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Forum: Haus & Smart Home Prototyp: Low-Cost Powerline Hausbus mit AVR


Autor: Roland Praml (pram)
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Hi,
ich möchte euch hier meinen Hausbus vorstellen. Er besteht aus mehreren
Knoten in einer UP-Dose, welche über die Stromleitung kommunizieren. Als
IC kommt lediglich ein AVR zum Einsatz.
Das PLM ist ebenfalls sehr simpel aufgebaut.

Was bereits funktioniert:
- Powerline Übertragung (auch über verschiedene Phasen mittels
Phasenkoppler)
- CSMA/CD Protokollstapel (ein Multimaster Protokoll mit CRC und bis zu
16 Bytes Payload)
- Phasenanschnittsteuerung
- Linux Client zur Kommunikaton mit den Busknoten (Momentan habe ich 2
im Einsatz)

Was demnächst noch verbessert wird:
- SMD Platine
- Bessere Selektivität durch ein LC Filter (ich erhoffe mir dadurch
weniger Störungen durch Schaltnetzteile und Halogentrafos)
- ATMEGA 8 (anstat AT90s2333)
- Linux Client möchte ich erweitern. Steuerung über LIRC, Wap,
Bluetooth, Sprachsteuerung und sonstige Spinnereien ;-)
- bessere Dokumentation
- Aktuelle Schaltpläne, Doku und Fotos hochladen

Den ersten Prototyp gibt's bereits hier unter
http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/

Gruß
Roland

Autor: Bernd (Gast)
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Frohes und gesundes neues Jahr!
Hatte ich schon gesehen, mir gefällt es. Bei der Powernet-ähnlichen
Anbindung kommen immer solche Probleme vor.
Dabei würde mich interessieren, ob da die Sendeamplitudenvorschriften
eingehalten werden die die EVU's vorschreiben.
Hast du soetwas bedacht?
Kann man die Teilnehmer auch über  Window-System benutzen, oder ist
Linux Pflicht?

Autor: Smartie (Gast)
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Mich stören bei dem System 2 Dinge:
a) man muß alles selber bauen, kann keine fertigen Komponenten
zukaufen
b) Jedes Modul braucht einen Trafo

Hab mal ne alte Applikation angehängt von dem ursprünglich aus USA
Stammenden X-10 System, was es bei uns auch mal von Busch-Jäger namens
Timac gab bevor EIB kam.
Bei Conrad und Reichelt gibt es zahlreiches Zubehör (von Marmitek), vor
allem die Funkfernbedienungen sind ganz praktisch.
Die Module werden direkt über die Netzspannung versorgt und brauchen
keinen Trafo.
Der Nachteil von dem System ist, daß nur wenig Daten übertragen werden
können. Bei den fertigen Modulen liefert leider keines eine Rückmeldung
(außer dem Funk/Powerline-Umsetzer). In USA gibt es solche Module, aber
nicht bei uns. Hier ist also Selberbasteln angesagt.
Alte Teile von Busch-Jäger bekommt man bei Ebay.

Autor: Roland Praml (pram)
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@Bernd

Ja, darüber habe ich mir schon Gedanken gemacht, das Frequenzband
zwischen 95 und 148 kHz ist auf jedenfall für den privaten Gebrauch
freigegeben ( http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0310061.htm
)
Wie groß aber die letztendlich ins Netz eingespeißte Leistung ist, das
müsste ich mal nachmessen/durchrechnen.

Momentan hab ich für Linux ein kleines Programm entwickelt, welches
einfache Befehle entgegen nimmt und dann gemäß dem
Übertragungsprotokoll an das Modul sendet  (z.B. "send 66 0 200"
sendet an Modul 66, Kanal 0, Wert 200)
Der Rest der Software wird dann wahrscheinlich mit PHP und MySQL
realisiert

@Smartie
a) Wir sind doch hier in einem Bastlerforum ;-)
(Nein ich werde ElektroG-sei-dank keine Module bauen, wer Interesse
hat, kann es nachbauen, wer damit dann seine Bude abfackelt ist aber
auch selber schuld.)

b) Der Trafo ist schon ein Problem, alternativ könnte man die
Stromversorgung auch über einen Serienkondensator machen, welcher noch
etwas platzsparender ist.

Der Vorteil der Module ist eben die bidirektionale Kommunikaton,
wodurch man fest stellen kann, ob der Befehl angekommen ist.

Gruß
Roland

Autor: Bernd (Gast)
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Ich habe mir mal die Elektronik angeschaut, du hast nicht RX und TX des
Kontrollers benutzt, warum nicht....
eine Brücke an TX( PD1 und PD2 ) warum.....
PB1 macht den Ausgang Daten, warum nicht TX......
Hat es was mit der Trägerfrequenze zu tun?
Bin nicht der C - Kenner....

Autor: Roland Praml (pram)
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Ja, das TX-Signal wird wieder in den Controller rückgekoppelt. Damit
wird der PWM-Ausgang moduliert.

Das Eingangssignal wird vom Komparator des AVR's verstärkt, durchläuft
dann einen software-Noisecanceler und wird dann ebenfenfalls wieder auf
den RX-Pin rückgekoppelt.

Schau dir am Besten mal das Blockschaltbild an:
http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/download/b...

Gruß
Roland

Autor: Bernd (Gast)
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Jo, verstanden, Danke.

Autor: Christian T. (Gast)
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Hallo
super Projekt. Da ich in der analogen Schaltungstechnik nicht so gut
bin: kannst du deine Powerline-Schaltung erklären oder mir einen Link
zu einer Doku geben?
Gruss
Christian

Autor: Roland Praml (pram)
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Es wurde vom Prinzip her der TDA5051 nachgebaut.
der TX-Pin der UART steuert über einen Interrupt den PWM Ausgang. Hier
liegen je nach Pegel 125KHz oder nichts an. diese 125KHz werden durch
eine Endstufe noch verstärkt und dann ins Netz gesendet.
Ein anderer Knoten kann dieses Signal wieder herausfiltern, dies wird
verstärkt und dann läuft noch ein digitaler Filter (noisecanceler)
darüber um Störungen weiter zu reduzieren.
Danach gehts wieder vom AVR raus und gleich wieder rein in die UART.

Das Modulationsverfahren ist das Selbe wie beim TDA5051, google mal
danach.

Das Übertragungsprotokoll sendet ein Paket an einem Knoten. der Knoten
muss das Paket bestätigen wenn er es korrekt empfangen hat. Bleibt die
Bestätigung aus, so ist eine Übertragungsstörung aufgetreten. das Paket
wird dann noch ein paar mal gesendet.

Gruß
Roland

Autor: Christian T. (Gast)
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Danke Roland, das bringt mich weiter.
Ich habe das Datenblatt mal durchgelesen. Darin steht, dass die
effektive Spannung von ca 1V vom TDA5051 abgegeben wird. Wofür
benötigst du den Verstärker? Geht es auch ohne?

Autor: Peter (Gast)
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Ist eine super Idee und ich habe auch ein par Probleme die ich mit dem
System lösen könte.
Leider kann ich die Schaltpläne nicht lesen. Könnte ich die Schaltpläne
auch in PDF form haben?

Autor: Christian T. (Gast)
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Die *.png Dateien kannst du dir mit jedem Bildbetrachter ansehen, zB
irfanview

Autor: Fabian (Gast)
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Das sieht wirklich sehr interessant aus.

Um Platz zu sparen die Kondensator-Option zu untersuchen halte ich für
eine prima Idee, dann kann man die Module in einem etwas tiefer
gebohrten UP-Loch versenken.

Wie sieht es denn mit dem Fortschritt bei einer AtMega8-version aus ?

Hat es Überlegungen gegeben, ein bereits existierendes Protokoll (X10,
EIB...) zu nutzen ?

Autor: Reinhold Schäfer (Gast)
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Hallo,
es ist wirklich ein sehr interesantes Projekt. Momentan arbeite ich
mich noch durch das Thema. Was ich unter anderem nicht verstanden habe,
ist wie der Noisecanceler arbeitet. Mit der Software habe ich mich
beschäftigt, aber leider ist mir unklar wie diese Funktion realisiert
wurde. Über eine kurze Funktionsbeschreibung würde ich mich sehr
freuen.

Gruß Reinhold

Autor: Roland Praml (pram)
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Hallo,

Die Software läuft auf dem ATmega8 einwandfrei (irgendwo ist ein ifdef
ATMEGA versteckt, welches man aktivieren muss)

ein existierendes Protokoll möcht ich im Moment nicht verwenden, da
soweit ich weiß diese nicht so einfach "Rückkanalfähig" sind. Ich hab
mir die zwar jetzt nicht genau an gesehen, aber denke dass man die
Protokolle "aufbohren" muss um sie für meine Zwecke einzusetzen.


Der Noisecanceler ist im Wesentlichen ein Tiefpaßfilter mit
nachgeschaltetem Schmitt-Trigger:
(den Wert von noisecanceler kann man mit der Ladung des Kondensators
eines RC-Glieds vergleichen)

noisecanceler=noisecanceler/2        // entladen

if (bit_is_clear(ACSR, ACO)) {  // je nach Komparatoreingang
  noisecanceler |= NOISE_QUAL; // wird geladen
}                               // oder nicht

//dies ist der "Schmitt Trigger"
if (noisecanceler > (NOISE_QUAL*2 - 1) - NOISE_VAL) {
  RXHI;
}
if (noisecanceler < NOISE_VAL) {
  RXLO;
}

Ein bißchen laienhaft, aber hoffentlich verständlich erklärt

Gruß
Roland

Autor: R. Schäfer (Gast)
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Hallo,
danke für die Antwort. Das mit dem "noisecanceler" habe ich nun
verstanden. Die Anregung von Fabian, den Transformator durch ein
einfaches Netzteil ( Kondensator ) zu ersetzen finde ich auch eine gute
Idee. Damit könnte man den Dimmer so aufbauen, dass er hinter einem
Schalter in einer Schalterdose platz finden würde. Im Anhang befindet
sich eine Skitze für die mögliche Versorgung. Eine Festlegung der
Bauteile ist erst möglich, wenn die Stromaufnahme der Schaltung bekannt
ist.

Ich würde gerne mal eine Leiteplatte für einen Dimmer in SMS Technik
aufbauen. Meine Ideensammlung ist dazu aber noch nicht abgeschlossen.
Vielleicht gibt es noch weitere Begeisterte, so dass man sich die
Arbeit teilen kann.

Autor: Roland Praml (pram)
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Hi,
Platine in SMD-Technik habe ich schon entwicket, aber noch
Prototypstatus. (Leider hab ich im Moment wieder mal zu wenig Zeit
weiter zu arbeiten)
Hier möchte ich übrigens anstatt den Komparator den ADC-Wandler
verwenden, sowie auf manchester-codierung umstellen.

Habe mich für eine preisgünstige "Huckepack"-Montage entschieden. Der
Lastteil wird auf Lochraster aufgebaut (da hier sowieso nur bedrahtete
Teile zum Einsatz kommen.) Von unten wird dann die (einseitige)
SMD-Platine dran gesteckt.
Insgesamt haben mich so 8 Platinen bei PCB-Pool ca 70€ gekostet

Das mit dem Kondensator-Netzteil werd ich mal überdenken. Da ich aber
eh schon einen relativ kleinen Trafo verwende, wird die Platzeinsparung
nicht soo groß sein:
0,68µF 630V   LxBxH=11 x 26,5 x 21
Trafo EE20/10 LxBxH=22 x 25   x 19
wegen den 40% Platzeinsparung hat man dann wahrscheinlich andere
Probleme (Verlust an Z-Diode, Blindleistung...)


Gruß
Roland

Autor: David Epping (it-web)
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Hallo,

ich habe mal eine ganz simple Frage zu PLC.
Ich finde überall nur die Information, dass die Übertragung per
Amplitudenmodulation über die normalen Netzkabel stattfindet.
Ich frage mich nur wie dass mit möglichst geringer Sendeleistung
funktionieren kann.
Vom Stromversorger kommt ja 230V über den Hausanschluss ins Netz. Wenn
ich jetzt Daten übertragen will und dazu meinetwegen auf 235V anheben
will, habe ich doch eigtl. sofort einen starken Stromfluss der diese
Spannungsdifferenz zwischen Hauptanschluss und meinem Modem
ausgleicht.
Das kann so aber ja nicht sein, die Leistungen wären ja riesig, und
auch wäre die erhöhte Amplitude im ganzen Haus verschieden.

Kann mich da mal jemand aufklären, oder auf ne Seite verweisen, die das
besser erklärt als nur oberflächlich zu sagen, dass es ne
Amplitudenmodulation ist?

Vielen Dank

Autor: Roland Praml (pram)
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Hi David,

1. Die Übertragung erfolgt mit 140 KHz, dies ist eine relativ hohe
Frequenz. Die langen Leitungen dämpfen das Signal durch ihre
Induktivität, so dass das Signal das Haus kaum, bzw. nicht weit
verlässt.

2. Angenommen an einer Phase ist mit 2000 W ohmischer Last belastet.Das
wären 8 A bzw ca 28 Ohm (gerechnet mit ohmischer Last)
Um die Amplitude um +/- 1 V anzuheben muss das PLM lediglich 35mA
liefern.

Die Dämpfungsverluste werden dann vom Eingangsverstärker kompensiert,so
dass auch noch Signale mit einer Amplitude von weniger als 100 mV
erkannt werden.

Gruß
Roland

Autor: David Epping (it-web)
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Also ist es tatsächlich so, dass man eine zweite Spannungsquelle in den
Stromkreis einfügt, und nutzt aus, dass der Generator bzw. die
Trafostation des Stromversorgers so weit weg ist, bzw. die Dämpfung so
hoch ist, das dort die Spannung nicht mehr angehoben werden muss, und
der deshalb keien Leistung von meinem Modem zieht.
Dann ist also die einzige Last um die ich mich kümmern muss die Geräte
im Haus, die im Vergleich zum Kraftwerksgenerator "sehr hochohmig"
sind.

OK, das klingt gut. Danke für die Antwort.

Und nochwas: Wie sind eure Erfahrungen mit PLC. Lohnt der aufwand, und
ist das ganze störungssicher (Einschalten von "großen" Geräten wie
Herd).
Oder sollte man bei nem Neubau, wenn man sich für einen Homebus
interessiert lieber noch ein Kabel mehr in die Wand legen und CAN oder
sowas nehmen, was getrennt vom Stromnetz läuft?

Autor: thkais (Gast)
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Interessantes Projekt. Aber warum die Funktion des TDA5051 nachbilden?
Der TDA5051 begnügt sich mit etwas Hühnerfutter und hat Features wie
Noise-Canceler, automatic Gain-Control, ASK etc. eingebaut und - was
viel wichtiger ist - wenn man die Applikationsschaltung verwendet, hat
man auch keine Probleme mit den Vorschriften der EVU's.

Gruss
Thomas

Autor: cdg (Gast)
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@thkais

Warum einen TDA5051 kaufen wenn der AVR und intelligente Software
das miterledigen können ?

Es geht hier auch um Platz- und Geldsparend,
wegen Schalterdoseneinbau usw.

cdg

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Wow, endlich! Diese Idee schwebt mir schon seit ca 3 Jahren im Kopf
herum. Mir haben nur leider die Grundlagen für den Analogteil gefehlt.

Ich finde das Projekt so gut, dass gerne ein Wiki und einen SVN Zugang
zum gemeinsamen Entwickeln bereitstelle, falls Interesse besteht!

MfG
Manuel Stahl

Autor: R. Schäfer (Gast)
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Hallo,
die Iden mit dem Wiki finde ich gut. Ich würde mich an der Entwicklung
gerne beteiligen.

Und nun nich eine Frage in die Runde. Die Übertragung der Daten könnte
mit einer Geschwindigkeit von 2400 Baud erfolgen. Mit einer
Modulationsfrequenz von 100kHz sind dies ca. 8 Perioden pro bit. Wo
liegt die Grenze für die Datenrate? Kann die Datenübertragung zum
Beispiel durch eine zusätzliche Leitung verbessert werden?

An dieser Stelle möchte ich meine Ideen einbringen. Mir schwebt ein
Modul vor, das universell einsetzbar ist. Es sollte in bestehenden
Anlagen eingesetzt werden können, ohne dass Leerrohre für einen Bus
erforderlich sind. Das Modul sollt konfigurierbar sein, so es als
Stromstoßschalter, Timer oder Dimmer verwendet werden kann. Das Modul
arbeit auch ohne Bus in der Anwendung, es muß aber über eine Modem oder
ander Quellen fernsteuerbar sein. Ein solches Modul ohne Busanbindung
gibt es von ELV
(siehe hier: www.elv-downloads.de/service/
manuals/DI300/37378-DI300.pdf ) Die Schaltung könnte auch in einem
Gehäuse für Hutschienenmontage ( z.B. Eltako Gehäuse ) eingebaut
werden.

Gruß
Reinhold

Autor: David Epping (it-web)
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naja, sicher ist mit zusätzlichen leitungen mehr geschwindigkeit möglich
(Gigabit Ethernet :) oder auch CAN, wenn man mit microprozessoren ran
will) aber das sit doch nicht der Sinn von PLC, man will aj eben keine
neuen leitungen legen.

Autor: R. Schäfer (Gast)
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Hi David,
ich hatte das etwas unglücklich formuliert. Ich dachte an einen
zusätzlichen Draht, wecher die Spannungsversorung und die
Datenübertragung übernimmt. Damit können möglicherweise Störungen durch
Verbraucher veringert werden. Ein zusätzlicher Draht erfodert keine neue
Installation mit zusätzlichen Leerrohren. Eine Datenleitung mit einem
CAN Bus, welcher  mit Niederspannung betreiben wird, erfordert eine
getrennte Verlegung vom 230V Netz. Was wiederum einen erheblichen
Aufwand bedeutet.

Gruss
Reinhold

Autor: Roland Praml (pram)
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Also momentan fahre ich mit 1200 Baud, (wenn ich noch die
Manchester-Codierung einbaue, werdens effektiv 600 Baud sein) Die
Geschwindigkeit reicht meiner Meinung nach auch aus, weil ob das Licht
jetzt ein paar mS eher oder später an geht ist mir ehrlich gesagt egal.
Als zusätzlichen Draht denkst du hoffentlich nicht an den
Erdungsdraht?!? Bei meiner Installation ist nämlich kein Draht mehr
frei, ich hab meistens nur N L und PE.

Wenn wer Ideen austauschen will kann er mich gerne per Mail
(pram@gmx.de) kontaktieren.

Gruß
Roland

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Wieso eigentlich nicht über Erde? (Ich weiß, bestimmt ne dumme Frage,
aber vielleicht kann es trotzdem mal jemand erklären... Fliegt bei so
kleinen Spannungen/Strömen schon die Sicherung?)

So hab mal eine Seite angefangen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR

Wir sollten uns vielleicht noch auf das grundsätzliche Konzept einigen:
Zentral mit Master oder Dezentral

Persönlich tendiere ich zu dezentral, da ich nicht so auf Polling stehe
und ein Lichtschalter sicher nicht jede Sekunde abgefragt werden sollte,
sondern einfach selbst eine Nachricht an den Dimmer schicken.

Autor: Hannes (Gast)
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Hey wollt euch anfeuern ^^ da mir die Idee sehr gut gefällt !

Autor: R. Schäfer (Gast)
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Hallo Roland,
ich bin von meiner Hausintallation ausgegangen. Dort sind die Drähte in
Installationsrohren verlegt. Wenn die Installation mit Kabel durchgefüht
wurde, kann natürlich kein zusätlicher Draht eingezogen werden.

Was mich noch beschäftigt hat, ist warum macht man die Datenübertragung
nicht mit einem Lichtleiter. Eine einfache Kunstoffader müsste
eigentlich ausreichend sein. Das hätte einige Vorteile. (z.B.
störsicher gegenüber elektrischen Störungen, schnelle Datenübertragung
möglich, Verlegung des Lichleiters mit der Netzleitung in einem
Rohrsystem, keine Probleme mit der Schutzart der Leitungsverlegung,
usw. )
Die Software, der Telegrammaufbau, das MP System und die Steuerung der
Hardware ( Lampe ) könnte dem jetzigen Stand entsprechen. Die
Unterschiede würden dann nur in der Datenübertragung liegen.

Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht nerfen.

Gruß
Reinhold

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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> Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht nerfen.
Sicher nicht, aber wie das Thema dieses Threads schon sagt geht es um
"low-cost" und vor allem um "powerline".

Ich z.B. will sicher kein Kabel von meinem Rechner bis zu der Hoflampe
draußen ziehen um diese und den Bewegungsmelden anzusteuern. Da liegen
auch sicher keine Leerrohre g

Ich stimme dir aber zu was die höheren Softwareschichten angeht. Hier
sollte auf jedenfall ein einheitliches System, unabhängig vom Bus
entstehen!

Autor: Roland Praml (pram)
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So ich hab mal ein wenig im Wiki rum geschrieben und versucht, das
Protokoll zu erklären (bin nicht böse wenn jemand meinen Artikel leicht
überarbeitet, weil ich mit dem Wiki-Formatierzeugs noch nicht so
vertraut bin) Evtl kann man dann auch mal diskutieren wie sinvoll bzw
unsinnig mein selbst überlegtes Protokoll ist (zugegeben, hab mich ein
wenig an ethernet & co orientiert)
Die Software der Module möchte ich mit einem Failsafe-Modus versetzen,
d.H. wenn der Master (in dem Fall mein Server) innerhalb bestimmter
Zeit nicht antwortet, dann funktioniert es als normaler Dimmer, damit
man wenigstens das Licht einschalten kann.
Die ganze Control-Software möchte ich auf einen PC implementieren und
zentral halten, da sich das Ganze einfacher warten lässt, als wenn ich
jedesmall die UP-Module umflashen muss.

Gruß
Roland

Autor: SeppK (Gast)
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Mal n Vorschlag zum Protokoll:

Schaut euch mal das SNAP-Protokoll an. Auch sehr einfach gestrickt und
für diesen Zweck ausreichend. Vorteil Software schon als C-Source
vorhanden.

http://www.hth.com/snap/

Autor: Achim (Gast)
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Hallo Leute

guter Thread. Danke für die Infos. Könnt Ihr im WIKI auch mal für doofe
(?)die Bauteile auflisten bzw. Dimensionierung (Bestellnummer
Reichelt).
Besonders beim Nullspannungsdetektor (Watt..etc). Das ist ein Wunsch
keinesfalls als eine Forderung zu verstehen!

Viele Grüße
Achim

Autor: Roland Praml (pram)
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Ich hab mal den aktuellen Schaltplan mit SMD-Platine in mein
Downloadbereich gestellt.

Nullspannungsdetektor besteht aus 2x1 MOhm 1/4 W

http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/download/

Bzgl. neuer Software müsst ihr noch ein wenig warten

Gruß
Roland

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Kann man zum Senden nicht leichter einen Operationsverstärker verwenden?
Wie müsste das dann aussehen?

Autor: Roland Praml (pram)
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kann man auch, - Input über Spannungsteiler auf 2,5V + Input an
PWM-Ausgang AVR.
Gruß
Roland

Autor: peter gims (Gast)
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Hallo Roland, ein guter Ansatz.
Kannst Du mal den Stromverbrauch messen,
ich würd gerne mal versuchen den Trafo/Kondensator zu minimieren...

Ich hätt das gerne so klein dass es in einer Lampenfassung verschwinden
kann....

Thx Peter

Autor: Ich Bin (ichbin)
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Hallo, klingt sehr interessant, was ihr da macht!

In welchem Bereich liegen denn die Materialkosten? Ulrich Radig schrieb
etwas von 14 Euro .. wird wohl bei Euch ähnlich sein?

Welche Resourcen hat der verwendete AVR noch frei?

Und verhält die Schaltung normgerecht?

Danke schonmal!

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Noch wird kein richtiger Sinus gesendet. Da bin ich aber gerade dran.
Der Tiny2313 hat nicht mehr soooo viele Anschlüsse frei, der Mega8
jedoch reichlich. Knapp ist es vor allem mit Sonderfunktionen, wie PWM
und externen Interupts.

Autor: Ich Bin (ichbin)
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Hallo Manuel,

hat sich schon wieder was getan? Deine Schaltung ist für mich sehr von
Interesse, weil ich eventuell 10 Knoten einer Außenbeleuchtung damit
steuern könnte. Es muß dazu aber sichergestellt sein, daß die Module
keine unzulässigen Störungen verursachen.
Ich würde mich freuen, wenn Du die Lage kurz einschätzen könntest.
Danke!

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Ich bin zu 90% mit meinem Prototypen fertig. Denke ich komme nächste
Woche dazu ihn aufzubauen. Dann kann ich das ganze auch mal
durchmessen.

Autor: Roland Praml (pram)
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Find ich super, dass sich noch wer damit beschäftigt,
leider komm ich im Moment nicht weiter, die Software zu überarbeiten
:-(
Mein Prototyp funktioniert zwar, aber um die Oberwellen etc zu messen
fehlt mir das notwendige Equipment.

Gruß
Roland

Autor: Ich Bin (ichbin)
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Danke, dann bleibe ich gespannt!

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ich arbeit auch an der Power Line Kommunikation. Ich arbeite zwar mit
PIC aber das ist ja eigentlich eh ähnlich. Ich hab das Problem das
meine Kommunikation eigentlich ganz ok läuft, aber wenn ich PC oder
Kühlschrank an habe, dann geht die Kommunikation nicht mehr. Hab die
Schaltung des Datenblattes vom TDA5051 umgesetzt. Was gibt es für
Möglichkeiten solche Störungen von anderen Verbrauchern heraus zu
filtern? (TDA5051 aber beibehalten) Das ist nämlich echt mist wenn alle
Verbraucher im Haus aus sein müssen, bevor die Kommunikation arbeitet.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Mfg
Matthias

Autor: Roland Praml (pram)
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Hmm, ähnliche Probleme hatte ich mit meiner Badlampe. (elektronischer
Trafo) Ich hatte meine Schaltung weiter optimiert und das
Übertragungsverfahren verbessert.

u.a.: noisecanceler:
Das Einschalten der Badlampe äußert sich als kurze Spikes.
Ich frag in meinem AVR mittels Timer regelmäßig die Leitung nach "HF"
ab (das Selbe wie der TDA macht.)
Den aktuellen Status ob HF oder nicht schiebe ich als bit "hinten" in
ein Byte.
In dem Byte stehen die letzten 8 Zustände von denen müssen mind. 5 null
sein (bzw eins sein) damit der Wert dann zur UART übergeben wird. Somit
werden kurze Spikes unterdrückt.
Der Timer läuft übrigens mit 64µS d.H. bei 1200 Baud wird jedes Bit 13x
gesampled.
Die Übertragung wird bei Ausbleiben einer Bestätigung bis zu 8x
wiederholt.

Weitere Möglichkeiten wären noch:
-Forward error Correction (FEC) Hier kann man aber die UART nicht
verwenden. Zu je 8 Byte werden noch eine bestimmte Anzahl an
Korrekturbytes verschickt. Sehr mathelastig (im Wikipedia nachlesen)
-Manchester-Codierung. Hier lässt sich die UART verwenden, allerdings
halbiert sich die Übertragungsrate.

Gruß
Roland

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

das ist ja ganz ok, aber was machen wenn der PC zum Beispiel ständig
stört? Ich hab Tests durchgeführt wo abwechselnd mal PC oder andere
Verbraucher an waren. Da kam nichts an, das Netz ist durch diese so
versaut das erst gar keine Kommunikation zu stande kommt. Irgendwie
muss es doch möglich sein die Sender und Empfänger Hardware so zu
modifizieren, das diese Störungen herausgefiltert werden und man ein
relativ klares Signal bekommt.

Autor: Roland Praml (pram)
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Der TDA hat soweit ich weiß eine AGC.
Musst mal ins Datenblatt schauen, da steht glaub ich irgendwas, dass
man zuerst für ein paar ms eine Präambel mit lauter einsen schicken
soll, damit sich die AGC einstellt.
(Bei mir funktioniert übrigens die Übertragung auch über mehrere
Phasen. Dazu hab ich einen Phasenkoppler mit 3x 100nF Kondensatoren
gebaut)

Gruß
Roland

Autor: Matthias (Gast)
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Momentan arbeite ich mit der Nullstellendetektion. Ich sende pro
Nullstelle der Phase ein Bit (1Bit = 10ms lang). Das sollte doch
eigentlich reichen. Der Phasenkoppler würde mich mal interessieren,
kannst da mal ein kleinen Schaltplan einfügen?
Mfg
Matthias

Autor: Roland Praml (pram)
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Also ich würd jetzt sagen, dass die Bits zu lange sind und du die AGC
damit durcheinander bringst.

So wie ich das verstanden habe, sollte man mit mind 600 Baud und einen
NRZ Code (Non return to zero) wie z.B. Manchester senden.
Du könntest auch FSK verwenden, d.h. bei einer 1 modulierst du mit 600
Hz und bei einer 0 mit 300 Hz

Der Phasenkoppler besteht übrigens aus 3x 100nF 630V Kondensatoren
sternförmig über die 3 Phasen geschaltet.

Gruß
Roland

Autor: Stefano Küng (Gast)
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Hallo, vielleich interessiert Ihnen auch ein einfacher poerline
licht-system? ---> http://me.stefano.ch
Es war mein winter semester thesis...
MfG
Stefano
P.S: Ihre Idee ist sehr Interessant!

Autor: Roland Praml (pram)
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So mein Projekt hat das Alfa-Stadium verlassen und ich kann langsam das
Beta-Stadium präsentieren.

Was wurde verbessert:
- Umstieg auf Atmega8 SMD. Einlesen über ADC möglich, somit eventuell
bessere Signalverarbeitung möglich (da ich es aber nicht hin bekommen
habe, einen vernünftigen AGC-Algorithmus zu implementieren, wird
einfach ein Bit dann als 1 erkannt, wann es eine gewisse Schwelle
überschreitet, also im Moment noch kein reeller Vorteil gegenüber der
Komparatorversion)

- Noisecanceler verbessert. es werden jetzt die gesetzten Bits gezählt.
Details zum Verfahren:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-320308.htm
(es braucht wirklich nur 15 Takte)

- Sehr viele Controller geschrottet (ca 8 Stück grr) Liegt/lag
vermutlich daran, dass die Endstufe und die Einspeisung nicht auf
gleicher Masse liegen und die Betriebsspannung dann auf 12V angestiegen
ist. Deshalb verbesserte Platinenversion mit neg. Spannungsregler. Dies
ist deshalb erforderlich, weil sich mit negativen Pulsen die Triacs
dann "einfacher" zünden lassen

- Software verbessert, momentan ist die Kette vom User (also mir) bis
zur Lampe geschlossen:
User->Fernbedienung->lirc->Steuerskripte->Protokoll-Proxy->RS232/PLM
Bridge->PLM-Modul->Lampe
Die Latenz liegt (je nach Datenmenge und Störgrad der PLM-Übertragung)
meistens bei < 0.5 sek.
Bei Übertragungsfehlern (leider) bis zu 4 Sekunden. Diese Nachteile
ließen sich evtl durch eine höhere Bitrate kompensieren.
(Das Protokoll produziert zur eigentlichen Datenmenge noch ca. 15 Byte
Overhead, welche bei 1200 Baud gleich mal 150 ms verbrauchen)

Desweiteren wurden noch einige "Features" und Befehle implementiert
welche evtl nützlich sein könnten.

Zu Sehen gibts das Ganze hier:
http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/
(Nachbau auf eigene Gefahr!)

@Stefano
Leider reichen meine Italienischkenntisse nur so weit aus, dass ich
eigentlich nur die Schaltpläne verstehe.
Verstehe ich es richtig, dass du während des Nulldurchgangs einen
MasterReset erzeugst und während dieser Zeit die Bits überträgst.
Mit welcher Bitrate klappt das?

Viele Grüße
Roland
-

Autor: Stefano Küng (Gast)
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Hallo Roland,
bitte liest du nur die zweite Lösung (soluzione 2), die erste ist eine
Analog Lösung, die meine Kollegin gemacht hat. Ich werde "as soon as
possible" eine übersetzung auf english von meine Lösung machen.
In meine Lösung habe ich mich entscheidet für eine Geschwiendigkeit von
1200 baud. Es ist möglich (mit Andere Kapazitäten an XR-2211) höhere
baudrate zu haben aber ich habe das leider nicht getestet. Der
Schaltplan mit BOM und die einfache firmware dass ich für den System
geschrieben habe gebe ich dir auch, warte nur kurz, weil ich habe
momentan nicht viel Zeit.
Melde ich wieder an..
Viele Grüsse
Stefano

Autor: Stefano Küng (Gast)
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Beilage B1-B6 (Schaltpläne, BOM und Firmware Codes) sind on-line.
http://me.stefano.ch --> semester thesis (or lavoro di semestre
MfG
Stefano

Autor: Jens Gutsche (Gast)
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Hi,

super Idee. Jedoch ist der Trafo doch ziemlich gross.

Die Sache mit einem Kondensator zu lösen ist auch super und auch
preiswert. Ich bin noch auf folgenden IC gestossen: ATT2416.
Leider ist zu diesem IC nichts in Erfahrung zu bringen.

Eine alternative waere noch:
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/6421.pdf
Der IC kann mit AC und auch DC umgehen. Bitte mal anschauen.

Bye

Autor: Marko Skofljanec (Gast)
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Hier gibt's ausführliche Infos zum Kondensatornetzteil:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Der ATT2416 wird kurz in einem Schaltbild erwähnt. Ein Datenblatt
gibt's leider nicht.

CU
Marko

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Auch sehr interessant: LM567 als Bandpass

Und für FSK: ST7537HS1

Autor: Matthias (Gast)
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Hab meinen Test mit dem TDA5051 abgeschlossen. Mein Ergebnis war echt
schlecht. Wird von allem gestört was auf dem Netz is.
-> nicht zu empfehlen
Es gibt ne alternative über FSK (ST7537 bzw ST7538).
Soll angeblich besser sein, werd ich demnächst mal testen.

Kennt jemand diesen IC genauer?
Vielleicht weis ja jemand, von wo man diesen IC beziehen kann?!

Mfg
Matthias

Autor: Stefano Küng (Gast)
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Hallo, ich kenne diese IC nicht, aber ich habe gelesen, dass es mit ASK
arbeitet. "Amplitude Shift Keying" hat viel Probleme mit "noise",
aus diesem Grund habe ich FSK (frequency shift keying) gearbeitet. Ich
kenne die ST 7537 und 7538 auch nicht, aber ich habe auf dem datasheet
gelesen, dass es an (132'450+/-600)Hz arbeitet. Es ist nur 0.45%
Toleranz auf Frequenzfehler! Sicher ist dass ST richtig gearbeitet hat,
aber muss sehr genau sein, deswegen brauchen ein Quarz mit 10%
Condensatoren. Ich denke, dass die 2 Frequenzen für unsere Systeme zu
knapp sind. Auf meinem System ich habe (280'000+/-20'000)Hz
gebraucht. So habe ich 7% Toleranz und brauche kein Quarz. Ein 555
(CMOS version) macht der Arbeit bei mir Gut, aber ich brauche nur
Einbahntransmission. Als man half-duplex braucht, dann finde ich den
ST7538 besser, weil er auch die "zero-crossing" funktionalität hat.
Ich empfehle dich diesen IC zu testen (ST7538) !
Viel Glück und eine gute Arbeit!
Stefano

Autor: Tino (Gast)
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Hi zusammen,
Ich sehe den Thread erst heute und finde alles super interessant!
Ich habe vor einiger Zeit auch angefangen eine Powerline Kommunikation
zu erstellen, das ganze ist dann aber eingeschlafen, weil ich mich
nicht übermäßig gut mit Elektronik auskenne.
Dafür bin ich ein guter Programmierer und hatte mir damals das SNAP
Protokoll abgewandelt und unter Windows und im Atmel implementiert.
Ich könnte die Windows-Oberflächen programmieren und Schnittstellen
(DLLs) schaffen, wenn jemand noch selber etwas machen will.
Ich hatte schon viele Ideen was ich realisieren wollte. Z.B.
Strommessung in jeder STeckdose und einen kleinen Temperatursensor.
So hätte man immer den Überblick, was wo im Haus verbraucht wird und
welche Temperatur man hat.
Das wäre doch genial, oder?

Viele Grüße
Tino

Autor: Marco Klöpfer (Gast)
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Hallo Leute,

ich finde den Ansatz von Roland schon so ziehmlich genieal. Es ist das
was ich auch schon seit längerem machen wollte. Aber ich habe mich da
nie rangewagt. Die Variante mit dem Poweline Modem finde ich am
einfachsten, auch wenn der Auwand einen Tick größer ist. Es vereinigt
die eigenschaften die man benötigt um einen Hausbus mit minimalem
Aufwand zu realisieren. Ich bin ebenfalls der Meinung das gerade die
Ersparnis kein Kabel legen zu müssen der oberste Punkt ist. Wenn ich
die UP Dose tiefer bohren muss, sag ich nur: was sollst, kein Problem.
Und Schaltzeiten von 0,5 sec. sind doch OK. Wenn ich aufstehen muss und
zum Schalter gehe, dauert das in jedem Fall länger als 4 sec. Wenn ich
dazu gezielt aus dem 1. Geschoss alle Lichter (vorher bestimmte
Lichter)im   Erdgeschoss ausschalten kann, dann ist das was ich mir
schon immer erträumt habe. Ich würde dort gerne noch ein Paar Schritte
weiter gehen und zusätlich einige Terminal (z.B. je Stock. Keller,Erd
und Obergeschoss) anbinden. Mit dem ich dann Einchaltvarianten
auswählen oder den Status von Schaltzuständen abfragen kann. Wenn die
Terminals alle Zustände Kontinuirlich abfragen, dann sind alles Werte
kurzfristig abfragbar.

Da ich aus der Funktechnik komme, habe ich mich an bei meinen
Vorbereitungen zu dieser Thematik an das Funktionsprinzip von dem
Hersteller "Eutelsat" gehalten. Dort wurde ein Protokoll entwickelt
das eben ähhnliche Möglichkeiten hat. Dort wird halt nur der 22Khz
Umschaltton genutzt. Das Sysetm hat den Vorteil das es Upgrade fähig
ist ohne alte Komponenten erstzen zu müssen. Es sein denn diese sollen
auch neue Funktionen erhalten. In den weiter entwickelten Varianten ist
auch ein bidirektionaler Betrieb möglich.

Ich ziehe bald um, die Wohnung ist etwas älter und ich möchte keine
neuen Kabel ziehen. Ich bin also dabei und versuche auch einen Teil zu
diesem Projekt beizutragen.

Ich kann nur Kojak zitieren und sage: "...entzückend Baby"
Und ich bin dabei.

Autor: Jens Gutsche (Gast)
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Hi,

da der Link aus meinem Posting nicht funzt hier nochmals einer:

http://www.st.com/stonline/press/magazine/prodnews...

Der IC (VB408) kann mit DC und mit vorgeschaltetem Gleichrichter auch
mit AC arbeiten und stellt auf geringstem Raum den benötigten Strom zur
Verfuegung.

Bye

Autor: Frank Werner (Gast)
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> ST-7538
> Kennt jemand diesen IC genauer?
> Vielleicht weis ja jemand, von wo man diesen IC beziehen kann?!

Hallo,

ich arbeite ebenfalls an einer Powerline-Lösung für eine
Haus-Steuerung. Ich will dafür das ST-7538 einsetzen. Ich habe etwas
Erfahrung mit dem Vorgänger (ST-7537).

Ein Schaltbild/Platinen-Layout existiert bereits. Leider hatte ich noch
keine Zeit, die bereits gefertigten Platinen zu bestücken. :-(

Sobald ich etwas weiter bin, werde ich das Projekt auf meiner WebSite
vorstellen.

Wenn jemand Zeit und Lust hat, an meinem Projekt mitzarbeiten, dann
meldet er sich am besten bei mir per Mail.

-Frank-

Autor: Frank Werner (Gast)
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>Ich hatte schon viele Ideen was ich realisieren wollte. Z.B.
>Strommessung in jeder STeckdose und einen kleinen Temperatursensor.
>So hätte man immer den Überblick, was wo im Haus verbraucht wird >und
welche Temperatur man hat.
> Das wäre doch genial, oder?

Hallo Tino,

diese Idee hatte ich auch. In meinem Projekt will ich dafür
Stromsensoren (http://www.ampsolution.com/AMP 25-300.pdf) einsetzen.

Vielleicht können wir die verschiedenen Projekte zusammenführen?

-Frank-

Autor: Oliver Lehoczky (Gast)
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Habt Ihr schon mal den "SR086/087" von Supertex zur Stromversorgung
über von 230V ac auf etwa ungergeelte 9V - 50V Kondensatorladung
gesehen ? (reine Schaltanwendung.)Der IC im SMD SO8 kann etwa 100 mA
dauerhaft abgeben !
Als Nachregelung sollte ein Linerarregler verwendet werden.

Autor: Juergen (Gast)
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Hallo,

ich beobachte dieses Forum schon des längeren. Mache mir ebenfalls wie
Ihr viele Gedanken über Powerline. Ich selbst habe eine ähnliche Lösung
wie Ihr. Ebenfalls mit dem TDA5051 und der Beschaltung ausm Datenblatt
betrieben mit einem PIC18 (ich ewiß ihr habt alle Atmel aber das ist
hier jetzt ja nebensächlich).
Über Dimmer und der gleichen mach ich mir noch gar keine Gedanken. Erst
mal muss eine sichere Datenübertragung gewärleistet sein. Das ist nicht
so einfach. wie ihr habe ich Probleme(HErd, Kühlschrank). Ich habe eine
Hamming Codierung zur Fehlerauswertung verwendet. Gesendet wird ein
Datenstrom mit ZielAdresse(1Byte), 2 Byte DatenPakete, 1 Paritätsbyte.
Habe es so konstruiert dass eine sichere Datenübertragung gewährleistet
sein sollte. Gerät 1 sendet an Gerät 2, Gerät 2 sendet quittierung an
Gerät 1. Wird Quittierung innerhalb 200ms nicht empfangen sendet Gerät
1 erneut. Kollissionsüberprüfung gibt es noch nicht. Einfahc nur mal
stupide übertragen. Meine Testsequenz ist ein 80 Zeichen String der
dann beim Empfänger auf dem Display erscheinen soll. Jedoch
funktioniert das nur ab und dann. Hab so das Gefühl dass die Verlorenen
Datenpakete im Stromnetz verloren gehen. Das Ganze verschlimmert sich
wenn ich den Sender in Keller stell oder diverse Geräte an sind. Hab
leider kein Oszi drum tu ich mir da sehr schwer :) Jemand en Idee woran
das liegen könnt? Wie gesagt beschaltung aus dem Datenblatt und Pic als
Steuergerät.

@ Jens:
Spannungsversorgung über den VIPower von ST finde ich sehr interessant.
Habe bisher Kondensator Netzteil. Der VIPower würde das sicher sehr
verkleinern und den Wirkungsgrad steigen lassen. Kann man den schon
beziehen?? Wenn ja und wenn der äußere Schaltungsaufwand sich in
GRenzen hält würde meine Version sicher auf einer Doppelseitigen 40x40
Platine Platz finden.

@ All:
Was mich stutzig macht ist warum gibt es sowas eigentlich nicht
käuflich zu erwerben?? Müsste doch einen großen Markt für sowas geben.
Ist es zu unsicher? Zu gefährlich? Zu Störungslastig? Zu teuer schließe
ich mal aus.

@ All:
Noch was vielleicht zur Anregung. Ich versuche gerade eine SMD Variante
zu entwickeln, die hitner einem konventionellen 230V Tastschalter platz
findet. Sprich man müsste noch weniger verändern. Einfach Modul hinten
aufn Taster bappen und fertig.

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Juergen,

(Was mich stutzig macht ist warum gibt es sowas eigentlich nicht
käuflich zu erwerben??)

gibt es doch, heisst X10, ist gut erhältlich (meist für 110V).

Aber wir wollen selbst bauen.

MfG cdg

Autor: Juergen (Gast)
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Ups wusst ich noch garnicht. Ich hab damals angefangen zu bauen da ich
dachte das gibt es nicht..Aber ich bin auch eher einer der das selber
macht.

MfG

Autor: gesetzesfürchtiger (Gast)
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wie siehts mittlerweile mit dem sinus aus?

Autor: thkais (Gast)
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@Juergen, Matthias:
Ich habe eine TDA-5051-Schaltung im Einsatz, die eigentlich recht
zuverlässig läuft. Wichtig ist, dass man den TDA mit Manchester-Code
betreibt, da er eine autmatische Verstärkungseinstellung hat
(vergleichbar mit den AM-Funkmodulen). Heißt: Wenn er innerhalb einer
gewissen Zeiteinheit keine Nachrichten empfängt, fährt er seine
Verstärkung bis zum Anschlag und empfängt dann auch jeden Mist. Deshalb
muss man vor dem Senden eine Präambel senden (z.B. 01010101, keine
Einsen wie Norbert schrieb) und beim Empfänger entsprechend vorsorgen,
dass nicht zufällige Empfangsbits irgendeine Aktion auslösen. Das
Protokoll ist sehr primitiv, bei Versuchen stellte sich heraus, dass
der Sender weniger als jedes 100. Datenpaket wegen eines Fehlers
wiederholen musste.
Ich habe das jetzt ca. 3 Jahre im Einsatz, weil ich eine elektrische
Vertikaljalousie bekam, die leider nicht geplant war... Überall
Leerrohre verlegt, nur da nicht grmpf...
Auf der Senderseite habe ich die galvanisch entkoppelte Lösung mit
Übertrager, auf der Empfängerseite die ohne galvanische Entkopplung,
weil nicht notwendig (allerdings auf der digitalen Seite mit
Optokopplern versehen). Kühlschrank etc. machen keine Probleme,
ausserdem habe ich auch noch massenweise Dimmer, die mit Sicherheit der
Störsicherheit nicht zuträglich sind. Ich sehe die TDA-Schaltung immer
noch als ideale Lösung, weil sie - im Gegensatz zum ST-7537 nur sehr
wenige externe Komponenten braucht. Vor allem dann, wenn man die
galvanische Entkopplung nicht per Spule auf der Primärseite, sondern
per Optokoppler auf der digitalen Seite macht, ist der Bauteileaufwand
sehr gering. Die automatische gain-control halte ich diskret nur für
schwer in dieser Komplexität realisierbar. Aber das muss jeder selbst
entscheiden.

Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Hallo user thkais,

ich bin derzeit dabei die gleiche Schaltung wie du aufzubauen (TDA5051
+ uC). Ich nutze das SNAP-Protokoll und wollte einen CRC zur
Fehlererkennung (Fehlerkorrektur vileeicht mal später) einsetzen. Die
Schaltung mit Kondensatorkopplung möchte ich aus dem Datenblatt des
TDA5051übernehmen, habe sie aber noch nicht vollständig in eagle
fertiggestellt (Prototyp).

Da du einen Übertrager nutzt und ich einen Kondensator müssen wir ja
gleichspannungsfrei arbeiten. Ein Grund Manchester-Kodierung zu
verwenden.

Du schreibst:
>>  Wichtig ist, dass man den TDA mit Manchester-Code
>>  betreibt, da er eine autmatische Verstärkungseinstellung hat
>>  (vergleichbar mit den AM-Funkmodulen). Heißt: Wenn er innerhalb >>
einer gewissen Zeiteinheit keine Nachrichten empfängt, fährt er >>
seine Verstärkung bis zum Anschlag und empfängt dann auch jeden >>
Mist.

FRAGE 1)
Ich verstehe nicht den Zusammenhang zwischen der Verstärkung und der
Notwendigkeit einer Manchester-Kodierung?

FRAGE 2)
Wenn ich den Text auch richtig verstanden habe, dann erhöht der TDA5051
seine RX-Verstärkung wenn er nur Rauschen hört. Was passiert, wenn jetzt
a) eine saubere "uncodierte" Bitfolge eintrifft und b) eine
manchestercodierte Folge?

Bitte um ein wenig Aufklärung.

Grüße von Marco

Autor: Roland (Gast)
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Der Manchestercode besteht ja nur aus folgenden Symbolen: 01, 10

d.h. der Gleichstrom-Mittelwert des Signals liegt bei 0,5. Von dem wird
die Verstärkung abgeleitet.

angenommen du sendest folgende Bitfolge:

0000000000000001111111111111111

uncodiert würde er am Anfang "Rauschen" erkennen da die Verstärkung
auf maximal steht. Wenn dann die Einsen kommen erkennt er ein paar
Einsen und fährt dann die Verstärkung runter -> erkennt also wieder
rauschen. Der Empfänger erkennt in Etwa folgendes Signal:

0010000001000101111111011101100

Bei der Manchestercodierung hingegen bleibt die Verstärkung während der
Übertragung konstant.

Gruß
Roland

Autor: thkais (Gast)
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Roland hat es ja schon beantwortet, dem bleibt noch für Frage 2
hinzuzufügen, dass nach einer längeren Sendepause die Verstärkung
höchstwahrscheinlich auf Anschlag steht und zumindest die ersten Bits
der Übertragung über den Jordan gehen. Deshalb ist die sog.
"Präambel" (s. mein Posting oben) so wichtig, sie sorgt dafür, dass
der Verstärker sich einstellen kann.
Die Gleichspannungsfreiheit der Nutzdaten hat nichts mit der
Kondensator bzw. Spulenankopplung ans Netz zu tun. Der TDA sendet bei
"0" an RX quasi einen "Ton" (Frequenz abhängig vom Quarz, sollte im
erlaubten Bereich liegen) über seinen Ausgang, bei "1" nichts ("1" =
high ist Ruhepegel).
Das heißt: Der empfangende TDA hört vom sendenden TDA eine Tonfolge
"an - aus - an - aus" usw.
Damit nun unterschiedlichste Umgebungsbedingungen (Dämpfung des
Signals) ausgeglichen werden können, kann der TDA die Verstärkung des
Eingangssignals verändern (s. oben).
Man braucht übrigens nicht unbedingt eine Softwarelösung zu basteln, um
Manchester seriell auszugeben. Das geht über den Hardware-UART
wesentlich einfacher.

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Was haltet ihr von Phasenmodulation? Ohne TDA natürlich. Dann hätte man
auch ein konstantes Signal. Während der Präambel müsste sich dann der
Frequenzgenerator des Atmel auf das Signal synchronisieren, danach kann
man per XOR mit dem eigenen Signal die Phase herausbekommen.

Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Danke für die Antworten, habe ich verstanden.

jetzt stellt sich noch die Frage, ob

a) den TDA über Kondensator ans Netz oder
b) über Übetrager ans Netz.

Mir ist klar, daß im Fall

a) ein weiteres Netzteil und Optokoppler notwendig sind
b) das 2te Netzteil entfällt, dafür aber "teurer" Übetrager.

Unabhängig von teuer/billiger und mehr/weniger Platzbedarf. Gibt es
eine handfeste Begründung, warum z.B. die Version b) besser ist als a)
 (z.B. Spikes im Netz, die den TDA gefährden, Übetrager = banppaß
gleich weniger Rauschen am Eingang...

Antworten?

Autor: Roland (Gast)
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Man braucht bei a) nicht zwangsläufig Optokoppler und ein weiteres
Netzteil. Allerdings hast dann deutlich weniger "Bastelspaß"

Wenn man galvanische Trennung will, wird man wohl b) machen da es
vermutl billiger ist als ein zweites Netzteil + Optokoppler.

Wenn man keine Trennung will, empfiehlt sich a) (aber ohne Optokoppler
und Netzteil)

Ich denke dass der TDA durch den Bandpass schon ausreichend geschützt
ist.

Gruß
Roland

Autor: MikeP (Gast)
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@Juergen
es sind solche Systeme auf dem Markt - wenn auch wenig beachtet.
Unter anderem die Weisse Ware Industrie arbeitet schon sehr lange
daran. EHS (heute Teil von KNX) basiert auf der FSK mit ST7537/ST7538.
Hausgeräte sind auf dem Markt z.B. von Miele, Siemens und V-ZUG.
Siehe auch www.trialog.de
Technische Hürde ist die Balance aus Sendeleistung/Reichweite und
Störaussendung/Einhaltung der EMV Richtlinien.
Nicht alles was technisch machbar ist findet sich aber auch auf dem
Markt. Dieser besteht eben nicht nur aus Freaks und "Early
Adopters".
Es muss eben auch das passende Geschäftsmodell her.

MikeP

Autor: MikeP (Gast)
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sorry - www.trialog.com

Autor: Jochen Färber (Gast)
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Hallo,

ich hab den Thread grad mit voller Spannung durchgelesen. Ich bin
gerade an dem gleichen Projekt. Momentan beschäftige ich mich erstmal
nur mit den PLC-Modems. Mein Sender und Empfänger ist ähnlich
aufgebaut, wie es hier
http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR beschrieben
ist.

Der Empfänger besteht aus einen Reihenschwingkreis gefolgt von einem
Parallelschwingkreis (47uH, 47nF). Danach wird das Signal mit einer
Transistorstufe (BC547, Regelbar) verstärkt, gleichgerichtet und
steuert dann noch mal einen BC547 an. Von dort soll das Signal dann zum
Controller – aber soweit bin ich noch nicht. Zur Zeit hängt da nur eine
LED dran.

Der Sender ist momentan zum testen mit einem NE555 und einer
Gegentaktendstufe (BC547, BC557) aufgebaut. Die Endstufe arbeitet
momentan mit 12V und bringt einen 110kHz Rechteck mit ca. 10Vss am
Ausgang. Das Signal durchläuft dann wieder die beiden Schwingkreise und
gelangt zur Netzleitung.

Nun zu meinen Erfahrungen:

Bei meinem Empfänger kann ich die Empfindlichkeit einstellen. Der
Einstellbereich reicht so weit, das der Ausgang meines Empfängers
(momentan eine LED) schon ein Signal durch das Störspektrum auf der
Netzleitung liefert. Den Empfänger habe ich bei meinen Versuchen immer
auf maximale Empfindlichkeit eingestellt. Also so, das die LED bei
abgeschaltetem Sender gerade aus ist. Die Sendefrequenz ist optimal auf
meine verwendeten Schwingkreise eingestellt.

Wenn Sender und Empfänger hinter einem Trenntrafo angeschlossen sind,
gibt es mit der Kommunikation keine Probleme. Am Empfänger liegt ein
sehr starkes Signal an.

Schließe ich Sender und Empfänger an meine Steckdosenleiste am
Arbeitsplatz direkt an, liefert der Empfänger immer noch ein
brauchbares Signal. An der Steckdosenleiste hängen ziemlich viele
Verbraucher und auch 2 PCs.

Schalte ich nun vor den Empfänger ein Verlängerungskabel mit 25m, kommt
schon nix mehr an.

Ähnlich verläuft es, wenn ich den Sender an meinem Arbeitsplatz
anschließe und den Empfänger an eine Steckdose in einem anderem Raum.
Die verwendeten Steckdosen sind jeweils an der gleichen Phase
angeschlossen.

Somit ist die ganze Sache erstmal etwas enttäuschend. Ich hätte nicht
gedacht, das die Signale so stark gedämpft werden. Mein Sender liefert
sicherlich mehr Leistung als zugelassen ist. Der Empfänger scheint auch
recht empfindlich zu sein, da ich ihn so einstellen kann, das er schon
auf die restlichen Störungen auf der Netzleitung reagiert.

Was nun? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie sieht es bei Euch
mit der Rechweite so aus?

Wenn ich meine Sendeleistung noch weiter erhöhe, wird das auch nicht
viel bringen. Gene ich auf 24V Betriebsspannung, dann bin ich bei 3dB
mehr. Das wird von der Reichweite nicht viel bringen. Ich bin jetzt
schon am überlegen, ob ich eine andere Sendefrequenz (so im Bereich um
1-5 MHz) mal testen sollte….

Gruß, Jochen

Autor: Axel (Gast)
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Eventuell hilft Dir das hier weiter.

http://www.geocities.com/ido_bartana/x10alignment.htm

X10 erreicht auf so einer Leitung so ca. 400mV. Wobei meiner Erfahrung
ist, dass es im Haus auch deutlich weniger werden kann.

Ist der Empfänger dafür empfindlich genug ?

Gruss
Axel

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Kennt ihr schon den HCPL-800J?
http://www.all-electronics.de/product/ea7b525a82b,print.html

Gibts z.B. bei www.farnell.de zu kaufen...

Autor: Roland (Gast)
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Ich denke mal dass dein Empfänger nicht selektiv genug ist. Wichtig ist
bei mir z.B. der 100pF Kondensator, damit die niederfrequenten Anteile
noch zusätzlich abgeschnitten werden
Weiterhin machen PC-Netzteile zusätzlich ziemlich viel "HF-Lärm" auf
der Leitung, so dass du dein Signal nicht mehr raus hörst.

Gruß
Roland.

p.s. aber nicht weitersagen: Mit 180-200kHz gehts bei mir am besten.

Autor: Jochen Färber (Gast)
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Hallo,

vielen Dank für die Antworten...

@Axel:
Die Abgleichanleitung kannte ich noch nicht, aber das is ja bei mir
schon Optimal. Ich hab es momentan so gemacht, das ich meine
Sendefrequenz optimal die Schwingkreisen angepasst habe. Messung mit
Oszi. Am RX Schwingkreis und dann die TX Frequenz so eingestellt, das
ich maximalen Pegel hab. Bis jetzt leider wenig Erfolg.

@Roland
Hab jetzt nochmal ne neue Version von dem Empfänger konstruiert. Die
Empfindlichkeit ist jetzt nochmal ein ganzes Stück gestiegen. Als
Filter hab ich 2 Schwingkreise drin. Bandbreitenmessungen hab ich noch
keine gemacht. Ich denke mal, das mein Problem mehr am Sender liegt.
Wenn der Sender mittels Trenntrafo am Netz hängt, dann hab ich ca. 5Vss
Pegel. Hänge ich ihn direkt ans Netz, dann kommt fast nix mehr. Das is
immer ein Lustige Messaufbau. Bei solchen Messungen muss ich den Oszi
über nen Trenntrafo anschließen. Wenn ich dann Messe, kann es sein, das
der komplette Oszi an Phase hängt ;-) Da muß man aufpassen, was man
anlangt.

Hier ein Schaltplan meiner ersten Version:

http://wetzsteinfunker.de/austausch/IMG_8778.JPG (oben RX und unten
TX)

Hier ist die 2. Version mit Mosfet im Eingang. Am Gate hab ich jetzt
schon viel mehr Pegel, als bei der alten Version an der Basis.
Zusätzlich kann ich die Gleichrichterschaltung mit einer einstellbaren
Spannung vorspannen und so nochmal die 3x 0.7V (von den beiden Dioden
und dem Transistor) ausgleichen. Später wird der letzte Transistor vom
Komparator des AVR ersetzt.

http://wetzsteinfunker.de/austausch/IMG_8779.JPG

Grüße, Jochen

Autor: Thomas K. (thkais)
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Dein Problem wird eben durch den Pendelempfänger des TDA5051
aufgefangen... Er verstellt selbsttätig die Verstärkung so weit, dass
es passt.
Mit einem NE567 kann man auch sehr selektive Empfänger bauen, wenn ich
mich recht erinnere, basierte auch die Schaltung von Ulrich Radig auf
diesem Chip - bin mir nicht mehr ganz sicher. Ich habe zunächst auch
mit eigenen Schaltungen herumexperimentiert, mit mäßigem Erfolg.
Versuchs mal mit dem TDA - Dir wird im wahrsten Sinne des Wortes ein
Licht aufgehen.

Autor: Addy (Gast)
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Hallo,

kann man den PC direkt über RS232 mit den TDA5051 verbinden?
Also ohne Mikrocontroller auf der Platine.
Einfach um Schaltzustände abzufragen oder Messwerte zu empfangen.
Im Datenblatt kommuniziert der TDA5051 ja immer mit einem Controller.

Ein Schaltplan were gut.

Gruß
Addy



Autor: Roland Praml (Gast)
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Ja du kannst den TDA (fast) direkt anschließen, aber du brauchst

1. eine galvanische entkopplung mittels Optokoppler oder Übertrager 
(siehe Appnote vom TDA)
2. einen Level-Wandler-> z.B. MAX232

einen schaltplan findest im Google wennst nach Max232 tda5051 suchst.

Gruß
Roland

Autor: MicroProz (Gast)
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Hi @ all,

ich verfolge diesen sowie andere Thread's zum Thema Powerline mit AVR
schon seit längerem.
Ich wollte euch nun mal meine Überlegungen bzw. Ideen darlegen und 
wissen
was Ihr advon hält bzw. ob die Umsetzung eben möglich bzw. in das
Vorhandene System integrierbar ist.

Ich würde gerne die Übertragung mittel FSK machen anstatt mit Amplitudem
Modulation. Es ist störungssicherer und eigentlich nicht unbedingt
schwer zu implementieren. Hierzu mal folgendes Design Note :

http://attnet.atthome.de/powerline/DN_027.pdf

Hier wird beschrieben, wie man recht simpel eine FSK mit dem AVR 
hinbekommt.

Die von euch verwendete Sendestufe sollte problemlos weiter verwendet
werden können.
Die Empfangsstufe sollte ein aktiver Bandpassfilter sein, der eben im
Bereich der FSK Frequenzen durchlässig, ansonsten gesperrt ist.
Die beiden notwendigen Frequenzen könnten z.b. 130KHz und 135KHz sein,
somit wäre das mit einem Bandpassfilter machbar, denke ich. Zur Not auch
noch enger bei einander. Der AVR muß Sie nur sauber auseinanderhalten 
können.

Somit wäre die Übertragung wesentlich sicherer. Eine 0 (low) = f0 und
eine 1 (high) = f1. Somit für jedes signal eine frequenz die erkannt
werden kann.
Ich hoffe mit einem solchen System wenigstens 9600Baud erreichen zu 
können.

Was meint Ihr dazu, vor allem  Roland Praml ...

Wäre nett, wenn Ihr mal euren 'Senf' dazugeben könntet.

Gruß
MicroProz

Autor: Roland Praml (pram)
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ich sag zwar normal niemals nie, aber das Erkennen ob 130 oder 135 khz 
dürfte schwieig werden, da du sehr schmalbandige Bandpassfilter 
benötigst.

Der Unterschied ist ja nicht mal 5%

Was mir aber gerade einfällt, wäre eine "Mischung" mit z.B. 125 KHz 
(Dies muss in Hardware erfolgen (AVR stellt lediglich den Takt zur 
Verfügung) und würde die Frequenzen in ein Seitenband mit 5 bzw. 10 KHz 
verschieben.

Der Unterschied ob 5 oder 10Khz ließe sich bestimmt mittels AD-Wandler. 
o.Ä in Software erkennen. Allerdings sind dann keine 9600 Baud mehr 
möglich.

Übrigens:
Von meiner SMD Version sind mir jetzt 2 Sendeendstufen abgeraucht. 
Vermutlich ist das Netz doch so niederohmig, dass die verwendeten 
SMD-Transistoren nicht damit klar kommen.

In Zukunft hab ich vor, die ganze Powerline Geschichte durch Pollin 
Funkmodule zu ersetzen.

Gruß
Roland

Autor: MicroProz (Gast)
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Hi Roland,

danke für Dein schnelles reply ...

Ja, an den Funkmodulen bin ich auch dran. Die sind ja mal recht günstig,
gerade die Transceiver Version (also bidirektional).

Die 5KHz Unterschied zu erkennen ist absolut KEIN Problem ...
Wenn Du Dir mal das PDF angeschaut hast, wird einfach mittels ICP Pin 
die
High-Zeit des Impulses gemessen. Je nach Vorteiler kann der Zähltakt 
auch
Fcpu sein, also knapp 11MHz (bei einem 11,0.... Quarz natürlich). So 
wäre
es auch möglich noch schmalbandiger zu fahren. Natürlich sollte der 
Bandpass
Filer schmalbandig sein, um eben Störungen weitgehend auszuschließen.
Aber ein Bandpassfiler 2. oder 3. Ordnung sollte da ausreichen.

Aber ok, wenn Du eh auf Funk umstellen möchtest, wirst Du an diesem
Projekt eh kein weiteres Interesse haben.

Auf jeden Fall mal danke für Deine Antwort.

Gruß
MicroProz

Autor: Zacc (Gast)
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FSK benoetigt zumindest die Baudrate als Frequenzabstand. Man kann FSK 
auf verschiedene Weisen detektieren. Eine ist wie FM, ein PLL zu nehmen. 
Das Ausgangssignal ist im Wesentlichen das VCO Steuersignal. Eine andere 
Moeglichkeit ist die Verwendung ines oder zweier steiler filter, wie 
man's auch fuer FM gemacht.

Autor: Zacc (Gast)
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Oh, schau die auch mal den TDA5051A von Phillips an. Der macht sowas 
aehnliches.

Autor: GierigeSau (Gast)
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Hi, ich habe auch vor mir ein PLM-Netz bei mir zu Haus aufzubauen. Habe 
auch schon einige ideen... Kann mir jemand evtl sagen welcher Schaltplan 
bzw welche art am besten funktioniert? Direkt mit AVR oder über TDA? Ich 
wollt das PLM auch in unterputz-dosen mit intigrieren, dann den eig. 
Lichtschalter mit abfragen, das man das Licht weiterhin normal ein/aus 
schalten kann, Sowie manche Steckdosen übers PLM-Netz steuerbar. Es wird 
dann eine große Zentrale geben (ZB im Flur) mit einem PC und Touch-TFT, 
von wo aus man dann alles steuern kann. Problem ist nur, ich habe mich 
noch nicht viel mit AVR beschäftigt (nur 2051) seit kurzem erst 
ATtiny2313. Brauch am besten einen schaltplan dafür mit Kondensator 
variante (ohne Travo). Hoffe ihr könnt mir helfen...

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Ralf Müting (papalagi)
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Hi Folk's,

SGS Thomsons ST7537HS1 erlaubt den Aufbau vo CENELEC 50065 konformen PL 
Modems und wurde millionenfach verbaut. Das im KONNEX Standard 
aufgegangene EHS (European Home System) spezifizierte PL 
Übertragungsraten von 2400BAUD und ziehlte damit auf diesen Baustein. 
Der ebenfalls im KONNEX aufgegangene und häufig zu findende EIB 
spezifizerte auf der PL Seite alleinig 1200BAUD.
Seit vergangenen Jahr bietet SGS Thomson den ST7540 (und ST7538) an, 
welcher bis zu 4800BAUD auf der PL erziehlt.
Im Gegensatz zum ST7537 bietet der ST7540 ein Single Supply Konzept 
incl. anderer Goodies wie Spannungsregler 3,3V und 5V. Meine pers. 
Erfahrungen mit dem ST7537HS1 sind durchweg positiv.

Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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zum Beitrag von Israel-site

Hallo Forumsteilnehmer,
in diesem Beitrag kann ich leider nur Zeichensätze sehen. Ich gehe davon 
aus, dass es sich hier nicht um einen "Lesefehler" handelt.
Der Textinhalt kann von mir und sicherlich auch von den meisten 
Forumsteilnehmern nicht gelesen werden.
Ich kann nicht erkennen, ob es sich um einen fachlichen und sachlichen 
Inhalt handelt.
In diesem Forum sollten folgende Spielregeln gelten:
Informationen und Beiträge bitte in Deutsch und wenn es schon fremd sein 
muss, dann bitte in Englisch.
In diesem Fall bitte ich den oder die Verantwortlichen, diesen Beitrag 
zu löschen.
Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Werner

Autor: Realschotter (Gast)
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Was ich lesen konnte : "ED -Erectile Dysfunction" erinnert mehr an SPAM 
als an etwas anderes. Weg damit !

Autor: Klaus (Gast)
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...das war unter Garantie ein Bot.

Aber mal was anderes: Hat sich mittler Weile eigentlich 
herauskristallisiert, welche Chip zu einer funktionsfähigen PLC Variante 
führt? TDA oder ST..?

Und wie machen das eigentlich die "PowerLine Modems" bzgl Ethernet dann 
funktionssicher?!

Klaus.

Autor: biggie (Gast)
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hallo,

ich arbeite auch gerade mit dem TDA5051. nur leider stellt sich mir eine 
frage:
wofür benötige ich den clk_out-pin? Ich werde aus dem Datenblatt nicht 
schlau... Der Clock des TDA wird ja eigentlich nur für die Aufmodulation 
auf das 230V-Netz benötigt, oder?
Wie habt ihr das gelöst? Eigener Oszillator oder Takt vom uC?

vielen dank schonmal...

mfg
biggie

Autor: Frank B. (frankman)
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Ich würde ja gerne bei Euch mitmachen.
Vielleicht können wir das ja irgendwie kanalisieren.
Hier gibt auch ein Forum vielleicht geht ja da was zusammen:
http://www.hausbus-forum.de.vu/

Autor: HMD (Gast)
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Hallo!

ich will Euch nicht den Spaß verderben (bin selbst Elektroingenieur) 
aber lasst lieber die Finger von Power Line (PowerLAN, Ethernet over 
Power etc.).

Lest mal hier nach:

http://www.darc.de/aktuell/plc/
http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/inhausplcinfo.pdf

Ihr betreibt damit im Prinzip einen Störsender mit u.U. gewaltigen 
Störpegeln im gesamten Kurzwellenband, da eine Stromleitung im Gegensatz 
zu LAN-Kabeln ja nicht abgeschirmt ist.
Über die Gefahrenpotentiale dieser Störung im Verteidigungsfall gibt es 
sogar schon Studien der NATO.

Wenn Einer eine Störungsmeldung bei der BNetz-Agentur macht, wird das
Ding ganz schnell außer Betrieb gesetzt.

Unabgeschirmte Hausstromleitungen sind für die Übertragung von Daten 
völlig ungeeignet!
Das verschweigen aber auch die Hersteller solcher Geräte.
Weil die Geräte an sich nicht das Problem sind, sondern die 
Stromleitungen für die die Hersteller "natürlich nichts können".
Die Käufer/Betreiber könnten sich ja koaxial abgeschirmte Stromleitungen 
verlegen. :-)
Den schwarzen Peter hat dann der Käufer/Betreiber, weil er selbst für 
seine private Leitungsbeschaffenheit und damit die Störungen 
verantwortlich ist.

Mein Hausbus läuft über Funk im erlaubten 868 MHz-Bereich.

Gruß

Martin

Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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Hallo Martin,

danke für Deinen Beitrag. Für eine Konzeptfindung ist es sicherlich ein 
interessanter Gesichtspunkt.

Zu Deiner Aussage:
"Mein Hausbus läuft über Funk im erlaubten 868 MHz-Bereich"
würde mich Dein Konzept interessieren.
Kannst Du uns - evtl. unter einem neuen Thread - weitere Informationen 
zu Deinem Konzept zukommen lassen.

Gruß Werner

Autor: HMD (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe das hier dargestellte PLC Projekt nicht vollständig überblickt. 
Liegt die eingesetzte Sendefrequenz jedoch im unteren Kiloherzbereich 
(<145 KHz) und ist die Übertragung zeitlich auf kurze 
Ein/Auschalttelegramme begrenzt sind vermutlich nicht so viele 
Störungsprobleme zu erwarten. Es kann halt sein, daß die DCF77 Funkuhr 
kurz mal nicht empfängt ;-).

Ich nutze verfügbare Fertig- und Bausatzkomponenten (FS20) der bekannten 
Elektronikversender aus Leer oder wahlweise aus Hischau.
Die Sende-/Empfangskomponenten sind bereits fertig abgeglichen 
verfügbar.
Die Übertragung ist problemlos dank verfügbarer Repeater.
Man könnte jetzt die sendeseitige Steuerung über das werkseitige 
Protokoll PC oder uC selbst erstellen. Das mache ich z.Z. nicht, ich 
nutze nur die z.T. geringfügig erweiterten kommerziellen Komponenten.
Für eine eigene Thread in diesem Forum sicher zu uninteressant.

Es gibt allerdings auch schon Fremdentwickler die eigene Komponenten für 
dieses System umgesetzt haben Siehe Google->"FS20".
Einziger Nachteil: Die FS20 Komponenten sind recht voluminös.

Gruß

Martin

Autor: Christian Spoo (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu dem Schaltplan zum Thema aus dem Wiki:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Bild:Upmodul.png
Ist die direkte Verbindung zwischen 230V und AVR AVCC-Pin beabsichtigt?

Noch ein Kommentar zu HMD: Das verlinkte PDF ist ziemlich alt (2003). 
Darin steht, die Normierung bezüglich der zulässigen maximalen 
Sendepegel bei PLC-Systemen würde noch laufen. Angesichts der Tatsache, 
dass die auf der Seite erwähnte RegTP mittlerweile Bundesnetzagentur 
heißt, halte ich die Seite inhaltlich für überholt.

Oder hat jemand aktuelle Berichte über solche - angeblich gehäuft 
auftretenden - Störfälle? Wir wollen ja kein 100 MBit-LAN aufbauen, 
sondern Verbraucher steuern.

Mal was anderes: Die EVUs verwenden doch Rundsteueranlagen mit 
Sendeanlagen im kW-Bereich. Die müssen doch genauso stören wie 
PLC-Systeme. Oder gibts da nen substantiellen Unterschied außer der 
Frequenz (liegt - glaub ich - im unteren NF-Bereich)?


Gruß,

Christian

Autor: gast (Gast)
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denke auch das der DARC nur schiss hat, das paar Rentner auf KW nicht 
mehr senden / empfangen können da die PLCs deren f-band stören. So ein 
Verein muß sich wohl aus Prinzip einmischen.

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo Zusammen!

Ich habe mit großem Interesse dieses Posting gelesen.

Auch ich habe vor mir einen Hausbus zu realisieren.

Was ich noch bisher noch nicht gefunden habe ist eine Powerline / Power-
net Applikation die aus einem MASTER und mehreren SLAVES besteht. Aber
die SLAVES haben meiner Vorstellung nach jeder eine eigene Adresse und
können Ihrer Seits ebenfalls eine Status Meldung an den MASTER ausgeben.
Ich stelle mir vor, das man eine Rolladensteuerung so realisieren kann 
das z.b nach Zeit oder Astro Programm die Rollläden im Haus über 
Powernet
bedient werden... aber was wenn man mal im Garten ist und vergisst das 
ein Zeitprogramm aktiv ist ... die Terrassen Rollade fährt runter und 
man ist ausgesperrt ..


Oder man möchte die Rollläden nur halb runter fahren, weil die Sonne 
blendet in diesem Fall müsste der SLAVE die Position z.b. halb 
runtergefagren an den Master zurückgeben.. sonst würde dieser keinen 
def. zustand mehr über diesen SLAVE haben. Oder ein Zufalls Programm 
soll laufen und so eine Anwesenheit simulieren .. das geht nur wenn 
jeder Aktor eine eigene Adresse hat. Der Master kann so einzeln auf die 
Aktoren einwirken oder wie es z.b. bei MIDI (musiker schnittstelle) 
einen System Exclusiv befehl gibt der dann alle Rolläden in der Summe 
runterfährt.




Ich denke auch an den Bus:
so währe in dem System welches ich plane nur der Bus aktiv, wenn eine 
Aktion stattfindet. Eine ständige Aktivität muss nicht sein.


Also noch einmal zusammen gefasst:


- uC System welches aus MASTER und mehreren SLAVES besteht
- MASTER und SLAVES haben alle unterschiedliche Adressen! wie I2C -Bus
- Rückmeldung der SLAVES an den MASTER und Status übergabe bei Änderung
- Erweiterbar z.b. mit einem Funk Fenstergriff (Busch Jäger) der es ver-
  hindert das man sich selber aussperrt .
- Lampen Ansteuerung zur Anwesenheitssimulation.

Da man selbst entwickelt ist dieses System Modular und kann wachsen!

Das ganze auf AVR Basis

Was haltet Ihr davon?

Bitte um Rückmeldung in diesem Forum oder an meine email: 
stevie72@gmx.de


Stefan

Autor: Martin Fisher (Gast)
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Hallo Freunde,

ob AVR oder PIC was macht das schon aus...

Powerline als "Home Control Network" ist unumgänglich. Konnex hat das 
bereits aufgegeben. Wir nicht (www.netdothome.com). Echelon auch 
nicht...



Grüsse

Martin

Autor: MC (Gast)
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Klingt ja interessant!
Wenn ich das richtig sehe, nutzt ihr auch das PL132, wie Konnex. Wie 
sind den eure Erfahrungen damit (Störsicherheit, Reichweite)?
Benutzt ihr eigentlich das EIB-Protokoll oder habt ihr euer eigenes 
Protokoll aufgesetzt?
Danke schonmal für den Link,
MC

Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
Datum:

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Hallo Herr Fischer,
auf der angegeben Seitze finden sich leider keine (Richt)Preise.
Ich fände einen finanziellen Vergleich zum Powernet der Firma 
Busch-Jäger höchst interessant.

Einen weiteren Punkt möchte ich auch ansprechen. Private Hauseigentümer,
welche ein BUS-system nutzen möchten, legen in der Regel auch besonderen 
Wert auf die Schalter (Design, wie auch bspw. Rückmeldefunktionen, viele 
Funktionen bei wenig "Schalterraum"). Der angebotene Busankoppler ist 
aber mit keinem "intelligenten" Taster zu verwenden.

Wie sind ihre Pläne dazu für die Zukunft?




Mit freundlichen Grüßen
Marco Schramm

Autor: Martin Fisher (Gast)
Datum:

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Hallo Freunde,

wir nutzen EHS (European Home System) als Hausbus wie z.B. Miele 
(http://www.miele.de/de/haushalt/28.htm), Liebherr 
(http://www.homedialog-system.com/html_HDS_Version/index.html) oder aber 
V-Zug (http://www.zughome.ch/de/default.html). Das System ist absolut 
stabil und qualitativ mit Echelon's Powerline vergleichbar, jedenfalls 
wesentlich besser als PL110 (Busch-Jaeger) - und das auch preislich.

Wer Preise haben will, kann unseren aktuellen Katalog im Web anfordern.

Unsere Produkte wurden bereits von Adapt (www.adaptcontrol.com) 
integriert. Eine EIB- Integration ist auch möglich.

EIB-Schalter können über eine PEI-Schnittstelle angeschlossen werden. 
NET.HOME Module mit PEI-Interface sind für den Herbst dieses Jahres 
geplant.


Grüsse

Martin Fisher

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Bitte entschuldigt, wenn ich hier den alten Thread exhuminiere, aber hat 
vielleicht jemand eine Bezugsquelle für den TDA5051? Oder gibt es eine 
entsprechende Alternative für den Chip?

Gruß
Dominique Görsch

Autor: Marcus Stangl (mstangl)
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Die Fa.Elpro hat noch 113 Stück TDA5051 AT zu EUR 3.71/Stück+ auf Lager. 
Sollte für eine Kleinstserie ausreichen - aber Vorsicht diese PLM IC's 
sind nur für sehr geringe Transferraten / Reichweiten geeignet. Meine 
Modems habe ich vor ca.10 Jahren aufgebaut, getestet und trotz 
hart-näckiger Weiterentwicklung nach einigen Monaten wieder eingemottet 
- eben zu störanfällig!

Grüße
Marcus

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Hmm... gibts denn Alternativen?

Autor: Marcus Stangl (mstangl)
Datum:

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Der schaltungstechnische Aufwand für ein ordentliches PLM ist schon 
beträchtlich und für den Hobbybereich eher uninteressant. Schon die
Beschaffung der erforderlichen Bauteile ist da eine nervtötende Auf-
gabe da Du in der Regel auf mehrere Lieferanten angewiesen bist - der 
Eine hat das PLM-IC der Andere wiederum nur die Induktivitäten, usw...
Referenzdesigns gibt's wie Sand am Meer. Wenn's denn PLM sein soll
dann schau Dir mal z.B. den ST7538 (ST7540)an - mit dem  Agilent 
HCPL-810J
sollte sich auch was Vernünftiges, mit einigermaßen brauchbarer 
Übertra-gungsrate bauen lassen.

Ich persönlich bevorzuge Funkübertragung mit den beliebten und weit 
verbreiteten RFM12 Transceivern, aus folgenden Gründen:
- kleine Bauform
- günstig in der Anschaffung
- leicht erhältlich
- ausreichende Reichweite für ein EFH
- brauchbare Übertragungsraten
- geringer Energiebedarf


Grüße
Marcus

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
Datum:

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Über die RFMs habe ich auch schon nachgedacht, aber werden die nicht 
durch 230V in der direkten Nachbarschaft und Triacs und PWM empfindlich 
gestört? Erst recht, wenn das Ganze dann noch auf einer kleinen Platine 
in eine UP-Dose gequetscht wird? Ich kann ja schlecht eine Antenne aus 
meinen Schaltern rausbaumeln lassen ;)

Gruß
Dominique Görsch

Autor: Marcus Stangl (mstangl)
Datum:

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Aus meinen Schalterdosen hängen bunte Kabel raus, die ich zu Schleifen 
gebunden habe - damit's schöner aussieht :)

OK, das Platzangebot einer kleinen UP-Dose ist für beide Varianten 
(PL/Funk)zu gering - da würde ich eher eine separate 
Kommunikationsleitung (RS485,CAN..)vorziehen.

In welchem Umfang willst du denn dein Objekt (Zimmer, Wohnung, 
Haus...)überhaupt automatisieren ? Davon hängt ja eigentlich alles 
Weitere, wie: Übertragungsraten, Netzwerkstruktur, usw. ab.

Grüße
Marcus

PS: Hier eine dezentrale Lösung mit viel Schnickschnack: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_MSR-System

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Geht nur um ein paar Schalter in einer einfachen 3-Zimmer Wohnung 
(~80qm). Würde das in ein paar Räumen gerne "Fernbedienbar" machen. 
Sprich: zum einen im Raum selber über IR- oder Funk-Fernbedienung, aber 
auch ohne Sichtkontakt und z.b. Automatisiert vom (Linux-) Server aus.

Meine erste Idee war, in den Schaltern TSOP's einzusetzen und eine Box 
mit LAN (was eh in fast jeder Ecke vorhanden ist) und IR-Led mit 
Sichtkontakt zum Schalter aufstellen. Eine Lösung komplett in den 
UP-Dosen wäre mir aber wesentlich lieber, dort liegt aber kein LAN oder 
anderes worüber ich signalisieren könnte.

Autor: Holgus (Gast)
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Hallo!

Ein sehr cooles Thema hier!

Seit kurzem überlege ich mir kleine UP-Modems zu bauen, und damit einen 
Hausbus zu realiesieren. Leider findet man über dieses Thema nicht mehr 
all zu viel aktuelles ....
1. Woran liegt das? Ist das Thema PLC nicht mehr zu empfehlen?

Wenn ich das richtig verstanden habe wird das Powerline Signal immer im 
Nulldurchgang der einzelnen Phase gesendet.
2.Wie soll das dann mit einem einfachen Phasenkoppler, der anscheind nur 
mit 3 Kondensatoren aufgebaut ist, funktionieren? Da ja die 3 Phasen zu 
einander verschoben sind.....

Ich suche nach diesem Thema schon seit einigen wochen und habe schon 
einige seiten im internet zu diesem Thema studiert. Leider findet man 
nicht so recht Erfolgsberichte.

3. Gibt es eine gute Alternative ohne neue Leitungen zu verlegen?

4. Gibt es jemanden der positiv über Powerlineübertragung auch über 
verschiedene Phasen berichten kann? Wenn ja, wie wurde das System 
aufgebaut?

Verwenden wollte ich den Übertrager von VAC und das IC von ST7540.
5. Gibt es mittlerweile bessere Umsetzungsmöglichkeiten? Wie ist die 
zuverlässigkeit und funktion mit der "Eigenbauvariante hier im Forum" 
nur mit dem Controller?

6. Welches Übertragungsprotokoll eignet sich am besten.

Vielen Dank für Informationen

Holgus

Autor: Nachdenker (Gast)
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Bin neu hier;
wofür braucht DAS eigentlich irgendein Otto-Normalverbraucher ???

Der Haus-"Bus" kommt doch genauso selten, wie das Kur-"Taxi" ...

Wie praktikabel ist es, dass mein Aldi-Kühlschrank per Intelli-Scanner 
feststellt, dass meine Tiefkühl-Erbsen alle sind und sie dann beim 
absurd-teurem " Bofrost © " nachbestellt ?

Glaubt jemand ernsthaft, dies alles hätte Praxisrelevanz ???

Autor: Holgus (Gast)
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Hallo Nachdenker,

darüber lässt sich sicherlich streiten ob man sowas braucht oder 
nicht....

Ich sehe den Einsatz nicht für den Kühlschrank der eine Inventur macht, 
sonder mehr für Lichtsteuerungen, Fester Schalusie, Heizungssteuerung, 
Gartenbewässerung ect...
Sicherlich braucht man auch das nicht!!!
Aber das ist vielleicht dann sowas wie Hobby oder Interesse an 
Automatisierung und deren Möglichkeiten.

Ich würde mich freuen wenn es jemanden gäbe, der mir seine Erfahrungen 
in dem Bereich zu meinen Fragen mitteilen würde.

Vielen Dank Gruß
Holgus

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
Datum:

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Nachdenker wrote:
> wofür braucht DAS eigentlich irgendein Otto-Normalverbraucher ???

Ich dachte wir sind hier Bastler, Tüftler und Geeks? Ich bin jedenfalls 
kein 0815-Geiz-ist-geil-Konsument und kaufe nicht was mir der 
Mädchenmarkt anpreist.

Ich versuche Dinge selber zu machen, die mir das Leben erleichtern oder 
gar versüßen. Da mag ein Hausbus oder ein Abklatsch davon ersteinmal 
luxuriös wirken, wenn das ganze aber dann für ein paar Euro je 
Schalteinheit realisiert werden kann, ist es nicht viel teurer als ein 
normaler UP-Schalter, hat aber einen enormen Geekfaktor und ich hab Spaß 
dran und erfreue mich daran, dass ich z.B. auf einen Blick vor dem 
Verlassen der Wohnung sehen kann, dass bei meinem Sohn im Zimmer noch 
das Licht brennt, UND es von dort sogar mit einem Tastendruck abschalten 
kann, oder mit einem Druck auf die IR-Fernbedienung hinterlegte 
Beleuchtungsszenarien abrufen kann, die Rollos auf ein 
sonnenverträgliches Maß herablassen kann, und und und...

Brauchen tut das sicher keiner Wirklich, brauchen tun wir ein Dach über 
dem Kopf und Grundversorgung. Während du also weiter nachdenkst, baue 
ich nach und gönne mir ein bisschen mehr als "Otto-Normal".

Gruß
Dominique Görsch

Autor: JaaWaa (Gast)
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Ein nicht zu vernachlaessigter Nebenaspekt sollte auch der standby 
verbrauch sein. Soll man jede Steckdose, die man vielleicht einmal pro 
Tag steuert mit 1W permanent beheizen ? Oder sollen's 3W sein ? Dabei 
gibt es stromsparenden und weniger stromsparende Technologien.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Jau natürlich. Die Trafovariante im ganz oben beschriebenen Projekt 
würde mir da auch nicht so gefallen, aber mit einem Kondensatornetzteil 
sollte man doch auch halbwegs platzsparend eine höhere Effizienz 
erreichen. Oder irre ich mich da?

Autor: Holgus (Gast)
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Hallo,

so ein Kondensatornetzteil lässt sich leider schlecht mit hohen Strömen 
in kleiner Bauform realisieren. Der ST7540 benötigt max. beim senden 
irgendwas um die 680mA.
Anderer seits ist die Trafo variante warscheinlich nicht kleiner :-(

Ich bin da auch noch am rätseln wie ich das umsetzen könnte.
Momentan spekuliere ich auf einen kleinen AC/DC wandler den ich evtl. 
gerade noch so mit in eine UP-Dose bekommen könnte. Leider sind die 
Dinger sehr teuer....

Desweiteren ist natürlich auch der stand by Betrieb ein Problem!

Ich glaube mittlerweile, das unteranderem diese Gründe das ko Kriterium 
für ein selches Projekt sind.

Gruß Holgus

Autor: Alex S. (alex_s)
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Hallo,


ich habe mit Interesse den Wikibeitrag 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR gelesen, da 
ich gerade ein ähnliches Projekt plane.

Es gilt eine existierende Außenbeleuchtung etwas zu "tunen", das 
Verlegen neuer Kabel steht nicht zur Debatte.

Ich dacht daran, die im Beitrag vorgestellte Schaltungsvariante zu 
verwenden, allerdings aus Gründen der Störsicherheit zusätzlich noch mit 
X10 zu koppeln.

D.h. der Master (Versorgung über Trafo, selten an) verteilt bestimmte 
Sollwerte (Lample an / aus, Sollhelligkeit, Leuchtdauer) an X Slaves 
(ca. 5 Leuchten über das ganze Grundstück verteilt). Die Slaves werden 
über Kondensatornetzteile versorgt.

Die Bits werden entsprechend X10 nur durch kurze HF-Bursts (bspw. 130 
kHz) in den Nulldurchgängen der Netzspannung übertragen. Mit der 
niedrigen Datenrate kann ich leben.

Fragen:

Im Schaltplan (Wiki) ist für die Empfangsseite ein Serienschwingkreis 
(232kHz Resonanzfrequenz) gefolgt von einem Parallelschwingkreis gegen 
5V eingezeichnet (Bandsperre? 128 kHz) eingezeichnet. Der Sinn eines 
Filters ist mir klar, nur die konkrete Anordnung hier bereitet mir 
leichte Kopfschmerzen.
Die Emitterschaltung mit Spannungsgegenkopplung ist dann wieder klar. 
Wofür dienen die drei Dioden welche dann folgen? Den 10nF 
Koppelkondensator verlässt nach meinem Verständnis ein X kHz Signal 
zwischen 0 ... 5V (das verstärkte HF-Signal). Was bewirkt die RC 
Parallelschaltung am Ende?

Vielen Dank für eure Hilfe,
Alex

Autor: Roland (Gast)
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Hallo Alex
> Im Schaltplan (Wiki) ist für die Empfangsseite ein Serienschwingkreis
> (232kHz Resonanzfrequenz) gefolgt von einem Parallelschwingkreis gegen
> 5V eingezeichnet (Bandsperre? 128 kHz) eingezeichnet. Der Sinn eines
> Filters ist mir klar, nur die konkrete Anordnung hier bereitet mir
> leichte Kopfschmerzen.
Ja der Filter ist eine Bandsperre fuer 120-150khz (ca.)
Gege 5V wird dieser deshalb geschaltet, da die 5V ja mit der Phase 
verbunden sind (Bild Spannungsversorgung) und die "abgeletete" Energie 
wieder ins Netz zurueckfliessen muss.
(Der Grund warum die Phase mit 5V und nicht mit GND verbunden ist, liegt 
daran, dass der AVR gegen GND mehr Strom liefern kann und dadurch die 
Triacs sicherer angesteuert weden)

> Die Emitterschaltung mit Spannungsgegenkopplung ist dann wieder klar.
> Wofür dienen die drei Dioden welche dann folgen? Den 10nF
> Koppelkondensator verlässt nach meinem Verständnis ein X kHz Signal
> zwischen 0 ... 5V (das verstärkte HF-Signal). Was bewirkt die RC
> Parallelschaltung am Ende?
Das Ganze ist eine Villard-Spannungsverdopplerschaltung. R4 ist der 
Lastwiderstand und D3 begrenzt die Ausgangsspannung dann auf rund 1 
Volt.

Gruss aus Italien :)
Roland

Autor: Alex (Gast)
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Hi Roland,

ich hoffe du lässt es dir dort ordentlich gutgehen :)

Wenn ich den Schaltplan wie im Wiki dargestellt mit PSpice simuliere 
dann tut die Schaltung nicht exakt das, was sie soll. Das Ausgangssignal 
hinter C6 wird im Gegenteil eher noch gedämpft. In der Simulation 
bekomme ich am Ausgang auch ein periodisches (Stör-)Signal, wenn kein 
Eingangssignal anliegt (außer 230V AC).
Wenn du (oder jemand anderes) die Möglichkeit hat PSpice Files zu öffnen 
dann stelle ich die benötigten Dateien auch gerne online.


Gruß,
Alex

Autor: Dietmar (Gast)
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hallo Roland,

ich muss sagen der Beitrag ist ja schon eine weile am laufen, was ich 
gut finde und auch sehr interessant.

ich habe mal eine frage, zu der schaltung im wiki, ist die jetzt aktuell 
oder hast du eine aktuellere, wuerde mich freuen wenn du die freigeben 
wuerdest.
Des weiteren, bist du an der sache noch dran, hast du es fertig gestellt 
oder eingestellt?

mfg dietmar

Autor: Roland Praml (pram)
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Hallo Dietmar,

ich hab es fertig gestellt, dann ist ein Knoten abgeraucht und 
anschließend wegen Zeitmangel eingestellt :-(

Trotzdem gebe ich gerne Tipps weiter

Der Schaltplan im Wiki ist ziemlich aktuell (zumindest enthält er die 
Fehler nicht mehr die ich gemacht habe)

Gruß
Roland

Autor: Yazzcat (Gast)
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Hallo Roland, Dietmar,

Entschuldige mich fur mein slechtes Deutsch..

Ich bin auch sehr interessiert in diesem project. Ich habe ihre letse 
notitz nich ganz verstanden..

- Functioniert die schaltung?
- Wie weit kan man durch das haus communizieren?
- Gibt's viele errors mit communicationen?

Lese ich das gut (abgeraucht) das die schaltung im fuer aufgegangen ist?

Ich zweifel zwischen 3 anwendungen:
- Ihr schaltung - simple und sehr elegant
- Microchip's AN236. Ich lese das hier das die communication nicht so 
gut is..
- HCPL-800J. Aber ich kan keine schaltplan finden fur dieses chip. Ich 
weis nicht ob ich ein UART signal direct auf den TX setzen kan (ist kein 
Sinus).

Haben sie tipps fur mich?

Gruss,
Yazzcat

Autor: Roland Praml (pram)
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Yazzcat schrieb:
> Hallo Roland, Dietmar,

Hallo Yazzcat
>
> - Functioniert die schaltung?

Die Schaltung seber funktioniert.

> - Wie weit kan man durch das haus communizieren?

Auf der gleichen Phase gehts relativ gut. D.h. bei mir funktionierte es 
in der ganzen Etage. Bei unterschiedlichen Phasen ging es trotz 
Phasenkoppler sehr schlecht.

> - Gibt's viele errors mit communicationen?

Für kurze Telegramme (ca 10 Bytes) war die Störfestigkeit und 
Fehlerkorrektur ausreichend. Sobald aber bestimmte Verbraucher (z.B. 
elektronischer Halogentransformator) eingeschaltet wurden, war oft keine 
Übertragung mehr möglich

> Lese ich das gut (abgeraucht) das die schaltung im fuer aufgegangen ist?

Nein, ganz so schlimm war es nicht :-). Die Sendeendstufe ist defekt, da 
diese nicht Kurzschlussfest war und über die 10µF relativ niederohmig an 
das Netz angekoppelt war (an dieser Stelle würde ein 10-100 Ohm 
Widerstand nicht schaden, damit die Endstufe nicht so sehr belastet 
wird)

> Ich zweifel zwischen 3 anwendungen:
> - Ihr schaltung - simple und sehr elegant

Ja in der Tat, das war mein Ziel

> - Microchip's AN236. Ich lese das hier das die communication nicht so
> gut is..

Microchip überträgt nur im Nulldurchgang, ich zu jeder Zeit. Habe 
festgestellt, das dies keine großen Probleme macht

> - HCPL-800J. Aber ich kan keine schaltplan finden fur dieses chip. Ich
> weis nicht ob ich ein UART signal direct auf den TX setzen kan (ist kein
> Sinus).

So wie ich das Datenblatt verstehe, kann man da direkt einen µC mit 
RX/TX anschließen. In Verbindung mit meiner Software und den HCPL als 
Sende/Empfangsverstärker sollte die Kommunikation sogar stabiler laufen 
als mit meiner Originalschaltung.

> Haben sie tipps fur mich?

Ich hoffe das reicht

Gruß
Roland

Autor: Alex (Gast)
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Autor: Rico (Gast)
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Ich weiß ihr wollt basteln :-), aber was haltet ihr (als Alternative zu 
Powerline) davon:

www.digitalstrom.org
www.aizo.com

Soll lt. Hersteller auch noch (preis-)guenstiger als PLC sein(werden).

P.S.: Ich find´s ganz interessant.

Autor: Gast (Gast)
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> Ich weiß ihr wollt basteln :-), aber was haltet ihr (als Alternative zu
Powerline) davon:

Lies mal Beitrag "DigitalStrom aus der Schweiz".

Hier wird schon seit 2 Jahren über die diversen Ankündigungen des 
Systems diskutiert. Das scheint wohl dann doch eher ne kommerzielle 
Totgeburt zu werden.

Autor: Denis Köllner (denis_tbg)
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Einen wunderschönen Sonntag wünsch ich...
Ist an dem Projekt noch gearbeitet worden? Die Website von www.k13zoo.de 
ist nicht mehr erreichbar.
Gibt es evtl. eine neue Website?
MfG D. Köllner

Autor: Flobias König (flobias)
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Hi Roland

leider gehen deine Links nicht alle.
Z.B. dieser:
http://www.k13zoo.de/vdr/homeautomation/

Mich würde die Schaltung aber brennend interessieren.
Kannst du mir die Aktuelle URL sagen oder mir die Unterlagen per Mail 
schicken?

Flobias

Autor: Roland Praml (pram)
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Ich hab mal bis auf die Fotos vom Prototypen alles in diese Zip-Datei 
gepackt...

Gruß
Roland

Autor: Maxmega (Gast)
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Wäre es möglich einen ATMega AVR 8-16 AU im Gehäuse TQFP-32 anstatt 
AT90S2333 zu benutzen. Muss da noch die Schaltung (homeautomation.zip) 
geändert werden? Müsste man in diesem Fall (für ATMega AVR 8-16 AU 
TQFP-32) noch das Programm aus "homeautomation.zip" umschreiben?

Autor: Roland Praml (pram)
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Ja kannst du, die sind Pinkompatibel und ich glaube die Libs sind auch 
dafür ausgelegt

Autor: Danke, aber (Gast)
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Hi Roland,

danke, dass du bis auf die Fotos vom Prototypen alles in diese Zip-Datei 
gepackt hast. Warum hast du die Fotos nicht dazugepackt? Wäre auch 
interessant, oder?

Grüße Flobias

Autor: Maxmega (Gast)
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Roland, danke für die Antwort!
Also ich möchte mal einen Prototypen aufbauen und testen.
Die Platine für "upmodul-verbessert" ist also noch nicht 
geroutet/getestet,
deshalb könnte ich mit "Upmodul.brd" anfangen.
Brauche ich da zwei Up-module? Oder kann ich nur einen machen und mit 
dem Linux-Programm aus "homenodeproxy-0.0.1.tar.gz" ansteuern (ist es 
übrigens nur fürs Senden von Protokoll-Kommandos gedacht, vom PC? Oder 
kann es auch was von Up-Modulen empfangen?). Welche Kommandos gibt es 
bzw. was kann so ein Up-Modul machen Falls ein Kommando empfangen worden 
ist? Könntest du bitte auch den Teil mit drei Triacs erklären, sowie 
auch im Allgemeinen über die Funktionalität und Einsatzmöglichkeiten von 
Up-Modulen? Danke!

Autor: Maxmega (Gast)
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OK, ich hab ein Paar Prototypen aufgebaut und getestet, geht ok, es kann 
aber Übertragungsfehler geben. Mit PC auch, Kommandos gut auch über drei 
Phasen.

Autor: Sebastian M. (sebastian_m)
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wie ist denn der stand dazu?

gibt es noch eine genauere beschreibung der schaltung?

setzt das außer roland jemand ein? wäre für mich interessant, da muss 
ich keine extra steuerkabel verlegen (verkabelung im haus schon 
vorhanden)

gruß

Autor: Roland Praml (pram)
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Aktueller Stand meinerseits ist:
- wird von mir aktuell nicht mehr eingesetzt (flog bei Umzug vom DG ins 
EG raus)
- Fotos muss ich mal schauen ob ich da noch welche habe
- Ich hab bei "upmodul" das Problem gehabt, dass mir wegen dem pos. 
Spgsregler und der eigenartigen Triac-Ansteuerung es mir die 5V überhöht 
hat und dadurch der AVR drauf ging.
- Die Module sind prinzipiell multimaster-fähig (wenn auch das Protokoll 
zu wünschen übrig lässt)
- Das Protokoll kann auch eigens implementiert werden (z.B. SNAP)
- Dieses war mir aber mit ein wenig zu viel Overhead verbunden. (wollte 
möglichst kurze Telegramme)

Gruß
Roland

Autor: Georg Icking-Konert (Gast)
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Hallo,

eine Verständnisfrage noch (ich hoffe, dieses Thema ist noch 
aktuell...). Wenn ich es richtig verstehe wird:

- auf Senderseite ein ~100kHz PWM mit dem Signal des UART-Tx moduliert. 
Die UART-Baudrate ist im Bereich ~1kBaud.

- auf Empfängerseite das hochfrequente Signal über einen Hoch- oder 
Bandpass ausgekoppelt, gleichgerichtet und über einen Komparator (oder 
ADC) detektiert. Danach wird es SW-seitig "noisegecancelled" und an 
UART-Rx weitergereicht.

Gerade Letzteres verstehe ich nicht. Nach dem Komparator habe ich doch 
nach wie vor Spikes/Störungen mit 100kHz, welche mit 1kBaud 
ein-/ausgeschaltet werden. Wie kann ich die (erst in SW filtern und 
dann) in eine UART einspeisen? Oder habe ich das so zu verstehen, dass 
die SW die 1/0 Erkennung macht -> "SW-UART"? Für eure Hilfe vielen Dank 
im voraus!

MfG, Georg

Autor: wisdanoobie (Gast)
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Hallo,

ich habe die Schaltung von ganz oben aufgebaut und wollte sie heute 
testen. Dazu sollte man sagen, dass ich sie erstmal ohne 230V getestet 
habe, also nur den Ausgang vom Sender mit dem Eingang von Empfänger 
verbunden habe. Leider sind die Daten, die da rauskommen (Gelb) wenig 
hilfreich. Kann es sein, dass es nur funktioniert, wenn ich es über eine 
Wechselspannungsleitung teste? Habt ihr noch andere Ideen, warum es 
nicht funktionieren könnte?

Viele Grüße,

wisdanoobie

Autor: Wolfram Fischer (mega-hz)
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Hallo Roland,
hast Du ganz aufgegeben mit dem tollen Projekt? Wäre echt schade!
Ich hätte da noch ne Idee wegen den Störungen:
Könnte man nicht mittels 2x NE567 die auf sagen wir mal 20000Hz und 
50000Hz eingestellt sind, HI und LOW Pegel erkennen?
Die NE567 sind sehr empfindlich aber auch sehr genau.
Ich habe Anfang der 90er damit den 13Khz Gebührenimpuls auf der 
Telefonleitung absolut störfrei abgefangen und mittels 7490/7447 meinen 
Zähler angesteuert. (Damals waren die Gebühren-Zähler sauteuer bzw. nur 
von der Post zu mieten).

zu Deinem Problem mit den abrauchenden Endstufen: wie wäre es mit 
kleinen Power-MOSFETs im DPAK Gehäuse? Oder BDX53/54 oder so?
Ich denke das dürfte das kleinste Problem sein, den Amp stabiler zu 
bekommen.

Um das Kondensator NT etwas kleiner zu gestalten könnte man die Spannung 
auf ca. 30V machen und damit nen kleinen Step-Down Wandler betreiben 
(MC330xxx, mist, wie heisst er noch?) der die 5V erzeugt.

Bitte gib nicht auf, Dein System ist schon soweit gekommen!

Gruß,
Wolfram.

Autor: Wolfram Fischer (mega-hz)
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gibt es hier einen neuen thread oder ist alles erledigt?

Autor: Roland Praml (pram)
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Hallo Wolfram,

wie bereits 2011 geschrieben, habe ich das Projekt eingestellt.

VG Roland

Autor: Wolfram Fischer (mega-hz)
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schade Roland.
Was ist der ausschlaggebende Punkt dafür gewesen?
Lief es nicht zuverlässig?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Wie wäre es statt der ASK oder FSK für die Datenübertragung ausreichend 
lange MLS-Sequenzen zu verwenden?

Die angestrebte Datenrate hält sich doch in Grenzen um sowas wie einen 
Lichtschalter zu steuern und mittlerweile hätten selbst preiswerte 
handelsübliche Bastelcontroller genug Dampf und RAM um eine schnelle 
Hadamard-Transformation selbst für hunderte von Samples etliche tausend 
Mal pro Sekunde durchzuführen? Wäre das vielleicht der 
zukunftsweisendere und einfachere Weg?

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