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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LiPo´s in Tauchlampe einbauen


Autor: Michael GRASBÖCK (Gast)
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Servus!

Ich möchte in meine Tauchlampe anstelle der NiMH´s (die bringens nicht
mehr) LiPO´s einbauen. Das Ganze mit einem uC versehen, um das ganze zu
dimmen. Hab jetzt schon etwas gesucht, bin aber noch auf nichts
brauchbares bzw. vergleichbares gestossen!
Ich hab zwar eine Elektrik und Elektronik ausbildung, das ganze liegt
aber etwas zurück.

Ich möchte ca. 8Ah bei entweder 7,4V oder 14,8V Leuchtmittel 20W
austauschbar auf 35W.

Meine Fragen:
Wie realisiere ich am besten die Spgs. Überwachung? (Analogeingänge
uC)
Kann ich in der Lampe ein Ladegerät realisieren? (wie, evtl uC)
Temperaturüberwachung? (wie am besten)
Wie realisiere ich die symmetrische Auslastung?

Wäre euch sehr dankbar, wenn ich bei euch brauchbare Antworten bekomme

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ladeschaltungen fuer LiPo's sind eigentlich
recht einfach. Die Dinger werden mit konstanter
Spannung (die muss allerdings extrem genau sein)
geladen. Durch den steigenden Innenwiderstand der
LiPo's sinkt der Ladestrom ganz von alleine
und dient als Abschaltkriterium.

Die Spannungsueberwachung kannst Du natuerlich
ueber den ADC machen. Nur musst Du rechtzeitig
abschalten.

Damit sind wir beim Thema: LiPo's sind sehr
empfindlich. Was sie ueberhaupt nicht moegen:
Ueberspannung beim Laden. Unterspannung beim
Entladen. Keinen (versehentlichen) Kurzschluss.
In all diesen Faellen ist es moeglich, dass die
Zellen explodieren und zu brennen anfangen. Ob
ich die Dinger unter Wasser einsetzen wuerde, wuerde
ich mir mehr als einmal genau ueberlegen.

Autor: Martin (Gast)
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@ Michael GRASBÖCK

Was soll das bedeuten, dass die NiMHs es nicht mehr bringen?
Bei gleichen Platzbedarf haben LiPos und NiMHs etwa die gleiche
Energiedichte, der Vorteil von LiPos ist die Gewichtsersparnis,
die aber bei Taucherlampen wohl eher unwichtig ist.

Autor: Olaf (Gast)
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Einer der grossen Vorteile von Lithium ist die geringe Selbstentladung.
Gerade bei Taschenlampen ist das der Vorteil schlechthin. Ich verwende
da nichts anderes mehr.

Ein Nachteil ist aber eine gewisse Empfindlichkeit gegen Kaelte. Falls
man am Nordpol tauchen geht koennte das problematisch werden.

Lithiumakkus benoetigen eine Regelung des Ladestroms und der
Ladespannung. Und selbstverstaendlich kann man die Ladeelektronik auch
gleich in seine Lampe einbauen. Wuerde ich auch empfehlen weil man dann
nach aussen nur zwei Anschluesse braucht.

Ich wuerde empfehlen das System fuer 7.4V auszulegen. Dann kann man
relativ unkritisch von einer 12V Quelle laden. Also z.B auch mal im
Auto.
Problematisch ist die genaue Einhaltung der Ladeschlussspannung. Und
zwar fuer jede einzelne Zelle. Das macht bei Serienschaltung etwas
zusatzliche Elektronik notwendig. Und bei den hohen Stroemen kann man
auch schlecht die Elekronik aus einem gekauften Akkupack verwenden. Da
muss man halt selber Hand anlegen.

Olaf

Autor: Michael GRASBÖCK (Gast)
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Die alten bringens nicht mehr, damit meine ich sie haben etwas 1/4 ihrer
Kapazität eingebüsst (schätzungsweise)!

Ich würde einzelne Zellen, wie sie im Flugmodellbau verwendet werden,
einsetzen, die haben keine Elektonik in den Zellen.

Ich möchte LiPO´s einsetzen, weil sie eine geringere Selbstentladung
haben, weil die Ladung bei der zurzeit eingebauten Ladeschaltung ca. 5h
dauert. Ich möchte aber die Lampe so auslegen, dass sie evtl. 2
Tauchgänge durchhält, und wieder schnell geladen werden kann.

mfg Mike

Autor: Olaf (Gast)
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Man kann NC/NiMh schneller laden als Lithiumzellen. Fuer letztere wird
man immer mindestens 3-4h brauchen. NimH koennte man auch in 1h laden
wenn man es kann. .-)

Olaf

Autor: Michael GRASBÖCK (Gast)
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Die Ladeelektronik ist in die Lampenelektronik integriert. Um diese zu
ändern, müsste ich sowieso die ganze Elektronik auseinander nehmen.
ausserdem haben die Zellen sowieso schon schaden, deshalb möchte ich
auch die wechseln, und da dachte ich an einen tausch durch LiPO´s.

Mein Bruder lädt seine LiPO´s im Modellbau in kurzer Zeit (~1h glaub
ich)

mfg Mike

Autor: Martin (Gast)
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Von Sanyo gibt es neue NiMH-Akkus, die nach einem Jahr noch fast voll
sind. Die Bezeichnung ist Eneloop (Kapazität 2000 mAh).
Ob die Akkus schon in Deutschland erhältlich sind, weiß ich nicht.
Warum willst du unbedingt LiPo´s einbauen und keine LiIons.
Bei den LiIons gibt es gängige Größen, die von vielen Herstellern
produziert werden.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Mein Bruder lädt seine LiPO´s im Modellbau in kurzer Zeit
> (~1h glaub ich)

LiPo's werden zur Zeit mit maximal 1C geladen.
D.h. Wenn Du eine 1000 mAH Zelle hast, dann
kannst Du die mit maximal 1000 mA laden und das
dauert eine Stunde. Hast Du eine 2000 mAH Zelle,
dann kannst Du die maximal mit 2A laden und das
dauert ebenfalls eine Stunde.

Eine 2000 mAH NC oder NiMH Zelle kann ich aber
(je nach Zelle) mit einige A vollblasen und dann
dauert der Ladevorgang entsprechend kuerzer.

Autor: Olaf (Gast)
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Du kannst die LiIonen Zellen nur mit 1C laden solange sie noch als
Stromsenke funktionieren. Die zweite Haelfte der Ladung geschieht aber
an einer Spannungsquelle. Der Strom ist dann deutlich geringer.

Olaf

Autor: Michael GRASBÖCK (Gast)
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Kann mir jemand sagen, wie eine Ladeschaltung aussehen müsste, wenn ich
mich doch wieder für NiMH entscheiden würde. Bzw. hat dafür jemand
einen Schaltplan (Quellcode für uC) den er mir zur Verfügung stellen
würde, falls ichs doch mit NiMH mache. (mit Schnellladefunktion bzw.
einstellbarem Ladestrom)

mfg Mike

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