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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Atmel 89C51 programieren, wie?

Autor: Christian (Gast)
Datum: 04.05.2006 10:51

Ich bin gerade dabei meine ersten Erfahrungen im µC Bereich zu sammeln.
Jetzt stehe ich vor dem Problem: Wie programmiere ich meinen
Prozessor?
Ich habe hier einen 89C51CC03 liegen mit UART und CAN Schnittstelle
Er hat einen CAN-Bootloader.
Ist es denoch möglich die Programmierung über die UART Schnittstelle zu
machen? und wenn ja wie?
Ich habe gelesen, das Flip mit dem Bootloader arbeitet, was natürlich
hier nicht so funktionieren würde
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 04.05.2006 12:25

habe gerade mal in meinem Galep nachgesehen.
Der Bootlader fängt bei 10800h an. Die Apllikation bei 00 bis FFFFh.
Heist den mußt Du warscheinlich selber reinbringen.
Der Bootlader gibts bei Atmel für CAN und UART !!!
Ich denke orginal ist der einfach nur leer, wien ganz normaler 8051.
Autor: Christian (Gast)
Datum: 04.05.2006 14:24

leider gab es bei Reichelt nur den mit CAN-Bootloader
von daher gehe ich davon aus, dass dieser auch drin ist oder nicht?
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 04.05.2006 14:56

wie ich sagte. Atmel unterscheidet den CC03 nicht weiter. Den gibts nur
noch als Automotive Version. Laut Datenblatt hat er 2k on chip Flash
for Bootlader. Der Chip ist leer. ( meine Meinung ) Du muß
warscheinlich über SPI (nicht alle Gehäuseversionen haben die ) oder zB
Galep den Bootlader erst rein machen.


jetzt hab ich gelesen:
Datenblatt seite 59
"Before assembly the 1st personalization of the product by programming
in the FM0 and if needed also a customized Boot loader in the FM1.
Atmel provide also a standard Boot loader by default UART or CAN."

Alles klar jetzt !!!! Wie ich sagte....
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 04.05.2006 14:58

beim R* steht ja nur CAN-Boot
Nicht das er über CAN programmiert werden soll !!!!!
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 04.05.2006 14:59

Wie der Name schon vermuten läßt, geht CAN eben nicht über die UART.

Warscheinlich gibts Lieferschwierigkeiten wegen der Bleifreischeiße und
deshalb hat zur Zeit Reichelt wohl nur CAN-Restbestände.

Nicht nur die Anwender auch die Distris sind sauer.


Peter
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 04.05.2006 15:04

wo ist das Prob ???
Galep oder SPI an den CC03, 2k Boot ROM löschen und UART Bootlader
rein.
Fertig
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 04.05.2006 15:05

@Stephan,

> beim R* steht ja nur CAN-Boot
> Nicht das er über CAN programmiert werden soll !!!!!

Doch, ganz genau das bedeutet es.

AT89C51CC03U*** -> nur über UART programmierbar

AT89C51CC03C*** -> nur über CAN programmierbar


Peter
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 04.05.2006 15:14

bleibt ja immer noch sie SPI oder Galep Methode, oder habe ich da jetzt
nen Denkfehler ??
Im Galep kann ich den FM1 Bereich snsprechen.
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 04.05.2006 15:45

@Stephan,

mit einem Universalprogrammer kann man alle AT89*** parallel
programmieren, d.h. nicht on Board.

SPI können nur die AT89S*** Typen von Haus aus.


Peter
Autor: Christian (Gast)
Datum: 06.05.2006 20:08

danke für die ausführlichen Tips.
leider haben nur bestimmte Gehäusetypen beim AT89C51CC03 eine SPI
SPI Interface, (PLCC52, VPFP64 and CABGA 64 packages only)
ich habe leider den PLCC44
bleibt also nur der ParallelProgrammer... mal sehen ob ich einen
auftreiben kann
Autor: carlos (Gast)
Datum: 08.05.2006 15:50

Ich glaube, hier sind einige Richtig- bzw. Klarstellungen notwendig:

1) Es gibt CC03er, die kann man über UART oder über CAN mit dem
Anwender-Programm laden.
2) Die entsprechenden Boot-Loader sind von Hause aus, also von Atmel
aus, immer schon in den CC03ern drin, es braucht gar nichts
reinprogrammiert werden (weder über SPI noch mit Hilfe eines
Parallel-Prommers).
3) Die CC03er mit den unterschiedlichen  Boot-Loadern unterscheiden
sich durch die Typen/Bestellbezeichnung : ... CC03UA hat den
UART-Loader und ... CC03CA den CAN-Loader.
4) Bei Spoerle gibt es beide bleifreien Versionen als Einzelstückzahlen
im PLCC44er Gehäuse (zum Einstecken in eine Fassung, was fürs
Experimentieren am sinnvollsten ist).
5) Der UART-Typ wird ganz einfach mit FLIP über einen COM-Port des PCs
programmiert, es ist keinerlei weitere Hardware notwendig, erst recht
kein besonderes Programmiergerät.
6) Ein Parallel-Prommer ist nur dann notwendig, wenn man (warum auch
immer) einen eigenen Boot-Loader einprogrammieren will oder die
Sicherungsbits auf der höchsten Ebene setzen will. Ansonsten kommt man
in 99% aller Fälle mit FLIP und dem ON-Chip-Loader aus.

Vielleicht ist jetzt einiges klarer geworden.

Viel Spaß beim Arbeiten mit dem CC03er.

Carlos.
Autor: Christian (Gast)
Datum: 08.05.2006 22:06

das Problem war halt nur, dass ich den µC leider nur mit CAN-Bootloader
gefunden habe
daher danke für den Tip mit Spoerle, kannte ich bisher nicht
Autor: Athelas (Gast)
Datum: 09.05.2006 22:51

Hallo MCU-Freunde,

ich habe eine Aufgabe mit Atmel 89C51RB2.
Aufgabe:
Farbtemperatur von vier Leuchtstofflampe würde durch DMX Bus mit MCU
89c51RB2 geregelt. Ich möchte die Lampen zu MCU koppeln. An MCU wird
LCD -Anzeiger mit I2C gesteuert. Meine Fragen sind folgende:
Wie kann ich diese Kupplung (I2C - DMX) realisieren? (im Internet dazu
Schaltungen gefunden, aber vielleicht einfacher?)
Wie kann ich im Softwearbereich programieren? (im C)
Kann ich vielleicht das auch durch RS485 anfertigen? (im MCU gibt es
Möglichkeit DMX durch diesen Port zu steuern)

Mit freundlichen Grüßen

Student aus Hannover an der FHH
Autor: peter dannegger (Gast)
Datum: 09.05.2006 22:59

@Athelas

Nicht hijacken !

Für neue Fragen auch nen neuen Thread aufmachen.


Peter
Autor: Athelas (Gast)
Datum: 09.05.2006 23:11

Hab ich gemacht! I2C - DMX

Athelas

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