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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik KTY (10-7) Linearisieren


Autor: Jankey (Gast)
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guten morgen,

also mein Problem beschäftigt sich damit das ich über eine
Konstanstromquelle(LM317) den KTY10-7 Treibe und über etwas OP geplimer
eine Spannung von 0 bis 5V kriege für 0 bis 100° Celsius.

Der KTY is ein wunderbarer Sensor ( Preis = 0.65 cent ), und hat einen
Widerstand von 2030 Ohm bei 25Grad. Mein zurzeitiges Problem ist die
nichtLinearität von diesem ding, zurzeit wirds über eine MAP im uC
gelöst, was nicht grad ein sehr Speicherfreundliches Konzept ist. Hab
mich jetzt mathemathisch ein bisschen damit beschäftigt einfach einen
Widerstand Seriel zum KTY auf 5V zu hängen um zu Linearisieren,
zugegeben ich war zu faul eine genaue KTY MAP in meinen TI92
einzutippseln, aus den Appnotes von Infineon & Phillips werde ich auch
nicht gerade schlau. Ich vermute der beste widerstand für meine
Anwendung liegt über 2030 Ohm da ich genauer im bereich von 50-100 Grad
messen möchte ( Solarcontroller ) und die messgenauigkeit  0.1 Grad
betragen sollte.

Autor: High Performer (Gast)
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Dieses Schriftdeutsch ist ja eine Beleidigung für jeden Lesenden!

Autor: Profi (Gast)
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Schau Dir mal das PDF an:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-394573...

Ansonsten: die "Linearisierung" mit einem weiteren R bringt sehr
wenig, das hat man früher gemacht, als andere Methoden extrem aufwendig
waren.

Autor: A.K. (Gast)
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Lohnt sich das? In Zeiten in denen lineare oder digitale Sensor-ICs
günstig zu haben sind, sind nichtlineare passive Sensoren m.E. vor
allem in Berechen zu sehen, in denen jene aufgrund Temperaturbereich,
Bauform, Umgebungsbedingungen nicht einsetzbar sind, oder wenn es um
Schwellwerte geht. Oder wenn es bei wirklich grossen Stückzahlen auf
jeden Cent ankommt.

Autor: Jankey (Gast)
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naja bei 25 Sensoren denke ich nicht das ich eine Digitale Version für
5-10 Euro pro Stück (DS1810) nehmen werde .( Sorry alle vorschläge für
die Billigsten Versandhäuser sind für mich uninteressant weil ich nie
die geduld habe zu warten. )

PT1000 is leider zu Teuer wäre ja auch die Luxus Variante.

Autor: A.K. (Gast)
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Und ein LM335 ist auch weit jenseits des Budgets?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Und ein LM335 ist auch weit jenseits des Budgets?"

Wo ist denn da der Reiz, der ist doch weitgehend linear (10mV/K).


Mein Liebling ist der DS18B20 (Segor: 3,99€ ab 25).
Nie mehr Probleme mit Kontakten, Leitungswiderständen,
Brummeinstreuungen, Meßwertzappeln.
Und nur 2 Leitungen (GND + 1 MC-Portpin) für alle Sensoren zusammen.


Peter

Autor: Jankey (Gast)
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LM335 klingt mal interessant, werd mich damit beschäftigen.

lg & Danke
Jan

Autor: Martin (Gast)
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DS18B20

-Z und -U gibts auch bei reichelt - da kann ich Peter nur zustimmen,
nette Dinger - digital.

Nur die Init sequenz ist etwas fummelig...

Der LM335 mit seinem analogen ausgang bringt fast immer ein flackern
von 0.5grad, durch oben beschriebene probleme, wenn du 0.1 grad genau
messen willst, meiner meinung nach - verschwendete zeit.

es gibt noch eine zwischenlösung:
SMT160 Conrad. Gibt ein PWM signal aus. Puls Pause steht für die
Temperatur. Damit sind 0.1Grad auch möglich...klostenpunkit 6-7€

Martin

Autor: Profi (Gast)
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Wer gewerblich einkaufen kann oder jemanden kennt, der das für ihn kann:
bei www.schukat.de gibt's die Dallas/Maxim ab 2 Euro.
Halbleiter
A ICs Mixed Signal / analog
Signalerfassung / Sensorik  A20_
Sensoren für chemische/physikalische Größen  A26_
A2667  DALLAS Digitale Thermometer

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Hallo,
wenn ein µC den Messwert aufnimmt, arbeitet man üblicherweise mit
Linearisierungspolynomen. Meistens kann man schon mit einem Polynom 2.
Grades eine erhebliche Verbesserung der Linearität erzielen. Beispiel:
Wenn Deine Kennlinie nach unten gekrümmt ist, quadrierst Du den
Meßwert. Der quadratische Term ist dann i.d.R. nach oben gekrümmt
(Parabel). Addierst Du nun beide (Meßwert und dessen Quadrat) anteilig
in einem bestimmten Verhältnis, bekommst Du eine linearisierte
Kennlinie. Die Linearisierung läßt sich noch beliebig verbessern, wenn
man Polynome höherer Ordnung verwendet. Da wird aber u.U. die
Wertetabelle wieder einfacher.

Jörg

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