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Forum: Platinen Kleiner Bestückungsautomat als Projekt

Autor: Mario (Gast)
Datum: 31.05.2006 19:20

Hallo Gemeinde,

ich bin derzeit am überlegen ob es nicht möglich ist einen
Bestückungsautomat selber zu bauen. Es wäre ein Projekt, welches mit
einer einfachen X-Y-Z Portal Mechanik realisierbar wäre. Gibt es hier
Leute die vielleicht Lust hätten an so einem Projekt mitzuwirken?

Von mir "angedachte" Features

- X-Y-Z Achse mit Schrittmotoren (ggf. noch Encoder)
- Rotationsachse für die Bauteile +/- 180°
- Vakuum Sauger für Bauteilaufnahme
- vielleicht eine Dispenservorrichtung für Lötpaste und Kleber
- ggf. Stempeltechnik für Kleber
- Schrittmotorkarte (oder 4 Stück) zur Steuerung der Achsen
- Anbindung der Maschine an den PC über CAN
- ggf. Vision System für Teach In
- PC Software zur Steuerung der Maschine und Auswertung von CAD Daten


Die groben Arbeiten:

- Definieren/Konstruktion der Mechanik (vielleicht Bausatz)
- Aufbau der Mechanik
- Entwicklung einer Motorsteuerkarte
- Entwicklung einer PC Software zur Umsetzung von Placedaten

Probleme die ich jetzt schon sehe:
- Feder Mechanik
- Positioniergenauigkeit

Vielleicht können wir einfach mal darüber diskutieren, ob es überhaupt
machbar ist und ob sich noch ein paar Leute beteiligen würde.
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.05.2006 19:36

nimm sbitte nicht zu ernst aber

"- Anbindung der Maschine an den PC über CAN"

Absoluter BULLSHIT
entweder usb ethernet  oder wenn man klassisch veranlagt ist sereille
(parallel)
Autor: Mario (Gast)
Datum: 31.05.2006 19:46

Ist ja nur ein Diskussionsvorschlag.
USB oder Ethernet ist natürlich noch besser, dann braucht man keine CAN
Karte im PC.
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.05.2006 19:56

und warum schreibst du das dann erst?

was denkst du wer zur zielgruppe gehört?
meinst du die werden sich sowas selber bauen?
Autor: Benjamin S. (b_sieber)
Datum: 31.05.2006 19:57

was die postionsgenauigkeit angeht hängt diese vor allem daran wie genau
die mechanik funktioniert!
um eine hohe genauigkeit müssen sehr präziese getriebe und zum
verfahren der achsen "spielfreie" Kugelumlaufspindel eingesezt werden
was die aktion sehr kostenspielig machen wird!

was die komunkiation mit dem PC angeht denke ich auch das die serielle
die bessere lösung ist ->

mit CAN
PC <-z.b. RS232-> CANcontroller <-BUS-> CANcontroller <-z.b. SPI-> µC

mir RS232
PC <-RS232-> µC
Autor: Mario (Gast)
Datum: 31.05.2006 19:59

Die Kommunikation mit CAN ist ned so kompliziert.

USB to CAN Adapter an PC <- CAN -> µController für Achssteuerung
Autor: Benjamin S. (b_sieber)
Datum: 31.05.2006 20:03

ja, man kann eine AT128CAN verwenden is klar , aber was ich damit
ausdrücken wollte -> warum nicht die "serielle" verwenden wenn die
der controller sowieso schon hat
Autor: Mario (Gast)
Datum: 31.05.2006 20:09

Seriell finde ich etwas Altertümlich.
VieleNotebooks haben heute keine Serielle Schnittstelle mehr.
Als Controller schwebt mir was schnelleres wie ein AVR vor.
Denke da eher an die LPC Reihe von Philips.
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.05.2006 20:14

ich glaub bei dir schwebt vieles

wie war das? "... ein sprechender Frosch ist cool."

LSD ?

ps: keine angst ich werde mich hier nicht weiter zu wort melden, denn
über die grundlagenfragen hast du noch nicht nachgedacht. damit meine
ich die, die ich gestellt habe.
Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
Datum: 31.05.2006 21:07

"Seriell finde ich etwas Altertümlich.
Viele Notebooks haben heute keine Serielle Schnittstelle mehr."

... und welche Notebooks haben CAN ?
Autor: P.Wolf (Gast)
Datum: 01.06.2006 06:36

Hallo Mario,

hast Du schonmal so einen Bestückungsautomaten in Aktion erlebt ?!
ich denke nicht, denn sonst würdest Du nichts von Schrittmotoren
schreiben. Die sind doch für diese Anwendung viel zu langsam !
Und was die Positionierungs-Genauigkeit angeht, da wirst Du sowieso die
Servotechnik nehmen müssen.
Stell Dir mal vor, Dein Automat hat an einem Schrittmotor nur einen
kleinen Schrittfehler - über die nachfolgenden Bauteile brauchst Dir
dann keine Gedanken mehr zu machen. Erst nach der nächsten
Referenzfahrt wird der wieder genau positionieren.
Dies wäre nur zu vermeiden, wenn man eine Lage-Rückmeldung einbaut, und
dann bist ja eh schon fast auf der Servoseite, oder ?!
Also was ich sagen wollte, ich würde erstmal über einen sehr soliden
mechanische Aufbau Gedanken machen und dann über die Ansteuerung des
ganzen.

Ich habe mehrere Jahre in der Elektronik- fertigung gearbeitet und auch
noch die ersten Fuji Bestückungsautomaten erlebt und auch deren
gelegentliche "Aussetzer". Die jeweilige Platine war dann nur noch
Schrott !

Der Klebstoff sowie die Lötpaste für die SMD Bauteile werden vorher
aufgetragen, nicht in der selben Maschine. Meist werden dafür Roboter
verwendet.

Und nochwas:
Motorsteuerkarten gibt es fertig zu kaufen, sowas entwickelt man nicht
mehr !

Gruß


Peter
Autor: Marco Schwan (masterof)
Datum: 01.06.2006 07:09

Ich habe mal mit einen Halbautomatischen Bestückungsgerät gearbeitet.
Das ist einfacher zu bauen.
Autor: Mario (Gast)
Datum: 01.06.2006 08:59

@P. Wolf
Klar habe ich schon Bestückungsautomaten in Aktion erlebt.
Die Positionierung über Schrittmotoren müsste schon möglich sein. Ich
habe ja geschrieben, dass da Encoder dran kommen könnten, dann ist das
mit dem Schrittverlust kein Thema. Die Geschwindigkeit ist ja hier
nicht ausschlaggebend.

Lötpaste und Kleber werden auch in der Industriellen Fertigung für
Prototypen mit einem Dispenser aufgetragen. Viele nahmenhafte
Hersteller von Bestückungsautomaten bieten extra Dispensersysteme für
ihre Bestückungsautomaten an, um Paste oder Kleber aufzutragen.
Autor: Mike J. (Gast)
Datum: 02.01.2008 21:11

Hallo ihr Platinenbestücker,

mich würde mal interessieren ob das Projekt umgesetzt wurde.

Ich weiß dass es einige Leute gibt die kein SMD löten können und dieses
schöne Hobby nicht mehr so nachgehen können.

Ich bin gerade dabei einen Prototypen zu bauen.

Im Endeffekt soll das ein Bestückungsautomat für den kleinen Geldbeutel
werden. (könnte mir so ein Industrie-ding nie leisten)

Die Idee ist, dass dieser Automat gut Nachbaubar sein soll. Das bedeutet
Teile aus dem Baumarkt mit denen man das zum größten Teil
bewerkstelligen kann.

Man braucht ein paar Alu-Platten, Sinterbronze-Buchsen, Schrittmotoren,
Zahnräder oder Zahnriemen ... aber sowas kann man alles besorgen.

Würde jemand von euch sich zutrauen eine Buchse in ein Alu-Loch zu
drücken?
Das muss recht präzise sein und gegebenen Falls erhitzt werden.

Ich weiß, am besten wär ein Bausatz bei dem man nicht mehr als einen
Schraubenzieher braucht um alle zusamen zu bauen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.01.2008 21:44

""Würde jemand von euch sich zutrauen eine Buchse in ein Alu-Loch zu
drücken?""

...na klar, das wäre kein Problem. In unserer Werkstatt bekommt man das
hin....
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 02.01.2008 22:13

Ihr denkt sicher an sowas hier ;)
http://www.ntscope.com/m2-2.html

Ist sicher mit etwas Fleiss und finanzieller Hingabe problemlos
umzusetzen.
Im Endeffekt ist das ja auch nichts anderes, als eine erweiterte
CNC-Fräse mit einer 4ten Achse. Und die Sache mit den Schrittmotoren
wurde hier völlig überzogen dargestellt. Wenn die Mechanik spielfrei und
leichtgängig ist und die Schrittmotoren vernünftig dimensioniert wurden,
verlieren die auch keine Schritte.

Eines der Hauptprobleme, auch finanziell, ist sicher die Erkennung der
Lage des Bauteils am Sauger - nach dem Entnehmen aus dem Gurt. Dafür
muss es dann schon ein Kamera-System sein und das liegt -freundlich
gerechnet- bei ~2.500€.
Alternativ dazu könnte man auch ein Laserband mit Analogausgang
aufziehen und das Bauteil während der Positionsfahrt so lange drehen,
bis der kleinste Analogwert erreicht ist - dann ist es in Position. Das
liegt dann so um die 800€.

Ein weiteres, mechanisches, Problem sind automatisch wechselbare
Saugdüsen und deren Anschlüsse.
Aber wenn man ein paar Leute findet, die sich Gedanken machen und jemand
dabei ist, der die mechanischen Teile zum Selbstkostenpreis fertigt, ist
das doch ein interessantes Projekt. Auch wenn man die Geschwindigkeiten
der servogetriebenen Profi-Maschinen nicht erreicht, ist das für viele
eine tolle Alternative zum Halbautomaten...

Alles in allem reden wir hier aber sicher von 3500… 5000€ - ohne Feeder
:-\


Gruß, Stefan


---
Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
Datum: 02.01.2008 22:15

Hi,

Mike J. wrote:

> mich würde mal interessieren ob das Projekt umgesetzt wurde.

Vermutlich nein.


> Ich weiß dass es einige Leute gibt die kein SMD löten können und dieses
> schöne Hobby nicht mehr so nachgehen können.

Bei allem Respekt, aber nur um mal eine Platine bequemer zu bestücken,
ist ein SMD Automat reinster Overkill. Wenn der Weg das Ziel sein soll,
dann ist das ein feines Projekt.
Das Löten selber übernimmt der auch nicht. Und schon gilt es, einen
Reflowofen zu konstruieren.


> Die Idee ist, dass dieser Automat gut Nachbaubar sein soll. Das bedeutet
> Teile aus dem Baumarkt mit denen man das zum größten Teil
> bewerkstelligen kann.

Das Teil heißt Pinzette;-)

Ulrich
Autor: Mike J. (Gast)
Datum: 02.01.2008 23:03

@ Stefan

Sowas in der Art hab ich mir vorgestellt.
Es sollte nicht zu groß sein, aber die Bauteile exakt positionieren.
Speziell C's und R's ... also Hühnerfutter.

Es war ursprünglich nicht meine Idee, ich hatte nur ein Programm
geschrieben welches Bilder auswertet. (ist also fertig)

Es ist wirklich leicht, man brauch nur das Bild von der Kamera, ein
Muster (Bild des ausgerichtetes Bauteils) und dann wird das so
verschoben und gedreht bis die beiden >in etwa< übereinander passen.
"Patern Matching"
Also nichts mit "Analog" und Laser (weiß gar nicht was du damit
eigentlich meinst :-( )

Ich mach das nicht alleine, da gibt es jemand der sich mit Metallbau
auskennt.

Ich habe links an meiner Platte den Platz für einen Feeder gelassen,
interessiert mich momentan nicht so, das macht jemand anderes :-) !
Dieser jemand hat Rollen mit den Standardbauteilen ( Kondensatoren,
Widerstände, Transistoren ) und bastelt ein paar Feeder für Rollenwahre.


@ Ulrich
Wenn du in dem Alter bist wo du nicht mehr so gut gucken kannst und
keine Bock hast dein lieb gewonnenes Hobby aufzugeben wirst du dir so
ein Teil mit aller Gewalt anschaffen wollen.

An Reflow hab ich auch schon gedacht, das kann ich ja vielleicht auch
noch Outsourcen. ( jemand Interesse? )
Außerdem müssen die Platinen dann noch gereinigt werden.

Jetzt mach ich erst mal die Schienen und Rollen, schau ob sich das ganze
gut bewegen lässt.
Autor: netter Mensch (Gast)
Datum: 02.01.2008 23:21

Hallo,

ich glaube wenn man sich so nen automaten bauen möchte weil man kein SMD
löten kann, dann sollte man die zeit besser in SMD-Löt-Versuche
investieren das geht bestimmt schneller. So ein bestückungsautomat ist
für mehrere Platinen an einem Tag oder Firmen die Prototypen fertigen.

Werde es mal weiterhin beobachten ob das Projekt etwas wird, wenn ich
helfen kann mach ich das gern aber ich glaube das ist ne komplizierte
sache.

mfg

ein netter Mensch
Autor: Karl (Gast)
Datum: 03.01.2008 00:14

Wenn es mit bloßem Auge nicht mehr recht geht, schafft ein
verhältnismäßig günstiges Mikroskop Abhilfe.
Autor: Mike J. (Gast)
Datum: 03.01.2008 00:29

:-)  Karl das ist aber nicht besonders cool.

Der nette: Ich kann ja ganz gut SMD löten und hab schon genug Platinen
gelötet, deshalb kann ich das recht gut abschätzen was gemacht werden
muss, was ich alles brauche und wie viel Zeit ich investieren muss.
Will das nicht mehr mit Pinzette machen.

Schienen hab ich jetzt, es sind Alu-Profile. Die Rollen müssen jetzt
noch ordentlich auf diesen Schienen entlang rollen können. Hab hier
welche aus Plastik, die passen nicht so ganz.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 03.01.2008 08:04

-> Mike J.

bzgl. der Mechanik stehe ich momentan auch etwas auf'm Schlauch - ich
müsste mal ein wenig rumfragen...
Wenn Du Dir bei dem Link der Fertigmaschine das -schlechte- Video
ansiehst, wirst Du sehen, dass sie es mit der Kamera genauso machen, wie
Du es vorhast. Das dauert allerdings immer eine Weile; besser wäre es,
die Software übermittelt den Winkel der Fehlstellung und die Mechanik
korrigiert es in einem Zug.
Autor: Max (Gast)
Datum: 03.01.2008 08:55

Schaut mal im rclineforum unter dem Punkt CAD/CNC.
Da gibt es die verschiedensten Realisierungen von Selbstbau
CNC-Mechaniken.
Sind sicher ein paar Anregungen zu finden.

Viele Grüße

Max
Autor: chris (Gast)
Datum: 03.01.2008 09:03

Hallo, sowas hatte ich auch mal vor, bin auch schon recht weit gekommen.
Das schwierige ist die Z-Achse. Die ist das A und O so eines Projekts.
Die X/Y/R Achse sind sehr leicht zu realisieren, kein problem,
kostenpunkt
200-1100 Euro. Weiters brauchst du einen Mechanischen Zentrierer von
zwei Seiten, sonst kannst du das vergessen. Langsames Kamerazentrieren
kannst du nur bei Bauteilen mit einem Pitch kleiner als 0.6mm machen,
sonst schläft die Maschine ein. Schrittmotoren sind kein Problem,
das machen andere auch, im Bereich von 20-30K Euro.
Autor: SteffenUl (Gast)
Datum: 03.01.2008 10:31

Wäre es nicht einfacher und sinnvoller eine kleine Pick and Place
Einrichtung zu bauen?
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 03.01.2008 11:53

Einen Halbautomaten hab' ich bereits. Mir fehlt der nächste Schritt...
Mich interessiert eigentlich nur das Hühnerfutter, daher kann ich mir,
statt einer komplexen CNC-Geschichte, auch einen umgebauten
A3-Stiftplotter vorstellen. Der hat eine für mich ausreichende
Genauigkeit, ist i.d.R., aufgrund der geringeren bewegten Massen,
schneller und hat oft ein Wechselmagazin für Stifte. Darin sehe ich erst
mal eine prima Grundlage für einen Nozzle-Wechsler. Die Sauger müssten
dann natürlich entsprechend gefertigt werden, aber das sind Drehteile
und die sind preiswert herzustellen...
Was fehlt, ist eine kleine - und vor allem leichte (!) Drehachse für
eine naturgemäss schwache Y-Achse eines Plotters.
Autor: thyristor (Gast)
Datum: 03.01.2008 12:44

So gehts langsam:
http://www.youtube.com/watch?v=bbBr9cbMqq4
http://www.youtube.com/watch?v=mG_Sy0FT3EA



Und so schnell:
http://www.youtube.com/watch?v=M7w5OUXwTZs
http://www.youtube.com/watch?v=YZ_xyh4ehNo



Also wenn man nicht super schnell und sehr genau sein will, klappts auch
mit ner CNC ;)
Autor: Thomas B. (detritus)
Datum: 03.01.2008 13:02

> Und so schnell:
> http://www.youtube.com/watch?v=M7w5OUXwTZs
> http://www.youtube.com/watch?v=YZ_xyh4ehNo

Leider kommt in den Videos nicht rüber, wie LAUT besonders diese
Revolverkopf-Maschinen sind und wie sehr der Hallenboden selbst in 10m
Abstand noch merklich bebt(trotz dicker Gummimatten unter den
Maschinen).

Sowas sollte jeder mal live gesehen haben.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 03.01.2008 13:38

Und jetzt nimmt man keine ewig lahme CNC mit Spindelantrieb, sondern
eine mit Zahnriemen; bringt die Vertiefung zum Zentrieren -einfach
genial- nicht entgegen der Laufrichtung unter und schon ist's richtig
nett :)
Autor: Martin L. (nitram)
Datum: 03.01.2008 14:45

Thomas B. wrote:
> Leider kommt in den Videos nicht rüber, wie LAUT besonders diese
> Revolverkopf-Maschinen sind und wie sehr der Hallenboden selbst in 10m
> Abstand noch merklich bebt(trotz dicker Gummimatten unter den
> Maschinen).
>
> Sowas sollte jeder mal live gesehen haben.

die Zeiten sind aber schon lange vorbei...
Hast du mal eine Fuji "NXT" im Betrieb gesehen?
Da huschen schnell mal 100.000 bis 250.000 BT/h durch, ohne das man
was merkt...

nitraM

@ alle Selbtsbauer:
Ihr findet bei diversen Gebrauchtmaschinenhändlern (z.B. Adopt)
SMD-Bestücker von vor 15 Jahren (z.B. Philips CSM84/84V/84VZ) für einen
Apfel und ein Ei, da lohnt meiner Meinung nach kein Eigenbau...
Und passende Feeder bekommt man auch...
Autor: Andreas (Gast)
Datum: 03.01.2008 16:19

Wieviel ist ein "Apfel und ein Ei" denn so ungefähr in Landeswährung ?
Autor: Stephan W. (Gast)
Datum: 03.01.2008 17:17

Je nach Ausstattung (Feeder, Vision System) zwischen 1500 und 5000 €.
Autor: Bastelmensch nicht angemeldet (Gast)
Datum: 03.01.2008 18:12

@Autor: P.Wolf (Gast)
Datum: 01.06.2006 06:36

> Der Klebstoff sowie die Lötpaste für die SMD Bauteile werden vorher
> aufgetragen, nicht in der selben Maschine. Meist werden dafür Roboter
> verwendet.

Es gab da mal den Ismerca Miniplacer das konnte man auch den Kleber auf
die Platine Dispensen.

Allerdings mußte man den Bestückkopf gegen einen Klebekopf tauschen.

Ansonsten halte ich es auch für Sinnvoller ein gebrauchtes System zu
nehmen.
Denn über die Bauteile-Zuführung hat sich hier noch kaum jemand gedanken
gemacht.
Die Feeder sind ein ziemlich anspruchvolles Mechanisches Bastelwerk und
das dann gleich x-mal durchziehen? Ne, danke!
Autor: Mario Hagen (djacme)
Datum: 03.01.2008 19:15

>>>Hinweis: der Originalbeitrag ist mehr als 6 Monate alt.

>Die Feeder sind ein ziemlich anspruchvolles Mechanisches Bastelwerk und
>das dann gleich x-mal durchziehen? Ne, danke!

Ja, aber für zuhause reicht es ja wenn man sich 2 Feeder bastelt. Einer
ist auf der Maschine, den anderen rüstet man entsprechend um während der
kasten läuft.
Oder man kauft sich halt fertige Feeder. Angefangen für 300 Euro für
Assembleon bis zu 1500 Euro für nen Siplace Typen in 8mm Ausführung.


Wie wäre es als Basis ür nen eigenbau  z.B. nen Tintenpisser zu nehmen -
Patrone durch leichten Nossel-Kopf mit R Achse & Z-Achse ersetzen, hat
ja quasi keine Last zu bewegen. Die y Achse ist durch die vorhandene
Mechanik erschlagen(Lagerung, Positionsgeber, Antriebsübersetzung), muss
man sich nurnoch über X Gedanken machen.  Das muss ja alles keine Super
steife Mechanik sein, da wird nix gefräst und die verfahrgeschwindigkeit
kann ja entsprechend langsam sein. - zum Basteln langt es. Wer  damit
richtig geldverdienen möchte kauft sich sowieso etwas fertiges.


Naja, für mich ist das eh nix, ich kann meine Platinen im QRL bestücken
(lassen).
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum: 03.01.2008 23:25

Hey die Druckeridee ist garnicht mal so abwegig. Die Mechanik von
(vielleicht auch etwas älteren) Druckern ist doch relativ Solide. Man
hat einen optischen Weggeber schon drin etc. Und die Motoren dadrin sind
sogar einigermaßen schnell. Natürlich müsste man seine eigene Elektronik
dranhängen. Aber das sollte ja möglch sein. Ich hab letztens nen
schrotten Lexmark außeinandergenommen und mich über die doch
einigermaßen hochwertige lichtschranke dadrin gewundert. aber bei den
Streifenabständen ist das ja auch  nötig.

Das ganze blechzeug von dem Drucker hab ich leider entsorgt, aber mit
ein bisschen flex arbeit könnte man das sicher gut und stabil an nem
tisch anbringen. Jetzt fehlt noch eine Achse die als Tisch ausgeführt
wird (also die  richtung die früher auch das Papier genommen hat).

Dann müsste man halt einen Kopf bauen. Da eigentlich genug platz für 2
Köpfe nebeneinander ist (bestücker, lötpaste, evtl noch einer kleber)
könnte man das  gleich ausnutzen.

Wie gesagt ich hab von all dem wenig ahnung, aber drucker müssen
positionen ja auch sehr genau wieder anfahren, sonst kommt nur noch müll
raus wenn man versucht nen bild zu drucken ;)
Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
Datum: 03.01.2008 23:47

Es gibt ja die Drucker die CDs bedrucken können, wenn man das Tray
umbaut passt da eine Europlatine drauf.
(Ich bekomme von ein Freund sein Tray und baue es um, aber nur um sich
das Folien Ausdrucken zu ersparren)

Oder hier
http://www.instructables.com/id/Laser-cutter-start...
da hat einer aus zwei Scannern und eine Laserdiode ein ein Lasercuter
gebaut.
Autor: cl (Gast)
Datum: 04.01.2008 00:08

Über die Laser-Sicherheit hat der wohl nicht so nachgedacht...

Auch vom gleichen Typen http://www.youtube.com/watch?v=QAdlXXCp1SQ
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.01.2008 16:09

Hat mich auch mal interessiert, wie realistisch so was ist. Fazit:

Man sollte CAD beherrschen, braucht eine gut ausgestattetet Werkstatt,
je nach Vorkenntnis viel, viel Zeit und keine Angst vor kleinen
Rückschlägen ...

Sehr interessant aus der CNC-Ecke (Anmeldung erforderlich, lohnt sich
aber):

http://5128.rapidforum.com/topic=108973456411
Autor: Oliver Döring (odbs)
Datum: 28.01.2008 18:30

Es gab doch von Elektor mal vor einigen Jahren die
Tangential-Bohrmaschine "TanBo". Mich hat das Projekt nicht sonderlich
interessiert, zudem ist es mittlerweile wohl "tot", aber:

Wäre der grundsätzliche mechanische Aufbau auf diese Art und Weise nicht
optimal für einen DIY-Bestückungsautomaten geeignet? Man ersetzt so zwei
Achsen mit Translationsbewegung (kompliziert und teuer herzustellen)
durch zwei Achsen mit Rotationsbewegung. Das wäre viel einfacher zu
bauen und präzise Winkelgeber sind auch nicht so teuer und schwer zu
beschaffen.

Eine Idee zum Zentrieren des Bauteils an der Vakuumspitze... Könnte man
das Teil nicht aufnehmen und vorsichtig und langsam gegen eine fest an
der Maschine montierte und kalibrierte Kante (bzw. 2 Kanten im
90°-Winkel) fahren? Ich denke, es würde dann an der Saugspitze
verrutschen und nicht abfallen, so daß nun Winkel und Position der
Anschlüsse gegenüber der Saugspitze bekannt sind.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 28.01.2008 19:15

@ Oliver Döring (odbs)

>das Teil nicht aufnehmen und vorsichtig und langsam gegen eine fest an
>der Maschine montierte und kalibrierte Kante (bzw. 2 Kanten im
>90°-Winkel) fahren? Ich denke, es würde dann an der Saugspitze
>verrutschen und nicht abfallen, so daß nun Winkel und Position der
>Anschlüsse gegenüber der Saugspitze bekannt sind.

Naja, die Spritze ist aus Gummi und hat eine gewisse Elastizität, die
erstmal im kleinen Bereich eleastische Verdrehungen ermöglicht. Für 1/20
Inch Bauteile (1,27mm Pitch) sollte das ggf. reichen, 0,5mm Pitch kann
man da wohl eher vergessen.

MfG
Falk
Autor: Oliver Döring (odbs)
Datum: 28.01.2008 19:31

Ok, verstehe... Dann müsste man das Bauteil abwerfen, in eine Ecke
schieben oder rutschen lassen und dort wieder aufnehmen. Eine optische
Erkennung von Winkel und Position halte ich im Hobby-Bereich für äußerst
mutig...
Autor: Kevin K. (nemon)
Datum: 28.01.2008 19:58

zur zentrierung könnte man eine zange mit 4 backen nehmen, die
symmetrisch zum mittelpunkt der vakuumröhre fahren und anhalten, wenn
die abmaße des bauteils erreicht sind. wenn diese backen leicht gumiert
sind, klemmen die das bauteil dann sanft ein und man kann für einen
moment das vakuum abschalten, sodass die röhre sich quasi lockert und
auf dem zentrierten bauteil zentriert
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.01.2008 20:28

Och Mensch schaut euch doch auch mal den Link an, den ich vorhin
gepostet habe. Die Spitzen sind einfache Messing-Drehteile ohne Gummi
etc. und es funktioniert wohl sehr gut.

Da drin steht auch irgendwas, dass Siemens-Maschinen mit Spitzen aus
Kunststoff arbeiten.

Also wie kommt man darauf, dass die Spitze unbedingt aus Gummi sein muss
? Nur weil es bei diesen Handteilen oft so ist ?

Wenn die Zentrierung wie in den Videos des Links gezeigt über der
Position, wo das Bauteil abgesetzt wird, erfolgt, dürfte auch ohne
Einsatz von Gummi etc. das Bauteil nicht mehr verrutschen, da ja keine
horizontale Bewegung mehr stattfindet.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.01.2008 20:34

Mal abgesehen davon ist die TanBo-Idee in Sachen Bauteileplatzierung
vermutlich gut umsetzbar, allerdings sind da nicht die Möglichkeiten für
die Bauteileaufnahme etwas begrenzt ? Wie will man in das System Feeder
integrieren ?

Als Führungen könnten auch ausreichend dimensionierte Stahlwellen mit
Linearkugellagern, wenn nicht sogar nur mit Gleitbuchsen, genügen. Im
CNC-Fräs-Bereich zwar etwas verrufen aber da wirken ja auch ganz andere
Kräfte ...
Autor: Jurij G. (jtr)
Datum: 28.01.2008 21:17

Ich finde es eher komisch das er schlau genug ist so ein Teil zu bauen
aber bescheuert genug die Hand 5cm neben den Laser zu halten...
Einmal niesen und das gibt ne schöne Narbe fürs Leben.
Autor: Andreas Lingstädt (andiling)
Datum: 07.07.2008 23:59

Sagt mal was issn aus dem Projekt bisher geworden?


Bin selber grad am überlegen ob ich mir eine bauen soll.

Dachte an folgene Features:

Kommunikation zur Maschine über Netzwerk, dann intern über CAN mit
Luminary Micro Controllern.

Diese habe alles Integriert und gibt es mit 3 CAN Ports! :-)

X,Y,Z,Theta und zentrierung der Bauteile.

Die kommunikation mit den Feedern wird auch über CAN gemacht.



Habe über 10 Jahre Berufserfahrung mit der Programmierung von nem
Bestückungsautomaten und kenne auch so kleine Problemchen die auftreten
können.

Jedoch hatte ich bisher nur mit Mydata Maschinen zu tun aber diese sind
von der Robustheit und vom Ideenreichtum der Entwickler sehr ideal
gelöst.

Bauteiltaktrate 4500 Teile in der Stunde und Upgradebar auf 21000 teile
/ Stunde :-)


Alleine diese Agilis Feeder sind der Hammer und da ist wirklich nix
dabei so einen selber zu bauen.

Wenn Interesse an diesem Projekt noch besteht dann bin ich dabei.

Aber schreibt mich bitte persönlich an denn sonnst wird wieder nur alles
in den Dreck gezogen so wie es einige hier tun.

Gut klar dass das ganze net billig wird aber eine Maschine die
präzisionsbestückungen macht kostet halt nicht 3,50 Euro! :-)

hier meine Email falls jemand daran noch interesse hat.

Kann auch von unserer Maschine paar nette Fotos schicken und die
Schaltpläne hab ich auch :-)


Also auf in die Entwicklung Leute! :-)

Gruß

Andi
Autor: AC/DC (Gast)
Datum: 10.07.2008 11:36

>Kann auch von unserer Maschine paar nette Fotos schicken und die
>Schaltpläne hab ich auch :-)
Laß dich nicht erwischen.
Ich glaub nicht das dein AG begeistert
wäre wenn du Firmengeheimnisse
jedem zugänglich machst.
Ist nicht böse gemeint.
Autor: Chris (Gast)
Datum: 18.01.2009 18:16

Weiterführung der Diskussion, zu finden in
Beitrag "s: Bestückungsautomat"

@ Bedeckt haltender
Verstehe ich das richtig, dass du Ideen veröffentlicht hast und andere
haben diese zum Patent angemeldet. Das wäre schon eine böde Dreistigkeit
und ich bin einfach der Meinung, dass das Wissen aus öffentlichen
Diskussion jetzt nutzen dürfen sollte ...
Du wärst also im nicht so öffentlichen Rahmen bereit, anderen zu
erlauben, die von die ausgedachten Konstruktionen weiterzuverwenden
(ohne sich solche Dreistigkeiten, die dir selber die Verwendung
verwähren, zu leisten)?

@ Chris D. (myfairtux)

>Ich bin blutiger Anfänger, daher erstmal zum Verständnis:
>Die Bauteile liegen in einer Mulde im Gurt, haben dort aber etwas Spiel
>in X,Y und Winkel. Nun wird das Bauteil durch eine Art Unterdruckpipette
>aufgenommen und dann entsprehend gedreht auf der Platine abgesetzt.

Ich muss dazusagen ich bin selber "nur" Student auf Grundstudiumsniveau
und habe so eine Maschine in Groß erst einmal Live gesehen.
Beeindruckend, wie unglaublich schnell die großen Siemens-Automaten
sind. Deine niedergeschriebenen Ansichten teile ich so ...

Es gibt wohl zwei Metoden, teilweise in Kombination.
1) Mechnische Zentrierung
1.a) Der Kopf senkt das Bauteil in ein ausgefrästes Rechteck und
zentriert das Bauteil durch "Anstoßen" an die Ränder
1.b) Es gibt 2 oder 4 Zentrierbacken direkt am Kopf, die das Bauteil
zurechtrücken.
Zweitere Methode ist bei der beeinduckenden Maschine von Benezan aus der
cncecke (http://5128.rapidforum.com/topic=108973456411) realisiert. Er
schreibt, die Zentriergenauigkeit sei besser als 0,1mm, und das bei
einer prinzibiell wirklich einfachen Methode. So wie ich das sehe, sind
die Zentrierbacken nicht einmal geführt sondern lediglich an den
Zahnriemen geklemmt.

Schön finde ich auch seine Lösung des Drehens in Kombination mit Senken
der Aufnahmedüse. Für Hobbyzecke und langsamere Maschinen denke ich
doch, ist es einfacher, die komplette Drehmechanik mit zu senken. Motor
und Zahnräder müssten aber höher angesetzt werden, um mit den
Zentrierbacken nicht in Konflikt zu kommen.

2) Optische Zentrierung
Keine Ahnung, ob es da "die übliche Methode" gibt. Nimmt man die
Bauteileposition im Gurt auf, muss eben gewährleistet sein, dass das
Bauteil an der Aufnahmedüse beim Verfahren nicht mehr verrutschen kann.

---

>Solltes du nur kleine Platinen brauchen, und dir die Geschwindigkeit
>egal ist, dann nimm eine Proxxon MF70, baue sie auf CNC um, (pollin
>2Euro motoren) und lass es die Proxxon machen, kostet nicht mal 300
>Euro.
>Eventuell auch eine größere CNC, kostet dich dann max 800 Euro.

Auf youtube gibt es ein Video mit einer CNC-Fräse. Das ist wirklich
saulangsam, so dass der Reiz des Selbstbaus dann doch schon
verschwindend gering wird.

---

@Stephan Watterott

Danke für die aufklärenden Worte im letzten Post. Für eine sehr kleine
Maschine mit Schrittmotoren und moderaten Geschwindigkeiten dürften
jedoch 100-200 kg (ohne Unterbau) ausreichen.
Autor: Bedeckt haltender (Gast)
Datum: 18.01.2009 19:08

@Chris
>Verstehe ich das richtig, dass du Ideen veröffentlicht hast und andere
>haben diese zum Patent angemeldet.
Ja genau, das ist passiert. Ich bin an dem Projekt schon ca 2 1/2 Jahre
dran, und habe mit diversen Foren usw Diskutiert. Es ist eine
amerikanische Firma, mit einem haufen Geld.
>Du wärst also im nicht so öffentlichen Rahmen bereit, anderen zu
>erlauben, die von die ausgedachten Konstruktionen weiterzuverwenden

Ich mache eine 0-Serie, eine kleines Gerät, wird warscheinlich
30x20 cm Platinengröße, max 40 Reels sowie einen Tray, soll auf einen
Tisch platz haben. 30x35 ohne Tray. Wollte eigentlich die nächste Woche
die Bestellung für die Linearführungen sowie Dispenser usw aufgeben.
Das letzte mal hat es fast 5 Wochen gebraucht, Transport sowie Zoll.
Autor: Bensch (Gast)
Datum: 19.01.2009 10:25

>Verstehe ich das richtig, dass du Ideen veröffentlicht hast und andere
>haben diese zum Patent angemeldet.
Ja genau, das ist passiert. Ich bin an dem Projekt schon ca 2 1/2 Jahre
dran, und habe mit diversen Foren usw Diskutiert. Es ist eine
amerikanische Firma, mit einem haufen Geld

Es ist nicht möglich, etwas zu patentieren, was bereits veröffentlicht
wurde (Prior Art).
Sofern du sicher bist, dass du VOR denen veröffentlicht hast, kannst du
deren Patent anfechten.
Autor: Frank B. (frankman)
Datum: 22.01.2009 07:56

... wrote:
> nimm sbitte nicht zu ernst aber
>
> "- Anbindung der Maschine an den PC über CAN"
>
> Absoluter BULLSHIT
> entweder usb ethernet  oder wenn man klassisch veranlagt ist sereille
> (parallel)

Natürlich nur dann, wenn man sich nicht so gut mit CAN auskennt
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 22.01.2009 11:14

Bensch wrote:

> Es ist nicht möglich, etwas zu patentieren, was bereits veröffentlicht
> wurde (Prior Art).

Das US-Patentamt patentiert alles.

http://technollama.blogspot.com/2008/11/patenting-...
Autor: saja (Gast)
Datum: 26.06.2009 12:29

Auch wenn's schon alt ist, vielleicht liest du es ja noch, Bensch:
Das Patentamt patentiert wie alle Ämter alles, für das es noch kein
Patent finden kann. Eine Veröffentlichung in der Lokalpresse, kleineren
Fachzeitschriften oder Internetforen findet kein Patentprüfer. Wenn du
die Veröffentlichung aber nachweisen kannst, ist das Patent nichtig. Du
kannst dann selbst zwar auch keines mehr Anmelden, aber es kann dir
wenigstens niemand verbieten, deine eigene Erfindung zu nutzen. Ich habe
jetzt ein Semester lang Gewerblichen Rechtsschutz gehört und lerne
eigentlich gerade auf die Prüfung am Montag. Bin mir also 100%-ig
sicher. Mein Dozent ist übrigens eine Patentanwältin...
Autor: saja (Gast)
Datum: 26.06.2009 12:31

Sollte heißen:
Das US-Patentamt patentiert wie alle Patentämter alles,...
Autor: --- (Gast)
Datum: 26.06.2009 12:51

Saja, eine Frage:

Selbst wenn ein US-Patent völlig rechtgültig angemeldet wurde (Existenz
nur mit US Prefix) heißt das in unseren Breiten doch nur, dass man, wenn
man dieses Patent nutzt, nicht in die USA vertrieben darf, oder ?

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