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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Amperestundenzähler wie?


Autor: Sven (Gast)
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Wie programmiert man am besten einen Ampere Einheitenzähler mit ständig
schwankenden Strömen?
Ich will Nimh Akkus aus einem elektro Auto damit Laden.
Also wenn das Auto fährt schwanken die Werte immer zwischen 0-120A
Das Shunt hat Pro 0,33mv 1A
Nun will ich sehr genau messen wiviel A bzw. Einheiten entnommen wurden
um in etwa die gleiche wieder einzuladen.
Einheiten deswegen, da es mir erstmal nicht wichtig ist, es in Ah
umrechnen zu können. es soll so einfach wie möglich sein.
Hintergrund ist, das es für die Lebensdauer der Akkus nicht zuträglich
ist, wenn ich nur 5 Km fahre und gleich wieder nachlade, immer so lange
nachzuladen, bis Delta Peak /V oder t erreicht ist!
So würde es reichen einmal im Monat oder so, eine richtige Ladung
durchzuführen.
Ansonsten erscheinen mir Nimh Akkus einfach nicht altagstauglich in
einem Auto.
Ich denke der interne 1Mhz takt ist hierfür völlig ausreichend- oder?
Dachte an einen Mega 8 oder kleiner.

Autor: Mario (Gast)
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Also wenn du immer dieselbe Menge wieder einlädst, wird der Akku
trotzdem immer leerer, da beim Laden ja auch Verluste entstehen.


Zum messen würde ich ein kleines Zeitraster machen, in dem immer die
Ströme gemessen werden. Dann noch zusammenzählen und umformen.

Autor: Konrad Heisig (Gast)
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Ich würde den gemessenen Strom einfach über die Zeit numerisch
Integrieren, als Abtastzeit würde wahrscheinlich schon einige
Millisekunden wenn nicht noch wesentlich mehr genügen. Der Umgang mit
den dann recht großen Zahlen und das Umrechnen in eine gängige Einheit
sollten kein Problem sein, da das Programm sich ja einige tausend Takte
Zeit dafür lassen kann.

Gruß
Konrad

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Einfach immer nur aufaddieren in dem Interval, welches Dir sinnvoll
erscheint, z.B. alle 1ms.

Um nun die Ah zu ermitteln, einfach durch 60.000 teilen (1h =
60.000ms).


Peter

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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Eine Stunde hat ein paar mehr ms :)
3.600.000ms

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Stimmt.

Bei mir kämen nur Ampereminuten raus.
Aber das Prinzip sollte klar sein.


Peter

Autor: Reinhold Rabe (Gast)
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Jepp, so wie das Streifenverfahren des Archimedes mit endlichem
Intervall dx. "Richtig" integrieren (also Riemann-mäßig) geht
natürlich in der Praxis nicht.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Ich würde empfehlen, zwischen dem Shunt und dem Analogeingang des µCs
ein RC-Glied (Tiefpass) einzufügen. Bei den erwähnten Stromschwankungen
fängt man sich sonst höchstwahrscheinlich übelste Messfehler ein.

Gruß,
Magnetus

Autor: Philipp (Gast)
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Riemann-mäßig müsste es doch mit einem Integrator gehen, den man
periodisch zurücksetzt und vorher den aufintegrierten Wert ausliest.

Man könnte einen DualSlope AD Wandler aufbauen, allerdings müsste man
dann wohl 2 nehmen, die abwechselnd Wandeln, sonst ist man ja immer
eine zeitlang "blind"

Aber das übertritt wohl alles die Vorgabe, dass es einfach sein soll.

Gruß Philipp

Autor: Thomas S. (Gast)
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Ich denke, so dramatisch ist das Integral nicht, daß es mit einem echten
Integrator gemessen werden muss. Dazu sind die Ungenauigkeiten der
Messung an anderen Stellen sicher die größeren Fehlerquellen, als da
wären Temperaturverhalten der Widerstände, Referent des ADC, Drift vom
Rest der Schaltung und vor allem Ungenauigkeiten beim Wirkungsgrad des
Akkus bei diesen hohen Strömen.

Thomas

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