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Forum: FPGA, VHDL & Co. Zefant Module


Autor: A. N. (netbandit)
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Hallo,

da mir das herumexperiemntieren mit CPLDs und VHDL viel Spaß macht
würde ich gerne in absehbarer Zeit etwas Geld in den FPGA Einstieg
investieren.

Nun bin ich ja ein absoluter Fan von selbstgemachten Modulen und
Platinen. Doch leider sind die besseren FPGAs nur in BGA Bauweise
erhältlich und da fällt das Erstellen von selbstgemachten Platinen und
vor allem das Löten schon schwer :)

Andererseits kann ich mich mit diesen vollgepackten FPGA Boards nicht
anfreunden, da ich die Beschaltung der Hardware maximal möglich selbst
entscheiden möchte.
Mir sind die FPGA Module von Zefant aufgefallen und dort besonders die
XS3 Serie. Dies Module sind klein und ähneln einfachen Adapterplatinen
für BGA. Sie sind einfach nicht mit Hardware überladen und lassen daher
bei einfacher Benutzung einen großen Spielraum für die eigene Hardware.
Zumindest glaube ich das.

Kennt jemand diese Module aus Praxiserfahrung? Sind sie gut zu
gebrauchen?

Auf der Internetseite (www.zefant.de) wird geschrieben, daß es diese
Module mit einem XC3S1500 gibt (Zefant XS3-1500). Doch leider habe ich
nirgens im Internet eine Bezugsquelle dafür gefunden. Das maximale ist
ein XC3S1000 (Zefant XS3-1000) aber warum klein wenn es auch etwas
größer geht?
Kennt jemand eine Bezugsquelle für das Zefant XS3-1500?

Schonmal danke im Vorraus...

Autor: axel (Gast)
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Eine Bezugsquelle kenne ich für das Modul nicht, aber schau mal
alternativ hier: http://www.xess.com/prod035.php3
Das Board ist auch nicht überladen und ist auch dafür geacht, es auf
einem Devboard einzusetzen. Es scheint auch viele freie IO´s zu haben.
Nur kann ich dir nicht sagen ob die Programmierung konfortabel ist.
Aber ich werd es mir auch bald bestellen (bald bedeutet in den nächsten
2 Monaten, nicht morgen :-) )

Autor: axel (Gast)
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Also hier kannst du das Board mit dem 1000 Spartan3 bestellen. Da ist
aber das von xess interessanter denke ich.
http://www.simple-solutions.de/catalog/index.php?c...

Autor: A. N. (netbandit)
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Ja diese Seite kenne ich, das ist auch die von dem Hersteller dieser
Boads.
Ich habe dort per Mail angefragt und die nachricht erhalten, daß er
keine von den 1500er Boards auf Lager hat, wegen der geringen
Nachfrage. Aber auf Bestellung bestückt er gerne welche mit dem
S3-1500.

Aber nun habe ich erfahren, daß dieses Board dann einen kleinen
Nachteil besitzt. Der System PROM von Xilinx der da drauf ist ist zu
klein um den S3-1500 zu booten. Dadurch muss man das Botten
umständlicher über den CPLD aus dem Flash erledigen.

Nun muß ich nochmal abwägen ob die Vorteile des S3-1000 gegenüber der
Größe dich überwiegen.

Das Xess Modul finde ich schon wieder leicht überladen. Sicher nicht so
schlimm wie so manch anderes.
Naja bis zu dieser Investition ist ja noch ein bisschen Zeit.. schauen
wir mal :)

Autor: FPGAküchle (Gast)
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Kann ernicht das board mit einem passenden PROM bestücken. Wenns beim
FPGA geht sollte das auch beim PROM machbar sein.

Autor: A. N. (netbandit)
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Weil der Flash welcher die passende Größe hat von der Bauform anders
ist... das Board war wohl ursprünglich nur bis zum S3-1000 gedacht.

Autor: Stephan Schirrmann (zefant)
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Hallo!

Ganz kurz noch die "offizielle" Erklärung:

Die Xilinx Platform Flashes gibt es von 1-4 MBit in der kostengünstigen
"S"-Version und von 8-32 MBit in der deutlich teureren "P"-Version
mit zusätzlichen SelectMAP Modi, Revisioning und Kompression. Letztere
erfordert zusätzlich auch noch eine weitere Spannungsversorgung und ist
nicht im gleichen Gehäuse erhältich wie die XCF0xS.

Der Spartan3-1500 hat ein ca. 5MBit großes Bitfile, in der Summe wären
also alle Boards um 10-15 EUR teurer geworden, nur um auch ihm ein
Platform Flash zur Verfügung zu stellen. Daher fiel die Wahl auf den
XCF04S im VO20-Gehäuse und der 1500er muss per CPLD aus dem parallelen
Flash gebootet werden.

Gruß
 Stephan

P.S.: Vorschläge für neue Baseboards bzw. darauf gewünschter Peripherie
sind stets willkommen!

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