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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12bit DAC


Autor: Florian (Gast)
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Hallo,

ich suche einen 12bit DAC, möglichst mit SPI. Ich habe bei meinen
üblichen Quellen (R,C,KE) leider nichts passendes gefunden. Preislich
sollte er nicht über 10€ liegen.

Vielen Dank
Florian

Autor: Frank Simon (Gast)
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TDA1543, Audio DAC, 16 Bit Stereo, 75 Cent, hab ich gute Erfahrungen mit
gemacht. Ausgangssignal ist über Opamp skalierbar, uni- oder bipolar,
bei mir z.B -15V bis +15V.

Autor: Heike (Gast)
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AD664 (Analog Devices)

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo, den MAX531 kann ich dir empfehlen. Habe ähnliche Recherchen
angestellt. Der hat eine interne Referenz und einen OP-Ausgang, kannst
also schon ein bisschen Strom rausziehen. Ferner ist der wahlweise uni-
und bipolar. Und das beste: Den gibt es bei Reichelt.
Alles Gute

Autor: Daniel (Gast)
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Achso, mit dem Preis: Liegt nur knapp über 10EUR.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

LTC1257

Gruß,
Dirk

Autor: Florian (Gast)
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Der TDA1543 ist ja unschlagbar günstig. Gibt es denn gar keinen Hacken
an ihm? mir ist ein möglichst stabiles Ausgangssignal wichtig, da ich
die Spannung als Referenz für eine Regelung verwende.

Den AD664 konnte ich nicht finden.

Der MAX531 scheint passend. Allerdings ist er natürlich viel teurer als
der TDA1543.

Autor: Florian (Gast)
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Ich hab mir die Datenblätter jetz genauer angeschaut und kann leider
keinen gravierenden Unterschied zwischen den DA-Wandler für ca 10€
(LTC1257, MAX531) und dem für 75 Cent (TDA1543) feststellen. Kann mir
jemand sagen wie der Preisunterschied zustande kommt?

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Hallo Florian,

da der TDA1543 ein Audio DAC ist, hat er lt. Datenblatt z.B. einen full
scale TK von 500ppm pro Grad. Für Messzwecke wäre mir das zu viel.
Ich setze gelegentlich TI DAC7611 bzw. Zweikanal DAC7612 ein.

Autor: Florian (Gast)
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@ Dieter

ja das stimmt. Wenn ich davon ausgehe, dass das gerät bei
Zimmertemperatur (etwa 18 - 28°C) betrieben wird. Dann wäre der Fehler
5000ppm also 0,5%. Dann ist ein 12bit DA schon fast Verschwendung.
Den von dir genannten DAC761x konnte ich leider nirgends finden. Woher
beziehst die ihn denn?


Bei Reichelt habe ich noch den von Drik genannten LTC1257 in der 2
Kanal Ausführung (LTC 1446) gefunden. Der würde mir gut gefallen, da
ich insgesamt 4 Kanäle brauche und ich damit pro Kanal auf 5€ komme,
was dann wohl die günstigste Lösung ist.

Ich freue mich natürlich weiter über Beiträge und Ratschläge, wollte
mich aber schon mal bei allen die gepostet haben bedanken.

Autor: DL4MCV (Gast)
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Hallo Florian,

Willst wohl ein Doppel-Labornetzgerät bauen?

Nimm doch gleich einen etwas grösseren AVR. Der mega128 z. B. hat 6
PWM-Ausgänge mit bis zu 16 bit Auflösung. Die kann man prima als
D/A-Wandler nutzen.

Kostenpunkt ca. 8 Euronen. Gibts bei Reichelt und Segor.

73 de Maurice

Autor: Florian (Gast)
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Hi

genau richtig. Die PWM wollte ich vermeiden, da man das Signal nicht
vollständig glatt bekommt und ich mit dem DA Wandler etwaige
SChwingungen verhindern wollte. Oder ist dieser Effekt zu
vernachläsigen?

Autor: Steffen (Gast)
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TLV5638 von Texas kann ich nur empfehlen. Ist ein Dual 12Bit DAC mit
Interner programmierbarer Referenz und im SO-8.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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@ Florian

Beide Typen gibt es z.B. bei segor, ich hab aber nicht nachgesehen ob
DIP8 oder SO8 Gehäuse.
Wenn du 4 Kanäle brauchst bietet sich 2 mal 7612 an.

Dieter

Autor: DL4MCV (Gast)
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Hallo Florian,

musst halt ordentlich sieben. Eventuell mit 2 RC-Tiefpässen in Reihe.
Anschliessend evtl. ein OPV zur Entkopplung, je nach Schaltung.  Der
Rest-Ripple ist auf jeden Fall niedriger als die Ungenauigkeit eines
12-bit-DAC.

Schwingen tut da nichts, allerdings braucht die Nachregelung ein
bisschen Zeit (bei grossen Spannungssprüngen).

73 de Maurice

Autor: Ron (Gast)
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Hallo!
Ich habe den DAC7612. Ist die Beschaltung die im Datenblatt steht mit 
den zwei Kondensatoren richtig?Das heißt einmal 0,1µF sowie 10µF (Elko) 
parallel zwischen Vcc und GND.

Wollte gerade mal die Stromaufnahme bei 5V messen.Die sollte zwischen 
0,75...1,5mA liegen.Beim Anlegen der 5V ist der Strom aber stetig 
gestiegen hinzu 1,5mA.Aus Sicherheitsgründen hab ich dann erstmal die 
Versorgung getrennt.

Autor: Ron (Gast)
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Hat keiner nen Tipp/eine Idee?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Ist die Beschaltung die im Datenblatt steht mit den zwei Kondensatoren
> richtig?
Ja. Die werden ugs. Entkopplungs- oder Blockkondensatoren genannt.

> Beim Anlegen der 5V ist der Strom aber stetig gestiegen hinzu 1,5mA.
Wie lange hat er dazu gebraucht?
Ist der Elko richtig gepolt (rot an blau und plus an minus)?
Und: funktioniert deine Schaltung noch?
Welche Last hast du angeschlossen?

> Aus Sicherheitsgründen hab ich dann erstmal die Versorgung getrennt.
Ich wäre da wesentlich risikofreudiger...  ;-)

> Hat keiner nen Tipp/eine Idee?
Einfach mal länger angeschaltet lassen, und kontrollieren, ob der Rauch 
drin bleibt...  :-/

BTW: Warum machst du nicht einen eigenen Thread auf, wenn dein Thema 
schon rein gar nichts mit demjenigen vor 3 Jahren zu tun hat?

Autor: Ron (Gast)
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der Elko ist richtig gepolt.Als Last habe ich mal das Multimeter 
genommen.An die Analogausgänge soll keine weitere Beschaltung.Ich hab es 
jetzt mal länger getestet.Der Strom schwankt bis max. 1,6mA.
So gesehen liegen also doch keine Probleme vor.Die SPI-Kommunikation hab 
ich auch noch nicht getätigt.
Danke nochmal für deine Antwort!

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