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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik uC (Mega 8) hängt sich auf: Code- (C) oder Hardwareproblem?


Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

habe hier im Forum ein Stück Code zur Motorsteuerung eines Garagentores
gefunden und den am meine Bedürfnisse angepasst (wurde auch zur
Fehlersuche veröffentlicht). Allerdings läuft der nicht zuverlässig und
fehlerfrei auf meinem selbst erstelltem Board mit Atmel Mega 8. Erst mal
vorweg der Schaltplan:
http://img76.imageshack.us/img76/1915/schaltplansu0.jpg
und der C Code als Anhang.

Kurzfassung:
der uC steuert über ein ULN2003 Treiber Relais an, die wiederum den
Motor schalten. Ohne Motor an den Relaisausgängen funktioniert alles,
unter "Last"/mit Motor sürzt der uC nach ein paar Schaltvorgängen
"zuverlässig" ab und reagiert auf gar nichts mehr.

Langfassung:
es geht wie schon gesagt um die Ansteuerung eines Garagentor Motors
(mit 0,7KW Leistung). Dazu habe ich eine Schaltung mit dem uC Atmel
Mega 8 gezeichnet, geätzt und ein C Programm geschrieben ((Demoversion)
von ICC AVR). Auf dem Schreibtisch läuft der uC einwandfrei, die LEDs
zeigen den Status/Zustand an und ich höre und sehe die Relais (über
einen ULN2003 Treiber angesteuert) schalten. Auch bei gleichzeitiger
Betätigung mehrerer Tasten o.ä. läuft alles einwandfrei. Wenn ich nun
allerdings den Motor an die Relaisausgänge anschließe, und die Relais
Last schalten müssen geht das ganze ein zwei Schaltvorgänge gut, dann
stürzt der uC ab. Und damit meine ich richtiges "abstürzen": er
reagiert auf keinen Tastendruck (!) mehr, die Relais bleiben immer im
gleichen Zustand usw. Woher kommt das? Selbst wenn die Spannung
einbrechen sollte, würde der uC neu booten und wieder in den
grundzustand gehen. Der bleibt aber einfach "irgendwo" stehen und
reagiert auf keine Taste o.ä.

Die Stromversorgung kommt über 230V auf die Leiterplatte, von dort in
ein 12V Netzgerät das dann den Spannungsregler versorgt und eine kleine
Außenlampe. An den 230V für die Leiterplatte/das Netzgerät hängt auch
der Motor.

Der Code ist mit Sicherheit nicht optimal (mein erster Versuch) und die
Hardware hat hoffentlich keine Fehler (ist halt schon geätzt und
gelötet).

Wäre nett wenn sich das ganze mal jemand anschauen könnte und ein paar
Tipps geben würde. Bestenfalls zur Software, schlimmstenfalls würde ich
aber auch die Hardware noch mal neu machen.

Björn

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

naja, das Layout wäre vermutlich interessanter.
Meine Vermutungen: ungünstige Leiterbahnführung, Netzleitungen parallel
zu Datenleitungen, Abstand zu gering, kein Netzfilter, Relaiskontakte
nicht entstört usw. usw.
Irgendwo saut es rein, wenn die induktive Last (Motor) geschaltet
wird.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Hubert.G (Gast)
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Wichtig wäre fürs erste wohl je ein geeigneter C vor und nach dem Trafo
und RC parallel zu den Relaiskontakten. Wenn du nicht genügend Abstand
von den 230V Leiterbahnen hast sieht es allerdings schlecht aus.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

für alle und Michael hier auch noch das Layout/die Leiterplatte:
Gesamtansicht: http://img266.imageshack.us/img266/3927/gesamter5.jpg
nur Draufsicht: http://img181.imageshack.us/img181/9862/toplx5.jpg
nur Unterseite: http://img71.imageshack.us/img71/9531/bottomhe1.jpg
War eigentlich "stolz" auf mein Werk, habe überall ein wenig Abstand
gelassen und habe mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd das die
doppelseitige Platine so gut ging.
Was meinst du mit entstören? Der uC ist doch durch den Treiber
geschützt, oder nicht? Und was die Relais am Ausgang machen, sollte
doch dem uC egal sein, da dort ja eine physikalche Trennung 230V/uC
ist.

an Hubert:
Warum denn das? Der Trafo speist ja nur eine kleine Lampe, der dürfte
das egal sein. Und der uC ist durch den 7805 versorgt, an dem 2 kleine
und ein großer Kondensator ist. Wenn ich die 12V noch mal davor
"puffere": kann ich einfach einen "dicken" Kondensator (gepolt und
für 12V geeignet) nach dem Netzteil zwischen + und GND klemmen/löten,
oder bräuchte der noch einen Ladewiderstand o.ä.? Denn an die Klemmen,
bzw. ans Netzteil kann ich ja noch was dranlöten.

Was ich nicht verstehe: wie kann der uC komplett "hängen"? Wenn ich
mir den Code ansehe, frage ich mich immer wo "er" steht und ins Leere
läuft.

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Danke schon mal,

Björn

P.S. Werde morgen wahrscheinlich auch erst wieder Nachmittags/Abends
(privat) ins Internet können.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Richtige Netzspikes machen auch vor Elkos und Spannungsregler nicht
halt, da ist es besser sie schon vorher zu eliminieren.
Die Frage ist hier noch, sind die Motoren entstört?
RC an den Relaiskontakten fehlen.
Wo der µC hängt kann dir keiner sagen, wenn du das vermeiden willst
dann musst du einen Watchdog einbauen, der behebt aber die Störungen
nicht, nur die Auswirkung.

Autor: Phil (Gast)
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Hallo

auf den ersten Blick sind ein paar derbe Schnitzer (was
Störanfälligkeit betrifft) reingeraten.

Resetpin:
Pullup und Kondensator für den Resetpin sind falsch dimensioniert. (C5
ungefähr 100nF und PullupWiderstand (R1 wesentlich verkleinern auf ca
1kOhm) R2 kannst du weglassen.

Kondensator und Widerstand sollten viel näher am Resetpin platziert
werden. Gleiches gilt für C6 und C10. sollten wesentlich näher an den
entsprechenden uC Pins sitzen.

Spannungsregler:
Die Kondensatoren C2 und C4 auch näher an den Regler ransetzen (so na
es geht) Der 470uF kondensator am Eingang ist schlecht platziert. (vom
12Volt Anschluss 1 Leiung zum Kondensator und dann direkt vom
Kondensatorpin weiterführen zum Regler und nicht vom Einspeispunkt
aufzweigen wie du es getan hast.
Kurz etliche pufferelkos sind schlecht platziert und schlecht
angeroutet.
Die 5V für den Controller und die 5Volt für die Relaisspulen sollte man
nur an einem Punkt (Spannungsreglerpin) zusammentreffen lassen.

Paar Drosseln/Spulen an den richtigen Stellen wären wohl auch nicht
ganz verkehrt.

Ein Netzfilter solltest auch spendieren, wurde aber schon erwähnt.

Relais:
die fehlenden RC-Glieder über den Relaiskontakten wurden schon
erwähnt.


mfg phil

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

dann will ich mal die Mittagspause sinnvoll nutzen :=)

an Hubert:
das leuchtet mir nicht so ganz ein, wird aber wohl so sein, denn die
Praxis zeigt es mir ja (leider). Werde nachher mal einen Akkupack
fertig machen und den als Versorgungsspannung verwenden. Dann ist aber
wirklich alles vom Netz getrennt. Ansonsten: wie kann ich die Schaltung
entkoppeln (Bauteil(-art), Bestellnummern, Dimensionierung...)?
Motoren entsört? Gute Frage. Kann ich das irgendwie erkennen? Glaube
fast nicht, ist eher Marke "alt und unverwüstlich ohne technischen
Schnick-Schnack", Kupferwicklung auf Anker mit Klemmbrett und
angeflanschtem Getriebe (so wie ich das in Erinnerung habe).
RC an den Kontakten: könnte ich auch einen Varistor (250V,
SCHEIBENVARISTOR; S20K250, Conrad Nr. 500387 - 62) verwenden? Die
könnte ich nachträglich noch mit in die Relais mit reinklemmen.
Watchdog: werde ich mir heute Abend mal was zu durchlesen. Keine Ahnung
was das ist und obs funktioniert.

für Phil:
das es so schlimm ist hatte ich nun nicht befürchtet. Sieht für mich
"gut" aus und ist ohne autoroute entstanden. Nun gut, muss ich wohl
Lehrgeld zahlen...
Reset: Habe ich mir von
http://www.ar-online.de/AVR/AVR%20-%20Grundaufbau.htm abgeguckt. Die
Erklärungen waren für mich einleuchtend. Gibt es irgendwo eine
zuverlässige/richtige Beispielbeschaltung? Ansonsten: was rauslöten und
Brücken machen ist kein Problem, verlegen schon eher (s.u.).
Kondensatoren:
deine Erklärungen leuchten mir ein, kann ich nachträglich aber schlecht
ändern. Sollte ich noch mal was machen, werde ich dran denken.
Drosseln/Spulen:
Wohin sollte da etwas, Dimensionierung?
Entstörfilter:
z.B. so etwas ENTSTÖRFILTER 125/250V1A L 2X3.7MH, Conrad Nr. 521313 -
LN ?
RC an den Kontakten: könnte ich auch einen Varistor (250V,
SCHEIBENVARISTOR; S20K250, Conrad Nr. 500387 - 62) verwenden? Die
könnte ich nachträglich noch mit in die Relais mit reinklemmen.


Würde die Leiterplatte ungern neu machen (war denn doch zu viel Arbeit)
und die Bauteile sind ja auch draufgelötet. Hätte ich nur mal vorher
gefragt, sah aber so gut aus...

Danke für eure Mühen,

Björn

Autor: A.K. (Gast)
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Kleiner Unterschied zwischen deiner Reset-Beschaltung und der
verlinkten: bei dir ist die Diode verkehrt herum drin. Die
Standardbeschaltung wie Atmel sie in einer Application Note empfiehlt
reicht aber aus.

Wozu sind eigentlich R13&Co drin? Der ULN ist für direkte Anbindung
konzipiert.

Wenn man schon 12V hat, empfiehlt es sich, die Relais auch damit zu
fahren und nicht mit 5V.

Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Björn,

>Gibt es irgendwo eine zuverlässige/richtige Beispielbeschaltung?

wenn du deinen AVR nicht in-system programmieren willst, kannst du den
Reset Pin auf fest auf die positive Betriebsspannung des uC legen.
Damit ersparst du dir die externe Beschaltung.
Ansonsten findest du die Infos ab Seite 14 in der Application Note
"AVR040: EMC Design Considerations"
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Autor: Wolfram (Gast)
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Der ULN2003 hat schon einen Basisserienwiderstand von 2,2K was sollen
dein 15K Basisvorwiederstände, das ganze soll doch voll durchschalten.
Du hast keine Strombegrenzung in deinen Relais die hängen direkt an dem
5V Regler wenn du da schaltest und die Relais haben einen geringen
Innenwiderstand killst du dir die Stromversorgung deines
Mikrocontrollers und beim schalten der Relais gab es doch Probleme.
Sind es wirklich 5V Relais? Wenn ja hänge an die 5V schiene noch einen
grossen Elko.
Was soll die Diode in der Resetbeschaltung? Das RC-Glied ist zur
Verzögerung des Starts des MC da, wenn du das mit einer Diode brückst
wird der Mikrocontroller früher starten. Ausserdem hast du nicht die
vollen 5V am Reset anliegen.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Ein Varistor am Relaiskontakt kappt dir nur Überspannungen aber keine
Störungen, RC ist sinnvoller. Faustregel 1Ohm/V und 0,1uF/A. X2
Kondensatoren verwenden. Die bringst du leicht noch auf die Platine.
Ich würde mal damit beginnen, wenn es nichts oder zuwenig bringt dann
den Motor entstören mit 22n zwischen L und N und jeweils  10n von L und
N nach PE. Ebenfalls X2 Kondensatoren verwenden. So einen Kondensator
auch auf die Primärseite des Trafo.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Bei der Ansicht deines Schaltplans ist mir noch aufgefallen, wenn deine
Motoren heftig stören, kannst du dir auch über die Auf/Zu/Stop
Leitungen etwas einfangen. Ich weiss nicht wie dein Programm reagiert
wenn massig undefinierbare Signale dort anstehen. Ein externer PullUp
mit 1k und eventuell 10n nach GND würde nicht schaden. Parallel zu C9
sollte noch ein C mit 100n.

@Wolfram
Die Diode ist verkehrt drinnen. Sie soll den C entladen wenn die
Versorgungsspannung weg ist, damit auf dem Reset keine höhere Spannung
ansteht. Ist meiner Ansicht nach nur notwendig wenn der C sehr groß und
die Versorgungsspannung ungenügend gepuffert ist.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

an A.K.
wie dumm von mir. Schaffe es noch nicht mal richtig "abzumalen". Habe
die Diode jetzt richtig rum drin (aus- und wieder eingelötet).
Die Widerstände vor dem ULN Treiber hatte ich als Schutz für den uC
gedacht. Habe die nun auch durch Drahtbrücken ersetzt.
Das mit den Relais liegt daran, dass ich noch welche für so einen
kleinen Spulenstrom (vom Modellbau) über hatte.

an Patrick:
wenn ich den nicht mehr in der Schaltung programmieren könnte, hätte
ich ein Problem... Wollte das Programm später einmal erweitern und mit
dem Speicher (EEPROM) arbeiten. Dort sollen die letzten
Öffnungen/Schließungen gespeichert werden. Aber das ist noch
Zukunftsmusik...

an Wolfram:
Ja, es sind "Schwachstromrelais", genauer gesagt für 6V. Die ziehen
aber auf dem Schreibtisch und unter Last zuverlässig an (Tor fährt dann
z.B. beim Absturz des uCs ständig gegen den (mechanischen) Endschalter).
Ansonsten: Kondensator einfach in die Nähe der Relais zwischen VCC und
GND? Der ULN ist ja schon über einen 470uF gepuffert.

an Hubert:
Ok, so was hat Conrad glücklicherweise da. Das C eher größer wählen
oder kleiner (700W bei 230V => 3A (so ca.)) (0,27, 0,33, 0,47uF ist
vorhanden)? Wie sieht es mit den Widerständen aus? Normale
"Drahtwiderstände" 1/4W (?) dürften ja nicht reichen, oder? Auch
hier: 180, 220, 270, 330Ohm? Verschaltung dann C und R in Reihe
parallel zum Relaisausgang und in Reihe zum Varistor (der auch parallel
zum Relaisausgang kommt)? Wie das allerdings noch auf die Leiterplatte
soll (muss ja an die Relaisausgänge) weiß ich noch nicht... Erst mal
einkaufen gehen.
Undefinierte Signale? der uC liefert doch nur 1 oder 0 an mein Programm
ab. Schlimmstenfalls geht das Tor halt zu statt auf wenn einer drunter
steht ;=) Ernsthaft: meiner Meinung nach würde sich das Tor nur
kurzzeitig (halt für den Moment der Störung/Überlagerung) falsch
bewegen, dann sollte der Taster aber stärker sein und den Pin auf GND
ziehen. Wenn mehrere Taster "aktiv sind" hat STOP Vorrang, dann AUF,
dann ZU.

an alle Helfer:
die Resetschaltung habe ich von den Widerständen her erst einmal so
gelassen, nur die Diode ist jetzt richtig rum drin. Reciht das, oder
sollte ich die Änderungen wie von Phil vorgeschlagen auch noch
durchführen?

Gruß und Danke,

Björn

(Glaube fast es muss doch noch eine 2. Version geben)

Autor: A.K. (Gast)
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Wenn's klappt ok, aber an sich ist ein 6V-Relais mit
Darlington-Transistor aus 5V betrieben etwas riskant, immerhin gehen im
ULN knapp 1V verschütt. Einzeltransistoren (keine Darlingtons) wären in
diesem Fall dem ULN vorzuziehen.

Die Reset-Schaltung ist ok so, komplizierter als nötig, aber kein
Problem was die Schaltung angeht. Bloss wenn du sowieso neu layouten
musst...

Autor: Wolfram (Gast)
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>Ja, es sind "Schwachstromrelais", genauer gesagt für 6V
strom wird in Ampere gemessen, gib doch mal bitte an welchen Strom ein
einzelnes Relais bei 5V zieht und welchen ohmschen Widerstand die Spule
hat.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hi,

also, die Relais haben einen Arbeitsbereich von 4,2...9V, einen
Widerstand von ca. 55Ohm und einen Bemmessungsstrom von 110mA (alles
lt. Datenblatt). Was da jetzt bei 5V an Strom durch die Spule fließt
kann ich dir nicht sagen, ich würde aber auf 90mA tippen (I = U/R).

Björn

Autor: A.K. (Gast)
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Ucesat vom ULN ist typ. 0,9V, d.h am Relais kommen 5,0V - 0,9V = 4,1V
an. Bischen eng bei 4,2V min. Hier zwar nicht das Problem, aber beim
Neudesign dran denken und den ULN durch 3 entsprechend beschaltete
BC337 oder BC635 ersetzen.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Bei 3A würde ich 220 Ohm und 0,33µ nehmen, 1/4 Watt sollte reichen für
R, berührungssicher wäre natürlich angebracht.
Das C9 mit 470µ genügt ist ein Trugschluß, der hat einen wesentlich
größeren Innenwiderstand als ein Keramik C, also 100n Keramisch
parallel.
Ich würde trotzdem 1k Pullup vorsehen, du bringst die Störungen damit
gar nicht erst auf die Platine.
Wenn du die angeführten Entstörmassnahmen konsequent durchführst, wirst
du keine zweite Version brauchen, es sei denn du möchtest in Serie
gehen.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

leider hat Conrad vor Ort keine X2 Kondensatoren, so dass ich bei
Reichelt bestellt habe (da ich auch bei Conrad hätte warten müssen).

Es gibt aber schon eine schlechte Nachricht: habe die Schaltung mit
einem 12V Akkupack versorgt und der Fehler tritt immer noch auf!!! Es
muss also irgendwo irgendwas auf der Leiterplatte passieren... Den von
außen kann es ja nciht mehr kommen, da die Akkus nichts mit dem Netz zu
tun haben.

Wie auch immer, hoffe die Maßnahmen am Relais, die 100nF am ULN und die
Pullups helfen.
Anbei noch einmal meine Schaltung zur Entsörung der Relais/zur
Störunterdrückung. Hoffentlich klappt das. Währe nett, wenn sich das
noch einmal jemand ansehen könnte.
In Serie gehen? Mittlerweile wäre ich heilfroh wenn das ganze noch
irgendwie irgendwann laufen würde. War am Anfang echt super froh und
glücklich, mittlerweile eher ein wenig gefrustet. Noch mal muss ich das
nicht haben, bzw. werde weiterhin bei meinen kleinen Spannungen
bleiben.

Björn

Autor: syd (Gast)
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Hi,

du MUSST die Relais entstören!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das ist SEHR wichtig!

syd

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo syd,

was meinst du damit? Freilaufdiode ist im ULN2003 enthalten, und das
Relais bekommt ja jetzt ein RC Glied.
Und dass das wichtig ist, habe ich (schmerzlich) erfahren wenn du mal
von Anfang an iest.

Björn

Autor: Hubert.G (Gast)
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Das mit den RC ist schon richtig so. Zum testen kannst du, wenn
vorhanden, normale C nehmen für 250~, aber nur zum testen, wenn die
nämlich durchknallen kann es ein Feuerwerk geben.
Denk auch an die 1k Pullup an den Tastenleitungen.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo Hubert,

danke für deine Bestätigung. Wie ich schon schrieb, wird noch folgendes
gemacht:

100nF an den ULN
Pull-Ups an die 3 Eingänge Pin C0, C1, C2
RC Glied und Varistor über die Relaisausgänge
2,2mF an die 5V Versorgungsspannung gegen GND

Hoffe nur, dass das hilft und danach (endlich) alles funktioniert. Die
Leiterplatte sieht zwar jetzt schon super gefuscht aus, aber egal.

Björn

Autor: phil (Gast)
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gibts scho neues zu berichten? hat die entstörung der relaiskontakte was
gebracht?

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

danke der Nachfrage. Die X2 Kondensatoren scheinen ein echtes Problem
zu sein. Conrad hatte die gar nicht vor Ort und Reichelt hat meine
Bestellung einfach so "aufgeschoben", wird vorraussichtlich am
Mittwoch ausgliefert (=> hoffentlich Do bei mir).

Björn

Autor: phil (Gast)
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nachtrag:

in ner steuerung für n lötschwall hab ich mal "integrierte"
RC-Glieder "entdeckt". Die Teile sahen aus wie normale X2
Kondensatoren hatten aber das R schon mit drinn.
Wo man die beziehen kann weiss ich allerdings nicht. ev. im Conrad
buisness sortiment.


mfg phil

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

Reichelt hat das Paket endlich geliefert, alle nötigen Teile sind da.
Werde das heute Abend einbauen und dann morgen schauen ob es hilft
(hoffentlich...).
Was mir nur auffällt: die X2 Kondensatoren haben ein Rastermass von
22mm und sind verdammt groß... Mal so eben werden die nicht auf die
Leiterplatte passen. Wird wohl ein SChrumpfschalugebastelanschluss
werden müssen :=(

Gruß,

Björn

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

es gibt schlechte Nachrichten: es ist wesentlich besser geworden, aber
ab und an (10min auf den Tasten rumspielen) tritt das Problem immer
noch auf.
Was steht also als nächstes an?

- Motor wie vorgeschlagen entstören
- Leiterplatte evtl. neu machen :=(
- weitere Vorschläge

Werde es nun mit den Kondensatoren am Motor probieren, da die an den
Relais eine deutliche Verbesserung gezeigt haben. Wenn ihr noch
sonstige Vorschläge habt: muss eh bestellen/einkaufen ;=)

Björn

Autor: Hubert.G (Gast)
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Hast du die Pull-Up an den Tasten schon drinnen?
Wenn es eine einmalige angelegenheit ist, wie du schon geschrieben
hast, und alle anderen Maßnahmen nicht 100% greifen, würde ich den
Wathdog in die SW einbauen.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Ich weiss jetzt nicht ob du schon probiert hast die Schaltung mal mit
einer 12V Batterie zu betreiben, dann könnte man zumindest mal
feststellen ob die Störung über die Stromversorgung kommt oder doch
ausschließlich Einstreuungen und Kontakstörungen sind.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hallo,

danke für die Antworten und Interesse.

100nF an den ULN (dort wo die Durchkontaktierungen im obigen Layout bei
C9 sind)
Pull-Ups (1K Ohm) an die 3 Eingänge, Widerstände jeweils in die
(ehemalige) Durchkontaktierung gesteckt und dann "gemeinsam" auf +5V
bei der Durchkontaktierung für C10 gelötet
RC Glied und Varistor über die Relaisausgänge, "fliegender" Aufbau
auf der Unterseite der Leiterplatte, direkt unterhalb der Klemmen
Torauf, Torstop, Torzu)
4,7mF an die 5V Versorgungsspannung gegen GND, +5V bei der
Durchkontaktierung nach dem Spannungsregler (zwischen 7805 und ISP
Buchse), GND neue Bohrung und Anlötung auf beiden Seiten
Das mit dem Watchdog ist mir zum einen nicht so ganz klar, zum anderen
sehe ich da ein Problem: wenn es wirklich an den Relais liegt, werden
die ja durch den Watchdog-Reset ständig abfallen/anziehen usw. Kann mir
nicht vorstellen, das dies eine gute Lösung ist. Werde ich aber auch in
Betracht ziehen.
Einen Akkupack hatte ich schon mal angeschlossen, brachte rein gar
nichts :=(

Da es evtl. nichts mit den Entsörmaßnahmen wird, werde ich nebenbei
probieren die Leiterplatte neu zu machen. Mal sehen wie weit ich da
komme, aber hoffentlich ist das unnötig.

Björn

Autor: Hubert.G (Gast)
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Versuche auch noch die 230V von der Leiterplatte wegzubringen. Ebenso
die Tastenleitungen und die 12V Leitung vom Trafo soweit wie möglich
von den 230V Leitungen entfernt verlegen. Wenn es möglich ist die
Tastenleitungen in einem abgeschirmten Kabel zu verlegen, den Schirm
dann aber nur auf der Platine mit GND verbinden.
Zur SW noch, ich aktiviere bei unbenutzten Eingängen immer die Pull-Up,
kann zwar nicht definitiv sagen das es etwas bringt, aber es ist so
immer ein definierter Zustand eingestellt.

Autor: Björn Baier (Gast)
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Hi,

Reichelt hat wieder ein "Überraschungspaket" geliefert. Eingelötet
(Entstörkondensatoren am Motor und an den externen Pull-Ups) und bis
jetzt keine Abstürze mehr! Bin momentan super happy. Hoffentlich klappt
das jetzt auch auf Dauer.
Auf jeden Fall: vielen Dank für eure unermüdliche Hilfe, speziell an
Hubert!!!

Björn

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