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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD-Display


Autor: Dennis (Gast)
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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem LCD-Display für eine
Microcontrollersteuerung.
Ich brauche ein so Stromsparendes Display wie nur Möglich!
Das Display muss mindestens 3 Ziffern darstellen können, mehr gehen
auch, werden aber nicht benötigt und so wenig wie möglich Anschlüsse!
Ich brauche keine Kontrastregelung oder dergleichen, so einfach wie
möglich. Der Preis ist egal.

Kann mir bei diesem Problem jemand hilfreich zur Seite stehen? kennt
jemand ein solches Display oder kennt einen Hersteller, welcher solche
Display anbietet?

Gruß

Dennis

Autor: Christoph Wagner (christoph)
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Nimm den ATMEGA169. Hat integrierten LCD-Controller. Bei 32KHz
Uhrenquarz und LCD in Betrieb schluckt der 40µA bei 1,8V. Das sollte
wenig genug sein. An den Controller steckst du ein 7-Segment
Flüssigkristalldisplay mit 3-1/2 Stellen und du hast 3 Zahlen (7
segment), eine 1 (4. Stelle) und eine LOW-BATT Anzeige. Alle teile
gibts bei Reichelt, Datenblatt bei ATMEL. Preis ist bei ca. 9 € für LCD
und Controller zusammen.

Autor: Dennis (Gast)
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Mein Controller ist bereits durch einen PIC16F688 vorgegeben, hierzu
benötige ich aber ein Display, am besten mit einer serielen Übertragen
zwecks weniger Anschlüsse. Ich benötige dazu nur 3 Ziffern, aber es
darf so gut wie kein Strom verbrauchen, da ich meine Spannung aus einem
Thermoelement gewinne, und dort bekomme ich ca. 0,9 Volt Spannung
herraus.
Bin für jegliche Hilfe Dankbar

Autor: Manos (Gast)
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Reichen die 0,9V um den PIC zu betreiben?
"Wide operating voltage range (2.0V-5.5V)"

Autor: Dennis (Gast)
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mit den 0,9V geh ich auch einen DC-DC-Step-Up Wandler, der hat eine
Start-Up-Spannung von 0,8Volt und kann anschließend auf 0,2 Volt
abfallen und liefert trotzdem am Ausgang meine 3,3Volt, mit denen gehe
ich anschließend auf dem Mikrocontroller

Autor: Klaus (Gast)
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Es gibt auch spezielle LCD Module, die KEINEN Strom brauchen.
Man gibt also den aktuellen Wert aus und schaltet die Spannung ab.
Die Anzeige bleibt unverändert erhalten !

Leider habe ich die Firma bzw. der Anbieter momentan nicht mehr parat;
vielleicht kann ein anderer Forumsteilnehmer helfen !

Was (glaub' ich) eine englische Firma.

Autor: Black Friday (Gast)
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Hallo Dennis,
hast du die Schaltung schon aufgebaut? Von 0,2 V stabil auf 3,3 V
wandeln kommt mir doch etwas unrealistisch vor.
Kannst du mal die Schaltung posten? Würde mich interessieren.
Ansonsten kommt für dich nur ein LCD ohne Elektronik in Frage, wie sie
z.B in Uhren verwendet werden. Z.B. Reichelt Best. Nr.: "LCD
3,5-13".
Für derart niedrige Ströme halte ich aber auch den PIC16F688 für
ungeeignet. Ich würde hierfür einen MSP430 von TI verwendet. Dafür gibt
es auch eine Beispielapplikation, bei der der uC über eine Glasfaser mit
Energie versorgt wird.

Autor: Dennis (Gast)
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Die Schaltung habe ich indirekt aufgebaut, habe ein Evaluation Board von
Onsemi.

http://www.onsemi.com/PowerSolutions/evalBoard.do?...

Diese Schaltung habe ich als Quelle für den Mikrocontroller verwendet.
An diesen Muss nun nur noch das LCD dran. Meine Spannung wird aber
durch das Thermoelement nicht unter 0,8 Volt abfallen, es wurde aber zu
Testzwecken auch mit 0,2Volt Versorgungsspannung experimentiert, die
Spannung blieb selbst bei knapp unter 0,2V auf 3,3V stabil.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo, wie sieht es hiermit aus?
http://reichelt.de/inhalt.html?SID=15GcFV26wQAREAA...
2mA nur leider 5V

Wie sieht es mit dem Display aus dem S65 Handy aus ok ist zwar farbe
aber keonnte klappen schau mal in der codesammlung

Autor: Peter (Gast)
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An sonsten kannst du aber auch diese LCD Module nehmen, die wie eine
Sieben segment anzeige arbeitet muesstest aber evtl noch 3
schieberegister benutzen
gruss

Autor: Dennis (Gast)
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5 Volt sind leider zuviel, so viel bekomme ich aus meinem Thermoelement
und DC-DC-Wandler nicht heraus. Das Farbdisplay benötigt leider zu viel
an Strom, welchen ich vorraussichtlich nicht zur Verfügung habe. Hinzu
kommt, das es nicht SPI verbunden werden kann

Autor: Manos (Gast)
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Hast Du denn eine grobe Ahnung, wieviel uA Dir durch das Thermoelement
zur Verfügung stehen? Der PIC benötigt ja wahrscheinlich so ca. 100uA
(1MHz, 2V) oder halt 8,5uA (32kHz, 2V).

An Displays mit wenig Kontakten würde mir jetzt nur das I2C (3x12
Zeichen)z.B. von Neuhold oder C*** einfallen... benötigt aber auch 5V
und 700uA.

Autor: Peter (Gast)
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du koenntest software spi nutzen
und evtl das 3310er display nehmen

an sonsten wie gesagt schau mal im reihelt katalog unter 7segment
anzeigen, da sind meist auch die numerichen lcd anzeigen mit 4 stellen

Autor: digger71 (Gast)
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Ich hab vor ein paar Jahren mal mit LCDs experimentiert.
Bei Einfachen Displays (z.B die 3 1/2 stelligen) sind die Segmente
in einer Matrix angeordnet.
Bei grösseren LCD's z.B Taschenrechner
gibts mehrere Backplans, da muss man mit verschiedenen
Spannungen arbeiten, was ohne speziellen Ansteuer-IC
sehr aufwendig wird.

LCD's mögen keine Gleichspannung, da werden sie vor Ärger
ganz schwarz.

Autor: Olaf (Gast)
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Noe, wenn man da Gleichspannung anlegt dann bekommen sie vor Aerger
Herpes! Durch die Elektrolyse entstehen da naemlich kleine Blaeschen.

Das geht uebrigens bereits wenn man da zwar Wechselspannung anlegt,
aber das Tastverhaeltnis nicht stimmt.

Olaf

Autor: MartinS (Gast)
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Schau dir mal die EA-DOGM Serie an laufen mit 3,3V bei 250µA und haben
SPI.

Autor: Dennis (Gast)
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Habe jetzt ein Display gefunden,
DE 123-RS-20/7,5 von http://www.display-elektronik.de
kann 3 Stellen darstellen, seine Displayfläche beträgt 24,1 x 11,4 mm
und benötigt bei 3 V eingangsspannung lediglich 2uA je cm², das würde
bedeuten, einen Stromverbrauch von nur 5,5uA.
Kann das eigentlich sein? So ein sparsames Display?

Übrigens, das Thermoelement liefert maximal 20mW an Leistung

Gruß

Dennis

Autor: Felix Tischer (felix)
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Hallo Dennis

Eine Alternative wäre auch das DSM-0822A von www.pollin.de, kostet
glaub ich ca. 2 Euro. Läuft mit 3,6 V, wahrscheinlich aber auch mit
3,3V, verbraucht laut Datenblatt 20...30µA und hat n I2C-Anschluss,
also nur 2 Leitungen fürs Interface. Das Display hat 8
16-Segment-Stellen. würde also für deine Zwecke locker ausreichen.

Gruß Felix

Autor: Manos (Gast)
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Mainst Du das DSM-0822A gibt es noch? Kann ich derzeit nicht finden bei
Pollin...

Autor: Felix Tischer (felix)
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Ja das mein ich.
Hmm vielleicht ist es gerade nicht auf Lager. Haben sie aber bestimmt
bald wieder da oder?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Dennis: Das ist nur das nackte Display ohne Controller.
> Kann das eigentlich sein? So ein sparsames Display?
Problemlos. Habe mal auf I-Bääh PCF2111-basierte LC-Displays erstanden,
die liegen selbst mit allen 16 Stellen ein im unteren 2 stelligen
µA-Bereich.
Davon ab, die Kapazität pro Segment liegt im unteren pF-Bereich, bei
32Hz fliesst da so gut wie nichts.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Dennis (Gast)
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Ich denke das nackte Display (DE 123-RS-20/7,5) reicht mir, ich möchte
das Display mit dem Mikrocontroller PIC16F688 ansprechen. Ich mach das
zum ersten mal, sollte doch funktionieren? oder gibt es da wichtige
spezielle Sachen zu beachten?

Dennis

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Sehe ich per se kein Problem. Wichtig ist nur, dass die Spannung
zwischen Backplane und Segment mit 30 - 50Hz und einem Taktverhältnis
von exakt 50% umgepolt werden muss.
Nackte LC-Displays werden mit Wechselspannung betrieben.
Am besten einen Timer setzen, der 64 mal pro Sekunde einen Interrupt
auslöst, in diesem Interrupt wird dann der Portinhalt durch ein
Exklusiv-Oder geschleust und wieder in den Port geschrieben.
Portpin EXOR 1 = Portpin invertiert.

Gruss
Jadeclaw.

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