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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Zu Niedrige Spannung am LPT


Autor: Miki (Gast)
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Hi!

Ich habe nach 2 Monaten endlich herausgefunden, wieso ich den ATMega8
nie programmieren konnte. Es liegt daran, dass dr LPT Port meines
Notebooks zu wenig Spannung liefert, nämli etwa 3,4V, und benötigt
werden mindestens 4V, denke ich.
Weiß jemand, ob und wie man die Spannung am LPT Port erhöhen kann?
(Durch ein kleines Freeware Tool oder im Bios? Bios hab ich allerdings
schon probiert, funzt nicht)

Oder kann mir jemand eine kleine Idee geben, wie ich das Problem
umgehen kann. Ich hab mal versucht, mit einigen OPs (als Komparatoren)
die Pegel zu verstärken, aber ging auch nicht (der OP kann nicht als
Komparator mit +5V und 0V arbeiten, es benötigt +/-5V)

Ich bin echt aufgeschmissen,wenn ich das Problem nicht bald löse.

Danke für eure Hilfe!

Ciao

Autor: ,,,, (Gast)
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> Ich bin echt aufgeschmissen,wenn ich das Problem nicht
> bald löse.

Ich denke nicht. Kaufe dir einfach ein Gerät für die serielle
Schnittstelle. Gibts bei Reichelt für ca. 30 Euro und funktioniert sehr
zuverlässig. Falls du nur USB hast, häng noch einen USB-RS232-Adapter
dazwischen

Autor: chris (Gast)
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hi

-wie lang is deine Leitung zum ATMega, probiers mal mit einer
 kürzeren ....  (ca. 50 cm )
-dumm das es ein Notebook ist , in ein Desktop hättest einfach ne
 zweite LPT Port - Karte einbauen können.
-USB - Port Programmer oder über serielle Schnittstelle
 programmieren ??

Autor: Miki (Gast)
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Tja, über die Serielle Schnittstelle programmieren wäre schon was, aber
hat jemand ne geeignete Schaltung dazu?

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hast du schon mal in der 74er Serie nachgesehen? Da gibts normal ein IC,
dass dir aus deinen Signalen ein schönes TTL signal macht. Ich weis
leider nicht die Nummer.

Oder Nimm einfach ein paar Transistoren her ... genauer gesagt 2 Stück
pro Leitung und bau dir damit dein Zwischengerät.

Autor: Miki (Gast)
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der IC ist wohl der MAX232, hab ich zuhause, aber ich weiß gar nicht
genau, welche leitungen vom ausgang des RS232 ausganges benutzt werden.
Muss ich wohl zuerst nachmessen, aber das ist alles herumprobierei... ob
das klappt...

Autor: Wolfram (Gast)
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kann es sein, das du versuchst den LPT als Stromquelle zu mißbrauchen?
Also gesamte Platine an LPT gehängt ohne Spannungsversorgung von
aussen.
Sollte es so sein:
Der LPT ist definitiv KEINE Stromquelle die man weit über 15mA
belastet.
Sonst muss man sich nicht wundern wenn der Spannungspegel einbricht
oder  der LPT sich in Rauch auflöst.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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3.4V ist als TTL-High-Pegel vollkommen in Ordnung.
Du solltest einen Treiberbaustein zwischen Deinen µC und den
Parallelport setzen, der aus der Schaltung des µC mit Spannung versorgt
wird und TTL-Eingangspegel akzeptiert; ein 74HCT244 ist ein geeigneter
Kandidat dafür.

Autor: Miki (Gast)
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Ich hab schon ne schaltung mit dem 74HCT244 (aus dem tutorial von dieser
Homepage). Ich kann mir eigentlich auch nicht erklären, wieso es nicht
mit 3,4V funktioniert, da dies noch im TTL Bereich ist, aber fakt ist,
mit einem normalen PC funktionierz, und bin auch schon fleißig am
coden, aber ich muss mobil sein mit meinem notebook, also kann das auf
dauer nicht gehen. Und am Desktop PC kommen eben zirka 5V raus, also
muss es an den pegeln liegen.

Und vorhin habe ich zufällig gelesen, dass man beim Programmieren eines
PICs mindestens 4/5 von VCC, also in dem Fall 4V benötigt. Aber nur zum
programmieren. Danach ist wieder TTL gültig. Und ich denke, beim
ATMEGA8 wird es ebenso sein.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und? Wenn der '244 mit 5V versorgt wird (woher kommen die bei Dir?),
dann macht der aus den 3.4V Deiner Druckerschnittstelle saubere
5V-Pegel.

Der PIC bekommt das dann nicht mehr mit.

Schaltung?

Autor: Dominik (Gast)
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Mein Tip:

Benutz ein externes Netzteil!

Autor: E_D (Gast)
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Eigentlich müßten 3.4V ausreichen, jedoch ist diese Spannung ja nicht
belastbar, d.h. der AVR sollte in jedem Fall Fremdversorgt werden.
Der Max232 ist nur für die serielle brauchbar. Ich benutze als Software
SP12 für den LPT. Schon seit Jahren, wirklich prima.
Anfangs hatte ich auch große Schwierigkeiten, aber nun verwende ich
immer ein Programmierkabel, ca. 75cm lang, intern mit 150Ohm R's
zum strommäßigen entkoppeln. Wichtig war ein 0.1 µF-C, der immer in der
Nähe des AVR liegt, und zwischem dem Reset-Pin und GND.
Anscheinend hat sich der AVR ohne den C irgendwelche Spikes
eingefangen, und das Proggen war beendet.
Vielleicht hilft das ja...
VG ED

Autor: Miki (Gast)
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also ein externes netzteil benutze ich schon... ich belaste den
parallelport in keinster weise... und wie gesagt: ich programmiere
mittlerweile schon erfolgreich, aber eben auf einem desktop-pc... wegen
der höheren pegel...

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Hastde mal im bios geschaut? da kann man ecp/epp und so schalten, damit
hatte ich auch probleme, warum auch immer. Wenn 3,4V nicht ausreichen,
einen 244er anzusprechen,dann nimm doch einfach zwei emitterstufen mit
npn transitoren, damit gehts vielleicht. Ich glaube in ponyprog kann
man das signal sogar invertieren, da kannste die je eine emitterstufe
sparen

Autor: Thomas O. (Gast)
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abo

Autor: Schudi (Gast)
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Hallo Miki,

die 3,4 V am LPT-Port sind wohl nicht das Problem (mein Laptop bringt
auch nicht mehr Spannung). Das Problem entsteht eher dadurch, dass der
LPT-Treiber von Windows XP-dazwischenfunkt, wenn Dein Brenner den
LPT-Port mit einem eigenen Treiber ansteuert. War bei mir jedenfalls
mal so. Habe den Treiber über die Systemsteuerung deaktiviert und schon
hats funktioniert! Eine weitere Möglichkeit ist, daß Win XP direkte
Portzugriffe deines Brenners auf LPT blockiert! Für dieses Problem
gibts im Internet spezielle Tools, mit denen Du den Port unter Win-XP
freischalten kannst. Bei Win 98 SE und Win ME gibt es dieses Problem
nicht.

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