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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Strom bis 2A mit Atmega messen


Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Hi!
Ich habe mir ein kleines Netzteil mit Strombegrenzung gebaut. Maximal
kann es 30V mit 2A.
Ein Mikrocontroller soll Spannung und Strom messen (aber nicht das
Netzeil steuern).

Die 30V möchte ich über einen Spannungsteiler messen. Gibt es da
irgendetwas zu beachten?

Ströme habe ich (außer mit dem Multimeter) noch nie gemessen. Google
sagt mir: Ich brauche einen Shunt, also einen sehr kleinen Widerstand,
und messe die Spannungsdifferenz am Widerstand. Die am Shunt abfallende
Spannung ist sehr gering, so dass ich wohl einen OP verwenden muss.

Was passiert im Kurzschlussfall? Dann müsste der Shunt doch 60W
verbraten....?

Wie setze ich das konkret um?

Danke!

Kersten

Autor: Marko B. (Gast)
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> Ströme habe ich (außer mit dem Multimeter) noch nie
> gemessen. Google sagt mir: Ich brauche einen Shunt, also
> einen sehr kleinen Widerstand, und messe die
> Spannungsdifferenz am Widerstand.

Und wie hast Du dann das Netzteil gebaut? Das braucht nämlich auch
einen Shunt zur Regelung der Strombegrenzung ...

> Die am Shunt abfallende Spannung ist sehr gering,
> so dass ich wohl einen OP verwenden muss.

Manche Controller haben eine zuschaltbare Verstärkerschaltung für die
Analogeingänge. Du könntest auch eine hinreichend niedrige
Referenzspannung für den AD-Wandler nehmen, z.B. 1,2V und dann dazu
einen entsprechenden Shunt von 0,5 Ohm.

> Was passiert im Kurzschlussfall? Dann müsste der Shunt doch
> 60W verbraten....?

Nö. Da der Strom ja auf 2A begrenzt ist, beträgt die Leistung am Shunt
maximal R*2. Also z.B. 1W bei 0,5 Ohm.

Autor: Togger (Gast)
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Hi Kersten,
zunächst würde ich den Shunt auch zur Strombegrenzung verwenden.
Dann schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe.
Netzteil ohne Begrenzung taugt eh nix und so hast noch ne schöne
Konstantstromquelle, kann man immer mal brauchen.
Am einfachsten läßte das den MC machen, Strom messen( über shunt ),
evtl. Strom begrenzen bzw. Ausgangsspannung runterfahren, wenn zu
hoch.
Bei kleinen Strömen empfielt sich in der Tat ein OPV, denn bis 20% von
Max.U misst ein AVR etwas ungenau.
Bei 5V etwa bis 1V, ab da wirds erst genauer (meine Erfahrung).

Die genaue Schaltung musste aber schon selber raustüfteln, denn der
Teufel steckt im Detail ;-)

lg Ralf

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Hi und Danke für die Antworten.

Ok, Kurzschluss ist wirklich nicht das Problem. Aber ist das nicht P =
R*I^2 also 2W?

Das Netzteil arbeitet natürlich auch mit einem Shunt (war ein fertiger
Bauplan) in Form von 6 1 Ohm 1W Widerständen. Die Strombegrenzung
erfolgt über einen Op. Dann nutze ich natürlich den bereits vorhandenen
Shunt....*kopfschüttel* man sollte sich die Schaltungen genauer
anschauen bevor man was nachbaut. Danke!

Kersten

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