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Forum: Platinen Ätzstation - welche?


Autor: Christian O. (derbrain)
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Hallo,
ich würd mir gern eine Ätzanlage zulegen. Bei den großen Versendern
(und bei ebay) gibts ja mehr oder weniger die selben Modelle - mit
teils enormen Preisunterschieden. Die einfacheren sind glaub ich von
ProMa, hat damit jemand Erfahrung? Teilweise werden aber die auch als
ISEL verkauft. Bei ebay gibts so ähnliche mit dem Namen HWE-irgendwas.
Und dann gibts noch doppelt bis drei mal so teure, wie z.B. die hier:
Ebay-Artikel Nr. 7604736567
Was sind da die Unterschiede? Das Ding kostet neu ja fast 400 €... Oder
sind Sprühätzanlagen besser? verwirrt
Schon mal vielen Dank,
Gruß
Christian

Autor: TOM (Gast)
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@Christian,

ich habe die von ProMa und bin sehr zufrieden.
Meine hat etwas weniger als 100 Euro gekostet und der Unterschied ist
denke ich ist bei meiner kann ich nur Ätzen und bei der bei ebay kann
man zusätzlich auch noch entwickeln.
Bei der LP Herstellung gehst Du ja wie folgt vor.

1.Layout belichten
2.Entwickeln bei mir in einer Schale
3.LP in einem Eimer mit Wasser spülen
4.LP ins Ätzbad --> ÄTZEN
5.LP in einem Eimer mit Wasser spülen
fertig.

und bei der vom Link kannst Du 2-5 in einem Gerät machen.
Ob sich aber die Investition wirklich lohnt wenn man ab und an eine LP
ätzt nöchte ich bezweifeln den eine Schale kostet so 4 Euro und bei der
Ätzanlage vom Link musst Du immer einen Liter Entwickler oder auch mehr
anrühren mir reicht 250ml.

Ich hoffe das hilft bei der Entscheidung.

TOM

Autor: Christian O. (derbrain)
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oha, stimmt, ich hab den erhöhten Entwickler- und Ätzmittelbedarf gar
nicht bedacht... Andererseits, das Ätzmittel kann man anscheinend ja
auch länger in der Anlage lassen. Wie schauts da beim Entwickler aus?
Da fällt mir ein, bei der Aussage gings immer nur darum, dass das
Mittel nach längerer Zeit noch zum Ätzen taugt. Aber wie schauts mit
Gasen aus? Sind die gefährlich/lästig? Ich muss das Ganze zwangsläufig
in einem bewohnten Raum machen...

Autor: TOM (Gast)
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@Christian,

beim Ätzmitel habe ich noch nichts festgestellt.Hatte es schon über
1/2Jahr in einem Kanister zwischengelagert(aber vorher einzwei Löcher
in den Deckel machen, habe irgentwo gelesen, dass das Ätzmittel Gase
bildet).
Der Emtwickler schein nur begrenzt haltbar zu sein so wie man liest.
Er soll ca.3 Monate haltbar sein jedoch dann in einem
lichtundurchlässigem Behälter.
Ich habe da keine Erfahrung da ich immer nur 250ml anrühre und das
reicht dicke für 5+ Europlatten.
Die GAse die beim Ätzen entstehen sind bestimmt nicht
Gesundheitsfördernt, ich Ätze immer in der Werkstatt und belüfte den
Raum ständig.
Wenn Du es bei Dir in der Wohnung machen musst würde ich Dir empfehlen
die Tür geschlossen halten und das Fenster offen dann sollte das ganze
kein Problem sein.

TOM

Autor: ecslowhand (Gast)
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Bei Eisen-III-Chlorid als Ätzmittel solltest Du NIE in geschlossenen
Räumen ätzen. Durch die Dämpfe rostet ALLES was rosten kann, und das
innerhalb kürzester Zeit.

LG EC

Autor: Christian O. (derbrain)
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Naja, ätzt man bei solchen Ätzanlagen normalerweise mit NaOH? Wollte ich
zumindest machen. Da sollten die Dämpfe harmlos sein, oder?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ne. Mit NaOH kannst Du Kupfer nicht wegätzen.
Sonst würde ja Fotolack entwickeln und ätzen in
einem Arbeitsgang gehen.

Autor: Dieter (Gast)
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Du meinst Natriumpersulfad.

Autor: Christian O. (derbrain)
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Ähm, ja, Natriumpersulfat war das g Das sollte ich dann wenns soweit
ist nicht mehr verwechseln... Ist ja lustig, dass der Entwickler viel
ätzender ist als das Ätzmittel... (für die Haut zumindest) Oder sehe
ich das falsch? Und das Natriumpersulfat verdunstet angeblich nicht?

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