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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungswert bei Elkos


Autor: Det (Gast)
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Hi,

Von welcher Wichtigkeit ist der Spannungswert bei den ELKOs
eigentlich?
Ich denke nur bei schnell pullsierenden Schaltungen ist dort
aufzupassen, wegen der Spannung-Zeit Kurve. Aber als
Glättungskondensator nach nem Gleichrichter z.B. ist es doch unkritisch
oder?
Ich habe einen GLeichrichter, der mir 12V*sqrt(2) = 17V ausgibt. Leider
hab ich nur einen 35V ELKO und keinen 25er bekommen. Trotzdem okay?

Autor: Roland (Gast)
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Ist ok.

Autor: digger71 (Gast)
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Die Angabe steht für die Spannungsfestigkeit.
Die mittlere anliegende Gleichspannung sollte nicht grösser sein,
was nicht heisst, das ein Elko keine höheren Spannungsspitzen
verträgt.
Elkos mit höherer Spannungsfestigkeit haben meist eine grössere
Bauform.

Autor: Det (Gast)
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hmm, hat die U-Angabe keinen Einfluss auf die Dynamik der Schaltung?
(U-t-Kennlinie)
Kann ich mir eigentlich auch nicht erklären, ich habs aber mal irgendwo
gehört dass man schon drauf achten sollte, die Spannung nicht zu hoch zu
wählen.

Autor: Dietmar (Gast)
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Ja, das ist jetzt kein Grund für Kopfschmerzen. Der ELKO mit höherer
Spannung ist voluminöser in den Abmessungen. Das ist nur bei hoher
Packungsdichte auf Platinen ein echter Nachteil. In eimem gewöhnlichen
Netzgleichrichter, wird der sich gut verhalten.

Für schnell pulsierende Schaltungen, z.B. in Switch-Reglern, braucht
man spezielle "schaltfeste" Elkos, die sind etwas teurer. Denn, durch
die häufigen Schaltvorgänge, entstehen Ladungsverschiebevorgänge, die
die mit der Zeit die Oxidschicht (Dielektrikum) immer dicker und damit
die Kapazität immer kleiner werden lassen.

Für vertieftes Interesse, ein Buchvorschlag:

Lacour, Hans:
Elektronische Bauelemente
Stuttgart: Verlag Berliner Union
Kohlhammer
1. Aufl. 1978
ISBN 3-408-43523-X

Steht meines Wissens auch noch an vielen FH- und Uni-Bibliotheken.

Keine Panik wegen des Buchalters:
Grundlagenkenntnisse altern nicht :-)

Gruß

Dietmar

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