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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kolophonium - fest?!


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,
ich hab mir ne kleine Dose Kolophonium gekauft und bin jetzt ein
bisschen erstaunt. Das Zeug ist hart wie braunes Glas. Ist das richtig?
Bzw. wie soll man des Zeug anwenden, wenn des total hart ist?
Mit hart mein ich wirklich hart wie Glas. (Ist sogar in der Mitte
"gebrochen")

Kann mich mal jmd über dieses misteriöse Kolophonium aufklären?

Autor: crazy horse (Gast)
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das ist das ursprüngliche Kolophonium, welches normalerweise
Streichinstrumente-Quäler benutzen.
Für Elektronik-Anwendung in Alkohol auflösen.
Aber normalerweise braucht man das heute gar nicht mehr, zumindest
nicht extra. Ist im Lötzinn enthalten (solange es keine
Dachklemptner-Ware ist).

Autor: Telemeckel (Gast)
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@ Stephan

Wo bekommt man dieses Kolophonium ?

Gruß, Telemeckel

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Im Musikalienladen vermutlich, wird da aber auch teuer sein.

Beim Edeka gibts ab und zu "Brühpech", ist zwar eigentlich für
Hausschlachtungen, aber wesentlich billiger (3 Euro das Kilo?) und
schon fein vermahlen...

Kann ja mal jemand testen ob das auch als Flussmittel taugt.

/Ernst

Autor: Markus (Gast)
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Also
Kolophonium ist ein "Gleitmittel" für Lötzinn ;)
Und es ist ganz normal das es bei Zimmertemperatur fest ist ;)
Einfach mit dem Lötkolben kurz eintauchen, die Lötstellen damit
benetzen und mit Lötzinn ohne Kolophonium-Seele bedecken ...
Stinkt stark und korrodiert moderne Teile recht schnell :(
Also echtes altes Kolophonium nur bei Lötstellen die KEINE
Elektronikbauteile enthalten anwenden !!!!!!!
Ideal für dicke Lautsprecheranschlüsse u.ä. ;)
I.d.R. benötigt allerdings niemand mehr extra "Gleitmittel" ...
Und denk' nicht mal dran das bei Deiner Freundin anzuwenden lol
.............

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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"Stinkt stark"... Tsss... das Zeuchs ist auch Hauptbestandteil im
Weihrauch...

Autor: alfsch (Gast)
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also Kolophonium ist ganz einfach harz, kannst du im prinzip im wald an
nadelbäumen (fichte, kiefer) sammeln...allerdings dann ungereinigt und
nur bedingt brauchbar.
anm: weihrauch ist auch harz, nur von bestimmten "gut" riechenden
kiefern...etc.
technisches, reines Kolophonium : harz wird geschmolzen + gereinigt.
das löt-flussmittel ergibt sich aus dem gehalt an milden organischen
säuren, die lösen oxide und das lot fliesst...
Kolophonium kannst du optimal auch für feinste lötarbeiten verwenden,
es korrodiert garantiert nichts !!!!
im lot ist auch Kolophonium, zt mit org. säuren angereichert, dann
fliesst das lot noch schneller...die "beschleunigten" lote erfordern
aber waschen, die rückstände korrodieren hier evtl nach ...einigen
jahren. das lot wird vom hersteller je nach dem zusatz von
"aktivatoren" in klassen eingestuft, zb fsw26, siehe anweisung
dazu...
und wenn du nicht zu faul dazu wärst, hättest du geguckt: zb bei
de.wikipedia.org/wiki/Kolophonium

Autor: Markus (Gast)
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@alfsch:
Ähemmm,
und warum hat's mir ein paar ZIEMLICH teure PCBs zerlegt (schon länger
her ...)??????
Damit meine ich keine kalten Lötstellen, sondern nachträglich abgelöste
Lötpunkte !
Togal,
mit aktuellen bleifreien Lötzinns braucht eigentlch niemand mehr
"Gleitmittel" weil das einfach in der Seele ist ;)
Denn soweit meine Erfahrung reicht, ist das "Gleitmittel" in den
Lötdrähten eben nicht unbedingt das gleiche wie in den Dosen !
Wenn Du wissen solltest, wie die korrekte Bezeichnung für
unbedenkliches "Gleitmittel" heißt, sind sicherlich viele sehr froh
darüber es auch zu erfahren ;)
Danke,
Markus

Autor: alfsch (Gast)
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also Kolophonium löst sicher keine lötpunkte ab - allenfalls zu hohe
löt-temperatur kann sowas. i.ü. bestehen fast alle flussmittel (auch im
draht) daraus...falls du aber "irgendwas" aus harz verwendet hast, und
korrosive anteile drin sind, oxidieren die lötstellen nach jahren. ich
habe technisch reines k. aus chemie-handel (oder apotheke) schon vor 20
jahren verwendet, die lötstellen zb in meinem tongenerator sind immer
noch ok. (ohne reinigung /waschen)
in alkohol gelöstes k. kann sogar als schutzlack verwendet werden.
reines k. ist imho das beste flussmittel, da nicht korrosiv und
ungiftig. bei aktivatoren (zb benzoesäure) weiss man ja nie...deshalb
müssen damit gelötete teile gewaschen werden- auf zeug aus diffusen
dosen von pollin usw würde ich keine wetten auf reinheit abgeben.
vermutlich enthielt das flussmittel, das lötstellen ablöst, nicht nur
k. , dann ist das erklärbar. bei "noname" lötzinn ist sowas möglich,
"marke xy" (zb felder f-sw26 sw32 usw) ist immer mit verschiedenen
seelen- aktviert, oder nicht - erhältlich.
+ "bleifrei" ändert hier nichts, in der legierung is nur kein blei
mehr, flussmittel braucht sn/ag/cu genauso, k. eben :-)

Autor: alfsch (Gast)
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Autor: Reinhold Bill (ebill)
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Neben der Auflösung von störenden Oxydschichten von BE hat Kolophonium
noch die angenehme Eigenschaft, die Oberflächenspannung des flüssigen
Lötzinns herabzusetzen - daduch fließt das Lötzinn viel besser.

Als jungendlicher Bastler hatte ich auch immer Musiker-Kolophonium
verwendet ... ich kann mich noch heute an den angenehmen Duft erinnern!
Ob irgendwelche Bestandteile der Elektronik abträglich waren, kann ich
nicht sagen, festgestellt hatte ich nichts.

Trotz Lötzinn mit Kolo-Seele, kann ich nicht darauf verzichten, die
Lötspitze (nach Reinigung) regelmäßig in Kolophonium einzutauchen. Auch
Verzinnen von Litzen geht bei mir nie ohne Kolophonium (alles mit festem
Kolo.)


eBill

Autor: Winfried (Gast)
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Kolophonium gibts auch bei Conrad. Ist billig genug, um es dort zu
kaufen.

Es löst garantiert keine Leiterbahnen auf, das ist Blödsinn. Das Zeug
ist völlig harmlos.

Ob bleifrei oder mit blei - im Lötzinn ist immer eine Flussmittelseele,
nicht selten auf Kolophonium-Basis. Mittlerweile aber immer mehr auch
ohne Kolophonium (no-Clean-Systeme).

siehe auch:
http://www.stannol.de/
http://www.edsyn-europa.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolophonium

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wenn sich Leiterbahnen ablösen hat das folgende Ursachen:

  a.) Langes quälen mit zu großer Hitze. Hartpapier ist da viel
      empfindlicher als Epoxy. Irgendwann löst es auch den besten
      Kleber auf, wenn man ihn nur heiß genug macht.

  b.) Mechanische Belastungen, also Krafteinwirkung auf die
      Pads, z.B. Stecker, Schalter, zu schwere Bauteile usw.
      oder auch unter mechanischen Spannungen eingebaute Platine
      oder auch Vibrationen und Stöße etc.

Und Markus: Es heißt nicht "Gleitmittel", sondern Flussmittel.
Gleitmittel veringern den Reibunskoeffizienten zwischen zwei reibenden
Flächen. Flussmittel ermöglichen hingegen das fließen von flüssigen
Stoffen, z.B. in dem die Oberflächenspannung herabgesetzt wird, so wie
es Kolophonium bei Zinn macht.

Autor: Markus (Gast)
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@alfsch
Danke für die Aufklärung, dann denke ich mal das in meinem Kolophonium
wohl Säure drin war :(
Denn an den Lötstellen konnte man deutliche Ätzspuren sehen ...
Die Lötpunkte sind später "gebrochen", also nix mit zu heiß o.ä. ...
Mechanische Belastung bei Lautsprecheranschlüssen mit Stiften halte ich
auch für unwahrscheinlich, weil da nur ein Kabelschuh zur Buchse drauf
war und der später nie bewegt wurde ...
Ist jetzt sowieso egal, weil die PCBs in den Müll gewandert sind.

@Unbekannter
Deswegen habe ich "Gleitmittel" ja in Anführungszeichen gesetzt, weil
mir Flußmittel nicht eingefallen war lol

Danke für die Aufklärung,
Markus

Autor: MicroMann (Gast)
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>> Wo bekommt man dieses Kolophonium ?

Festes technisches Kollophonium bekommt man bei Pollin.

Autor: Frank (Gast)
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oder günstiger in der apotheke. einfach mal fragen.

Autor: 3 Newton (Gast)
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Kolophonium hat bei mir noch NIE irgendwas kaputt gemacht. Vielmehr ist
es hilfreich um Anslussdrähte zu verzinnen. Da ist es gut die voerher
mal kurz in Kolophonium mit der heißen Lötkolbenspitze reinzudrücken
dass ein bisschen was hängen bleibt. Dann lässt sich die Litze perfekt
verzinnen. Nicht umsonst ist das Gelumpe ja auch in Entlötlitze
drinnen. Ich kann auch nicht erkennen warum Kolophonium irgendwas
zerstören sollte, ist doch ein festes Harz und die Säuren die da drin
sind können nur schwer diffundiere, sind langkettig und schwach und nur
gering konzentriert. Anyway, die zweite Möglichkeit ist das Kolophonium
in Alkohol aufzulösen und damit die Lötstellen an der Leiterplatte zu
benetzen (Pinsel). Die lassen sich dann auch gut löten. Oder man taucht
den Lötkolben vor schwierigen Lötstellen mal kurz rein. Gerade wenn man
noch einen Draht an eine bestehende Lötstelle anlöten will etc. Oder
das Flussmittel aus dem Lötzinn schon verdampft ist. Also ich schwör
auf das Zeug!

3N

Autor: 3 Newton (Gast)
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Achja, akufen tu ich es immer bei Conrad. Da gibts so kleine Dosen mit
dem Zeug für billigst Geld. Aber vorher mal reinschauen dass es nicht
komplett zerkloppt ist.

3N

Autor: Versucher (Gast)
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>also Kolophonium ist ganz einfach harz, kannst du im prinzip im wald an
>nadelbäumen (fichte, kiefer) sammeln...allerdings dann ungereinigt und
>nur bedingt brauchbar.

Hab ich mal probiert: Harz einer Tanne in Isopropanol gelöst, gefiltert 
und auf eine Testleiterplatte gepinselt.
Ergebnis: Gute Lötbarkeit, keine verkohlten Reste. Zu erst habt ich die 
Platine mit einem Fön getrocknet. Nach ca. einer Woche fühlt sich die 
"Harzschicht" irgendwie feuchter an als unmittelbar nach der Fön 
Behandlung.
Ist das Zeugs hygroskopisch?

Autor: nasser Sack (Gast)
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Telemeckel schrieb:
> Wo bekommt man dieses Kolophonium ?
Im Wald :-)

Autor: Peter Roth (gelb)
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Ich gratuliere: du hast einen 5 Jahre alten Thread wieder aufgeweckt.

Und dein Baumharz dürfte das Gegenteil von "No-Clean"- Flussmittel sein.
Wenn du nicht willst, dass es deine Leiterplatte zerfrisst, solltest du 
die Rückstände komplett entfernen.

Grüße, Peter

Autor: nasser Sack (Gast)
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Peter Roth schrieb:
> Und dein Baumharz dürfte das Gegenteil von "No-Clean"- Flussmittel sein.
> Wenn du nicht willst, dass es deine Leiterplatte zerfrisst, solltest du
> die Rückstände komplett entfernen.
Du hast vermutlich nie einen Lötlehrgang besucht. Dann wüsstest du 
namlich, dass man Flussmittelreste grundsätzlich nach dem Löten restlos 
entfernen muss.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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"Die Dämpfe von Kolophonium gelten als gesundheitsschädlich." Wikipedia

Autor: loeti (Gast)
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Die Dämpfe von Kolophonium gelten als Entaktogen
unter Lötern ;-)

Autor: Versucher (Gast)
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>Und dein Baumharz dürfte das Gegenteil von "No-Clean"- Flussmittel sein.
>Wenn du nicht willst, dass es deine Leiterplatte zerfrisst, solltest du
>die Rückstände komplett entfernen.

Dafür hätte ich gerne eine Begründung. Wie gesagt ich mach nur einen 
just for fun Versuch an einem Leiterplattenrest ...

Autor: Peter Roth (gelb)
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@ nasser Sack (Gast)
>..wüsstest du namlich, dass man Flussmittelreste grundsätzlich nach dem
>Löten restlos entfernen muss.

Falsch. No Clean bedeutet, dass nicht gewaschen werden muss, da die 
Rückstände keinen schädlichen Einfluss haben. Flussmittelsorte F-SW 31.


@ Versucher (Gast)

>>Und dein Baumharz dürfte das Gegenteil von "No-Clean"- Flussmittel sein.
>Dafür hätte ich gerne eine Begründung. Wie gesagt ich mach nur einen
>just for fun Versuch an einem Leiterplattenrest ...

Die Säuren in deinem Harz wirken korrosiv wie die früheren Flussmittel 
und sollten daher entfernt werden. Du kannst natürlich auch einen 
Langzeitversuch starten (schmale Leiterbahnen beobachten) und dann hier 
berichten...

Grüße, Peter

Autor: Löter (Gast)
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Das nackte Baumharz ist für Leiterplatten vielleicht nicht geeignet. 
Kolophonium aus dem Handel wird gewaschen und gekocht bevor es 
ausgeliefert wird. Nur das wasserunlösliche Harz bleibt übrig.

Bei dem Harz das Musiker für ihre Instrumente verwenden handelt es sich 
nicht um reines Kolophonium. Da sind weitere Zusätze (Öle) enthalten die 
aber nicht korrosiv sein dürften. Manchmal allerdings auch Salze - 
"Metall-Kolophon". Diese Sorten sind aber i.d.R. entsprechend 
gekennzeichnet, da sie unter Streichern umstritten sind.

Bei Kolophonium würde ich mir wegen Korrosion keine Sorgen machen. 
Einige der (wasserlöslichen) "modernen" Flussmittel dürften um einiges 
aggressiver sein.

Autor: Dario B. (abcd)
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Das Zeugs gibts übrigens bei Dx in China für 'n Appel und 'n Ei:

http://www.dealextreme.com/p/just-works-colophony-...

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Dario B. schrieb:
> Das Zeugs gibts übrigens bei Dx in China für 'n Appel und 'n Ei:
>
> http://www.dealextreme.com/p/just-works-colophony-...

Naja, ist zwar wirklich für 'n Appel und 'n Ei, dafür braucht man aber 
nicht in China bestellen... (Ok, es stört auch nicht das free 
Shipping...)

Der kleine Elektronik-Dealer im NAchbarort bei mir will für 20g im 
Blechdöschen 1,90. Und das sind dann schon die Preise mit dem nötigen 
"hohen" Aufschlag um zu überleben. Ich meine im Großhandel kosteten die 
Dosen um die 80ct. (Komme seit Jahren mit meinem einen Döschen im Shop 
gekauft aus... Man braucht ja lange nicht bei jeder Lötung 
zusatzflussmittel wenn man den richtigen Lötdraht verwendet. Das ist nur 
bei besonderen Situationen nötig.  (Auch wenn einige das anders sehen 
mögen) Deshalb habe ich die GH preise nicht im Kopf
Im Musikzubehörhandel kosten die dosen auch immer so zwischen 1 - 3 
Euro.
http://www.musikhaus-korn.de/de/STAGG-Kolophonium.html?pid=2

Der Preis für die knapp 30g bei Dx ist also sicher nicht zu teuer.
Aber hier in DL zahlt man -wenn man beim richtigen Einkauft und nicht in 
der Apotheke oder Conrad (wobei das irgendwie dassselbe ist) auch nicht 
mehr.

Gruß
Carsten

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich hatte mal vor Jahren so ein Döschen bei Pollin bestellt, das es hart 
wird ist normal ich geb dann immer etwas Isopropanol dazu und gut. 
Glaube das waren auch nur wenige Gramm denke so um die 50gr. wobei der 
Verbrauch wirklich sehr gering ist.

Das Flussmittel in der Lötzinnseele bringt manchmal nichts. 
Normalerweise löte ich so das ich das Bauteil auf der Platine inkl. des 
Lötpäds erhitze dann kurz Lötzinn dazugeben und gut. Wenn man aber 
Lötzinn schon vorher auf die Lötspitze gibt um bei größere mechanischen 
Teilen gleich einen guten Wärmeübergang zu haben, verdämpft das 
Flussmittel schon an der Kolbenspitze, in diesem Fall bekommt die 
Lötstelle vorher einen Tupfer Kolophonium von mir spendiert.

Autor: Winfried (Gast)
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> das es hart wird ist normal

Es wird nicht hart, Kolophonium ist von sich aus hart. So verwendet man 
es dann auch als Flussmittel, z.B. in dem man die Lötspitze eintaucht 
oder Drähte mit Lötkolben im Flußmittel verzinnt.

Daneben kann man es auch auflösen und als Tinktur verwenden.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Das Baumharz ist auch nicht hart, es wird mit der Zeit hart wenn es 
trocknet.
Als ich es geliefert bekommen habe war es auch nicht hart, sondern wie 
ein festerer Honig, als ich es mal wieder vorgeholt habe war dann es 
richtig ausgetrocknet

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Thomas O. schrieb:
> Das Baumharz ist auch nicht hart, es wird mit der Zeit hart wenn es
> trocknet.
> Als ich es geliefert bekommen habe war es auch nicht hart, sondern wie
> ein festerer Honig, als ich es mal wieder vorgeholt habe war dann es
> richtig ausgetrocknet

Es gibt auch sog. Löthonig in Tuben. Da dauert es wesentlich länger,
bis der hart ist. Der eignet sich besonders gut als Zugabe z.B. zum
Löten von etwas dickeren Litzen.
Gruss
Harald

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ja so eine gelbe Tube Löthonig habe ich von Conrad

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