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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Speichergröße des µC dimensionieren?


Autor: Hans (Gast)
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Hallo, da ich mich bei µC noch nicht wirklich gut auskenne, hoffe ich
hier etwas Hilfe zu erhalten.
Will eine Schaltung mit LCD, 10 Analogen Eingängen, Echtzeituhr, EEPROM
(zum sicheren wichtiger Daten) und Folientastatur basteln. Kurz was der
µC später alles können soll:
*Jede Minute sollen die 10 Eingänge abgefragt werden, Abweichungen
korrigiert und aus letzten 30 Werten Mittelwert in EEPROM gespeichert
werden
*Ausgänge abhängig von den Mittelwerten schalten und abwechselnd am LCD
anzeigen
*Über Tastatur soll am LCD ein Menü (Uhrzeit, 10 Ausgänge
testen,Offsetwerte einstellen, EEPROM löschen, allen Eingänge je 2
Bereichen zuordnen) mit einstellbaren Parametern angezeigt werden

Was muss ich bei der Speichergröße beachten? Werden 8kByte ok sein,
oder soll ich für die Sicherheit lieber wtwas mehr nehmen? Wie viel
muss ich mindestens nehmen?

Danke und Grüße
Hans

Autor: Michael (Gast)
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hi!

also, hab vor längerer zeit mal was mit nem atmega16 gemacht. der
sollte für deine zwecke ausreichen, hat aber nur 8 analoge eingänge.

Autor: Hans (Gast)
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Mehr als 8 analoge Eingänge hat eh fast kein µC. Ist mir zumindest
nirgends in den Produktlisten aufgefallen.
Komm ich mit 16kB sicher aus, hat noch jemand anders Erfahrung?

Autor: Bernhard S. (bernhard)
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Hallo Hans

>Was muss ich bei der Speichergröße beachten? Werden 8kByte ok sein,
>oder soll ich für die Sicherheit lieber wtwas mehr nehmen? Wie viel
>muss ich mindestens nehmen?

>Jede Minute sollen die 10 Eingänge abgefragt werden, Abweichungen
>korrigiert und aus letzten 30 Werten Mittelwert in EEPROM gespeichert

Grösse EEPROM:
  8 Kanäle x 2 Byte(10Bit) pro Kanal x 30 =  480 BYTE (EEPROM)

Bernhard

Autor: Egon (Gast)
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Je nach Geldbeutel könntest Du mit einem Mega16 anfangen und falls
notwendig auf Mega32 aufstocken (pinkompatibel). Oder aber Du nimmst
gleich einen 32er: mehr RAM, mehr FLASH, mehr EEPROM

Falls IO zu knapp werden sollte, könnte man mit Schieberegistern
arbeiten: Taster einlesen, LEDs ansteuern, ... Alles kein Problem !

Autor: Hans (Gast)
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Danke für die vernünftige Antwort. Ich hab inzwischen alles mit einem
atmega32 aufgebaut. Jedoch komm ich dabei mit den I/O Ports nur sehr
schwer zurecht. Natürlich könnte ich jetzt auch Multiplexer verwenden
um den Leitungsproblem Herr zu werden.
Der Preis spielt eigentlich schon eine Rolle, aber da der µC (atmega64)
ja nur um 2-3 EUR teurer ist, kann ich darüber hinwegsehen. Welche
Methode ist nun besser, bzw. welche Vorteile bieten:
*nächstbesserer µC (anstatt atMega32 -> atMega64) oder
*atMega32 + 2-3 Multiplexer (1 aus 8) oder
*atMega32 + Schieberegister (?)

Danke für eure Hilfe
Hans

Autor: Rahul (Gast)
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Der mega64 ist nur in nicht-DIP-Gehäusen lieferbar - scheidet also aus,
wenn man mit Lochraster-Platinen arbeiten will/muß.
Schieberegister und Multiplexer tun sich IMHO vom Aufwand her nichts.
(Ist das nicht eine schön schwammige Antwort?)

>LCD, 10 Analogen Eingängen, Echtzeituhr, EEPROM
>(zum sicheren wichtiger Daten) und Folientastatur basteln.
LCD braucht 8 Pins,
10 Analogeingänge sollte man vielleicht mit einem externen
Analo-Multiplexer realisieren.
Tastatur multiplexen (==>Application Note von Atmel...)
Echtzeit-Uhr in Software (==> Codesammlung)
EEPROM im Controller vorhanden.
Das sollte ein Mega32 von der Software-Seite problemlos schaffen.
Vielleicht solltest du mal ein Aufstellung mit den notwendigen Pins
mchen.

Autor: Egon (Gast)
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Für die analogen Eingänge brauchst Du Multiplexer.
Ansonsten finde ich Schieberegister eleganter, da man weniger
Verbindungsleitungen braucht, wenn Taster/Schalter oder LEDs räumlich
weiter entfernt sind (z.B. abgesetzte Tastatur); SR lassen sich zudem
einfacher kaskadieren.

Autor: Jürgen (Gast)
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Möglich wäre natürlich auch ein I²C Bus mit dem PCF8475 Das sind dann
auch pro Bausten 8 Ausgänge. ( 8 Bausteine á 8 Ausgänge = 64 mit zwei
Adern)

Autor: Egon (Gast)
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@Jürgen

Diese Schlaffteile (PCF8574) können leider nur "sinken" und nicht
"sourcen" und kosten einfach zu viel ;-)

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Hans (Gast)
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Aha, danke sehr. Also eigentlich brauch ich ja die Senken. Aber weiß nun
noch nicht so recht.
Bei einem Multiplexer mit I²C hab ich wahrscheinlich gleich viele
Leitungen wie bei einem Schieberegister (2). Es sind eigentlich beide
Vorschläge fast ident. Naja ganz widerum nicht, da ich mindestens 2-3x8
zusätzliche Eingänge brauche. Der Multiplexer mit I²C ist für mich somit
im Vorteil, oder habe ich was übersehen.

Grüße
Hans

Autor: Hans (Gast)
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Der Preis hat mich jetzt auch umgehaun fast 5 EUR pro Stück. Da Kosten 3
ja bald mehr als die restliche Schaltung.
-> Schieberegister sind einfach besser!

Autor: Marco S. (masterof)
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was sind das für I²C-Bausteine sind die aus Gold? Im Reichelt kosten die
ca 1,80 Euro.

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