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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MP3 Player auf Tauchgang


Autor: meninblackd (Gast)
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Hi,
hab von einer freundin einen MP3 Player bekommen der dieser ins wasser
gefallen ist.
das problem war, das er danach nur noch wackelkontaqktmäßig auf einem
ohrhörer gespielt hat.
hab dann den port der noch klappte mit dem anderen, der tod war
parallel geschaltet.
die beiden hörer hatten wieder sound.
nach zwei monaten kam der Mp3 Player wieder zurück, er tat es gar nich
mehr.
hab ihn durchgetestet, keine usb aktivität, nur noch beim anklemmen an
eine stromquelle wurde an der messanzeige beim drücken des startknopfes
des mp3players ein kurzer ausschlag von 10-20mA angezeigt, sonst
nichts.
hat einer eine ahnung woran das liegen könnte oder sogar einen
reparaturvorschlag(glaub ich weniger, da das ja ein mobiler Mp3 Player
ist, welcher aus 2-3 Chips und ner menge SMD besteht.)

Trozdem ersmal vielen dank.

Hier die modellbezeichnung:

PRO² WMA MP3 DIGITAL MUSIC PLAYER

PS:
kann der Totalausfall damit zusammenhängen, dass ich den einen
port(kanal vom kopfhörerausgang) überbrückt hab, un sich somit der
MP3-player überlastet, bzw selbst zersört hat?

Ich weis: Du musst noch viel lernen mein junger Padavan......

bin halt noch nich so gut in elektronik aber früh übt sich...

Autor: hahgeh (Gast)
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Dass usb auch nicht mehr funktioniert, wenn die Endstufe durch
überlastung kaputtgegangen ist kann eigentlich nicht sein.

Ich hatte mal mein Handy tauchen lassen, und da war erst garnichts, und
später ging der Vibrator nicht mehr. Dann habe ich nach langem Suchen
entdeckt, dass eine Leiterbahn durchgegammelt war an einer Stelle, wo
kein Lötstoplack war. Dann hab ichs einfach mit Leitsilber repariert.

Also wenn wirklich Wasser auf die Leiterplatte gekommen ist, dann ist
es schon sehr wahrscheinlich, dass sich Oxidation irgentwelche
Kurzschlüsse oder Unterbrechungen entstanden sind.

Autor: ... (Gast)
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Bei den heutigen Preisen von MP3-Player würde ich sagen : Einen neuen
Kaufen.

Autor: meninblackd (Gast)
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Also klasse forum kann man nur sagen..gute beteiligung

zu hahgeh : Kann gut sein, hab ich mir auch schon gedacht(das mit der
leiterbahn), werde bei zeiten nachschauen.
Danke

an ... :hast wohl recht, werde ich meiner freundin empfehlen:-)
is nur schade, da der stick 1GB hatte... :-(
Danke

bis dahin ersmal vielen dank an alle beteiligten.

damit betrachte ich diesen thread vorläufig als beendet,
wenn einer lust hat weiterzuschreiben, kann er dies ruhig tun, werde
mal wider reinschaun.

Danke.

Autor: sven f. (Gast)
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versuch mal die platine in spiritus über nacht einzulegen hilft bei
handys zu 90% dadurch werden leitfähige ablagerungen wieder beseitigt.

mlg sven

Autor: Profi (Gast)
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über Nacht ist vielleicht zu lange, da viele Kunststoffe im Alkohol (wie
auch in anderen Flüssigkeiten) quellen.

Autor: Dietmar (Gast)
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@meninblackd:

Elektro-Korrosion während des Flüssigkeits-Einflusses.

Wenn sich auf der Platine zwischen den Pads von vielpinnigen
Halbleitern (µC) keine Salze und Ablagerungen gebildet haben:
Kontaktflächen mit AKO-Pads (sehr feine Stahlwolle, Haushaltsreiniger
für Edelstahl-Töpfe) vorsichtig reinigen.

Gruß

Dietmar

Autor: JojoS (Gast)
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ich habe die Erfahrung gemacht das Wasser die heutige Elektronik schnell
ausser Gefecht setzt. Eine gute Canon G6 Digicam hat einen kurzen Moment
in der Lan gelegen und schon war sie hin. Zerlegt, es waren nur ein paar
winzige Tropfen drin aber nichts ging mehr.
Meinen Navirechner aus dem Auto, der auch nur ein paar Tropfen Regen
abgekriegt hatte durch ein offenes Schiebedach konnte ich noch retten.
Das war aber Glück, da war 'nur' eine Durchkontaktierung
durchgeschmort (!). Ein Drahtstück reingelötet und alles wieder ok.
Nach gründlicher Reinigung, einige Kalkspuren waren schon zu sehen. Hat
aber einige Stunden Detektivarbeit gekostet.
Übel ist natürlich das sich gerade unter SMD Teilen kleine Pfützen zu
Brücken ausbilden können.
Unser Regen scheint hier ROHS unkonform zu sein, schlimmer als
bleihaltiges Lot...

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