www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Anfänger, CPU 6502 über RS 232 ansprechen.


Autor: Hartmut (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Leuts, bin blutiger anfänger was AvRs angeht, dennoch Fasziniert.
Habe auch vor einiger Zeit eine Laufschrift auf ebay für günstig geld
erstanden und hatte versucht die an einen PC anzuschließen und zu
füttern. Auf der Rückseite befindet sich eine 25pol. Sub-D-Buchse.
Wenn ich diese an einen Computer anschließe kommt dieser sofort zum
erliegen un die Lschrift geht aus. Über ein Nullmodemkabel friert die
Lschrift sofort ein und der PC wird langsam. Nach dem öffnen des
Terminals von Windows sieht man wirre  zeichen die keinen sinn ergeben.
Und es sind soviel das der Bildschirm in sekunden voll ist.

In dem Datenblatt der CPU (siehe anhang) finde ich nicht die Typischen
programmieranschlüße, so wie "SCK, MISO, MOSI", ich denke das teil
ist schon zu alt. Die Suche nach dem Datenblatt hat echt gedauert.

Also kurz: ICh möchte das Teil gerne über PC anprechen, komme damit
aber nicht weiter.
Wenn jemand weiß was ich noch testen kann, darf sich gerne melden.

Danke schon mal.

Greets Hartmut

Autor: Sebel De Tutti (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der 6502 ist werder ein AVR noch hat er einen UART eingebaut, so geht
das also nicht.

Musst halt evt kein Nullmodemkabel nehmen, sondern ein regulaeres
modemkabel.

Autor: A.K. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte auch für Anschluss an den Parallel-Port sein.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der 6502 ist eine ziemlich alte CPU, die soweit ich noch weiß das erste
mal in den Commodore CBM Rechnern in größeren STückzahlen  eingesetzt
wurde. Die CPU hat keinerlei Speicher drinne, sondern benötigt ROM
(EPROM) und RAM extern.
Es müssen also noch ne ganze Reihe anderer Bausteine drinne sein....

Gruß Thomas

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vor dreißig Jahren wurde der 6502 in Produkten der damals neu
gegründeten Firma Apple eingesetzt ... die kamen lange vor Commodore.

Ein üblicher serieller Schnittstellenbaustein aus der Ära des 6502 hieß
6551, oft wurde auch ein 6850 verwendet.

Beschreibe doch mal, was in dem Gerät sonst noch so an etwas größeren
ICs drin ist.

Autor: Lupin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
6502 findet man auch im NES (eigene Nintendoversion).

Wie kommst du überhaupt auf diese CPU? Ist die auf der Laufschrift
verbaut oder wie?

Im Titel redest du von RS 232 (serielle Schnittstelle, 9 pol buchse am
PC) aber du redest in deinem Beitrag auf einmal von einer 25 poligen
Schnittstelle - also parallel port oder was?

Ohne zu wissen was man da wo anschliest würde ich gar nix machen...

Autor: Hartmut (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Ihrs,
erstaml danke für die schnelle antwort hatte ich echt nicht mit
grechnet. Die antwort mit den 30 Jahren alt baut ja richtig auf.

Um nun noch mit dem Virrwarr der schnittstellen aufzuräumen.
Auf der Laufschrift ist eine 25pol. Sub-Buchse(female) verbaut.
Zum anschluß an den PC gebrauchte ich natürlich dementsprechende
Adapter um dieses zu ralisieren.

Und "Ja" diese CPU ist auf der Laufschrift montiert. Ich lade einfach
mal ein Bild hoch, wo der ganze Prozessorteil zu sehen ist. Das
zugeklebte IC ist ein EEprom soweit bin ich auch schon gekommen. Ist
bestimmt die "Firmware" drinne.

Vielleicht kann ja jemand was mit dem Bild anfangen. Hope so !!!

Greets Hartmut

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das zugeklebte Teil ist ein EPROM, kein EEPROM. Und zwar ein 27256 mit
32 kByte Kapazität. Die beiden Bausteine daneben von Sony sind SRAMs
mit je 8 kByte Kapazität. Der MM58167 von National ist eine
"Echtzeit"Uhr, für den ist auch der Akku und der auf einer kleinen
Platine mit Trimmkondensator untergebrachte Uhrenquarz da.

Eine Baustein, der für eine serielle Schnittstelle zuständig ist, ist
hier nicht zu entdecken. Auch kein V24-Treiber.

Der 25polige Stecker resp. die 25polige Buchse neben dem 6502 ist, wenn
es denn überhaupt eine serielle Schnittstelle ist, nicht standardgemäß
belegt, da gehen viele Leiterbahnen an üblicherweise ungenutzte Pins.

Poste mal ein Bild des Restes der Platine ...

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht eine parallele Schnittstelle?!?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nee, nach 'ner Druckerschnittstelle sieht mir die Anordnung der
Leiterbahnen auch nicht aus. Vergleiche mal
http://de.wikipedia.org/wiki/Parallelport mit dem Bild; die Pins 18..25
sind nicht miteinander verbunden und Masse ist wohl nur an Pin 14 oder
25 (keine Ahnung, wie herum die bei der Platine gezählt werden müssen)
angeschlossen.

Das wird wohl irgendeine Spezialität sein.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist der NEC-Chip vielleicht ein UART, heißt das "uPD825 JC"? es gibt
einen UART uPD8251

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Siehste, den hab' ich glatt übersehen. Beschriftung ist auch annähernd
unlesbar.
8251 ist plausibel, zumindest die Gehäusebauform (dip28) passt.

Löst das Problem der -zumindest auf dem Bild- nicht vorhandenen
V24-Pegeltreiber und der eigenartigen Steckerbelegung nicht.

Mal sehen, ob noch ein zweites Bild kommt.

Ich mag ja solche Rätselraterei ...

Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist aber DIL24 wenn ich recht gezählt habe. Ich habe nur den EF6850
von ST.com gefunden, der ein UART im 24pin-Gehäuse war. Aber ich
fürchte, der NEC-Chip ist nicht kompatibel, der kommt aus der
8080-Welt, nicht der 6800er.
Ich hab nur Chip-Broker mit "D825-5" gefunden aber das ist ein
paralleler 40pinner identisch mit 8255, wenn ich recht sehe.
Das IC ist wohl von 1993 also noch relativ neu, mich wundert, dass
nichts auf den üblichen Datenblatt-Seiten zu finden ist

Hartmut könnte ja mal das Eprom auslesen, dann könnte man das wieder in
Qualltext verwandeln. In mainem alten Sat-Receiver steckte auch ein
6502-Kompatibler von Mitsubishi MK5xxxx, den hab ich mal "rückwärts-
engineered" und die Ton-PLL abgeändert.

Autor: Hartmut (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jau, super was Ihr euch mit für gedanken macht. Echt klasse. Schon vor
einiger Zeit hab ich das schon mal auf einem anderen Board versucht. Da
kam aber wirklich nulllll Rückmeldung.

Anbei hab ich nochmal die 2. Seite ( die linke) der Platine
hochgeladen. Ich denke der Teil ist nicht so Interessant.
Der Nec Baustein hat die Bezeichnung NEC D8253C-2. Unter Google hab ich
bis jetzt nur ein ähnlichen Typen gefunde der nur mit 8253 bezeichnet
ist und dann mit einer Ersatznummer bezeichnet wird die mit "M"
anfängt. Dort wird behauptet es wäre ein Programmierbarer Timer
Baustein. Ansonsten bin ich auch noch nicht weiter.

Die Idee von Herrn Kessler hört sich ja kompliziert
an.Rückwärts-engineered, hä was ?

Soviel ahnung hab ich glaube nicht!!

Ich werd bescheid geben wenn ich nochwas anderes finde.

Greets Hartmut

Autor: The Daz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schade. Der 8253 ist nur ein Timer, also nix UART.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
schade, das war dann nix. Der UPD8253 - bei www.alldatasheet.com zu
finden - ist wirklich nur ein Timer.
reverse engineering heißt, aus einem fertigen Gerät oder Bauteil wieder
Daten oder Programme zurückzuverfolgen, die der Entwickler nicht
herausgegeben hat. Bei der Treiberentwicklung für Linux muß man
beispielsweise oft den mitgelieferten Windows-Treiber analysieren.
Im Ostblock hatte man die Kunst, westliche ICs zu zerlegen und
nachzubauen perfektioniert, es gibt da einen Chip (von DEC? irgendwo
war eine Abbildung), auf dem die Entwickler gleich eine Grußbotschaft
in kyrillischer Schrift untergebracht hatten...

Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte es vielleicht sein, dass an dem Stecker einfach die notwendigen
Signale zum Kaskadieren mehrerer Anzeigen aufliegen?

Autor: thkais (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm - das wird schwierig. Falls das überhaupt ein nach Norm belegter
Stecker ist (und das scheint schonmal nicht der Fall zu sein) bleibt
immer noch das Problem des Protokolls. Ich persönlich würde mir die
Treiber der Laufschriftanzeige genauer anschauen und lieber ein neues
Mainboard bauen.
Was sehr seltsam ist, ist das seltsame Verhalten, wenn die Anzeige an
den PC angesteckt wird. Würde ich in Zukunft nicht mehr machen, ohne
geprüft zu haben, welche Pegel wo anliegen. Eine 25-pol. Sub-D muss
nicht zwangsweise eine serielle Schnittstelle sein, wenn man Pech hat,
liegt da irgendwo die Versorgungsspannung auf einem Pin und kann einem
alles mögliche zerschiessen.

Autor: Hartmut (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jau, hast recht, thkais, die Spannung liegt tatsöchlich an.
Glücklicherweise an einem Punkt wo es über Seriell ins nichts führt.
Das hat mich zu guterletzt auch nicht mehr interessiert. Hab dafür
einen alten rechner genommen da wäre es egal gewesen. Wobei dieser
besondere Kitzel unser hobby ja ausmacht, oder net??

Ich sehe schon, ich werde mich wohl doch auf ELV versteifen müssen dort
gibt es solch eine Laufschrift als bausatz noch soeben bezahlbar.
Wobei ich schon gesehen habe das die das Problem mit nem Atmel AVR
gelöst haben.

Danke erst mal an alle, und ich werde mal sehen was ich da mache !!!

Greets an Alle !!!!

Hartmut Döring

Autor: Markus_8051 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich vermute mal, an den Stecker gehört ein spezielles Handbediengerät
dran, mit dem man die Laufschrift progrmmieren kann.

Aber warum greifst Du nicht die Idee von thkais auf: Schau dir mal den
Anschluß zum der Platine mit den vielen LEDs an. Ich hatte auch mal so
eine Laufschrift gehabt, die bestand einfach aus einem riesigen
Schieberegister, ließ sich also über vier Pins bedienen. Dazu ein
kleines Programm auf dem PC, was den Druckerport entsprechend schaltet
- und fertig.

Welcher Stecker von den vielen ist das, der zu der LED-Platine führt?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Christoph Kessler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lies doch mal das Eprom aus und lade es hier als hex-file rein. Ich hab
noch den alten Apple II rumstehen und einen Diassembler, der auch
Labels generiert, damit läßt sich sicher etwas herausfinden über die
Eingabe der Laufschrift.

Autor: Hartmut (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja Markus80_51,

die leitung ist jetzt auf dem Bild nicht zu sehen. Dennoch war ich auf
diese Idee auch schon gekommen. Hatte aber noch keinen erfolg.
Bin auch erst heute noch auf ne andere idee gestoßen. Die mit einem
Projekt des CCC aus Berlin zu tun hat. Info gibt es unter
www.blinkenlights.de , da muß ich aber noch gucken wie das aufgebaut
ist.

So wie ich auch heraus gefunden habe ist die Übertragung auf das
LED-Matrix Board seriell. Da nur 3 Drähte zu diese Platine führen.
einfach an den PC damit geht aber auch nicht.

Autor: Hartmut (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das auslesen des Eproms (welche Bezeichnung) wird wohl estwas dauern da
ich den ganzen kladderadatsch erst aus der Ecke holen muß.

mfg Hartmut

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> So wie ich auch heraus gefunden habe ist die Übertragung auf das
> LED-Matrix Board seriell. Da nur 3 Drähte zu diese Platine führen.
> einfach an den PC damit geht aber auch nicht.

Wie schaut denn die Eingangsschaltung dazu aus?

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.