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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED frage


Autor: hans peter (Gast)
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wo liegt der unterschied wenn ich led`2 parallel oder in serie schalte ?
vorallem der strom würde mich interessieren

Autor: AxelR. (Gast)
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bei einer Serienschaltung brauchst Du mehr Lötzinn, da Du drei
Lötstellen hast, bei Parallelschaltung nur zwei g

ist die Frage ernst gemeint?

Wenn tatsächlich:
bei einer Serienschaltung bleibt es bei einem Strom von zB 10mA. Dafür
brauchst Du die doppelte Spannung. ist die vorhandene Spannung zB.
5Volt sowieso größer, als die Summe beider LED Flussspannungen(2x1.8V
für rot), so ist das prima. Der Vorwiderstand kann kleiner ausfallen
und es fällt weniger Spannung an diesem ab->kleinere Verlustleistung.
Rs= U(5V)-2xU_f (2x1.8V) / 0.01A = 140 Ohm
Bei einer parallelschaltung bleibt die benötigte Spannung für die LEDs
die gleiche (ca.1,8V bei roten LEDs), dafür fliesst nun der doppelte
Strom.
Rp= U(5V)-U_f(1.8V) /0.02mA = 320 Ohm

an Rs fallen nun IxIxR= 0.01x0.01x140=0,014Watt(14mWatt) ab,
an Rp fallen jedoch IxIxR= 0.02x0.02x320 =0,128Watt (128mWatt) ab.
Also fast zehnmal so viel.

Wenn Du aber nur 2.7Volt als Betriebsspannung zur Verfügung hast, MUSST
du die LEDs parallel schalten, da zwei in Reighe bereits 3.6Volt
benötigen würden.

Mir war grad so

AxelR.

Gruß
AxelR.

Autor: Rahul (Gast)
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>ist die Frage ernst gemeint?
Wieso fiel mir die Frage auch als erstes ein?

Aber die Anzahl der Lötstellen stimmt nicht ganz, wenn man eine Platine
bestückt. Dann sind es immer 4 Beinchen, die man einlöten müss.

Autor: Manos (Gast)
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Das mit dem Lötzinn sollten wir noch ausdiskutieren... schließlich sind
die Lötstellen breiter :)

Autor: Rahul (Gast)
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Wenn man länger darüber nachdenkt, ist die Berechnung von Axel schon gar
nicht so uninteressant, vor allem der Teil mit der Verlustleistung am
Vorwiderstand. Das wird gerne mal vergessen.

Natürlich kann man, wenn man sowieso schon so eine Frage stellt, auch
seinen eigenen Kopf benutzen...

Autor: Sven Johannes (Gast)
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Moin...

Was noch viel lieber vergesen wird, ist die Kennlinie der LED und die
Tatsache das diese einer reichlichen Serienstreuung unterliegt. Die
Aussage, das durch eine LED bei 1,8V immer 20mA fliessen ist reichlich
gewagt. Zwischen 20-20 und 0-40 Verteilung ist fast alles drin.

Bei 10 LEDs oder so wirds dann putzig.... Countdown fällt mir da so
ein.

--
 SJ

Autor: johnny.m (Gast)
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...Eben deswegen soll man bei einer Parallelschaltung ja auch für jeden
Parallelzweig einen eigenen Vorwiderstand einbauen, um die
Stromaufteilung zu gewährleisten...

Autor: AxelR. (Gast)
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Das Soll noch mal einer über unser Forum schimpfen.

Ja, hin und wieder werden auch solche Fragen beantwortet. Das leichte
grinsen beim Schreiben der Antwort sei mir/uns verziehen.

Autor: Lupin (Gast)
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Was ist wenn meine schaltung jetzt mit 1,8V oder weniger läuft? Wenn ich
mit meiner Betriebsspannung unter der Flussspannung liege dann bleibt
die LED aus, oder? Aber wenigstens bräuchte ich dann keinen
Vorwiderstand.

Wenn meine schaltung mit 2 volt läuft dann brauche ich ja nur sehr
kleine Vorwiderstände für rote LEDs und man verliert dementsprechend
weniger Leistung am Vorwiderstand, oder?

Autor: Wolfram (Gast)
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du könntest ja eine IR-LED nehmen die hat eine Flussspannung von 1,2V.
Natürlich bräuchtest du dann wieder einen Vorwiderstand...

Autor: Lupin (Gast)
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Nee, bei IR LED nimmt man lieber keinen Vorwiderstand und betreibt die
mit mindestens 16V, sonst sieht man ja nix :)

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