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Forum: Platinen Wie kommt das Kupfer auf das Epoxid bzw. Hartpapier


Autor: haves (Gast)
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Hallo,

weis jemand wie das Kupfer auf das Epoxidharz bzw. auf das Hartpapier
gebracht wird? Wird es gepresst oder geklebt?
Mit welchem Verfahren oder Kleber könnte man das als Hobbybastler
machen?

Grüße
haves

Autor: Michael (Gast)
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Ich denke keins von beiden. Es wird aufgedampft.

Autor: Ivan der Schrecklichste (Gast)
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>>Mit welchem Verfahren oder Kleber könnte man das als Hobbybastler
>>machen?

Am Besten kaufen. Die Platinen bei Reichelt haben eine Kupferschicht
von 35µm Dicke. Das glaub ich schaffst Du nicht in Deinem Keller...
Kannst ja mal ne (dünne) Kupferplatte auf n'alten Pappkarton kleben,
und schauen was dabei raus kommt, aber ob das Ergebnis das ist, was Du
Dir vorstellst...

Ivanhoe

Autor: Andy (Gast)
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es wird nicht aufgedampft, sondern auflaminiert. Das ist auch eines der
Qualitätskriterien für eine Platine.

Autor: haves (Gast)
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Auf Pappkarton will ich das nicht kleben. Es wird schon das Epoxidharz
oder das Hartpapier sein. Mir geht es nur darum zu wissen was die beste
Möglichkeit ist um z.B. ein Kupferblech auf Epoxid zu bekommen (kleben,
pressen, ...). Das Verfahren sollte jedoch im Hobbybereich möglich
sein.

Grüße
haves

Autor: Andy (Gast)
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wozu brauchst du denn das?

Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
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Hi,

Aufkleben von Kupfer ist nicht gerade das, was man im Bastelkeller
erfolgreich durchführen kann, wenn man sich eine Platine selber basteln
möchte. Der Kleber muß hochtemperaturfest sein, oder beim Löten gibts
das große Wunder.

Ein Leiterplattenhersteller hat eine dünnere Kupferauflage als die
erwähnten 35 um. Nach dem Bohren und dem Ätzen wird üblicherweise
galvanisch aufgekupfert.
Ansonsten bin ich ebenso neugierig wie Andy.

mfg Ulrich

Autor: haves (Gast)
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Hi, das warum kann ich euch erst nächste Woche sagen.
Mach ich aber! Versprochen!!

Hat denn jemand einen Vorschlag welcher Kleber für sowas geignet ist?
Kenne mich damit leider nicht aus.

Grüße haves

Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
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Hi haves,

warum so kpmpliziert. Such dir einen Leiterplattenhersteller in der
Nähe, fahr dahin und frag ihn superhöflich, ob du Restmaterial aus der
Produktion bekommen könntest. Aus einseitigem Platinenrohmatrial kannst
du IMHO erheblich leichter dein super-duper-geheimens Projekt ;-)
zusammenbasteln.

Kleber:
http://www.igp-duelmen.de/deutsch/hochtemperaturkl...
http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article2557153.html

Die kosten aber mucho grande EURO.

mfg Ulrich

Autor: Andy (Gast)
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die normale FR4-Platine besteht aus Epoxidharz und Glasfasergewebe, die
FR2 besteht aus Phynolharz und Papier (plus andere Zusätze wegen
Brennbarkeit usw.).
Ich könnte mir vorstellen, wenn du als Trägermaterial eine FR4 nimmst,
ein 2-Komponenten Epoxi-Kleber gehen würde. Ist aber nur eine Vermutung.

Autor: haves (Gast)
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@Ulrich: Danke für die Links! Den Ofenkleber hab ich sogar schon daheim!
Hab damit die Dichtungen der Vegaser von meinem Motorrad ersetzt!

Gut damit probier ichs erstmal.

Danke für alle Tipps. Mehr dazu dann nächste Woche. (auch wenns net
klappt) ;-)

Grüße
haves

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Es gibt selbstklebendes Kupferband auch bei Conrad. Ich benutze das
immer um einseitigen Lochrasterplatinen eine Massefläche auf der
Bestückungsseite zu verpassen. Das ist die einfachste und preiswerteste
Methode für den "abgeschirmten" Aufbau von Analog- und
Digitalschaltungen

Autor: PCB Crack (Gast)
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Das Kupfer bei Leiterplatten wird weder aufgeklebt noch auflaminiert,
sondern aufgepresst. Bei ca. 200°C und einem Druck von 20t pro dm² wird
das Kupfer mit dem sogenannten Prepregs, das sind so Matten mit
Glasfasern und Harz, zusammengepresst. Wenn das Prepreg ausgehärtet
ist, ist es nichts anderes als Material das du vom selberätzen her
kennst.

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