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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laptop Netzteil reparieren


Autor: Luky S. (luky)
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Ich habe ein wunderbar kleines Netzteil (20V, 2,5A) für mein Acer
Subnotebook.
Leider funktioniert es nicht mehr, d.h. ich messe keine Spannung mehr
am Ausgang.
Da das Originalersatzteil unverschämt teuer ist ind die billigeren
"Universalnetzteile" viel zu groß und zu schwer sind, möchte ich es
reparieren.
Welche Teile verursachen typischerweise einen Fehler?

Autor: prinzipell (Gast)
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sicherungen, transistoren, kondentsatoren, leiterplatten, dioden,
scahltkreise bei widerständen sieht man es ihnen häufig an  aber auch
spulen können einen windungsschluss bekommen und wenn man da kein
vergleichsteil hat bekommt man das ganz schweer raus.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Das ist ein Schaltnetzteil, alle wichtigen Bauiteile sind mit der
Netzspannung verbunden. Reparatur ohne Schaltplan und
Originalersatzteile wird schwierig, ich würde das Geld für ein neues
Original ausgeben, bevor der ganze Laptop durch Überspannung
kaputtgeht.
Ist die Sicherung rausgeflogen? Dann hat wahrscheinlich der dicke Elko
gleich nach dem Gleichrichter einen Kurzschluß. Wenn sich schon sein
Deckel angehoben hat, ist es sofort zu sehen, sonst mit dem Ohmmeter
einfach zu prüfen. Als nächster Kandidat kommt der große
Schalttransistor in Frage. Auch mit dem Ohmmeter meßbar, wenn alle drei
Anschlüsse untereinander Null Ohm haben.

Autor: prinzipell (Gast)
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auch nicht auszuschließen sind kabelbrüche.

noch eine kleinigkeit  vlt. hat ja auch die buchse in laptop nen
wackligen. wenn du jetzt wieder mit deiner messung kommst kann ich dir
sagen manche netzteile schwingen ohne last nicht an  also is auch nix
zum messen da.  also lass die finger von es tut dir wahrscheinlich nur
weh.

Autor: Luky S. (luky)
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Ich habe jetzt mal den deckel runterbekommen (war gar nicht so einfach
da verschweißter, dicker Kunststoff)
Hinter dem Brückengleichrichter misst mein (billiges) Voltmeter ca.
350V. Scheint also zu passen.
Die Sicherung ist noch ganz.
Kapazitätsmessgerät habe ich leider keins, der Durchgangsprüfer zeigt
aber keinen Durchgang beim 400V 82uF Elko hinterm Gleichrichter.
Deckel ist auch nicht ausgebeult, ebenso wie bei den anderen Elkos auf
der Platine.

Autor: Luky S. (luky)
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Die andere Seite...
Der FET scheint auch ok zu sein (Diodenprüfer)

Autor: jÜrgen (Gast)
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@ lukas:

dein multimeter ist ein billiges? in welcher einstellung hast du es
denn verwendet? (AC od. DC?) Da die billgen Geräte in DC "nur" den
Arithmetischen Mittelwert anzeigen und in AC Einstellung, den
Gleichanteil auskoppeln (Kondensator in Serie), dann gleichrichten und
den arithmetischen Mittelwert der Spg. (wie in DC) wegschneiden, und
danach wieder den arithmetischen mittelwert bilden. also ergibt sich:
U=sqrt((Udc²+Uac²)*1/t) -> Dies ist der richtige Effektivwert, den du
mit einem "teuren" Messgerät in der AC+DC Einstellung messen würdest!


lg jÜrgen

Autor: Luky S. (luky)
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Ich habe jetzt weiterexperimentiert.
Die LED am Netzteil schaltet sich kurz ein, verlischt dann aber
wieder.
Gleichzeitig hört man ein ganz schwaches Brummen vom Netzteil, das auch
wenn ich es wieder vom Stromnetz trenne noch einige Sekunden weiter zu
hören ist.

@jÜrgen:
Die 350V hinter dem Brückengleichrichter habe ich auch bei anderen,
funktionierenden Schaltnetzteilen mit meinem Multimenter gemessen.

Autor: columbus (Gast)
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kannst du ein Foto anhaengen ?
dann kann ich nachschauen was dort  kaput gehen kann
MFG columbus

Autor: Luky S. (luky)
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@columbus
Foto von was?
Weiter oben habe ich bereits2 Fotos der Platine gepostet.

Autor: Stefan B. (Gast)
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Hallo!
In solchen Netzteilen sind sehr häufig die Elko´s am Ausgang defekt,
d.H sie verlieren ihre kapazität bzw. laufen aus.

Das auslaufen lässt sich feststellen indem du auf die Lötstellen mal
kurz lötest und wennes zischt oder es sehr unangenehm stinkt sind die
elko´s ausgelaufen.

den kapazitätsverlust kannst du nur mit einem geeigneten messgerät
messen.

Du hast geschrieben die Led leuchtet kurz auf, dies ist eigentlich ein
sehr eindeutiges zeichen für schlechte elko´s da damit die regelung
nicht mehr arbeiten kann und das netzteil nicht mehr anspringt.

mfg,
stefan

Autor: Unbekannter (Gast)
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Ohne Oszi ist so eine Reparatur fast nicht möglich. Trenntrafo ist auch
pflicht.

Als erstes musst Du das Datenblatt der beiden ICs auf der Rückseite
besorgen. Das IC auf der Primärseite (das große IC) ist der
Schaltregler, das ist der wichtigeste.

Im Datenblatt findest Du dann die nötigen Hinweise, wie das Teil
funktioniert und kannst mit dem Oszi suchen, was Sache ist.

Auf der Rückseite, in der nähe der Netzbuchse, sieht es so aus als ob
drei SMD-Widerstände in Reihe geschaltet sind. Das könnte der
Startwiderstand sein. Die gehen auf einen Elko. Diese Widerstände und
der Elko (auf der Vorderseite zwischen Netzbuchse und Drossel) sind
heisse Kandidaten für Defekte.

Der Elko auf der Sekundärseite, rechts unten, in der Nähe des
L-Kühlblechs, was ist das für rotes Zeug da? Der Elko ist auch ein
heisser Kandidat, da in der Nähe eines Kühlbleches.

Ansonsten sind die Platine, zumindest auf dem Foto, ziemlich schlampig
gelötet aus. Auf Haarrisse untersuchen bzw. einfach nachlöten. Das ist
bei diesem kleinen Platinchen ja ruck-zuck erledigt.

Autor: Luky S. (luky)
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die kann ich ja einfach mal austauschen, oder handelt es sich um
spezielle Low-ESR Elkos wie auf Mainboards?

Autor: Stefan B. (Gast)
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Meist handelt es sich um elko´s mit 105 °C temperaturbeständigkeit,
low-esr sind nicht unbedingt notwendig aber empfehlenswert. zum
probieren reichen auch normale (85°C), die
kapazität/spannungsfestigkeit sollte aber stimmen!

Gruß,
Stefan

Autor: Luky S. (luky)
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Die beiden Elkos am Ausgang habe ich ausgelötet.
Die Bezeichnugn lautet 25V 470uF ZL und 25v 330uF YXG. beide 105°.
Macht es einen Unterschied wenn ich beide durch 470uf 50V ersetze?
Ich habe leider keine anderen mit >16V hier.
Die Bezeichnugndes großen ICs auf der Unterseite wurde entfernt und mit
LITEON (Der Hersteller des Netzteils) überschreben. Gemein!
Ich glaube aber, noch das Zeichen von ST Microelectronics in der Ecke
zu erkenne.
Das teil hat 16 Pins.
Der 8 Pin Baustein ist ein TSM103A Dual OPV mit Spannungsreferenz.

Autor: Stefan B. (Gast)
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470 µF / 50 V ist gut.
Für den versuch muss es reichen. sollte es hinhauen würde ich aber dann
den 330er doch auch durch einen 330er erstetzen, spannungsfestigkeit
muss gleich(25V) oder höher sein, kann nur sein dass du mit anderer
Spannungsfestigkeit ein platzproblem bekommen kannst da die in der
regel auch grösser sind.
mfg,
stefan

Autor: Luky S. (luky)
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Der Versuch hat nicht geklappt.
Auch anchdem ich die Elkos ausgetauscht habe, leuchtet die LED am
Netzteil nur kurz auf und verlischt langsam wieder.
Und man hört ein leises brummen.

Autor: Mike (Gast)
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Hallo Leute!

Ich hätte eine Wichtige Frage an euch, und zwar geht es um ein HP 
Schaltnetzteil um genau zu sein "ppph12-s".

Das Netzteil ist Defekt, ich habe schon zwei Widerstände und einen 
mosfet
getauscht, aber es funktioniert noch immer nicht. Was mir aufgefallen 
ist,
das auf der Prmärseite zwei mosfet sind und einer von den beiden macht 
beim einstecken einen leisen knack, und wenn ich mit meinen dmm auf dem 
Drain Pin Messen will, dann zeigt mir mein messgerät einmal overload an 
und plötzlich 300V, dann wieder olverload usw. Auf dem Printtrafo 
primärseitig liegen an manchen Pins (welche genau weis ich jetzt nicht) 
schöne ~230V an, aber trozdem kommt an der Sekundärseite kein einziger 
Volt an. Und was ich auch noch sehr interesant finde ist, das auf der 
Sekundärseite ebenfalls zwei mosfet transistoren sind, aslo im gesamten 
Netzteil sind es 4 mosfet transistoren. Ich vermutte, das irgend ein 
Schaltregel auch noch defekt ist , nur ist das Problem, das es 
primärseitig zwei ICs gibt die Schaltungsregler sein könnten und 
sekundärseitig gibt es auch noch einen kleinen IC und alle ICs haben 8 
pins. Die bezeichnungen lauten ("I3002L", der zweite lautet "1377 pdky", 
und der dritte lautet -dieser befindet sich sekundärseitig-"as358n").

Wie soll ich weiter machen?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Mike schrieb:
> Hallo Leute!

ne nix hallo, nach 4 jahren wird dir niemand beantworten.


>
> Wie soll ich weiter machen?

schmeiss es weg ! Anscheinend weißt du nicht was du tust, also lass es 
sein. Für ein paar euro bekommst du ein neues netzteil.

Autor: Mike (Gast)
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Punkt 1: Es hat jemand geantwortet. Du!

Punkt 2: Ich habe keine Ahnung sagst du.

Ich habe die Grundlegenden sachen geprüft wie z.B. Mosfet, 
Gleichrichter, Kondensatoren und die Drahtwiderstände (usw.), ich wollte 
nur von erfahrenen Personen Hilfe einholen wie ich am besten 
weitermache, aber hat sich erledigt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Auch Elkos sind ein beliebter Fehler. Nur frag ich mich, wer hier 5 
Jahre später Leichen wieder ausgräbt. Außerdem ist es ziemlich 
gefährlich ohne abschließende Hochspannungsprüfung an solchen Teilen 
herumzubasteln!

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