Datum: 02.01.2006 20:26
Hi, ich möchte euch hier meinen Hausbus vorstellen. Er besteht aus mehreren Knoten in einer UP-Dose, welche über die Stromleitung kommunizieren. Als IC kommt lediglich ein AVR zum Einsatz. Das PLM ist ebenfalls sehr simpel aufgebaut. Was bereits funktioniert: - Powerline Übertragung (auch über verschiedene Phasen mittels Phasenkoppler) - CSMA/CD Protokollstapel (ein Multimaster Protokoll mit CRC und bis zu 16 Bytes Payload) - Phasenanschnittsteuerung - Linux Client zur Kommunikaton mit den Busknoten (Momentan habe ich 2 im Einsatz) Was demnächst noch verbessert wird: - SMD Platine - Bessere Selektivität durch ein LC Filter (ich erhoffe mir dadurch weniger Störungen durch Schaltnetzteile und Halogentrafos) - ATMEGA 8 (anstat AT90s2333) - Linux Client möchte ich erweitern. Steuerung über LIRC, Wap, Bluetooth, Sprachsteuerung und sonstige Spinnereien ;-) - bessere Dokumentation - Aktuelle Schaltpläne, Doku und Fotos hochladen Den ersten Prototyp gibt's bereits hier unter http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/ Gruß Roland
Datum: 03.01.2006 00:41
Frohes und gesundes neues Jahr! Hatte ich schon gesehen, mir gefällt es. Bei der Powernet-ähnlichen Anbindung kommen immer solche Probleme vor. Dabei würde mich interessieren, ob da die Sendeamplitudenvorschriften eingehalten werden die die EVU's vorschreiben. Hast du soetwas bedacht? Kann man die Teilnehmer auch über Window-System benutzen, oder ist Linux Pflicht?
Datum: 03.01.2006 11:26
Mich stören bei dem System 2 Dinge: a) man muß alles selber bauen, kann keine fertigen Komponenten zukaufen b) Jedes Modul braucht einen Trafo Hab mal ne alte Applikation angehängt von dem ursprünglich aus USA Stammenden X-10 System, was es bei uns auch mal von Busch-Jäger namens Timac gab bevor EIB kam. Bei Conrad und Reichelt gibt es zahlreiches Zubehör (von Marmitek), vor allem die Funkfernbedienungen sind ganz praktisch. Die Module werden direkt über die Netzspannung versorgt und brauchen keinen Trafo. Der Nachteil von dem System ist, daß nur wenig Daten übertragen werden können. Bei den fertigen Modulen liefert leider keines eine Rückmeldung (außer dem Funk/Powerline-Umsetzer). In USA gibt es solche Module, aber nicht bei uns. Hier ist also Selberbasteln angesagt. Alte Teile von Busch-Jäger bekommt man bei Ebay.
Datum: 03.01.2006 14:06
@Bernd Ja, darüber habe ich mir schon Gedanken gemacht, das Frequenzband zwischen 95 und 148 kHz ist auf jedenfall für den privaten Gebrauch freigegeben ( http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0310061.htm ) Wie groß aber die letztendlich ins Netz eingespeißte Leistung ist, das müsste ich mal nachmessen/durchrechnen. Momentan hab ich für Linux ein kleines Programm entwickelt, welches einfache Befehle entgegen nimmt und dann gemäß dem Übertragungsprotokoll an das Modul sendet (z.B. "send 66 0 200" sendet an Modul 66, Kanal 0, Wert 200) Der Rest der Software wird dann wahrscheinlich mit PHP und MySQL realisiert @Smartie a) Wir sind doch hier in einem Bastlerforum ;-) (Nein ich werde ElektroG-sei-dank keine Module bauen, wer Interesse hat, kann es nachbauen, wer damit dann seine Bude abfackelt ist aber auch selber schuld.) b) Der Trafo ist schon ein Problem, alternativ könnte man die Stromversorgung auch über einen Serienkondensator machen, welcher noch etwas platzsparender ist. Der Vorteil der Module ist eben die bidirektionale Kommunikaton, wodurch man fest stellen kann, ob der Befehl angekommen ist. Gruß Roland
Datum: 04.01.2006 01:20
Ich habe mir mal die Elektronik angeschaut, du hast nicht RX und TX des Kontrollers benutzt, warum nicht.... eine Brücke an TX( PD1 und PD2 ) warum..... PB1 macht den Ausgang Daten, warum nicht TX...... Hat es was mit der Trägerfrequenze zu tun? Bin nicht der C - Kenner....
Datum: 04.01.2006 09:45
Ja, das TX-Signal wird wieder in den Controller rückgekoppelt. Damit wird der PWM-Ausgang moduliert. Das Eingangssignal wird vom Komparator des AVR's verstärkt, durchläuft dann einen software-Noisecanceler und wird dann ebenfenfalls wieder auf den RX-Pin rückgekoppelt. Schau dir am Besten mal das Blockschaltbild an: http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/download/b... Gruß Roland
Datum: 06.01.2006 00:05
Jo, verstanden, Danke.
Datum: 11.01.2006 18:10
Hallo super Projekt. Da ich in der analogen Schaltungstechnik nicht so gut bin: kannst du deine Powerline-Schaltung erklären oder mir einen Link zu einer Doku geben? Gruss Christian
Datum: 12.01.2006 20:05
Es wurde vom Prinzip her der TDA5051 nachgebaut. der TX-Pin der UART steuert über einen Interrupt den PWM Ausgang. Hier liegen je nach Pegel 125KHz oder nichts an. diese 125KHz werden durch eine Endstufe noch verstärkt und dann ins Netz gesendet. Ein anderer Knoten kann dieses Signal wieder herausfiltern, dies wird verstärkt und dann läuft noch ein digitaler Filter (noisecanceler) darüber um Störungen weiter zu reduzieren. Danach gehts wieder vom AVR raus und gleich wieder rein in die UART. Das Modulationsverfahren ist das Selbe wie beim TDA5051, google mal danach. Das Übertragungsprotokoll sendet ein Paket an einem Knoten. der Knoten muss das Paket bestätigen wenn er es korrekt empfangen hat. Bleibt die Bestätigung aus, so ist eine Übertragungsstörung aufgetreten. das Paket wird dann noch ein paar mal gesendet. Gruß Roland
Datum: 12.01.2006 20:40
Danke Roland, das bringt mich weiter. Ich habe das Datenblatt mal durchgelesen. Darin steht, dass die effektive Spannung von ca 1V vom TDA5051 abgegeben wird. Wofür benötigst du den Verstärker? Geht es auch ohne?
Datum: 13.01.2006 15:40
Ist eine super Idee und ich habe auch ein par Probleme die ich mit dem System lösen könte. Leider kann ich die Schaltpläne nicht lesen. Könnte ich die Schaltpläne auch in PDF form haben?
Datum: 13.01.2006 15:43
Die *.png Dateien kannst du dir mit jedem Bildbetrachter ansehen, zB irfanview
Datum: 19.01.2006 17:11
Das sieht wirklich sehr interessant aus. Um Platz zu sparen die Kondensator-Option zu untersuchen halte ich für eine prima Idee, dann kann man die Module in einem etwas tiefer gebohrten UP-Loch versenken. Wie sieht es denn mit dem Fortschritt bei einer AtMega8-version aus ? Hat es Überlegungen gegeben, ein bereits existierendes Protokoll (X10, EIB...) zu nutzen ?
Datum: 25.01.2006 17:51
Hallo, es ist wirklich ein sehr interesantes Projekt. Momentan arbeite ich mich noch durch das Thema. Was ich unter anderem nicht verstanden habe, ist wie der Noisecanceler arbeitet. Mit der Software habe ich mich beschäftigt, aber leider ist mir unklar wie diese Funktion realisiert wurde. Über eine kurze Funktionsbeschreibung würde ich mich sehr freuen. Gruß Reinhold
Datum: 25.01.2006 19:26
Hallo,
Die Software läuft auf dem ATmega8 einwandfrei (irgendwo ist ein ifdef
ATMEGA versteckt, welches man aktivieren muss)
ein existierendes Protokoll möcht ich im Moment nicht verwenden, da
soweit ich weiß diese nicht so einfach "Rückkanalfähig" sind. Ich hab
mir die zwar jetzt nicht genau an gesehen, aber denke dass man die
Protokolle "aufbohren" muss um sie für meine Zwecke einzusetzen.
Der Noisecanceler ist im Wesentlichen ein Tiefpaßfilter mit
nachgeschaltetem Schmitt-Trigger:
(den Wert von noisecanceler kann man mit der Ladung des Kondensators
eines RC-Glieds vergleichen)
noisecanceler=noisecanceler/2 // entladen
if (bit_is_clear(ACSR, ACO)) { // je nach Komparatoreingang
noisecanceler |= NOISE_QUAL; // wird geladen
} // oder nicht
//dies ist der "Schmitt Trigger"
if (noisecanceler > (NOISE_QUAL*2 - 1) - NOISE_VAL) {
RXHI;
}
if (noisecanceler < NOISE_VAL) {
RXLO;
}
Ein bißchen laienhaft, aber hoffentlich verständlich erklärt
Gruß
Roland
Datum: 27.01.2006 18:29
Hallo, danke für die Antwort. Das mit dem "noisecanceler" habe ich nun verstanden. Die Anregung von Fabian, den Transformator durch ein einfaches Netzteil ( Kondensator ) zu ersetzen finde ich auch eine gute Idee. Damit könnte man den Dimmer so aufbauen, dass er hinter einem Schalter in einer Schalterdose platz finden würde. Im Anhang befindet sich eine Skitze für die mögliche Versorgung. Eine Festlegung der Bauteile ist erst möglich, wenn die Stromaufnahme der Schaltung bekannt ist. Ich würde gerne mal eine Leiteplatte für einen Dimmer in SMS Technik aufbauen. Meine Ideensammlung ist dazu aber noch nicht abgeschlossen. Vielleicht gibt es noch weitere Begeisterte, so dass man sich die Arbeit teilen kann.
Datum: 28.01.2006 02:07
Hi, Platine in SMD-Technik habe ich schon entwicket, aber noch Prototypstatus. (Leider hab ich im Moment wieder mal zu wenig Zeit weiter zu arbeiten) Hier möchte ich übrigens anstatt den Komparator den ADC-Wandler verwenden, sowie auf manchester-codierung umstellen. Habe mich für eine preisgünstige "Huckepack"-Montage entschieden. Der Lastteil wird auf Lochraster aufgebaut (da hier sowieso nur bedrahtete Teile zum Einsatz kommen.) Von unten wird dann die (einseitige) SMD-Platine dran gesteckt. Insgesamt haben mich so 8 Platinen bei PCB-Pool ca 70 gekostet Das mit dem Kondensator-Netzteil werd ich mal überdenken. Da ich aber eh schon einen relativ kleinen Trafo verwende, wird die Platzeinsparung nicht soo groß sein: 0,68µF 630V LxBxH=11 x 26,5 x 21 Trafo EE20/10 LxBxH=22 x 25 x 19 wegen den 40% Platzeinsparung hat man dann wahrscheinlich andere Probleme (Verlust an Z-Diode, Blindleistung...) Gruß Roland
Datum: 28.01.2006 20:34
Hallo, ich habe mal eine ganz simple Frage zu PLC. Ich finde überall nur die Information, dass die Übertragung per Amplitudenmodulation über die normalen Netzkabel stattfindet. Ich frage mich nur wie dass mit möglichst geringer Sendeleistung funktionieren kann. Vom Stromversorger kommt ja 230V über den Hausanschluss ins Netz. Wenn ich jetzt Daten übertragen will und dazu meinetwegen auf 235V anheben will, habe ich doch eigtl. sofort einen starken Stromfluss der diese Spannungsdifferenz zwischen Hauptanschluss und meinem Modem ausgleicht. Das kann so aber ja nicht sein, die Leistungen wären ja riesig, und auch wäre die erhöhte Amplitude im ganzen Haus verschieden. Kann mich da mal jemand aufklären, oder auf ne Seite verweisen, die das besser erklärt als nur oberflächlich zu sagen, dass es ne Amplitudenmodulation ist? Vielen Dank
Datum: 29.01.2006 00:26
Hi David, 1. Die Übertragung erfolgt mit 140 KHz, dies ist eine relativ hohe Frequenz. Die langen Leitungen dämpfen das Signal durch ihre Induktivität, so dass das Signal das Haus kaum, bzw. nicht weit verlässt. 2. Angenommen an einer Phase ist mit 2000 W ohmischer Last belastet.Das wären 8 A bzw ca 28 Ohm (gerechnet mit ohmischer Last) Um die Amplitude um +/- 1 V anzuheben muss das PLM lediglich 35mA liefern. Die Dämpfungsverluste werden dann vom Eingangsverstärker kompensiert,so dass auch noch Signale mit einer Amplitude von weniger als 100 mV erkannt werden. Gruß Roland
Datum: 29.01.2006 10:58
Also ist es tatsächlich so, dass man eine zweite Spannungsquelle in den Stromkreis einfügt, und nutzt aus, dass der Generator bzw. die Trafostation des Stromversorgers so weit weg ist, bzw. die Dämpfung so hoch ist, das dort die Spannung nicht mehr angehoben werden muss, und der deshalb keien Leistung von meinem Modem zieht. Dann ist also die einzige Last um die ich mich kümmern muss die Geräte im Haus, die im Vergleich zum Kraftwerksgenerator "sehr hochohmig" sind. OK, das klingt gut. Danke für die Antwort. Und nochwas: Wie sind eure Erfahrungen mit PLC. Lohnt der aufwand, und ist das ganze störungssicher (Einschalten von "großen" Geräten wie Herd). Oder sollte man bei nem Neubau, wenn man sich für einen Homebus interessiert lieber noch ein Kabel mehr in die Wand legen und CAN oder sowas nehmen, was getrennt vom Stromnetz läuft?
Datum: 29.01.2006 11:28
Interessantes Projekt. Aber warum die Funktion des TDA5051 nachbilden? Der TDA5051 begnügt sich mit etwas Hühnerfutter und hat Features wie Noise-Canceler, automatic Gain-Control, ASK etc. eingebaut und - was viel wichtiger ist - wenn man die Applikationsschaltung verwendet, hat man auch keine Probleme mit den Vorschriften der EVU's. Gruss Thomas
Datum: 29.01.2006 14:47
@thkais Warum einen TDA5051 kaufen wenn der AVR und intelligente Software das miterledigen können ? Es geht hier auch um Platz- und Geldsparend, wegen Schalterdoseneinbau usw. cdg
Datum: 30.01.2006 10:56
Wow, endlich! Diese Idee schwebt mir schon seit ca 3 Jahren im Kopf herum. Mir haben nur leider die Grundlagen für den Analogteil gefehlt. Ich finde das Projekt so gut, dass gerne ein Wiki und einen SVN Zugang zum gemeinsamen Entwickeln bereitstelle, falls Interesse besteht! MfG Manuel Stahl
Datum: 30.01.2006 18:57
Hallo, die Iden mit dem Wiki finde ich gut. Ich würde mich an der Entwicklung gerne beteiligen. Und nun nich eine Frage in die Runde. Die Übertragung der Daten könnte mit einer Geschwindigkeit von 2400 Baud erfolgen. Mit einer Modulationsfrequenz von 100kHz sind dies ca. 8 Perioden pro bit. Wo liegt die Grenze für die Datenrate? Kann die Datenübertragung zum Beispiel durch eine zusätzliche Leitung verbessert werden? An dieser Stelle möchte ich meine Ideen einbringen. Mir schwebt ein Modul vor, das universell einsetzbar ist. Es sollte in bestehenden Anlagen eingesetzt werden können, ohne dass Leerrohre für einen Bus erforderlich sind. Das Modul sollt konfigurierbar sein, so es als Stromstoßschalter, Timer oder Dimmer verwendet werden kann. Das Modul arbeit auch ohne Bus in der Anwendung, es muß aber über eine Modem oder ander Quellen fernsteuerbar sein. Ein solches Modul ohne Busanbindung gibt es von ELV (siehe hier: www.elv-downloads.de/service/ manuals/DI300/37378-DI300.pdf ) Die Schaltung könnte auch in einem Gehäuse für Hutschienenmontage ( z.B. Eltako Gehäuse ) eingebaut werden. Gruß Reinhold
Datum: 30.01.2006 19:23
naja, sicher ist mit zusätzlichen leitungen mehr geschwindigkeit möglich (Gigabit Ethernet :) oder auch CAN, wenn man mit microprozessoren ran will) aber das sit doch nicht der Sinn von PLC, man will aj eben keine neuen leitungen legen.
Datum: 30.01.2006 21:07
Hi David, ich hatte das etwas unglücklich formuliert. Ich dachte an einen zusätzlichen Draht, wecher die Spannungsversorung und die Datenübertragung übernimmt. Damit können möglicherweise Störungen durch Verbraucher veringert werden. Ein zusätzlicher Draht erfodert keine neue Installation mit zusätzlichen Leerrohren. Eine Datenleitung mit einem CAN Bus, welcher mit Niederspannung betreiben wird, erfordert eine getrennte Verlegung vom 230V Netz. Was wiederum einen erheblichen Aufwand bedeutet. Gruss Reinhold
Datum: 30.01.2006 22:57
Also momentan fahre ich mit 1200 Baud, (wenn ich noch die Manchester-Codierung einbaue, werdens effektiv 600 Baud sein) Die Geschwindigkeit reicht meiner Meinung nach auch aus, weil ob das Licht jetzt ein paar mS eher oder später an geht ist mir ehrlich gesagt egal. Als zusätzlichen Draht denkst du hoffentlich nicht an den Erdungsdraht?!? Bei meiner Installation ist nämlich kein Draht mehr frei, ich hab meistens nur N L und PE. Wenn wer Ideen austauschen will kann er mich gerne per Mail (pram@gmx.de) kontaktieren. Gruß Roland
Datum: 31.01.2006 11:55
Wieso eigentlich nicht über Erde? (Ich weiß, bestimmt ne dumme Frage, aber vielleicht kann es trotzdem mal jemand erklären... Fliegt bei so kleinen Spannungen/Strömen schon die Sicherung?) So hab mal eine Seite angefangen: http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR Wir sollten uns vielleicht noch auf das grundsätzliche Konzept einigen: Zentral mit Master oder Dezentral Persönlich tendiere ich zu dezentral, da ich nicht so auf Polling stehe und ein Lichtschalter sicher nicht jede Sekunde abgefragt werden sollte, sondern einfach selbst eine Nachricht an den Dimmer schicken.
Datum: 31.01.2006 14:26
Hey wollt euch anfeuern ^^ da mir die Idee sehr gut gefällt !
Datum: 31.01.2006 17:34
Hallo Roland, ich bin von meiner Hausintallation ausgegangen. Dort sind die Drähte in Installationsrohren verlegt. Wenn die Installation mit Kabel durchgefüht wurde, kann natürlich kein zusätlicher Draht eingezogen werden. Was mich noch beschäftigt hat, ist warum macht man die Datenübertragung nicht mit einem Lichtleiter. Eine einfache Kunstoffader müsste eigentlich ausreichend sein. Das hätte einige Vorteile. (z.B. störsicher gegenüber elektrischen Störungen, schnelle Datenübertragung möglich, Verlegung des Lichleiters mit der Netzleitung in einem Rohrsystem, keine Probleme mit der Schutzart der Leitungsverlegung, usw. ) Die Software, der Telegrammaufbau, das MP System und die Steuerung der Hardware ( Lampe ) könnte dem jetzigen Stand entsprechen. Die Unterschiede würden dann nur in der Datenübertragung liegen. Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht nerfen. Gruß Reinhold
Datum: 31.01.2006 21:02
> Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht nerfen.
Sicher nicht, aber wie das Thema dieses Threads schon sagt geht es um
"low-cost" und vor allem um "powerline".
Ich z.B. will sicher kein Kabel von meinem Rechner bis zu der Hoflampe
draußen ziehen um diese und den Bewegungsmelden anzusteuern. Da liegen
auch sicher keine Leerrohre g
Ich stimme dir aber zu was die höheren Softwareschichten angeht. Hier
sollte auf jedenfall ein einheitliches System, unabhängig vom Bus
entstehen!
Datum: 01.02.2006 19:46
So ich hab mal ein wenig im Wiki rum geschrieben und versucht, das Protokoll zu erklären (bin nicht böse wenn jemand meinen Artikel leicht überarbeitet, weil ich mit dem Wiki-Formatierzeugs noch nicht so vertraut bin) Evtl kann man dann auch mal diskutieren wie sinvoll bzw unsinnig mein selbst überlegtes Protokoll ist (zugegeben, hab mich ein wenig an ethernet & co orientiert) Die Software der Module möchte ich mit einem Failsafe-Modus versetzen, d.H. wenn der Master (in dem Fall mein Server) innerhalb bestimmter Zeit nicht antwortet, dann funktioniert es als normaler Dimmer, damit man wenigstens das Licht einschalten kann. Die ganze Control-Software möchte ich auf einen PC implementieren und zentral halten, da sich das Ganze einfacher warten lässt, als wenn ich jedesmall die UP-Module umflashen muss. Gruß Roland
Datum: 02.02.2006 09:55
Mal n Vorschlag zum Protokoll: Schaut euch mal das SNAP-Protokoll an. Auch sehr einfach gestrickt und für diesen Zweck ausreichend. Vorteil Software schon als C-Source vorhanden. http://www.hth.com/snap/
Datum: 02.02.2006 16:44
Hallo Leute guter Thread. Danke für die Infos. Könnt Ihr im WIKI auch mal für doofe (?)die Bauteile auflisten bzw. Dimensionierung (Bestellnummer Reichelt). Besonders beim Nullspannungsdetektor (Watt..etc). Das ist ein Wunsch keinesfalls als eine Forderung zu verstehen! Viele Grüße Achim
Datum: 02.02.2006 19:36
Ich hab mal den aktuellen Schaltplan mit SMD-Platine in mein Downloadbereich gestellt. Nullspannungsdetektor besteht aus 2x1 MOhm 1/4 W http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/download/ Bzgl. neuer Software müsst ihr noch ein wenig warten Gruß Roland
Datum: 02.02.2006 21:26
Kann man zum Senden nicht leichter einen Operationsverstärker verwenden? Wie müsste das dann aussehen?
Datum: 02.02.2006 22:14
kann man auch, - Input über Spannungsteiler auf 2,5V + Input an PWM-Ausgang AVR. Gruß Roland
Datum: 21.02.2006 01:33
Hallo Roland, ein guter Ansatz. Kannst Du mal den Stromverbrauch messen, ich würd gerne mal versuchen den Trafo/Kondensator zu minimieren... Ich hätt das gerne so klein dass es in einer Lampenfassung verschwinden kann.... Thx Peter
Datum: 21.02.2006 10:31
Hallo, klingt sehr interessant, was ihr da macht! In welchem Bereich liegen denn die Materialkosten? Ulrich Radig schrieb etwas von 14 Euro .. wird wohl bei Euch ähnlich sein? Welche Resourcen hat der verwendete AVR noch frei? Und verhält die Schaltung normgerecht? Danke schonmal!
Datum: 21.02.2006 14:05
Noch wird kein richtiger Sinus gesendet. Da bin ich aber gerade dran. Der Tiny2313 hat nicht mehr soooo viele Anschlüsse frei, der Mega8 jedoch reichlich. Knapp ist es vor allem mit Sonderfunktionen, wie PWM und externen Interupts.
Datum: 08.03.2006 22:28
Hallo Manuel, hat sich schon wieder was getan? Deine Schaltung ist für mich sehr von Interesse, weil ich eventuell 10 Knoten einer Außenbeleuchtung damit steuern könnte. Es muß dazu aber sichergestellt sein, daß die Module keine unzulässigen Störungen verursachen. Ich würde mich freuen, wenn Du die Lage kurz einschätzen könntest. Danke!
Datum: 09.03.2006 09:27
Ich bin zu 90% mit meinem Prototypen fertig. Denke ich komme nächste Woche dazu ihn aufzubauen. Dann kann ich das ganze auch mal durchmessen.
Datum: 09.03.2006 09:57
Find ich super, dass sich noch wer damit beschäftigt, leider komm ich im Moment nicht weiter, die Software zu überarbeiten :-( Mein Prototyp funktioniert zwar, aber um die Oberwellen etc zu messen fehlt mir das notwendige Equipment. Gruß Roland
Datum: 09.03.2006 10:18
Danke, dann bleibe ich gespannt!
Datum: 14.03.2006 01:13
Hi ich arbeit auch an der Power Line Kommunikation. Ich arbeite zwar mit PIC aber das ist ja eigentlich eh ähnlich. Ich hab das Problem das meine Kommunikation eigentlich ganz ok läuft, aber wenn ich PC oder Kühlschrank an habe, dann geht die Kommunikation nicht mehr. Hab die Schaltung des Datenblattes vom TDA5051 umgesetzt. Was gibt es für Möglichkeiten solche Störungen von anderen Verbrauchern heraus zu filtern? (TDA5051 aber beibehalten) Das ist nämlich echt mist wenn alle Verbraucher im Haus aus sein müssen, bevor die Kommunikation arbeitet. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Mfg Matthias
Datum: 14.03.2006 11:06
Hmm, ähnliche Probleme hatte ich mit meiner Badlampe. (elektronischer Trafo) Ich hatte meine Schaltung weiter optimiert und das Übertragungsverfahren verbessert. u.a.: noisecanceler: Das Einschalten der Badlampe äußert sich als kurze Spikes. Ich frag in meinem AVR mittels Timer regelmäßig die Leitung nach "HF" ab (das Selbe wie der TDA macht.) Den aktuellen Status ob HF oder nicht schiebe ich als bit "hinten" in ein Byte. In dem Byte stehen die letzten 8 Zustände von denen müssen mind. 5 null sein (bzw eins sein) damit der Wert dann zur UART übergeben wird. Somit werden kurze Spikes unterdrückt. Der Timer läuft übrigens mit 64µS d.H. bei 1200 Baud wird jedes Bit 13x gesampled. Die Übertragung wird bei Ausbleiben einer Bestätigung bis zu 8x wiederholt. Weitere Möglichkeiten wären noch: -Forward error Correction (FEC) Hier kann man aber die UART nicht verwenden. Zu je 8 Byte werden noch eine bestimmte Anzahl an Korrekturbytes verschickt. Sehr mathelastig (im Wikipedia nachlesen) -Manchester-Codierung. Hier lässt sich die UART verwenden, allerdings halbiert sich die Übertragungsrate. Gruß Roland
Datum: 14.03.2006 13:13
Hi das ist ja ganz ok, aber was machen wenn der PC zum Beispiel ständig stört? Ich hab Tests durchgeführt wo abwechselnd mal PC oder andere Verbraucher an waren. Da kam nichts an, das Netz ist durch diese so versaut das erst gar keine Kommunikation zu stande kommt. Irgendwie muss es doch möglich sein die Sender und Empfänger Hardware so zu modifizieren, das diese Störungen herausgefiltert werden und man ein relativ klares Signal bekommt.
Datum: 14.03.2006 13:38
Der TDA hat soweit ich weiß eine AGC. Musst mal ins Datenblatt schauen, da steht glaub ich irgendwas, dass man zuerst für ein paar ms eine Präambel mit lauter einsen schicken soll, damit sich die AGC einstellt. (Bei mir funktioniert übrigens die Übertragung auch über mehrere Phasen. Dazu hab ich einen Phasenkoppler mit 3x 100nF Kondensatoren gebaut) Gruß Roland
Datum: 14.03.2006 14:39
Momentan arbeite ich mit der Nullstellendetektion. Ich sende pro Nullstelle der Phase ein Bit (1Bit = 10ms lang). Das sollte doch eigentlich reichen. Der Phasenkoppler würde mich mal interessieren, kannst da mal ein kleinen Schaltplan einfügen? Mfg Matthias
Datum: 14.03.2006 15:22
Also ich würd jetzt sagen, dass die Bits zu lange sind und du die AGC damit durcheinander bringst. So wie ich das verstanden habe, sollte man mit mind 600 Baud und einen NRZ Code (Non return to zero) wie z.B. Manchester senden. Du könntest auch FSK verwenden, d.h. bei einer 1 modulierst du mit 600 Hz und bei einer 0 mit 300 Hz Der Phasenkoppler besteht übrigens aus 3x 100nF 630V Kondensatoren sternförmig über die 3 Phasen geschaltet. Gruß Roland
Datum: 21.03.2006 01:58
Hallo, vielleich interessiert Ihnen auch ein einfacher poerline licht-system? ---> http://me.stefano.ch Es war mein winter semester thesis... MfG Stefano P.S: Ihre Idee ist sehr Interessant!
Datum: 21.03.2006 15:51
So mein Projekt hat das Alfa-Stadium verlassen und ich kann langsam das Beta-Stadium präsentieren. Was wurde verbessert: - Umstieg auf Atmega8 SMD. Einlesen über ADC möglich, somit eventuell bessere Signalverarbeitung möglich (da ich es aber nicht hin bekommen habe, einen vernünftigen AGC-Algorithmus zu implementieren, wird einfach ein Bit dann als 1 erkannt, wann es eine gewisse Schwelle überschreitet, also im Moment noch kein reeller Vorteil gegenüber der Komparatorversion) - Noisecanceler verbessert. es werden jetzt die gesetzten Bits gezählt. Details zum Verfahren: http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-320308.htm (es braucht wirklich nur 15 Takte) - Sehr viele Controller geschrottet (ca 8 Stück grr) Liegt/lag vermutlich daran, dass die Endstufe und die Einspeisung nicht auf gleicher Masse liegen und die Betriebsspannung dann auf 12V angestiegen ist. Deshalb verbesserte Platinenversion mit neg. Spannungsregler. Dies ist deshalb erforderlich, weil sich mit negativen Pulsen die Triacs dann "einfacher" zünden lassen - Software verbessert, momentan ist die Kette vom User (also mir) bis zur Lampe geschlossen: User->Fernbedienung->lirc->Steuerskripte->Protokoll-Proxy->RS232/PLM Bridge->PLM-Modul->Lampe Die Latenz liegt (je nach Datenmenge und Störgrad der PLM-Übertragung) meistens bei < 0.5 sek. Bei Übertragungsfehlern (leider) bis zu 4 Sekunden. Diese Nachteile ließen sich evtl durch eine höhere Bitrate kompensieren. (Das Protokoll produziert zur eigentlichen Datenmenge noch ca. 15 Byte Overhead, welche bei 1200 Baud gleich mal 150 ms verbrauchen) Desweiteren wurden noch einige "Features" und Befehle implementiert welche evtl nützlich sein könnten. Zu Sehen gibts das Ganze hier: http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/ (Nachbau auf eigene Gefahr!) @Stefano Leider reichen meine Italienischkenntisse nur so weit aus, dass ich eigentlich nur die Schaltpläne verstehe. Verstehe ich es richtig, dass du während des Nulldurchgangs einen MasterReset erzeugst und während dieser Zeit die Bits überträgst. Mit welcher Bitrate klappt das? Viele Grüße Roland -
Datum: 21.03.2006 23:46
Hallo Roland, bitte liest du nur die zweite Lösung (soluzione 2), die erste ist eine Analog Lösung, die meine Kollegin gemacht hat. Ich werde "as soon as possible" eine übersetzung auf english von meine Lösung machen. In meine Lösung habe ich mich entscheidet für eine Geschwiendigkeit von 1200 baud. Es ist möglich (mit Andere Kapazitäten an XR-2211) höhere baudrate zu haben aber ich habe das leider nicht getestet. Der Schaltplan mit BOM und die einfache firmware dass ich für den System geschrieben habe gebe ich dir auch, warte nur kurz, weil ich habe momentan nicht viel Zeit. Melde ich wieder an.. Viele Grüsse Stefano
Datum: 22.03.2006 08:29
Beilage B1-B6 (Schaltpläne, BOM und Firmware Codes) sind on-line. http://me.stefano.ch --> semester thesis (or lavoro di semestre MfG Stefano
Datum: 27.03.2006 14:55
Hi, super Idee. Jedoch ist der Trafo doch ziemlich gross. Die Sache mit einem Kondensator zu lösen ist auch super und auch preiswert. Ich bin noch auf folgenden IC gestossen: ATT2416. Leider ist zu diesem IC nichts in Erfahrung zu bringen. Eine alternative waere noch: http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/6421.pdf Der IC kann mit AC und auch DC umgehen. Bitte mal anschauen. Bye
Datum: 29.03.2006 18:05
Hier gibt's ausführliche Infos zum Kondensatornetzteil: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere... Der ATT2416 wird kurz in einem Schaltbild erwähnt. Ein Datenblatt gibt's leider nicht. CU Marko
Datum: 10.04.2006 09:20
Auch sehr interessant: LM567 als Bandpass Und für FSK: ST7537HS1
Datum: 11.04.2006 11:44
Hab meinen Test mit dem TDA5051 abgeschlossen. Mein Ergebnis war echt schlecht. Wird von allem gestört was auf dem Netz is. -> nicht zu empfehlen Es gibt ne alternative über FSK (ST7537 bzw ST7538). Soll angeblich besser sein, werd ich demnächst mal testen. Kennt jemand diesen IC genauer? Vielleicht weis ja jemand, von wo man diesen IC beziehen kann?! Mfg Matthias
Datum: 11.04.2006 12:30
Hallo, ich kenne diese IC nicht, aber ich habe gelesen, dass es mit ASK arbeitet. "Amplitude Shift Keying" hat viel Probleme mit "noise", aus diesem Grund habe ich FSK (frequency shift keying) gearbeitet. Ich kenne die ST 7537 und 7538 auch nicht, aber ich habe auf dem datasheet gelesen, dass es an (132'450+/-600)Hz arbeitet. Es ist nur 0.45% Toleranz auf Frequenzfehler! Sicher ist dass ST richtig gearbeitet hat, aber muss sehr genau sein, deswegen brauchen ein Quarz mit 10% Condensatoren. Ich denke, dass die 2 Frequenzen für unsere Systeme zu knapp sind. Auf meinem System ich habe (280'000+/-20'000)Hz gebraucht. So habe ich 7% Toleranz und brauche kein Quarz. Ein 555 (CMOS version) macht der Arbeit bei mir Gut, aber ich brauche nur Einbahntransmission. Als man half-duplex braucht, dann finde ich den ST7538 besser, weil er auch die "zero-crossing" funktionalität hat. Ich empfehle dich diesen IC zu testen (ST7538) ! Viel Glück und eine gute Arbeit! Stefano
Datum: 15.04.2006 23:00
Hi zusammen, Ich sehe den Thread erst heute und finde alles super interessant! Ich habe vor einiger Zeit auch angefangen eine Powerline Kommunikation zu erstellen, das ganze ist dann aber eingeschlafen, weil ich mich nicht übermäßig gut mit Elektronik auskenne. Dafür bin ich ein guter Programmierer und hatte mir damals das SNAP Protokoll abgewandelt und unter Windows und im Atmel implementiert. Ich könnte die Windows-Oberflächen programmieren und Schnittstellen (DLLs) schaffen, wenn jemand noch selber etwas machen will. Ich hatte schon viele Ideen was ich realisieren wollte. Z.B. Strommessung in jeder STeckdose und einen kleinen Temperatursensor. So hätte man immer den Überblick, was wo im Haus verbraucht wird und welche Temperatur man hat. Das wäre doch genial, oder? Viele Grüße Tino
Datum: 26.04.2006 17:12
Hallo Leute, ich finde den Ansatz von Roland schon so ziehmlich genieal. Es ist das was ich auch schon seit längerem machen wollte. Aber ich habe mich da nie rangewagt. Die Variante mit dem Poweline Modem finde ich am einfachsten, auch wenn der Auwand einen Tick größer ist. Es vereinigt die eigenschaften die man benötigt um einen Hausbus mit minimalem Aufwand zu realisieren. Ich bin ebenfalls der Meinung das gerade die Ersparnis kein Kabel legen zu müssen der oberste Punkt ist. Wenn ich die UP Dose tiefer bohren muss, sag ich nur: was sollst, kein Problem. Und Schaltzeiten von 0,5 sec. sind doch OK. Wenn ich aufstehen muss und zum Schalter gehe, dauert das in jedem Fall länger als 4 sec. Wenn ich dazu gezielt aus dem 1. Geschoss alle Lichter (vorher bestimmte Lichter)im Erdgeschoss ausschalten kann, dann ist das was ich mir schon immer erträumt habe. Ich würde dort gerne noch ein Paar Schritte weiter gehen und zusätlich einige Terminal (z.B. je Stock. Keller,Erd und Obergeschoss) anbinden. Mit dem ich dann Einchaltvarianten auswählen oder den Status von Schaltzuständen abfragen kann. Wenn die Terminals alle Zustände Kontinuirlich abfragen, dann sind alles Werte kurzfristig abfragbar. Da ich aus der Funktechnik komme, habe ich mich an bei meinen Vorbereitungen zu dieser Thematik an das Funktionsprinzip von dem Hersteller "Eutelsat" gehalten. Dort wurde ein Protokoll entwickelt das eben ähhnliche Möglichkeiten hat. Dort wird halt nur der 22Khz Umschaltton genutzt. Das Sysetm hat den Vorteil das es Upgrade fähig ist ohne alte Komponenten erstzen zu müssen. Es sein denn diese sollen auch neue Funktionen erhalten. In den weiter entwickelten Varianten ist auch ein bidirektionaler Betrieb möglich. Ich ziehe bald um, die Wohnung ist etwas älter und ich möchte keine neuen Kabel ziehen. Ich bin also dabei und versuche auch einen Teil zu diesem Projekt beizutragen. Ich kann nur Kojak zitieren und sage: "...entzückend Baby" Und ich bin dabei.
Datum: 03.05.2006 09:23
Hi, da der Link aus meinem Posting nicht funzt hier nochmals einer: http://www.st.com/stonline/press/magazine/prodnews... Der IC (VB408) kann mit DC und mit vorgeschaltetem Gleichrichter auch mit AC arbeiten und stellt auf geringstem Raum den benötigten Strom zur Verfuegung. Bye
Datum: 15.05.2006 16:52
> ST-7538 > Kennt jemand diesen IC genauer? > Vielleicht weis ja jemand, von wo man diesen IC beziehen kann?! Hallo, ich arbeite ebenfalls an einer Powerline-Lösung für eine Haus-Steuerung. Ich will dafür das ST-7538 einsetzen. Ich habe etwas Erfahrung mit dem Vorgänger (ST-7537). Ein Schaltbild/Platinen-Layout existiert bereits. Leider hatte ich noch keine Zeit, die bereits gefertigten Platinen zu bestücken. :-( Sobald ich etwas weiter bin, werde ich das Projekt auf meiner WebSite vorstellen. Wenn jemand Zeit und Lust hat, an meinem Projekt mitzarbeiten, dann meldet er sich am besten bei mir per Mail. -Frank-
Datum: 15.05.2006 17:19
>Ich hatte schon viele Ideen was ich realisieren wollte. Z.B. >Strommessung in jeder STeckdose und einen kleinen Temperatursensor. >So hätte man immer den Überblick, was wo im Haus verbraucht wird >und welche Temperatur man hat. > Das wäre doch genial, oder? Hallo Tino, diese Idee hatte ich auch. In meinem Projekt will ich dafür Stromsensoren (http://www.ampsolution.com/AMP 25-300.pdf) einsetzen. Vielleicht
