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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung glätten


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich wollte mich mal umhören, was ihr für die beste Möglichkeit haltet,
eine möglichst glatte Gleichspannung zu erzeugen. Das ganze soll in ein
Netzteil und es geht um eine Spannung von 40V bei max 3A.

Vielen Dank
Thomas

Autor: Dietmar (Gast)
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@Thomas:

Wie sind denn die Mindestanforderungen an die Restwelligkeit?

Gruß

Dietmar

Autor: Thomas (Gast)
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Ist eine Größenordnung von 1mV mit vertretbarem Aufwand zu erreichen?

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Nein

Autor: Tubie (Gast)
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Versuch doch mal hiermit rumzuspielen:

http://www.duncanamps.com/psud2/index.html

ist Freeware und du kannst eine Netzteil Schaltung alst Trafo, Graetz
Brücke und RC LC CL und C Siebungen einbauen und dir das Ergebnis
anschauen. Dann sieht man erstmal, was machbar ist.

Gruß,
Tubie

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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@Tubie

Nur mit R/L/C wird man kaum in den gewünschten "Glättebereich"
kommen:

Einfach mal für die klassische Graetz-Brücke überschlagen:

C [As/V] = 3A * 0.01s / 0.001V = 30F

Ein wenig viel.

Hier ist definitiv stabilisieren angesagt, wobei sich dann natürlich
die Frage stellt, wie stabil die Spannung sein soll.

Auch ein Schaltnetzteil kann man durch L/C-Filterung auf das gewünschte
Mass filtern. Der Aufwand ist vertretbar und simulierbar!

Autor: Tubie (Gast)
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Ich habe auch nicht geschrieben, das es geht. Mit diesem Programm kann
man aber sehr schön sehen, welch ein großer Aufwand dahinter steckt,
eine einigermaßen "saubere" Spannung zu erzeugen.

Vorallem spielt der Innenwiderstand des Trafos auch eine Rolle dabei.
Wenn dieser größer ist, kann er den hohen Strom für den Lade C in den
Spitzen nicht bringen.

Desshalb würde ich Evtl. hingehen, etwas Saft an einer CRC Siebung
verbraten und dann eine saubere Regelung dahinter.

Gruß,
Tubie

Autor: Unbekannter (Gast)
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Natürlich geht das. Spannungsregler sind schon erfunden.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Unbekannter:

Mit vertretbarem Aufwand ist eine so schnelle und gute Regelung bei 40V
und 3A nicht realisierbar!

Wohl gemerkt mit vertretbarem Aufwand!

Gehn tut es schon, was aber eine gute Siebung/Pufferung und eine SEHR
SCHNELLE und eine GUT DURCHGERECHNETE Regelcharakterisik erfordert!

Andernfalls sind die 1mV nicht erreichbar!
(Warum sind wohl gute Konstanter a la Gossen und Co so teuer?!?)

Gruß,
Techniker

Autor: Thomas (Gast)
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Kann man mittels aktiven Filtern irgend was amchen ?

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Mal andersrum:
Für was brauchst du eine so gute Regelcharakteristik?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Nimm die Schaltung im Anhang. Damit habe ich schon seit Jahrzehnten gute
Erfahrungen.

MfG Paul

Autor: Andreas (Gast)
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Wie sieht es denn hier mit dem Rippelstrom des Elkos aus? Wenn ich das 
simuliere, habe ich hohe Werte im Amperebereich... .

Autor: Axel Schwenke (a-za-z0-9)
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Andreas schrieb:

[schnipp]

War es wirklich notwendig, eine 10 Jahre alte Thread-Leiche wieder 
auszubuddeln?

Autor: THOR (Gast)
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Weitere Fragen die sich stellen:

- Wie konnte man den dicken roten Warnhinweis übersehen
- Warum erlaubt das Forum überhaupt, 10 Jahre alte Leichen zu 
exhumieren?
- Warum werden 10 Jahre alte Threads überhaupt noch gespeichert, nebst 
Schaltplänen im .doc Format?

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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THOR schrieb:
> - Warum erlaubt das Forum überhaupt, 10 Jahre alte Leichen zu
> exhumieren?

Weil Andreas Frage direkt Bezug auf den von Paul in dem Thread 
geposteten Schaltplan nimmt, den man nun eben 10 Jahre später 
nachsimuliert ?

> - Warum werden 10 Jahre alte Threads überhaupt noch gespeichert, nebst
> Schaltplänen im .doc Format?

Damit man auch nach 10 oder 20 Jahren weiss, über was die Leute 
geschrieben haben, denn Fakten bleiben aktuell.

> - Wie konnte man den dicken roten Warnhinweis übersehen
Er hat sich völlig an den Hinweis gehalten, und nur zum ursprüglichen 
Thema etwas gepostet.

Natürlich liegt der Ripplestrom bei einem 3A Netzteil im Amperebereich. 
Natürlich taugt Paul Baumanns Schaltung nicht zu Stabilisierung auf 
besser als 1mV. Natürlich ist es schwer, auf besser als 1mV zu 
stabilisieren, schon der Fehlerverstärker muss dazu besser als 1mV sein.

Die einzige Frage die sich stellt: Warum wird dein sinnloser Beitrag 
nicht einfach entsorgt ?

Autor: Der Andere (Gast)
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Andreas schrieb:
> Wie sieht es denn hier mit dem Rippelstrom des Elkos aus? Wenn ich das
> simuliere, habe ich hohe Werte im Amperebereich... .

Der Ripplestrom hängt von dem entnommenen Strom ab.
Hast du ein konkretes Problem, oder fragst du nur so "allgemein"?

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Michael B. schrieb:
> Natürlich taugt Paul Baumanns Schaltung nicht zu Stabilisierung auf
> besser als 1mV.

Och nö...
Das habe ich doch auch nirgendwo geschrieben. Es ist überhaupt nicht das 
Ziel der Schaltung, die Spannung zu stabilisieren, denn es ist gar 
keine Referenzspannungserzeugung drin. Es geht viel mehr darum, eine 
enorme Siebwirkung zu erzielen.

MfG Paul

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Hast du ein konkretes Problem, oder fragst du nur so "allgemein"?

Gute Frage. Geht es nur um den Lerneffekt? Oder willst Du etwas 
konkretes bauen? Wenn ja, und Aufgabe komplexer bzw, weitere, andere 
Fragen (nicht mehr allein, oder nur noch am Rande mit dieser 
Thread-Thematik verknüpft, etc.),
wäre tatsächlich ein neuer Thread sinnvoll.

Trotzdem:

Michael B. schrieb:
>> - Warum werden 10 Jahre alte Threads überhaupt noch gespeichert, nebst
>> Schaltplänen im .doc Format?
>
> Damit man auch nach 10 oder 20 Jahren weiss, über was die Leute
> geschrieben haben, denn Fakten bleiben aktuell.

Dickes ACK.

Wen das Thema grade betrifft, für den ist ein noch so uralter Thread 
hochaktuell.

Und die Threads stehen ganz genau für späteres "Auffinden" zwecks 
Ergänzung und/oder schlichter Nutzung (freilich bezüglich d. Themas) 
bereit. Und das ist doch gut so. Etwa nicht?

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

würde sich für diese recht einfache Sieb-Schaltung auch ein Darlington 
eignen? Immerhin enthält dieser einen Widerstand zusätzlich. Dann wäre 
der Aufbau noch einfacher.

Mit freundlichem Gruß

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Christian S. schrieb:
> würde sich für diese recht einfache Sieb-Schaltung auch ein Darlington
> eignen?

Na freilich kannst Du auch einen Darlington-Transitor reinsetzen.

> Immerhin enthält dieser einen Widerstand zusätzlich.

Der KANN einen Widerstand in sich "eingebaut" haben -muß aber nicht. Es 
gibt auch genügend Darlington-Transistoren ohne.

Erforderlich ist er in jedem Falle, auch deshalb, weil er Teil des 
RC-Siebgliedes ist. Das ist ja der Trick.

MfG Paul

: Bearbeitet durch User
Autor: Homo Habilis (Gast)
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Christian S. schrieb:
> recht einfache Sieb-Schaltung

Vergleichbar (keine Regelung, nur Glättung), doch für für höhere 
Ansprüche - z.B. Klasse A Audio:

http://sound.whsites.net/project15.htm

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