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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Billiges Labornetzteil


Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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Hallo,

ich will mir ein billiges labornetzteil bauen, muss nich grad klein
sein!!! Hab schon Ideen gesammelt und will fragen ob das alles so
funktionieren kann(muss nicht auf nachkommastellen genau sein):

Ich habe 12V Gleichspannung. Diese gehen dann an einen LM317 der die
Spannung auf 1,25-12V per poti einstellbar regelt. Hinter den LM317
kommt ein Multimeter das Fest auf Spannung eingestellt ist und mir die
Spannung anzeigt.

Dann gehen diese 1,25V auf einen 2. LM317 der so beschaltet ist das er
den Strom auf bis zu 1mA begrenzt.(10mA Grundlast als Widerstand
gegeben) Zwischen 2. LM317 und Ausgang kommt ein 2. Multimeter das fest
auf Stromstärke und mir den Strom anzeigt.

Evtl noch einen schalter mit dem ich zwischen

"2. LM317"-"Messgerät"-"Ausgang"
und
"2. LM317"-"Messgerät"-"Schutzwiderstand"-"Masse"

wählen kann um die Stromstärke auch ohne endverbraucher einstellen
kann.

Hab ich n Denkfehler oder ist es echt so einfach das ich mit dieser
einfachen schaltung am Ausgang z.B. "5V mit bis zu 300mA" einstellen
kann???

Wenn ja dann bitte alternativschaltungen nennen.

DANKE!!!!!

Autor: Thomas O. (Gast)
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ich finde die Strombegrenzung nicht so wichtig, da man ja einfach mit
einer niedrigeren Spannung anfangen kann. Auch würde ich einige
Festspannungen einplanen die man immer wieder braucht also 5V und 12V
mittel 7805, 7812 und dann noch das mit dem LM317.

Schaltpläne dazu gibts ja im Internet zuhauf. Aber es wäre auch ne
überlegung wert das mit einem Step Down Schaltregler zu machen da
könnte man einen TL494 zur PWM erzeugung verwenden und einen kräftigen
Transistor.

Autor: Winfried (Gast)
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Am zweiten LM317 fällt eine nicht klar definierbare Spannung ab, weshalb
das so nicht funktioniert. Bei 1.25 Volt am Eingang eines LM317 bekommst
du zudem nichts mehr raus. Rechne mal damit, dass die Eingangsspannung 3
Volt über der Ausgangsspannung sein sollte, im Falle einer
Stromquellenbeschaltung nochmal 1.2 Volt etwa draufrechnen wegen des
Abfalles am Serienwiderstand.

Autor: Winfried (Gast)
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Fällt mir gerade noch ein: Umgekehrt könnte ein Schuh draus werden:
LM317 Stromquelle -> LM317 Spannungsquelle -> Ausgang

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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d.h. das funktioniert???

Autor: Rahul (Gast)
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Wenn schon mit einem Linear-Regler, dann würde ich nach einem hucken
(L2940?), der schon eine eingebaute Strombegrenzung hat.
Ich weiß, dass es welche gibt; ich weiß momentan bloß keine
Typenbezeichnung. Es ist aber ein Fünfbeiner...
Die Idee von Thomas mit verschiedenen (festen) Spannugen kann ich nur
unterstützen.
Deswegen habe ich mir ein Netzteil mit 3 Ausgängen gekauft:2x 0-40V/3A
+ 1x 3-6V/2A.
Die beiden 40V-Ausgänge lassen sich parallel oder in Reihe schalten.
Das könnte man natürlich auch einfacher realsieren, indem man einen
+15V- und einen -15V-Regler (oder entsprechende einstellbare Regler)
benutzt...

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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ok dann nehm ich die wichtigen spannungen fest dazu(5V,9V,12V)

Autor: Eerhard (Gast)
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Ich kann dir nur folgendes emfehlen (hab es mir selber gebaut mit
hauptsachlig SMD-bausteine)
http://www.electronics-lab.com/projects/power/003/index.html

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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hast du vlt. noch dein layout??? würdest du es mir zur verfügung
stellen???

Autor: Thomas O. (Gast)
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Autor: Arno H. (Gast)
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Es gibt schlechtere Schaltungen im Internet.
Was hier aber auch wieder auf der Stückliste fehlt, ist ein ausreichend
grosser Kühlkörper. Mit dem abgebildeten kannst Du bei 3A und 1V
Ausgangsspannung den 2N3055 abrauchen sehen. Bei der Leistung solltens
schon 2 parallel sein.
Schau Dir mal den L200 an, der hat Strombegrenzung und kann auch
parallelgeschaltet werden, um den Ausgangsstrom zu erhöhen.
Zu der Reihenschaltung von 2 LM317: Im Datenblatt ist zuerst der
Stromregler und dann der Spannungsregler angegeben. Allerdings brauchst
Du dann mindestens 17-18V Eingangsspannung, um auch wirklich 12V am
Ausgang zu erreichen.
Arno

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