schaltplan des EVM abgebildet.

Diode: die muß sein, es sei denn, du kannst sicherstellen, daß Vcore zu
keinem Zeitpunkt größer als Vio wird, also wenn Vcore aus Vio erzeugt
wird. Mach sie trotzdem rein. Eine Schottkydiode ist da eine gute Wahl,
die Bauform hängt von deinem persönlichen Geschmack ab.

Im ROM befindet sich der Bootloader, der Inhalt ist im Usermanual
nachzulesen. Guter Ansatz für SPI/I2C-Routinen.

Schaltplan: da ich das Design ev. kommerziell verwerten möchte, werde
ich mich mit der Veröffentlichung des Schaltplans etwas zurückhalten.

Allerdings findest du im Schaltplan des EVM alles was du brauchst.

Viel Spaß,

Christian.

Autor: Matthias (Gast)
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Ich danke dir.

Bezüglich des ROMs: Das der Bootloader da drin ist, ist klar (ohne
könnte man ja auch garnix mit dem Teil anfangen :) ). Allerdings
vermute ich, dass da auch noch vorgefertigte Funktionen drin sind, die
man eventuell verwenden könnte.
Siehe
http://www.freescale.com/files/archives/doc/prod_n...
zum Rominhalt.

Das mit dem Schaltplan kann ich dann natürlich nachvollziehen, kein
Problem. Vielleicht kannst du ja aber wenigstens sagen, was du sonst
noch so mit auf dem Board hast, nur interessehalber.
Bei mir soll noch ein Audio Codec drauf, da bin ich mir aber noch nicht
so ganz sicher welcher. Und dann natürlich ein Mikrocontroller um das
Ding programmieren zu können und alles steuern zu können.
Wieviele Layer hast du gebraucht? Ich hoffe ja es reichen 2.

Schöne Grüße
Matthias

Autor: Christian G. (Gast)
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Stimmt, da war doch noch was:

MiniSA+PPP:
http://www.freescale.com/files/dsp/doc/user_guide/...
Ich kann davon aber nichts gebrauchen und dir auch nicht weiterhelfen.

Ich habe 2 24-bit Codecs auf dem Board, also 4 Kanäle bis 96kHz
asymmetrisch an Cinchbuchsen, RS232/MIDI + Pegelwandler für RS232,
Boot-EEprom, Spannungsregler, wahlweise getrennte Spannungszuführung
für Digital- und Analogteil. Steuerung über die serielle Schnittstelle
oder Tastenfeld und LC-Grafikdisplay.

Mit einem sorgfältigen Layout und wenn du die Ports nicht zu sehr
belastest können 2 Layer reichen.

Gruß,

Christian.

Autor: Matthias (Gast)
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Hey danke, du hast mir dadurch doch schon weitergeholfen :)
Ich glaube gebrauchen könnte ich von den Programmen im ROM schon etwas,
bzw zumindest mal ausprobieren.

RS232 gibts bei mir sicherlich nicht, aber USB will ich auf jedenfall.
Mir würde es ja noch gefallen einen der neuen Atmel ARMs zu verwenden
und dann noch Ethernet mit Onboard zu haben. Dann könnte man das
gesamte als Netzwerk-Audioplayer verwenden ;)
Aber ich seh schon, dann hab ich 4 ICs mit ca. 100 Pins, und krieg das
nie gebaut :)

Autor: Christian G. (Gast)
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Ja nee, is' schon klar.
Vieleicht solltest du erst mal einen Codec an den DSP hängen und die
Talkthrough-Demo zum Laufen kriegen. Dann kannst du immer noch über USB
und Ethernet nachdenken.
Für einen NW-Player würde ich allerdings eher nur einen ARM oder einen
Coldfire nehmen.

Viel Spaß,

Christian.

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