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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Strommessung mit uC


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo
Habe ein Projekt, wo ich zum ersten Mal eine Strommessung durchführen
muß. Kann mir jemand eine einfache Schaltung hierfür sagen, die ich an
den AD-Wandler anschließen kann?
Danke.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo

den Spannungsabfall über einem dem Stom entsprechenden
Widerstand messen.

R=U/I
U=R*I
I=U/R

Es grüsst,
Arno

Autor: Manos (Gast)
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Zum Strommessen würde mir spontan nur die Möglichkeit einfallen, den
Spannungsabfall über einen Wiederstand zu messen...

(sehr) kleiner Widerstand, mit nem OP den Spannungsabfall verstärken
damit es auswertbar wird.

uC und "Messpunkt" sollte getrennte Spannungsversorgungen haben um
Potentialfrei messen zu können - sonst geht nur gegen gemeinsame
Masse.

(Hoffentlich hab ich jetzt nicht zu viel Mist verzapft^^)

Autor: Simon (Gast)
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Was für ströme (1mA oder 100A) ? Welche genauigkeit....am einfachten ist
natürlich die bereits genannte messwiderstandsvariante.

Autor: Thomas (Gast)
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Ströme bis 30A, Genauigkeit:0,1A
Schaltung wäre dann ein Spannungsteiler, wie bei Spannungsmessung,
oder?

Autor: Sven Johannes (Gast)
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Moin...

Gehts denn vielleicht ein ganzganzkleines bischen genauer?
Leitungsüberwachung am AKW oder Flügelzucken der gemeinen Stubenfliege?
Dicker Daumen oder Präzisionsmessung?

Am einfachsten ist ein Shunt in den Strompfad, direkt gegen GND und da
dann den ADC dran.

--
 SJ

Autor: Manos (Gast)
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Von der Auflösung her würde die 10Bit A/D-Wandler der AVR's reichen -
die Genauigkeit muß man dann selber abschätzen. Wichtig ist auf jeden
fall den Widerstand so klein zu wählen, dass er die Originalschaltung
möglichst nicht beeinflußt.

Spannungsteiler würde ich zustimmen, allerdings nur für Strom-, nicht
bei Spannungsmessung (Bsp: Batterie+, Glühbirne, Messwiderstand,
Batterie-... Spannungsteiler wäre dann Glühbirne+Messwiderstand).

Autor: Manos (Gast)
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30A wäre übrigens ein weiterer Grund den Widerstand recht klein zu
wählen... bei einem 1 Ohm Widerstand müßte das Ding 30W abkönnen -
angenehm wenn man im Winter im Freien messen muß aber ansonsten eher
unpraktisch.

Autor: Armin (Gast)
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U = R*I
P = R*I^2
Mehr braucht man eigentlich nicht um alle Fragen zu beantworten.
Du wirst sicherlich eine OP als Differenzverstärker brauchen.

Autor: FHler (Gast)
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30W ?? HÄ??

Wohl 900W bei 30A.
Und das mit einem Shunt! Ist KLAR!!!
Hab noch nicht ein Widerstand mit Pv von 900W gesehen. Aber der muss
ganz schön gross und bestimmt nicht billig sein.



Gruss

Autor: Armin (Gast)
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Versteht sich ja von selbst dass man 1mOhm oder geringer verwendet.
Weshalb wohl der verstärker.

Autor: FHler (Gast)
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@Armin
Mein beitrag beziehte sich auf die Antworten weiter oben.

Wo bekommt man den 1mOhm? Bei Rs habe ich auf anhieb nichts gefunden.

Gruss

Autor: Michael (Gast)
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Autor: Manos (Gast)
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Jetzt bin ich ein wenig irritiert... Gab es ein Post welches FHler
gelesen hat und ich nicht in dem was von 30V Spannungsabfall über den
Messwiderstand stand? :)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Von Maxim gibt mehrere Stromsensor-ICs, teilweise ist der Widerstand
schon integriert. Im IC wird eine Messung in der positiven Leitung in
eine auf Masse bezogene Spannung umgesetzt:
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/1108
"The MAX471 has an internal 35mOhm current-sense resistor and measures
battery currents up to ±3A."

Autor: ,,,, (Gast)
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@Manos

>30A wäre übrigens ein weiterer Grund den Widerstand recht klein zu
>wählen... bei einem 1 Ohm Widerstand müßte das Ding 30W abkönnen -
>angenehm wenn man im Winter im Freien messen muß aber ansonsten eher
>unpraktisch.


Du! U=I*R=30A*1Ohm=30V ==> P=I^2*R=U*I=U^2/R=900W

Kannst du drehen wie du willst.

Autor: Dirk S. (Gast)
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Hallsensoren gibt es auch noch. Z.B. von LEM
Bei Wechselstrom kämen auch noch Stromübertrager in frage.

Gruß
Dirk

Autor: manos (Gast)
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mea culpa

,,,, und FHler haben natürlich recht.

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