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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gleichrichterschaltung


Autor: Horst (Gast)
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Hi

Ich brauche 12VDC und 5 VDC.
Die 12 V macht der Trafo und die danach gesetzte Gleichrichtung.

Die 5 mit einem weiteren Schaltregler.

Funktioniert das mit den 12V? Oder ist nur die Wechselspannung 12V und
die gleichgerichtete dann weniger?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das kann gutgehen, wenn man Schottkydioden nimmt, der 12V-Trafo bei
Nennlast tatsächlich 12V AC liefert, also bei kleiner Belastung mehr,
und die Schaltung nicht viel frißt. Ich habe sowas lieber mit einem
Trafo mit Mittelanzapfung gebaut, da hat man mit sonst gleicher
Schaltung weniger Verluste, wenn man die 5V aus dieser Mittelanzapfung
speist. Schlimmstenfalls würde ich einen Trafo mit 2*7,5V nehmen, gut
waren die alten Röhren-Heiztrafos mit 6,3 / 12,6V ,das wäre optimal.

Autor: SChoaschi (Gast)
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WEnn du 12V gleichrichtest, dann bekommst du 12V*wurzel(2) heraus.. das
ist dann 16.8V... Also müsstest du einen Spannungsregler dranhängen
(LM7812) um die 12V zu erhalten.

Autor: Horst (Gast)
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ok sowas dachte ich mir

hab die schaltung noachmal drangehängt... kanns so gehen?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Horst
Die Grätzbrücke ist falsch drin! Das macht "wumm" mit Doppel-m

MfG Paul

Autor: Thomas O. (Gast)
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Pro 1A sollte man ca. 1.000µF nehmen also würde ich da mind. 2.000µF
reinmachen. Und die Diode über dem Spannungsregler lieber auch in
Schottky Ausführung dann leitet sie schon bei einer kleineren
Spannungsdifferenz.

Autor: Arno H. (Gast)
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Die 15V Suppressordiode auf der Primärseite wird das erste Einschalten
kaum überleben. Die ist sogar für die Sekundärseite zu klein.
Arno

Autor: Horst (Gast)
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@Thomas O.

welche Kondensatoren mit 1000uF meinst du?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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C1.
Der ist mit 100µF etwas klein.
1000µF pro Ampere sollten es schon sein.
Und eine Feinsicherung in Reihe zur Primärwicklung ist auch zu
empfehlen.


Gruss
Jadeclaw.

Autor: Jens Kielmann (digger71)
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D2 macht nur Sinn, wenn beim Ausschalten der Versorgungsspannung
die 5V länger anliegen als die Eingangsspannung des Reglers
(z.B. durch grossen C am Ausgang).
Der wird durch die Last entladen.

Autor: Rahul (Gast)
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Dafür kostet eine Diode aber nicht so viel, als dass man sie nicht
einsetzen sollte. Fehler finden, Spannungsregler auslöten und neuen
wieder einlöten, um dann bald wieder den Fehler zu suchen kommt auf
Dauer teurer...

Autor: crazy horse (Gast)
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ganz ehrlich, ich habe diese Diode noch NIE eingebaut. Und ich kann dir
nicht mal ansatzweise sagen, wieviele Platinen mit wievielen Reglern
hier schon rausgegangen sind, jedenfalls ganz viele..., Null Probleme.
Allerdings setze ich auch nie nennenswerte Kapazitäten hinter den
Regler. Insgesamt 100µ sind schon die absolute Ausnahme bei grösseren
Platinen, sonst bewegt es sich im Rahmen von max. 10µ.

Autor: Thomas O. (Gast)
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ich habe schon einige Regler gehimmlt, sei es durch durch kurzte Spitzen
auf der Versorgungsspannung oder durch große Elkos die sich bei
schnelleren Abfallen der Eingangsspannung über den Regler entladen
haben. Seit dem ich die Diode reinmache hab ich in dieser Richtung
keine Probleme mehr und vor allem ein ruhiges gewissen das nicht
plötzlich die volle Eingangsspannung auf der 5V Leitung liegt.

Autor: crazy horse (Gast)
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Gegen Eingangsspannungsspitzen hilft die Diode auch nicht, da gehört
eine TVS-Diode hin, die wiederum habe ich immer drin, in den meisten
Schaltungen, die man so findet, fehlt die... Jede EMV-Prüfung müsste
ohne TVS-Diode eigentlich den Regler himmeln.
Ansonsten, hinter den Regler kommen keine grossen Kondensatoren, und,
da ein gestresster Regler auch mal so kaputtgehen kann, auch hinter den
Regler eine 5,1V-TVS.

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