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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik HD61202 / Uhrzeit


Autor: Wagner Martin (Gast)
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Hallo Ihr Profis*g* (bin anfänger)

2 Sachen hätte ich gerne gewußt:
1.) Hat jemand eine fertige Möglichkeit eine Dispaly mit dem HD61202 
Controller an ein 8515 anzuschließen. inkl. BASCOM Code? Wär voll 
spitze! Ich find bei google nix!

2.) Wenn ich etwas Zeitgesteruert machen will, wie schließe ich eine Uhr 
am 8515 an? Soll ich einen DCF77 Empfänger branbauen oder gibt es ein 
Uhrmodul das die Zeit direkt an den AVR schickt? Ich stelle mir das so 
vor das die Uhr jede Miunte die Zeit an den AVR gibt und dieser dann 
kontrolliert ob es Zeit ist etwas zu tun!

Merci
Euer Martin

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Es kommt mir immer so vor, daß Basic "Programmierer" ausschließlich mit 
Bauklötzchen spielen wollen:

Ich brauche einen HD61202 Bauklotz,
ich brauche einen Uhr Bauklotz,
ich brauche einen DCF77 Bauklotz
usw.

Leider geht das nicht so, d.h. irgend jemand muß diese Bauklötze erstmal 
programmieren. Und das ist die Hauptarbeit eines Programmierers. Die 
fertigen Bauklötze zum Schluß aufeinanderschichten kann jeder.


Eine extra Uhr braucht man jedoch nicht, da ja MCs schon mit einem 
hochstabilen Quarztakt betrieben werden und mehrere Timer besitzen um 
damit die Uhrzeit zu zählen.
Wie man das konkret realisiert, habe ich hier beschreiben:

http://www.specs.de/users/danni/appl/soft/clock/index.htm


Peter

Autor: Wagne Martin (Gast)
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Als erstes bruache ich fertige Teile damit ich daran lernen kann, sonst 
nützt das nichts! Klar kann ich es mir selber bauen und programmieren! 
Aber warum soll man das Rad zweimal erfinden wenn es leute gitb, die 
gerne!!!! ihre Erfindungen weitergeben.

DANKE

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

weil man dabei was lernt. Nur fertige Libs zu nutzen bringt nicht viel 
Lernerfolg. Ich weiß wovon ich spreche. Ich hab schon einiges nur nach 
der Spezifikation implementiert. Da lernt man am meisten. Mach dir 
Gedanken, lese Datenblätter und lerne. Für den HD61202 kann ich zwar was 
bieten, das stammt aber noch aus meiner C-Frühzeit und ist hochgradig 
unportabel und schrecklich langsam.

Matthias

Autor: Bernd Schmidt (Gast)
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@Wagner Martin
BASCOM hat eine eingebaute Software Uhr. In der Hilfe unter CONFIG CLOCK 
ist diese beschrieben.

Den HD61202 Controller kenne ich zwar nicht aber BASCOM unterstützt 
SED1530 und TC6963 Grafikcontroller und natürlich Standard Textdisplays.

Um die Software-Uhr auch bei Spannungsausfall nicht immer neu stellen zu 
müssen kann der PCF8583 (I2C Chip) benutzt werden.
Wie das zu programmieren ist steht in der Appl.Note 11 auf
http://www.mcselec.com/an11.htm.

@peter dannegger
Das suchen von fertigen Klötzchen ist aber auch bei C-Programmieren 
beliebt, heisst dann aber "lib" :-)

Bernd Schmidt
der gerade ein 120kByte Klötchen mit Bascom fertig gestellt hat.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Bernd,

das meinte ich ja mit den Klötzchen, eine Blackbox, wo man nicht 
reingucken kann:

Man nimmt das Uhrenklötzchen, hofft, daß es richtig läuft, ändert nie 
den Quarz, programmiert nie irgendwelche anderen Interrupts dazwischen.
Aber lernen tut man dabei leider Null,Nix.


Ist mir auch schon aufgefallen, daß bei dem AVR-GCC neben den 
Standardbibliotheken noch viele andere mit bei sind. Das läßt mich aber 
völlig kalt, d.h. sowas nehme ich grundsätzlich nicht.

Ich hab sowas auch schon beim 8051 versucht, aber das geht einfach 
nicht.
Daher nehme ich immer den kompletten Sourcecode des benötigten Moduls 
und passe ihn an das neue Projekt an. Mindestens die Pinbelegung und der 
Quarztakt müssen bei jedem I/O-Modul angepaßt werden. Und wenn 
Interrupts und Timer mit ins Spiel kommen, noch mehr.
Gerade der Timer ist ja für viele Sachen nötig, da kann kein Modul ihn 
ausschließlich für sich alleine vergeuden.


Peter

Autor: Bernd Schmidt (Gast)
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Besser als fertiger Code (oder eine Library) ist ein Flussdiagramm oder 
ähnliches.
Dabei muß man noch selber denken.

Lernen heisst auch Fehler machen.

Oder wie Edison mal die Erfindung seiner Glühbirne definiert hat : "Ich 
habe nicht EINE Möglichkeit gefunden wie eine Glühbirne funktioniert, 
sondern TAUSENDE wie sie nicht funktioniert."


Bernd Schmidt

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