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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kleines Projekt - Kleine Fragen


Autor: avrler (Gast)
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Hallo miteinander !
Ich bin gerade dabei ein kleines µC Projekt zu konzipieren. Ziel ist es
einen kleinen Gleichstrommotor 9V ca. 500mA PWM gesteuert in seiner
Geschwindigkeit zu regeln. Gesteuert soll das ganze über einen
ATTINY2313 werden. Dieser komuniziert über einen FT232 mit dem PC. Für
den "Leistungsteil" dachte ich mir einen irf7401 MOSFET. Alle
Bauteile sollen in SMD sein, da die Platine sehr klein werden soll. Zur
RS232->USB umsetztung denke ich gibt es keine großen Probleme da man zum
FT232 chip einiges an Informationen und Projekten findet. Wie schaut es
mit der Leistungstufe aus? Was denkt Ihr darüber ist der IRF7401 dafür
geeignet? Ich denke wenn ich diesen IC benutze habe ich den Vorteil das
er sehr klein ist SO8, und ich einiges an Leistungsreserven habe. Das
ganze wird zwar nur von einem 9V Block versorgt, weshalb ich mit dem
Motor und seiner Stromaufnahme sehr genau planen muss, aber dennoch
gibt es genügend Spielraum nach oben. Der IRF hat ja eine UGS/V von 2,7
das heißt ich kann das Gate direkt an OC1A für die PWM am ATTINY2313
klemmen. Wie schaut es aus mit einer   Sperrdiode am Motor für
Induktionsspannungen? Wenn ich die nicht einberechne komme ich
lediglich auf folgende Bauteile: ATTINY2313, IRF7401, SMD
Spannungsregler, 1 R für Reset Pin am AVR. Das wäre schonmal optimal
wenn es dabei bleiben würde so passt das alles auf die kleine Platine
(abgesehen von der FT232 Schaltung) Jo also vielleicht gibt es ja einen
Komentar dazu - hab ich was vergessen, kann ich den Mosfet so ohne
weiter bauteile betreiben, habt ihr erfahrung mit smd spannungsreglern,
... Achso Programmiert soll das ganze entweder in Pascal oder Basic
werden.

Schöne Grüße an Alle und noch einen angenehmen Sonntag Nachmittag

avrler

Autor: avrler (Gast)
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Mir kam da gerade nochwas. Hat FTD nicht einen neuen USB-RS232 Wandler
rausgebracht der kein einziges externes Bauteil benötigt? Das wäre
optimal. Wenn jemand weiß wie der Chip heißt und vor allem wo man
diesen Beziehen kann und zu welchem Preis wäre ich euch sehr dankbar.

nochmals gruß an alle

avrler

Autor: Lupin (Gast)
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segor und reichelt haben den.

ein spannungswandler braucht doch auch externe komponenten.

Autor: Andreas Dörr (ADoerr) (Gast)
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Ist der FT232RL

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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ft232r(l <-- steht für die bauform)  externe bauteile benötigt der schon
noch, es sind blos sehr viele integriert worden.
den gibts bei zB. reichlet für 5,65 oä is also billiger als sein
vorgänger.

Mischs

Autor: avrler (Gast)
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Der Spannungsregler braucht theoretisch keine externe Beschaltung wenn
ich z.B. einen 78L05 SMD nehme und den mit Vin an einen 9V Block hänge
dann benötige ich keinen C´s weil ich doch schon eine "perfekte"
Gleichspannung am Eingang liegen habe. Ich will diese ja lediglich auf
5V für den µC bringen.

avrler

Autor: Andreas Dörr (ADoerr) (Gast)
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Den FT232RQ (die anderen verfügbare Bauform) wird er wohl nur schwer
löten können, daher ist meine Angabe wohl kaum verwerflich ;).

Autor: Peter Dannegger (peda)
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500mA ausm 9V-Block ???

Wieviel Sekunden soll der dann halten ?

Durch seinen Innenwiderstand werden dabei wohl auch höchstens 3V
rauskommen.


Peter

Autor: Andreas Dörr (ADoerr) (Gast)
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Also die C's solltest Du schon miteinbauen, da Du ja keinen konstanten
Strom aus der Batterie ziehst (bei PWM schaltest Du schnell zwischen
den 2 extremen Zuständen hin und her).
Außerdem ... so nen normaler 9V-Block hat nicht sehr viel Energie
intus. Die Batterie dürfte ruckzuck leer sein (im schlimmsten Fall so
in 10-20min schätz ich mal).

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Du benötigst aber Am Ausgang vom Regler einen C. Damit er nicht
schwingt..

Autor: avrler (Gast)
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Und schon wieder kommt mir das was in den Kopf was ich mal gelesen habe.
Hat nicht Ein Herr Dip. Igor mal eine Soft-USB auf einem AVR
implementiert? Das war bei diesem Joystick Projekt mit dem Mega8 und
glaube ich in ASM. Das wäre natürlich das Perfekte! es werden sowiso
nur  die für die PWM übertragen also immer ne Zahl zwischen 0 und 100
(%) da würde sowas mit SoftUSB voll und ganz ausreichen. Nur jetzt
kommt mal wieder mein Problem .. ich wollte das in Pascal oder Bascom
machen. Und ich glaube ich kann mir die Frage sparen ob es damit
möglich ist eine SoftUSB zu programmieren bzw. ob jemand das schonmal
gemacht hat und es eine Lib dafür gibt...
Nochmals zu dem FET da ist mein Ansatz korrekt ? also kein Widerstand
ins Gate rein einfach mit dem 5V PWM vom OC1A drauf und gib ihm?!

avrler

Autor: Marco S. (masterof)
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Nehm lieber 2 4.5V Batterien die haben mehr Energie. Nehm doch von dem
USB die Spannung für den µC ab. Du kannst bis 100mA entnehmen ohne das
sich das IC angemeldt hat.

Autor: Mischa W. (luchs2a)
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@ Andreas Dörr
schau mal auf die uhrzeit des postets ich wollte dich in keiner weise
verbessern dein beitrag sowie der von lupin waren als ich tippte für
mich noch nicht da. (hab zwischendrinn noch zu reichelt geguggt usw...)

Autor: Andreas Dörr (ADoerr) (Gast)
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Oh, hehe. Hab mich aber eh net auf den Schlips getreten gefühlt ;).

Autor: avrler (Gast)
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So also aus Platzgründen werde ich eine zweite kleine Platine machen auf
der die Rs232 auf USB Umsetzung statfindet. Dies wird wahrscheinlich mit
dem FT232R geschehen. Das heißt von der eigentlichen Steuerplatine gehen
TX und RX und die Vcc / GND vom tiny2313 auf die zweite Platine und dort
findet die Umstzung für die USB Schnittstelle statt. Das sollte denke
ich kein so großes Problem darstellen, da sich zu den FT Chips einiges
an Infos finden lässt.
Aber nun nochmal zurück zur Motoransteuerung. Wie Ihr schon gesagt habt
werde ich mit meinem 9V Block und einem Motor der um die 400-500mA zieht
keine lange laufzeit erzieheln ok ich muss vielleicht nochmal schauen ob
ich einen kleineren Motor finde der vielleicht nur ~100mA zieht das wäre
schonmal besser also 40min sollte er sich bei einem guten 9V BLock Akku
schon drehen ... wie sieht es mit der Ansteuerung aus ist da der von
mir schon gennante Mosfet besser oder lieber ein kleiner transistor. Es
sollte halt gut mit PWM funktionieren und sollte möglichst wenig
Verlustleistung und vor allem Platz benötigen (alles SMD).
Hat nochjemand hilfreiche Tips für mich ? g

avrler

Autor: Marco S. (masterof)
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Mit MOSFET hast du weniger Verluste.
Ein SMD-MOSFET ist z.B. BSP296.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Unbedingt nen Pulldown (10k) von Gate zu Source !

Im Reset sind ja die Portpins hochohmig und ein floatendes Gate kann
dann der Tod für den FET sein.


Peter

Autor: avrler (Gast)
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ok den pulldown hätte ich jetzt vergessen ... DANKE ! Wie schaut es mit
einer Schutzdiode am Motor in Sperrichtung aus ? Muss ich die
immereinbauen oder soll ich einen FET mit eingebauter nehmen? Gernerell
würde ich gerne mal von euch wissen welchen FET ihr am geeignetsten
findet. Anforderungen waren ja SMD, PWM fähig, Motorspannung 9V , max.
500mA

avrler

Autor: Marco S. (masterof)
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es gibt in der WIKI ein beitrag darüber mit technischen daten schau mal
ob du da was findest.
und mach lieber immer eine eigne freilaufdiode. Wechselt mal den MOSFEt
und der hat keine Freilaufdiode dan ist der immer Kaputt und du suchst
den fehler.

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