www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Verzögerte Positionsbestimmung bei Lassen iQ


Autor: Philipp Sªsse (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo miteinander,

kürzlich fiel mir auf, daß die Positionsdaten vom Lassen iQ GPS Modul
mit mehreren Sekunden (!) Verzögerung kommen. Ich weiß definitiv, daß
das beim Lassen SQ vor etwa zwei Jahren noch nicht so war; inzwischen
ist mir aber auch ein SQ untergekommen, bei dem ich das Problem
nachvollziehen kann -- tritt also offenbar ab einem bestimmten
Firmwarestand auf. Alles ein- und ausschalten von Filtern nützt
nichts.

Nach Aussage von Trimble ist das Problem bekannt, soll aber bei dieser
Baureihe nicht mehr behoben werden, weil zu aufwendig. Ja, spinn ich
denn?! Ich war ja bisher wirklich ein Fan von Trimble (hier
nachzulesen!), aber das ist ja wohl die Höhe!

Hat jemand nähere Informationen zu dieser Geschichte? Oder kennt jemand
doch einen Workaround? Hat jemand  noch eine alte SQ-Firmware, daß man
die Dinger wenigstens downgraden kann?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

Autor: Rahul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich war ja bisher wirklich ein Fan von Trimble (hier nachzulesen!),
aber das ist ja wohl die Höhe!

Wenn das Ding in nächster Zeit ausläuft (und durch etwas
anderes/besseres ersetzt wird), kann ich deren Haltung verstehen.

Dann muß man sich halt etwas langsamer bewegen...

Autor: AxelR. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
woher weisst Du denn eigentlich, dass die Position verzögert rauskommt?
Hast Du eine Referenzposition oder sowas?
Sorry für die blöde Frage :-))

Gruß
AxelR.

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Rahul: Das iQ ist ja selbst noch recht jung. Was ich verdächtig finde:
es sollte ja eigentlich das SQ ersetzen, aber nun haben sie vom SQ wohl
noch einmal eine RoHS-Version gemacht. Seltsam.

@AxelR: Es fiel mir erstmals beim Navigieren auf: wenn ich mir die
Entfernung vom nächsten Kreuzungspunkt anzeigen lasse, war die immer zu
hoch, egal aus welcher Richtung ich kam. An den GIS-Daten lag es also
nicht. Dann habe ich mal eine Vollbremsung gemacht und siehe: nachdem
ich längst stand, ging die Entfernung noch eine ganze Weile runter, bis
sie eine realistische Größe erreichte. Beim Anfahren umgekehrt.
Blöd ist die Frage übrigens nicht: es ist sehr lange gar nicht
aufgefallen. Solange man vor allem Strecken aufzeichnet, merkt man das
praktisch nicht.

Autor: AxelR. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte vlt. sein, dass nicht der GPS Empfänger Schultz hat, sondern die
Auswertesoftware einfach nicht hinterher kommt, weil die
NMEA-Inetrvalle a) zu schnell kommen oder b) sämtliche - auch nicht
benutzte NMEA Sätze - ausgegeben werden, die dein "Navi" garnicht
braucht?
Wenn es vorhier schin mal ging - nun?
Lass Dir die Daten von beiden Empfängern aufm Terminal ausgeben. Auf
den Empfänger schieben kann mans immernoch. Allerdings sagtest Du oben,
das das Prob bei trimble bekannt sei, was deine Behauptung nur
bekräftigen würde.
Dann brauchst Du natürlich nichts nachweisen.
Die Idee kanm mir nur, weil ich ebenfalls mit ähnlchen Problemen zu
kämpfen hatte. Bei mir war es die Latenzzeit in der Datenaufbereitung.
Ich hatte eine neue NMEA Routine probiert, die wesentlich
Codeeffizienter war (deutlich kleiner), aber dafür schnarchlahm.
Nun denn...

Viele Grüße

AxelR.

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
(Huch -- gar nicht bemerkt, daß da noch eine Antwort kam!)
Mit dem NMEA-Parsen bin ich auf der sicheren Seite: ich verarbeite
sekündlich die beiden Datensätze, die ich auch wirklich brauche und der
Controller (ich sollte hinzufügen, daß ich hier nicht auf einem 4-Bitter
hantiere, sondern 100 MHz 32-Bit-Leistung draufwerfen kann) braucht
einen verschwindenden Bruchteil für das bißchen Fixkommaarithmetik.
Aber ich habe schon sicherheitshalber mitprotokolliert, ob nicht andere
Programmbestandteile die Echtzeitverarbeitung gefährden: nein, das ist
es leider nicht.

Zumal noch ein zweiter Effekt auftritt, den ich noch gar nicht erwähnt
habe: meine Bremsmanöver haben die Filter des Moduls total verwirrt,
daß mir das Auto (zum Glück nur in der Aufzeichnung) seitlich ein
großes Stück (bis um die 80 Meter!) von der Straße springen lassen --
ohne erkennbaren Grund. Als ich diese Aufzeichnungen Trimble geschickt
habe, haben sie gar nichts mehr beschönigt ...

Autor: AxelR. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann wird wohl bald ein FW Update fällig, schön ist das nicht!

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.