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Forum: HF, Funk und Felder WLAN Antennenverstärker - nicht töten!


Autor: Tobias A. (inselaffe)
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Hi

also bevor hier wer schreit das hier ist ne theoretische Überlegung.

Wenn ich mir bei Eba* oder so angucke was da an WLAN Verstärkern
verkauft wird frage ich mich doch mal wie das geht.

So wie ich WLAN verstehe senden und empfangen sender und empfänger auf
der gleichen Frequenz regeln das mit dem Timing.
Jetzt meine Frage, wie läuft das dann mit dem dem Verstärker?
Man müsste ja die Antenne sowohl an den Ausgang des Verstärkers als
auch an den Eingang anschliessen. Warum?

Karte sendet

signal aus karte - signal druch verstärker - signal an antenne

Karte empfängt

signal von antenna - signal am verstärker vorbei - signal an karte

ABER:
wird das nicht so ein "infinite loop" wo das signal immer wieder
zurückgespeist wird? Wie funktionieren diese Dinger?

Grüse

  Tobi A.

Ach so nur für den Fall das mit einer unterstellen mag das ich wirklich
so was bauen will - und selbst wenn. Ich bin an der Uni, wir haben
Messkammern mit >100 dB Dämpfung an die Umwelt, da könnte man so was
mal für Versuchszwecke aufbauen und testen ob es läuft oder nicht ohne
jemand zu stören. Aber - nein ich hab besseres zu tun als meine Zeit
damit zu verschwenden :-)

Autor: Berliner Bernhard (Gast)
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Wenn immer nur entweder gesendet oder empfangen wird, dann kann man die
Antenne mit PIN-Dioden (spezielle Schaltdioden für HF-Anwendungen) auf
Sender oder Empfänger schalten, je nachdem. Um den Empfänger zu
schützen, kann man zusätzliche PIN-Dioden vorsehen, die den
Empfängereingang im Sendefall kurzschliessen, um zu hohe Pegel an der
Stelle zu verhindern.

Autor: Tobias A. (inselaffe)
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hmm
ok dafür braucht aber das ding irgendeine Intelligenz, oder?. Aber wenn
ich mir die Teile bei ebay angucke haben die nur nen SMA anschluss und
das wars.
verwirrt ist

Autor: Berliner Bernhard (Gast)
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Die messen vermutlich nur, ob von der einen Seite ein großes Signal
kommt, und schalten dann entsprechend durch.

Autor: AxelR. (Gast)
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genauso machen wirs (ähhm... die)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Für automatisch einschaltenen Funk-Endstufen gibts noch den Trick mit
aufgewickelten Lambda-Viertel-Koaxleitungen und Dioden. Das geht ohne
Relais oder "Intelligenz".  Die Dioden werden im Sendefall durch
Gleichrichtung der anliegenden Hochfrequenzspannung leitend und
schließen den direkten Umweg um die Endstufe nach Masse kurz. Das
Empfangssignal ist dazu zu schwach. Im Sendefall transformiert sich der
Kurzschluß der Diode nach einer Viertelwellenlänge in einen Leerlauf,
womit das Kabel für die Endstufe "nicht existiert". Das geht
allerdings nur für Modulationsarten mit konstanter Amplitude, wie FM
und AM.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Im Amateurfunk heißt so eine Schaltung "Vox" was irgendwas wie "voice
operated switch" bedeuten müßte, speziell für SSB-Modulation.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Hier das Prinzip der relaislosen Sende-Empfangsumschaltung, eine
2m-Band-Endstufe aus dem Elrad-Sonderheft "Amateurfunk" von 1980.
Für WLAN auf 2,4 GHz ist es aber schwierig, solche Dioden-Schalter
HF-technisch ordentlich zu bauen, es gibt höchstens fertige Module,
auch in Handies werden dazu integrierte Antennenweichen benutzt.

Autor: AxelR. (Gast)
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nun, genauso wird das heute auch noch gemacht, auch bei 2,4Ghz...

Autor: Tobias A. (inselaffe)
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@ Axel
ohne euch in die Karten gucken zu wollen, gibts solche Bausteine
integriert oder wird das "per Hand" gemacht?

Tobi

Autor: Amateurfunker (Gast)
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Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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ist schon etwas kompizierter, die Sendeleistung wird bei den Teilen in
Abhängigkeit von der Empfangsfeldstärke geregelt usw.
Gibt intergrierte Bausteine, vieles muss aber "zuFuß" gemacht
werden.

Nimmm zum spielen als Anregung den Vorschlag von DB1UG.
Ob du mit Koaxkabelstückchen hinkommst, glaube ich nicht. Mit
Striefenleitertechnik (Transmissionline) und vernünftigen Dioden ists
aber kein Problem. Messtechnik und Erfahrung vorrausgesetzt.

Autor: Tobias A. (inselaffe)
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war wie gesagt eher ne theoretische Überlegung. Aber die Herausvorderung
nach dem was man hier so gelesen hat reizt es ja schon :-)

ich werd mich mal umsehen.

Autor: Tobias A. (inselaffe)
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@ Christoph Kessler, danke schonmal dafür

@ Amateurfunker
bin ich blind oder weiss ich net genau wonach ich bei dem Link suchen
soll? Kannst Du mir einen Hinweis geben?

Liebe Grüsse
 Tobi

Autor: crazy horse (Gast)
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@Christoph:
"Das geht allerdings nur für Modulationsarten mit konstanter
Amplitude, wie FM und AM." - der ist gut :-)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Konstant heißt eben, dass die Sendelistung nicht unter einen Minimalwert
fallen darf. Bei Einseitenband wird in den Gesprächspausen theoretisch
nichts ausgesandt. WLAN hat irgendwelche Phasen und Amplitudenschritte,
aber eine Minimalleistung gibts immer, (wenn das Augendiagramm keine
Nulldurchgänge hat, was man aus Linearitätsgründen vermeidet).

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Auch AM wird nie 100 Prozent moduliert, da bleibt immer genug Restträger
um die Schaltdioden durchzusteuern.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Was der Verweis auf Ewald DK2DB  und Gabi DB7ID, (daher der Name
ID-Elektronik ) soll versteh ich auch nicht. Ich hab die
20dB-13cm-Gitterparabolantenne und 13cm-Endstufe mit 10 Watt für ATV
von den beiden, aber da ist keine Sende/Empfangsumschaltung drin.

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