Datum: 12.06.2006 01:12
Hallo! Ich hoffe ich bin hier richtig! Ich bin gerade bei Hausbau und schon etwas angespannt da die Elektroinstallation bald kommt und ich noch keine Ahnung habe ob ich wirklich EIB einbauen lasse! Ich habe jetzt von einer Firma ein Angebot für ein anderes BUS system bekommen! "Simatic S7 SPS"! Soll billiger sein als EIB und mindestens genauso gut funktionieren wenn nicht besser! Kann mir wer weiter helfen!? Welches System wäre für mehr zu empfehlen? Ich will damit das Licht, Rolläden, Heizung und Teile Für eine Alarmanlage Steuern (Bewegungsmelder, Türkontakte usw.). Wenn das System auch erweiterbar wäre, wärs natürlich auch sehr angenehm! Beim EIB ist die Übertragung auch realtiv klar aber beim Simatic SPS nicht so ganz! Wär auch super wenn mir wer eine Seite oder sowas empfenhlen könnte wo ich mich im Detail informieren kann! Ich bin für jede Hilfe sehr Dankbar! Michael
Datum: 12.06.2006 10:35
Wenn du es mit der SPS machen lässt dann ist es kein Bussystem mehr. Steuerung mit SPS ist zentral ( SPS defekt, alles "aus" ), ein Bussystem arbeitet dezentral, jeder aktor/sensor hat seine eigene Logik. Es hängt davon ab was du selber haben möchtest und welche Anforderungen du an das System hast. Du wirst mit einer SPS z.B. nicht ohne weiteres eine Lampe dimmen können, es sei denn du baust dir den für die SPS tauglichen Dimmer selber. Was die Funktionalität angeht, kann man mit der SPS alles machen was man auch mit EIB machen kann. Ich habe mein Haus auch mit einer SPS automatisiert ( natürlich nicht mit einer Simatic ), allerdings habe ich alles selber installiert und auch programmiert, so ist es mir auch möglich z.B. lampen zu dimmen.
Datum: 12.06.2006 10:57
Ich würde dir empfehlen alles was du an Funktionalität haben möchtest aufzuschreiben und zwar vorher gründlich überlegen was du brauchst. Und dir dann Angebote machen lassen, dann kannst du immer noch entscheiden was du haben möchtest. Das einzige was mir beim EIB gefällt, ist die Optik der Taster.
Datum: 12.06.2006 13:03
Hallo Roland! Danke für deine schnelle Antwort! Eine Frage hätte ich aber noch! Wie kommunizieren die einzelnen "Teile" bei der SPS miteinander? Oder gibt es bei dieser Anlage keine Relais oder ähnliches in der Mauer beim Lichtschalter? Danke...
Datum: 12.06.2006 13:50
Bei der SPS gibt es keine einzelnen Teile. SPS --> Speicherprogrammierbare Steuerung. Du musst es dir so vorstellen, es ist eine Blackbox mit Eingängen für Taster/Sensoren etc. und Ausgängen für Relais, Schütze usw. Diese Blackbox lässt sich mit einer bestimmten Software beliebig programmieren, ausserdem besteht die Möglichkeit mehrere solcher Blackboxen zu vernetzen z.B. Ethernet, Modbus, Geniusbus, Devicenet usw. Im Prinzip wird jeder der Lichttaster an jeweils einen Eingang der SPS angeschlossen, je nach Anzahl der Taster steigt auch die Anzahl der benötigten Eingänge. Jeder Verbraucher ( Lampe/Steckdosen/Rolladen etc. ) wird über ein Relais von jeweils einem Ausgang Gesteuert, also Anzahl der Ausgänge = Anzahl der geschalteten Verbraucher. In den Mauern bei den Lichtschaltern gibt es ganz sicher keine Relais, die Relais zum Schalten der Verbraucher sitzen idealerweise in einem Schaltkasten. Ich hoffe du hast jetzt ungefähr eine Vorstellung.
Datum: 13.06.2006 12:00
Hallo Roland!
Du hast weiter oben in einer Antwort geschrieben "( natürlich nicht
mit einer Simatic )" warum? Ist eine Simatic so schlecht oder so teuer
oder beides?
Danke,
Michael
Datum: 13.06.2006 12:17
Die Simatic S5/S7 ist von Siemens und da ich bereits mit SPS-Systemen verschiedenen Hersteller erfahrung habe, würde ich die Simatic nie bevorzugen. In deinem Falle ist es aber egal welche SPS zum Einsatz kommt, weil du nicht selber die Anlage planen und programmieren wirst.
Datum: 14.06.2006 13:00
Das ist doch "Äpfel mit Birnen vergleichen". Eine SPS ist für 24 V Betrieb ausgelegt. Wenn die für die Haussteuerung verwendet wird müssen alle Aus-und Eingänge angepasst werden. Die SPS ist ein zentrales System, wie oben schon beschrieben wurde, fällt sie aus, ist es im ganzen Haus kalt und dunkel. Der Installationsaufwand ist um Dimensionen höher, will man die Flexibilität des EIB erreichen muss von jedem Taster, jeder Lampe, jeder Steckdose,.... eine Leitung zur zental installierten SPS. Wenn man das selber macht (ich auch), dann geht das ja noch, lässt man sich das ganze installieren und will Flexibilität und Komfort, dann ist die SPS-Lösung ökologischer und ökonomischer Schwachsinn.
Datum: 14.06.2006 14:08
@Thomas "Eine SPS ist für 24 V Betrieb ausgelegt." Falsch! Es gibt sowohl 24V als auch 230V Module, je nach dem was man haben möchte. "Wenn die für die Haussteuerung verwendet wird müssen alle Aus-und Eingänge angepasst werden." Wie bitte? Weisst du überhaupt wovon du redest? "Der Installationsaufwand ist um Dimensionen höher" Völliger Schwachsinn! Installationsaufwand nich höher als bei EIB. Ich habe es nämlich mehrmals gemacht, sowohl EIB als auch SPS. "dann ist die SPS-Lösung ökologischer und ökonomischer Schwachsinn." Genau wie dein Posting.
Datum: 14.06.2006 14:18
in anderen Foren habe ich gelesen das die meist die Busklemmen von Beckhoff oder Wago einsetzen. Ist vielleicht auch ne Variante. Nicht so groß wie ne Siemens S7 und vom Preis ebenfalls besser. Zumal man bei Beckhoff mit der 30 Tage TwinCat Version auch nach den 30 Tagen weiter programmieren kann.
Datum: 14.06.2006 14:24
Man kann grundsätzlich sagen, es ist immer eine Sache der Planung. Man kann eine Elektroanlage so planen das der Installationsaufwand enorm ist, man kann die gleiche Anlage mit ein bischen Köpfchen aber auch mit einem wesentlich geringeren Installationsaufwand realisieren. Wenn jemand von jeder Steckdose/Taster oder Lampe jeweils ein Kabel zur SPS Steuerung zieht, ist selber schuld. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht.... Es ist wie bei der Programmierung, der eine benötigt für eine Aufgabe 100 Zeilen Code, der andere 10.
Datum: 14.06.2006 15:09
> Es ist wie bei der Programmierung, der eine benötigt für eine > Aufgabe 100 Zeilen Code, der andere 10. Ganz genau. Und bei der EIB-Lösung sind es 0 Zeilen Code. ----, (QuadDash).
Datum: 14.06.2006 15:37
Hallo Leute - nette Diskussion :o) EIB - hat geile Möglichkeiten, aber wie Roland schon sagt... alle Funktionen die man sich erhofft aufschreiben und dann mal die Komponenten suchen... dann kommt schnell die Ernüchterung SPS - ultra flexibel, frei programmierbar - aber braucht halt Platz im Schrank und ist so billig auch nicht... auf Wunsch ist das Ganze auch über dezentrale I/O-Slaves (Profinet/Profibus/Ethernet) erweiterbar- Einfachste Variante wären hier aber eine LOGO von SIEMENS. Ist aber auch nicht gerade billig das Zeugs. @Roland: Was du sagst hat schon viel Wahrheit, aber punkto SIMATIC und anderen Herstellern.. wenn du anscheinend immer nur Kompaktgeräte (I/O-onboard) verwendet hast mag der Vergleich mit anderen Herstellern immer wieder mal gegen SIEMENS zu stimmen, aber wenn es um modulare Systeme geht denke ich ist es einfach das Beste. Vorschlag meinerseits - die Entscheidung vertagen und einfach alle Aktoren und Sensoren (Schalter) zentral auflegen auf Klemmen... im ersten Zug fest verdrahten. Zusätzlich genügend Platz lassen und evtl. um SPS erweitern >> so hab ich es gemacht :))
Datum: 14.06.2006 15:58
Thomas hat recht, beim EIB wird ein "Klingeldraht" an allen Aktoren und Sensoren vorbeigelegt. Es läßt sich jede beliebige Verbindung programmieren, um dies bei einer SPS zu erreichen muss JEDE Schalterleitung und JEDE Lampenleitung zur SPS geführt werden.
Datum: 14.06.2006 17:43
@Elektromeister "um dies bei einer SPS zu erreichen muss JEDE Schalterleitung und JEDE Lampenleitung zur SPS geführt werden" Ich wiederhole noch ein mal NEIN ! Es müssen nur die jenigen so machen, die es nicht besser wissen.
Datum: 15.06.2006 11:02
wenn ma eh neu baut, kann man doch wie schon mehrfach gesagt von jeden Schalter ein Kabel zum Verteiler ziehen. von den Lampen und schaltbaren Steckdosen nimmt man dann ein 3x1,5 oder 5x1,5 ebenfalls zum Verteiler. Ich würde pro Etagge einen Verteiler vorsehen. So kann man sich dann immer noch entscheiden ob man ne SPS oder EIB oder was eigenes einbaut. Ne Siemens S7 würde ich schon aus Platzgründen nicht nehmen. Dann lieber ne Logo oder Wago, Beckhoff.
Datum: 15.06.2006 13:57
Die Logo kannst du vergessen, die ist nur für einfache Steueraufgaben geeignet, ausserdem nur begrenzt erweiterbare E/A ´s. Regeln geht mit der Logo z.B. garnicht.
Datum: 17.06.2006 17:18
Hi, die Siemens ist schon nicht übel. Ihr Eigentliches Problem ist die Koplexität und die Möglichkeiten die Sie jenseits irgendwelcher IEEC-Normen bietet. Da blickst du so schnell nicht durch. Bleib besser bei Möller oder ähnlich mit dem EIB-Bus(bevor Roland vor lauter Weisheit aus dem Sessel fällt ^^). Dieser Bus ist eh dafür konzipiert und Visualisierung über den PC sind da wohl auch drin. Das die Siemens zum Schluss billiger sein soll ... ich weiss es nicht !? @Roland erzähl doch mal wie du ne Stink-Normale 24 Volt Standart Siemens SPS verdrahtest( ohne 1000 Verteilerdosen incl. Trennung von Steuer und 230 V Last für Lämpchen)? Ich komme da jedenfalls auch auf 2 Leitungen. Wenn das mal rausfliegt kann ich es dann direkt verdrahten. Es solle ja die Erleuchtung folgen. übrigens zu deinem.... ....Ich wiederhole noch ein mal NEIN ! ....Es müssen nur die jenigen so machen, die es nicht besser wissen." Wow Roland auf so eine schlaue Lösung muss man erst mal kommen!!
Datum: 17.06.2006 19:54
Komplexität war mir auch zu komplex ^^
Datum: 19.06.2006 03:55
Hi, Also ich bin vor der gleichen Entscheidung gestanden: EIB oder SPS(ich spreche aber von einer speziellen Haus SPS = PEHA - auch so etwas gibt es!!). Ich habe mich nach langem überlegen für die teurere EIB Version entschieden. Den Ausschlag hat eigentlich nur die Möglichkeit nachträglich die Schalter und Taster an den entsprechenden Schaltstellen ändern zu können, gegeben. d.h. der große Vorteil von EIB ist: z.B. ihr wollt nachträglich zusätzliche Funktionen auslösen wie etwa Rolladen einzeln, Gruppenfunktionen usw. dann versucht das einmal zu bewerkstelligen, wenn ihr keine Taster mehr in der Wand habt! EIB - 1 - 2 oder 4 fach Taster raus, 8 fach Taster rein, programmieren - fertig. EIB hat einfach viel mehr Möglichkeiten - ist aber auch dementsprechend teurer.
Datum: 20.06.2006 14:26
ich würde Dir auf alle Fälle empfehlen,bevor Du über SPS oder EIB nachdenkst, eine Checkliste für Dein Gebäude und Deine Wünsche in Sachen Funktionalität und Komfort zu erstellen. Mit dieser Checkliste hast Du die Möglichkeit sowohl EIB;LON;LCN oder andere Systeme als Angebot machen zu lassen.Auch eine Kombination ist dann auch mit entsprechenden Kopplern(WAGO)möglich,was auch den Gesamtpreis positiv beeinflusst.Die Entscheidung ist für die Zukunft auszuwählen(Kommunikation Internet/Telefon usw.,Erweiterung/Umbau) Bei Bedarf kann ich Dir eine Checkliste zukommen lassen und auch weitere Hinweise geben.
Datum: 21.06.2006 09:56
Ich muß EIB da voll zustimmen. Roland hat unrecht. Neben den vielen Komfortgründen und der leichten Erweiterbarkeit bei vernünftiger Planung sollte man auch ein paar praktische Dinge bei der Entscheidung nicht außer Acht lassen: - Was ist bei einem Hausverkauf? Ohne EIB und mit SPS-Gebastel riesiger Wertverlust, weil der Käufer den Krempel höchstwahrscheinlich komplett rausreißen muß, weil er damit nix anfangen kann - Was ist, wenn mal was defekt ist und man selbst ist nicht zu Hause, z.B. beruflich eine Weile weg? Die Freundin/Frau kann dann nicht mal eben den Elektriker holen und den das schnell reparieren lassen. Dann ist eben im Winter die Hütte mal ne Woche kalt und dunkel. - Was ist, wenn man mal ein neues Feature möchte und zeitlich angespannt ist? Bei EIB kaufen, anklemmen, konfigurieren, geht. Bei Selbstgebastel muß man erstmal programmieren, testen, debuggen, testen, debuggen... Viel zu lästig. Also beim Haus sollte man, wenn man kein Freak ist oder wenig Kohle hat, die Finger vom Selbstgebastel lassen. Hat einfach zu viele praktische Nachteile, von den technischen Defiziten ganz zu schweigen.
Datum: 21.06.2006 10:51
Ich will mich nicht auf eine sinnlose Diskussion einlassen. Jeder ist von irgend etwas überzeugt und verschliesst Augen und Ohren wenn es um sinnvolle Alternativen geht. Was ist Selbstgebastele? Habe ich mir die SPS etwa selbst gebastelt? Habe ich die Taster, Relais usw. etwa selbstgebastelt? Namenhafte anbieter von Gebäudeautomation bieten bereits seit langem neben, EIB/LON/LCN auch SPS Lösungen an. Was hat das ganze denn noch mit Selbstgebastele zu tun? Müssen Änderungen vorgenommen werden, dann ist es viel einfacher und vor allen Dingen billiger, als bei EIB. Wobei EIB natürlich was die Erweiterbarkeit des Systems betrifft die Nase weit vorne hat. Also muss jeder selber entscheiden was er möchte. P.S. wenn bei mir die SPS mal ausfällt, dann läuft die Heizung weiter und an allen Steckdosen ist Saft, auch der Herd und Kühlschrank läuft weiter. Alle diese Geräte sind auch an die SPS angebunden, sind aber in ihrer Funktion nach dem Ausfall der SPS, nicht eingeschränkt. Man muss sich eben vor der Installation und bei der Programmierung der Anlage ausreichend Gedanken machen. Natürlich würde das Licht nicht brennen, aber so lässt sich doch gut Strom sparen...:-))
Datum: 21.06.2006 11:42
Michael bring es auf den Punkt. Zusätzlich noch das, was ich schon angemerkt hatte: - Der EIB-Bus fällt nicht komplett aus, sondern nur einzelne Sensoren oder Aktoren und im schlomsten Fall ein Segment - Wenn man sich ein System installieren läßt, ist die SPS-Lösung teurer, auch wenn hier ständig das Gegenteil behauptet wird. - Beim EIB Bus brauche ich vorher GARNICHTS festlegen, alles ist möglich. Will man diese Flexibilität mit einer SPS wird es unbezahlbar. Ich will hier keine SPSn verteufeln, aber jedes Teil hat seine Anwendung und eine SPS in der Hausinstallation ist Bastelkram. T... Thomas
Datum: 21.06.2006 11:50
"Namenhafte anbieter von Gebäudeautomation bieten bereits seit langem neben, EIB/LON/LCN auch SPS Lösungen an. Was hat das ganze denn noch mit Selbstgebastele zu tun?" Du vergisst, zu erwähnen, daß in der gewerblichen Gebäude-Automation immer auch ein professionelles Facility-Management für sofortige Störungsbehebung sorgt. Das ist im Privaten aber total anders. Und deshalb auch nicht zu vergleichen. Wir reden hier nicht von Bürogebäuden oder Hühnerställen! Zudem sind in den besseren Projekten immer Bussysteme beteiligt. Die sind schlichtweg flexibler. Insbesondere in der Beleuchtungssteuerung muss auch mal ein einfacher "User" das Ganze ändern können, ohne umständlich zu programmieren. "Was ist Selbstgebastele? Habe ich mir die SPS etwa selbst gebastelt? Habe ich die Taster, Relais usw. etwa selbstgebastelt?" Selbstgebastele ist, wenn ein im Störungsfall herbeigerufener Elektriker ohne aufwendiges Dokumentationslesen (falls überhaupt vorhanden) nicht sofort den Überblick über die Anlage bekommt. "Müssen Änderungen vorgenommen werden, dann ist es viel einfacher und vor allen Dingen billiger, als bei EIB. Wobei EIB natürlich was die Erweiterbarkeit des Systems betrifft die Nase weit vorne hat. Also muss jeder selber entscheiden was er möchte." Das hängt nur von den Ansprüchen ab. Wenn man kleine Ansprüche hat, ist es sicherlich billiger als bei EIB. Wenn man aber ein Mindestmaß an Erweiterbarkeit möchte, ist das Gebastel schlichtweg teurer. Bei EIB hat man das Buskabel ringförmig um jeden Raum laufen und kann jederzeit irgendwo im Zimmer was anklemmen." "P.S. wenn bei mir die SPS mal ausfällt, dann läuft die Heizung weiter und an allen Steckdosen ist Saft, auch der Herd und Kühlschrank läuft weiter. Alle diese Geräte sind auch an die SPS angebunden, sind aber in ihrer Funktion nach dem Ausfall der SPS, nicht eingeschränkt." Klingt interessant. Wieso sind denn dann die Steckdosen zum Beispiel überhaupt an die SPS angebunden, wenn nach Ausfall weiterhin Strom auf allen ist? Vor allem interessant bei geschalteten Steckdosen, die vor dem Stromausfall aus guten Gründen auf Aus standen? Sehr sicher... "Man muss sich eben vor der Installation und bei der Programmierung der Anlage ausreichend Gedanken machen." Exakt das ist ein Problem. Die EIB-Komponenten sind vielfach durchgetestet und entsprechend ausgereift. Beim Selbstgebastel ist das leider nicht der Fall. Und bei Software ist das bekanntermaßen ein Problem. Wer übernimmt dann die Gewährleistung? "Natürlich würde das Licht nicht brennen, aber so lässt sich doch gut Strom sparen...:-))" Tolle Sache das. Damit sagst Du es ja selber: Wer es sich leisten kann, nimmt etwas ausgereiftes und komfortables, wer es nicht kann und trotzdem ein bißchen Steuerung möchte, strickt sich halt was zurecht. Ist auch legitim. Für mich aber persönlich nicht tragbar. Dann gebe ich lieber den einen oder anderen Tausender aus und habe hinterher keine Arbeit und Probleme.
Datum: 21.06.2006 12:37
Zugegeben, der EIB ist auch von Laien nach einer kleiner EIB-Schulung leicht zu Programmieren. Bei einer SPS braucht man schon einiges an Programmiererfahrung und tiefere Kenntnisse in der Steuerungs und Regelungstechnik. Aber wer so ein System anbietet, der kann das alles logischerweise auch. @Michael "Wieso sind denn dann die Steckdosen zum Beispiel überhaupt an die SPS angebunden, wenn nach Ausfall weiterhin Strom auf allen ist?" Damit jede der Steckdosen nach belieben schaltbar ist. "Vor allem interessant bei geschalteten Steckdosen, die vor dem Stromausfall aus guten Gründen auf Aus standen? Sehr sicher..." Wie kommst du auf die Idee das die Steckdosen vor einem Stromausfall auf "Aus" stehen müssen? Merkwürdige Denkweise. Erst Hirn einschalten, dann Posten, diese Regel gilt nach wie vor.
Datum: 21.06.2006 14:21
"Wie kommst du auf die Idee das die Steckdosen vor einem Stromausfall auf "Aus" stehen müssen? Merkwürdige Denkweise. Erst Hirn einschalten, dann Posten, diese Regel gilt nach wie vor." Lies Dein Geschreibsel nochmal. Ich schrieb nicht "müssen"! Also selber Hirn einschalten. Wenn Steckdosen auf "Aus" stehen, dann hat das Gründe. Meistens sind das Sicherheitsgründe. Einfaches Beispiel: Kleinkinder sollen Geräte nicht einschalten, weil das eine Gefahr darstellt, und sei es ein einfacher Toaster. Prima Sache, wenn dann nach einem Ausfall der SPS die Dosen durchgeschaltet werden...
Datum: 21.06.2006 14:44
"Troll nur weiter...." Tja, wenn die Argumente ausgehen...
Datum: 21.06.2006 18:34
Füttert keine Trolle! Für alle anderen, die die Diskussion ernst nehmen. Die Trolle schreiben immer wieder " Was ist wenn die SPS ausfällt", natürlich ist es ein Nachteil, aber wann passiert es schon? Ich kann aus Erfahrung sagen, eine SPS ist ein sehr robustes und störsicheres Gerät. Unsere Maschinen laufen mit diesen Steuerungen rund um die Uhr, Tag und Nacht unter schwersten Umgebungsbedingungen. Mein Haus wird seit 6 Jahren komplett von einer SPS gesteuert, es war noch nie ein Ausfall! Eher fällt der Strom aus.. Ich habe, ist garnicht lange her, auch EIB-Anlagen programmiert, aber ich sehe es nicht ein, das ich dafür so ein Schweinegeld zahlen muss. Deshalb habe ich mich auch für eine günstige und in der Funktionalität sogar überlegenere Alternative entschieden. Man kann mit einer SPS in der Tat viel kompliziertere Funktionen realisieren als mit EIB, wo die Funktionen vorgegeben sind und man nichts frei programmieren kann. Es gibt aus dem Grunde sogar eine EIB-SPS, um eben etwas frei programmieren zu können, aber wenn man sich den Preis anschaut dann wird einem schlecht, dabei ist die Programmieroberfläche wie aus der Steinzeit, und der Befehlssatz mehr als Bescheiden.
Datum: 21.06.2006 19:44
Roland, geh mal kurz auf das Argument mit dem herbeigerufenen Elektriker ein, der an deiner Anlage nichts ausrichten kann. Vielleicht kannst du selbst (je nach Dokumentationslust/-grad) in wenigen Jahren schon nichts mehr selbst verändern, sondern musst Teile davon neu programmieren, weil du manche Dinge nicht mehr nachvollziehen kannst oder verstehst. Zudem ist auch noch ein gewisses (größeres) Maß an Fachwissen Voraussetzung für die von dir aufgezeigte SPS-Lösung. Das alles muss ja kein Nachteil sein! Es muss aber demjenigen, der sich für oder gegen SPS entscheiden soll, BEWUSST sein!
Datum: 21.06.2006 22:38
"Für alle anderen, die die Diskussion ernst nehmen. Die Trolle schreiben immer wieder " Was ist wenn die SPS ausfällt", natürlich ist es ein Nachteil, aber wann passiert es schon? Ich kann aus Erfahrung sagen, eine SPS ist ein sehr robustes und störsicheres Gerät. Unsere Maschinen laufen mit diesen Steuerungen rund um die Uhr, Tag und Nacht unter schwersten Umgebungsbedingungen. Mein Haus wird seit 6 Jahren komplett von einer SPS gesteuert, es war noch nie ein Ausfall! Eher fällt der Strom aus.." Schön für Dich, aber von der Hand zu weisen ist das Problem nicht. Und nicht jeder ist Elektriker wie Du! "Ich habe, ist garnicht lange her, auch EIB-Anlagen programmiert, aber ich sehe es nicht ein, das ich dafür so ein Schweinegeld zahlen muss. Deshalb habe ich mich auch für eine günstige und in der Funktionalität sogar überlegenere Alternative entschieden. " Schweinegeld nur für diejenigen, die relativ wenig verdienen. Wenn ich meinen Tagessatz nehme und dann kurz hochrechne, dann kommt mich die SPS-Lösung deutlich teurer als meine EIB-Lösung. Da wäre ich ja dumm, wenn ich das machen würde. Und technisch wäre das kein Problem als EDV-Berater. Bei solchen Vergleichen muss man immer die Gesamtheit betrachten und nicht nur die nackten Gerätepreise. Und schreib doch mal, wo Deine Alternative in der Funktionalität überlegen ist. Das wären doch mal schlagende Argumente für Dich! "Man kann mit einer SPS in der Tat viel kompliziertere Funktionen realisieren als mit EIB, wo die Funktionen vorgegeben sind und man nichts frei programmieren kann. Es gibt aus dem Grunde sogar eine EIB-SPS, um eben etwas frei programmieren zu können, aber wenn man sich den Preis anschaut dann wird einem schlecht, dabei ist die Programmieroberfläche wie aus der Steinzeit, und der Befehlssatz mehr als Bescheiden." Natürlich gibt es so etwas. Ist doch in anderen Bereichen der EDV ebenso. Reine Inselsysteme sind doch out. Man kann auch EIB mit Ethernet koppeln. Kein Problem. Aber nicht, weil Ethernet besser ist. Im Übrigen läuft in besseren EIB-Anlagen ein Gira-Homeserver. Mit dem läßt sich so einiges programmieren... Ich bin zwar kein Elektriker und kenne mich mit SPS nicht so aus, aber auf Anhieb gibt es für mich (zu den Problemen mit der Insellösung, die kein Vor-Ort-Elektriker beherrscht) folgende Nachteile: Zu meiner persönlichen Einschätzung (Wohnbau): - Von jedem Sensor muss eine eigene 2-Drahtleitung zur SPS in die Verteilung gezogen werden (oder man nimmt einen gesonderten Bus, dann ist es aber keine SPS-Lösung mehr und somit das Eingeständnis, daß die SPS-Lösung alleine eben nicht funktioniert!) - Es ist unpraktisch, jeden SPS-Ausgang über Relais und Schütze schleifen zu müssen, um 16A-Lasten zu schalten (SPS kann nur 2A mit 230V meines Wissens) - Es ist unpraktisch 0-10V-Analogausgänge auf Frequenzumrichter zu schalten, um Lasten Dimmen zu können - Es ist unpraktisch, Programmmodule zu integrieren, wenn Jalousien verfahren werden sollen - Es ist unpraktisch Programmodule zu integrieren, wenn Raumtemperaturregelung gemacht werden soll - Es dürfte schwierig sein, eine vernünftige Multimediaeinbindung einzurichten - Wie sieht es mit Fernwartung aus? Und nur mal als Frage, wie richtest Du beispielsweise folgendes ein: - Eine Wippe Dimmen, - Eine Wippe Jalousie verfahren, - Status-Rückmeldung - Texte auf Display - Raumtemperaturregelungs-Funktionen (Ist-Temperatur, Soll-Temperatur, Komfort-Standby, Sollwertverstellung)? Vielleicht beschreibst Du einfach mal, was Du so alles bei Dir laufen hast und wie Du das elektrisch und softwaremäßig realisiert hast!
Datum: 22.06.2006 08:37
@Richard Da stimme dir im grossen und ganzen zu. Aber, ich sehe trotzdem kein grosses Problem was die Programmänderungen betrifft. Natürlich wäre es zwecklos einen Elektriker dafür zu bestellen, der weder die Software noch das Fachwissen für solch ein Programm mitbringt. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Automationsfirmen die Programmierer beschäftigen, die nichts anderes als nur sowas machen. Ausserdem ist es völlig unmöglich Dinge in einem Programm nicht nachvollziehen zu können, wenn man programmieren kann, und erst recht , wenn man es selber programmiert hat.
Datum: 22.06.2006 11:05
Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es dem Michael, der dieses Thema angestossen hat darum, dass er sein Haus installieren lassen möchte. Daraus schließe ich, dass er weder die Elektrik selbst installiert, noch die Steuerung programmiert (Welche auch immer). Ich glaube nicht ,dass es ein guter Rat ist ihm dafür eine Automatisierungsfirma zu empfehlen um sich das installieren und programmieren zu lassen. Die hauen ihm dann womöglich Kabelpritschen durchs Haus ;-)
Datum: 22.06.2006 12:16
@Roland: Mich würde mal interessieren, was Du so an Funktionalität in Deinem Haus hast. Wie hast Du das realisiert? Dieters Einwände klingen ja doch recht vernünftig, vor allem die Dimmer-, 16A- und Schaltergeschichten. Und was sind die Sachen, die es bei EIB oder LON nicht gibt? Und, falls es Dir nichts ausmacht das mitzuteilen, wie teuer war der Spaß? @Dieter: Das gleiche ;) Wie teuer war es bei Dir denn so? Und was hast Du so realisiert?
Datum: 22.06.2006 15:57
Zur Funktionalität. Bedientableau --> Touchpanel, an dem man alle Funktionen zentral ausführen kann, Schalten von Beleuchtung/Rolladen/Steckdosen, einzeln oder gruppenweise. Die Zeiten, nach der die Beleuchtung in den Einzelnen Räumen, automatisch nach dem Einschalten ausgeht, wichtig z.B. im Flur/Badezimmer oder Aussen. Und so ähnlicher Spielkram. Alarmanlage --> ist mit einem Schlüsselschalter am Tableau zu aktivieren ( wenn man z.B. das Haus verlässt ). Die Bewegungsmelder die vorher unter anderem für die Beleuchtung zuständig waren, sind jetzt für den Alarm zuständig. Wird ein Alarm ausgelöst, gehen alle Rolladen im Haus hoch, die Beleuchtung im gesamten haus und im Aussenbereich wird Eingeschaltet, und es dröhnt fürchterlich eine Sirene im Haus, und Aussen Blinkt eine Alarmleuchte. Im selben Moment bekomme ich auf meinem Handy eine Nachricht, das der Alarm ausgelöst hat. Wenn ich schlafen gehe und mir nicht sicher bin ob das Licht überall aus ist, brauche ich nur 5 sek. lang den Lichttaster neben meinem Bett zu drücken und alles was im Haus an Beleuchtung ist, was ich für die Nacht nicht brauche geht aus. Wenn ich möchte kann ich jeden Taster im Bedientableau als Panikschalter für die Nacht konfigurieren, der bei Betätigung die Komplette Beleuchtung im Haus einschaltet. Oder ich klicke auf das Menue "Nachtalarm" und aktiviere die Alarmanlage, die jedoch nur durch die Bewegungsmelder im Erdgeschoss aktiviert wird, weil mein Schlafzimmer oben ist, in dem Fall sollte man nachts lieber nicht schlafwandeln;-)) Dimmen --> Für jede Leuchte kann man im Bedientableau bestimmen ob die gedimmt werden soll oder nicht. Man kann für jede Leuchte abhängig von den Tastern jede Beliebige Lichtszene einstellen. Nachts z.B. geht die Beleuchtung in den Fluren oder WC nur zu 50% an, ich werde nicht gerne geblendet:-) Multimedia habe ich nicht weil ich es nicht brauche. Über das Internet habe ich jederzeit den Zugriff auf das SPS-Programm. Ich habe in den Räumen Handelsübliche Taster ( das ist der Nachteil zu EIB, die EIB-Taster sind ziemlich hübsch und auch noch mit LED´s bestückt ) aber ich kann damit gut Leben. Der Herd oder Bügelseisen darf man auch ruhig mal vergessen auszuschalten, die Zeit für die automatische Abschaltung ist ebenfalls im Tableau einstellbar. Und, und, und... Falls jemanden was spezielles Interessiert, könnt ihr fragen.
Datum: 22.06.2006 16:39
"Bedientableau --> Touchpanel, an dem man alle Funktionen zentral ausführen kann, Schalten von Beleuchtung/Rolladen/Steckdosen, einzeln oder gruppenweise. Die Zeiten, nach der die Beleuchtung in den Einzelnen Räumen, automatisch nach dem Einschalten ausgeht, wichtig z.B. im Flur/Badezimmer oder Aussen. Und so ähnlicher Spielkram." Hmmm, dafür habe ich im EIB Präsenz- und Bewegungsmelder. Ist doch viel besser, wieso sollte Lich brennen, wenn keiner da ist? "Alarmanlage --> ist mit einem Schlüsselschalter am Tableau zu aktivieren ( wenn man z.B. das Haus verlässt ). Die Bewegungsmelder die vorher unter anderem für die Beleuchtung zuständig waren, sind jetzt für den Alarm zuständig. Wird ein Alarm ausgelöst, gehen alle Rolladen im Haus hoch, die Beleuchtung im gesamten haus und im Aussenbereich wird Eingeschaltet, und es dröhnt fürchterlich eine Sirene im Haus, und Aussen Blinkt eine Alarmleuchte. Im selben Moment bekomme ich auf meinem Handy eine Nachricht, das der Alarm ausgelöst hat. " Wieso keine Glasbruchsensoren? Auf Deine Weise müßte ich mir die Hütte voll mit Bewegungssensoren knallen, damit die alles mitbekommen und das ist wesentlich teurer, umständlicher und verbraucht mehr Strom. Professionell ist das aber nicht. Und wieso ein umständlicher Schlüsselschalter für die Alarmanlage? Komfortabel ist das auch nicht... "Wenn ich schlafen gehe und mir nicht sicher bin ob das Licht überall aus ist, brauche ich nur 5 sek. lang den Lichttaster neben meinem Bett zu drücken und alles was im Haus an Beleuchtung ist, was ich für die Nacht nicht brauche geht aus. Wenn ich möchte kann ich jeden Taster im Bedientableau als Panikschalter für die Nacht konfigurieren, der bei Betätigung die Komplette Beleuchtung im Haus einschaltet. Oder ich klicke auf das Menue "Nachtalarm" und aktiviere die Alarmanlage, die jedoch nur durch die Bewegungsmelder im Erdgeschoss aktiviert wird, weil mein Schlafzimmer oben ist, in dem Fall sollte man nachts lieber nicht schlafwandeln;-))" Tja, mit Glasbruchsensoren könnte man sich auch nachts runtertrauen... "Dimmen --> Für jede Leuchte kann man im Bedientableau bestimmen ob die gedimmt werden soll oder nicht. Man kann für jede Leuchte abhängig von den Tastern jede Beliebige Lichtszene einstellen. Nachts z.B. geht die Beleuchtung in den Fluren oder WC nur zu 50% an, ich werde nicht gerne geblendet:-)" Hmmm, 50% ist mir zu hell. Bei mir sind es nur 20%. Reicht nachts völlig aus. Wie änderst Du die Lichtszeneneinstellungen? Komfortabel über Wippen oder umständlich per Panel oder gar Programmierung? Bei EIB geht es simpel: Einfach die Dimmer auf die gewünschte Helligkeit fahren und dann Programmiertaster drücken. Versteht sogar die technisch nicht so begeisterte Freundin... "Multimedia habe ich nicht weil ich es nicht brauche." Tja, praktisch ist das schon, wenn man Durchsagen bekommt, wenn Post oder Email da sind... Und eine Einblendung der IP-Cams ins Fernsehbild ist auch nicht zu verachten. "Über das Internet habe ich jederzeit den Zugriff auf das SPS-Programm. Ich habe in den Räumen Handelsübliche Taster ( das ist der Nachteil zu EIB, die EIB-Taster sind ziemlich hübsch und auch noch mit LED´s bestückt ) aber ich kann damit gut Leben." Eigentlich schade, weil dann fallen auch die schönen und unauffälligen Miniterminals weg mit Drehknopfbedienung. Zum Beispiel für die Anzeige der neuesten Emails, der Wettervorhersage, etc. Das "Und, und, und..." wäre jetzt interessant. Bisher klingt alles deutlich schlechter als mit EIB. Zusätzlich zu dem Standardkram von oben kommen natürlich noch ein paar Komfortgeschichten dazu: - Bewegungsmelder unter dem Bett aktiviert die Nachbeleuchtung im Fußboden, wenn man die Füsse aus dem Bett stellt. So braucht man keinen Schalter, aber die Freundin wird auch nicht durch das Licht wach - Wecker wird über Minipanel bedient und fährt je nach Temperatur vor dem Aufstehen bereits die Badezimmerheizung und den Handtuchwärmer hoch, so daß das Bad schön warm ist, wenn man kommt - Über Präsenzmelder wird die Lüftungsanlage eine Stufe hochgefahren, wenn man im Bad war (kein Fensteröffnen nötig) - Schon geschrieben -> IPCam wird in den Fernseher eingeblendet, wenn jemand an der Tür steht - Wetterstation auf Dach verfährt je nach Temperatur und Sonnenstand die Rolläden, wenn man nicht da ist - Beete werden automatisch je nach Bodenfeuchte, Temperatur und Wettervorhersage (Internet) beregnet - Zugriff über J2ME-Client auf die EIB-Visu - Steuerung der Beleuchtungsszenen über Funkfernbedienung - Gleiches für Rolläden - Visu über Nokia 770 Webpad Zusammenfassend muss man sagen, daß Deine Beschreibung gemessen an den EIB-Möglichkeiten eher bescheiden ausgefallen ist. Insbesondere Deine Aussage "Deshalb habe ich mich auch für eine günstige und in der Funktionalität sogar überlegenere Alternative entschieden." konterkarierst Du selber durch Deine obige Beschreibung. Wo ist denn jetzt der Hammer, der EIB alt aussehen läßt?
Datum: 22.06.2006 16:44
Was auch noch fehlt, sind Details zur technischen Ausführung bei Dir: Wie steuerst Du den Herd an, die Steckdosen oder die Dimmer? Wirklich per SPS und Schütz und Umrichter? Und die Verdrahtung der Schalter?
Datum: 22.06.2006 18:09
Ha, ha, ha, der Troll wieder..
Datum: 22.06.2006 18:12
Jeder hat seine Vorstellungen vom Komfort oder zur Funktionalität. Ich brauche den ganzen Schnickschnack nicht, ich habe das was ich brauche, brauche ich zusätzliche Funktionen, kein Problem, dann mache ich es eben, ohne EIB.
Datum: 22.06.2006 18:25
Das würde mich auch mal interessieren, Dimmen mit der SPS und das preisgünstiger als EIB, das ist doch wohl ein Witz ?
Datum: 22.06.2006 22:05
"Ha, ha, ha, der Troll wieder.." Also für mich ist derjenige der Troll, der Behauptungen aufstellt und dann nicht mal mit Fakten hinterlegt. Wie ist denn Dein System nun aufgebaut? Speziell: Wie schaltest Du den Drehstrom? Und die 16A-Dosen? Und wie dimmst Du? Wie ist die Schalterverkabelung? Und wie leicht läßt sich diese erweitern? "Jeder hat seine Vorstellungen vom Komfort oder zur Funktionalität. Ich brauche den ganzen Schnickschnack nicht," Ein bißchen widersprichst Du Dir da schon. Zuerst heißt es, Deine Lösung wäre soviel besser und leichter erweiterbar, dann kommst Du mit einer EIB-Einfach-Standard-Lösung daher und schreibst noch nicht einmal, wie Du das realisiert hast. Ein bißchen dünn, was? Da drängt sich der Verdacht auf, daß Du ein bißchen unzufrieden mit Deiner unzulänglichen Lösung bist und diese auch gar nicht billiger als eine vernünftige EIB-Lösung ist. " ich habe das was ich brauche, brauche ich zusätzliche Funktionen, kein Problem, dann mache ich es eben, ohne EIB." Schön, dann komm jetzt mal mit Fakten rüber. Nicht nur heiße Luft ablassen! Oder steckt da gar nix hinter?
Datum: 23.06.2006 01:19
Hallo @Ronald "um dies bei einer SPS zu erreichen muss JEDE Schalterleitung und JEDE Lampenleitung zur SPS geführt werden" Ich wiederhole noch ein mal NEIN ! Es müssen nur diejenigen so machen, die es nicht besser wissen. Kannst du mir bitte das erklären wie die Aktoren und Sensoren denn dann angeschlossen werden? Vielleicht über mehrere SPS Schaltschranke die wiederum über ein BUS System (LON Profibus CAN etc.) gesteuert werden ? Ich kenn mich halt mit SPS Systemen nicht so aus.
Datum: 23.06.2006 13:14
Wenn ich mir das mit dem Bedinpanel, der Programmierung über Handy und den tollen Möglichkeiten so durch den Kopf gehen lasse und überlege, was für ein Aufwand da mit einer SPS hinterstecken würde, komme ich langsam zur der Überzeugung das Roland von einem Luftschloss redet, welches nur in seiner Phantasie existiert.
Datum: 23.06.2006 18:00
> Bisher klingt alles deutlich schlechter als mit EIB.
Dieter, deine "Kritik" bezieht sich die Umsetzung, die Roland mit SPS
gemacht hat. Aber GENAU das liese sich auch so mit EIB umsetzen - wäre
es dann besser oder schlechter oder genauso gut? Er hat seinen Weg
gewählt.
Wir sollten die beiden Systeme (EIB vs. SPS) diskutieren, und nicht
vergleichen wer die besseren Ideen bei der Umsetzung hatte.
Dieter, gehe darauf ein, welche Vorteile (ggf. Nachteile) eine
EIB-Umsetzung von Rolands Anforderungen gehabt hätte.
Datum: 23.06.2006 18:39
"Dieter, deine "Kritik" bezieht sich die Umsetzung, die Roland mit SPS gemacht hat. Aber GENAU das liese sich auch so mit EIB umsetzen - wäre es dann besser oder schlechter oder genauso gut? Er hat seinen Weg gewählt. " Zum einen hat Roland noch gar nicht geschrieben, wie er das realisiert hat (Insbesondere die genannten Punkte Schalter, Starkstrom, Schalter, etc.) und somit kann keiner beurteilen, ob das wirklich nur eine SPS-Lösung ist. Zum anderen stellt er ja die Behauptung auf: "Man kann mit einer SPS in der Tat viel kompliziertere Funktionen realisieren als mit EIB, wo die Funktionen vorgegeben sind und man nichts frei programmieren kann." Und das kann er nicht belegen. Seine Installation ist jedenfalls einer vernünftigen EIB-Installation unterlegen. "Wir sollten die beiden Systeme (EIB vs. SPS) diskutieren, und nicht vergleichen wer die besseren Ideen bei der Umsetzung hatte. Dieter, gehe darauf ein, welche Vorteile (ggf. Nachteile) eine EIB-Umsetzung von Rolands Anforderungen gehabt hätte." Genau darum geht es doch. Deshalb fehlen uns ja die wesentlichen Angabgen von Roland zu seiner Hardware und Software. Bei EIB legt man das Kabel rund ums Zimmer und wenn man dann mal ein Display, einen Taster, einen Funkempfänger, etc. haben möchte, installiert man den eben da, wo es am günstigsten ist. Bei Roland dürfte das ohne erheblichen Aufwand (Schlitzfräse, neu tapezieren oder verputzen, Kabel ziehen) nicht möglich sein. Des weiteren zum Beispiel Dimmer: Bei EIB einfach einen Lampenauslaß auf einen Dimmaktor-Kanal umklemmen. So ein Kanal kostete mich (Hersteller Theben ist am günstigsten gewesen) ca. 80 Euro. Installationsaufwand: 5 Minuten für das In-den-Keller-gehen + Kabelumklemmen. Dazu dann noch 5 Minuten für das Programmieren und dann nochmal 5 Minuten für das Integrieren in die diversen Lichtszenen. Im Übrigen ging es dem Ursprungsposter nicht darum, ob Rolands aktuell vorhandene Features mit EIB schlechter oder besser zu realisieren wären, sondern ob er von einer Firma eine SPS-Steuerung einbauen lassen sollte. Und genau davon kann man eigentlich nur abraten. Aber warten wir mal ab, was Roland zu seiner Installation schreibt. Oder kommt da jetzt nichts mehr?
Datum: 23.06.2006 20:54
> und somit kann keiner beurteilen, ob das wirklich nur eine > SPS-Lösung ist. das ist mit Sicherheit keine Nur-SPS-Lösung. Aber es IST eine Lösung mit SPS. :-) > "Man kann mit einer SPS in der Tat viel kompliziertere Funktionen > realisieren als mit EIB" [Zitat von Roland] akademisch gesehen dürfte das unbestritten sein - viel mehr kann die Aussage aber auch nicht wert sein. > Seine Installation ist jedenfalls einer vernünftigen EIB- > Installation unterlegen. Wir kommen der Sache schon näher. Es ist alles eine Frage des (persönlichen) Standpunktes und des Aufwands, den man treiben will. > Deshalb fehlen uns ja die wesentlichen Angabgen von Roland zu seiner > Hardware und Software. naja, was fehlt dir da noch? Ein paar Eingänge einlesen, geschickt verknüpfen und ein paar Ausgänge setzen. Das "geschickt verknüpfen" kann man beliebig kompliziert, komfortabel, nachvollziehbar, undurchsichtig, aufwendig, wartbar, zeitintensiv usw. machen. Wie das prinzipiell aussieht können wir uns (wir sind ja schliesslich Mikrocontrollerprogrammierer hier auf uc.net) gut vorstellen. Nicht zuletzt mit den Beiträgen auch in diesem Thread (oben). > Im Übrigen ging es dem Ursprungsposter nicht darum, ob Rolands > aktuell vorhandene Features mit EIB schlechter oder besser zu > realisieren wären, ... aber dahin sind wir abgedriftet... > sondern ob er von einer Firma eine SPS-Steuerung > einbauen lassen sollte. > Und genau davon kann man eigentlich nur abraten. volle Zustimmung.
Datum: 23.06.2006 21:42
Hallo! DANKE für eure vielen Antworten! NAch langem hin und her habe ich mich jetzt auch dazu entschlossen EIB einbauen zu lassen! es erscheint mir einfach am komfortabelsten und falls bei der Anlage etwas zu ändern ist geht das mit EIB denke ich auch am leichtesten! Auf jeden Fall, wie gesagt, dnake für eure antworten! hat mir sehr viel weiter geholfen!
Datum: 24.06.2006 11:11
Da bleibt bei all den Diskusionen für mich immer noch die ganz triviale Frage wie dimmt man einigermaßen kostengünstig mit einer SPS eine Lampe ?
Datum: 24.06.2006 13:47
@Thomas: Ich habe mich noch nich sehr viel mit EIB beschäftigt, aber ich meine für "induviduelle Sonderprogrammierung" etc. ist ein Bauteil ähnlich dem Gira-Homeserver nötig, richtig? Dieses "zusätzliche" Bauteil für schlappe 1600,- ist dann (meiner meinung nach) mit dem Auromatisierungsgerät zu vergleichen (nur ganz grob... Unterschiede sind mir klar) und du brauchst zusätzlich ein Dimmaktor. Genauso gibt es "Dimmaktoren" für andere Verbrauchen (z.B. elektronische Vorschaltgeräte, von BuschJäger gibt es Dimmereinsätze für UP-Montage 0...10V etc). Also dimmen per SPS mit Geräten der Markenhersteller ist möglich! Auch genannt sei DALI (Bussystem für Beleuchtungssysteme - ok da ist wieder der Bus ;) ) genannt, für den gibt es von Beckhoff und diesen SPS-Klemmenherstellern Schnittstellenklemmen. greetz Danny
Datum: 24.06.2006 21:04
"@Thomas: Ich habe mich noch nich sehr viel mit EIB beschäftigt, aber ich meine für "induviduelle Sonderprogrammierung" etc. ist ein Bauteil ähnlich dem Gira-Homeserver nötig, richtig?" Es gibt auch andere, aber der Homeserver ist sicherlich das beste Gerät auf dem Markt mit einer Riesenfülle an Funktionalität. Allerdings ist die "Programmierung" mehr oder weniger ein Zusammenklicken von Funktionalitäten und deutlich einfacher als bei einer SPS. "Genauso gibt es "Dimmaktoren" für andere Verbrauchen (z.B. elektronische Vorschaltgeräte, von BuschJäger gibt es Dimmereinsätze für UP-Montage 0...10V etc). Also dimmen per SPS mit Geräten der Markenhersteller ist möglich!" Der Haken, dabei ist, daß man dann auch zu jedem Lampenauslass ein weiteres Kabelpaar von der Verteilung bis zur Lampe ziehen muss. Bei einem Bus wie EIB macht man für die Steuerung einfach eine Stichleitung. "Auch genannt sei DALI (Bussystem für Beleuchtungssysteme - ok da ist wieder der Bus ;) ) genannt, für den gibt es von Beckhoff und diesen SPS-Klemmenherstellern Schnittstellenklemmen." Einige machen auch DALI für Beleuchtung in ihre EIB-Installationen. DALI hat aber den Nachteil, daß es da nichts für Hochvolt-Halogenleuchten gibt. Deshalb kam das für mich auch nicht in Frage. Wenn man darauf (und vielleicht noch auf ein paar Spezialitäten) verzichten kann, dann lohnt sich DALI ab einer gewissen Anzahl Beleuchtung, da es dann billiger als die reine EIB-Lösung wird.
Datum: 17.07.2006 10:41
Sehr interessante Diskussion. Anzumerken sei aber, das auch mit Simatic ein Home-Server möglich ist. Dazu braucht man einen PC und WinCC flexible. Die Automatisierung läuft neben dem Web-Server (womit z.B E-Mail-/SMS-Versand und Ferndiagnose und -wartung möglich ist). Da ich letztens erst nen Kurs über ProTool hinter mir habe, kann ich sagen, das auch Anfänger ohne Kenntnisse klar kommen könnten. Vor knapp 8 Jahren hatte ich nen EIB Lehrgang bei der IHK. Deshalb kann ich sagen, das beide Systeme Vor und auch Nachteile hat. Aber gerade jetzt bei der S7 kommt man sehr schnell zu einem Erfolg. Mfg Sascha
Datum: 01.08.2006 14:19
Hallo. Hab mir das ganze mal durchgelesen und möchte auch gerne meine Meinung dazu abgeben. Habe mein Haus ebenfalls "Automatisiert". Bussyteme sind immer nur dann interessant wenns auch von jemanden benutzt wird. Nur die Optik der Taster wie beim EIB rechnet sich sicher nicht für ne Businstallation. Ich will damit nur sagen jemand der sich selber nicht auskennt und immer einen "Programmierer" braucht der einen das Lamperl im wohnzimmer zum anderen Tasterhängt der wird bald draufkommen das es besser gewesen wäre er hätte einfach ein paar reservedrähte bei einer normalinstallation eingezogen um das selbe ergebnis zu erzielen. Geschweige denn das der "Programmierer" noch dazu einen eine stange geld für die Änderung abnimmt. Somit stellt sich die Frage "Wieso macht man dan sowas?" Ganz einfach, man will mit einen relativ geringen Installationsaufwand den besten Komfort und alle Anwendungen realisieren und weiters jederzeit die Möglichkeiten haben das ganze mit den geringsten Aufwand ändern. So, und das ist jetzt der Punkt. Der EIB wurde dazu entwickelt jeden Saustallelektriker die Möglichkeit zu geben die Dinge zu verkaufen und auch programmieren zu können. Somit musste die Programmierapplikation auch relativ einfach sein sónst hätte sich das ganze in kürzester Zeit als Flop erwiesen und das ganze häts sich nie verkauft und wären wahrscheindlich nie günstiger geworden. (ein schütz mit 4 relaiskontakten mit eib-klemmen kostet 250, bei EIB heisst diese ding jedoch "Aktor" :-)) Der Herr Programmierer (der vor einer Woche geade einen 14 Stündigen Programmierkurs gemacht hat) kommt dann mit seinen neuen Laptop ins Haus und "programmiert" dann den taster um. Wenn man das überhaupt programmieren nennen kann. Ein Klick mit der Maus und dann über ein Auswahlmenü aussuchen was er zu machen hat und fertig. Mit dieser Einfachheit kann jeder kleine Elektriker dan seine Kohle machen. Die zweite Seite ist das durch diese Einfachheit hier natürlich die Programmiermöglichkeiten darunter leiden. Beim EIB ist alles vorgefertigt und man ist daran gebunden. Man muss ja schon beim Taster kauf darauf achten ob der das auch kann was man will. Alles was über die Standard-Applikationen hinausgehen lassen die sich nochmal sehr gut zahlen. Home Server usw.. Das was mir ganz gut gefällt sind die Eib-Taster die jedoch meiner Meinung nach extrem überteuert sind. ein 4-FachTaster ohne rahmen und up einsatz 75?!!! Das ganze mal 20 Schaltstellen,1500!!! Für das ich nur das Licht einschalten kann?? Wenn dann noch Sondersachen wie Raumkontroller usw..hat dann kostet der alleine schon 300. Ich persönlich habe eine S7 SPS eingebaut. Kosten 400 SPS EBAY,2 Stk 32BIT eingangskarten ebay je 80, 2 stk 32bit Ausgangskarten ebay je 80. Netzteil 40 Cornrad. Somit 64 eingäng und 64 Ausgänge, weiters noch 4 0-10V eingänge (Windsensor,regensensor usw..) Einen 15Zoll Einbau UnterputzTouchRechner mit 1GHZ mit Emailclient,Visualisierung, Multimedia übers ganze haus mit UP-Lautsprecher. Weiters zwei kleine 8Zoll Touch Displays im Vorraum EG und OG. Zur Verkabelung: alle Taster liegen auf der SPS, einfach zwei 24x1 Leiungen OG,EG,KG. Von dort mit 3-5poligen Kabeln zu den Tastern. Lampen: das gleiche.(must du aber bei EIB genauso) Bewegunsmelder liegen ebenfalls auf der SPS auf(schalten ein relais und dann den Eingang)8Zoll Touch einfach per MPIBus zur SPS; Fingerprint bei der Haustür liegt auch auf, Serielles Datensignal von der Heizung ebenfalls, Regensensor,Windsensor. Somit habe ich jedes Signal direkt auf der SPS aufliegen und kann verschalten was ich will und habe keinerlei Einschränkeung auf irgendeine Funktion. Dimmen: Gedimmt kann jede Lampe über einen externen Dimmer im Vert.Wird einfach von einen SPS-Ausgang hoch oder runtergefahren. Je Länger ich den Taster betätige desto heller wirds, nochmal betätigen dunkler, einmal kurz schaltet aus. Kosten 33 Was kostet ein EIB Dimmer? Kleines Funktionsbeispiel: Per Fingerprint wird die Haustüre geöffnet,es wird sofort eine berechtigte Person erkannt und die Alarmanlage wird ausgeschaltet und nur mehr die Lichtfunktion aktiviert(Bewegungsmelder) automatisch fahren je nach Wetterlage die Jalosien hoch, die gespeicherte Lichtszene wird aktiviert und die Lautsprecher im Vorraum und Wohnzimmer schaltet sich der Radio ein. Über Touch Display im Wohnzimmer werden die Emails abgerufen und per kabeloser Tastatur (unterm Esstisch zum rausziehen) in der Visu geschaut ob alle temperaturen in den räumen passen und die Chronikliste durchgegangen ob jemanden in abwesenheit bei mir angeläutet hätte. Noch was, nur das ihr mich nicht als miltanten eib gegner abstempelt. Hab mir jetzt im wohnzimmer EIB Taster gekauft (weils wirklich geil ausschauen) und diese über eine EIB-Profibus Koppler in die SPS eingelesen. Somit liegt wieder jede EIB Taste im Prozessabbild von der SPS und ich kann denn verschalten wie ich will. Ok. das war jetzt genug. Freu mich auf eure ernstzunehmenden Antworten.
Datum: 02.08.2006 06:58
"Hab mir das ganze mal durchgelesen und möchte auch gerne meine Meinung dazu abgeben. Habe mein Haus ebenfalls "Automatisiert". Bussyteme sind immer nur dann interessant wenns auch von jemanden benutzt wird." Naja, allgemeiner geht es nicht. Auch ein herkömmlicher Schalter ist nur interessant, wenn er von jemandem benutz wird... "Ich will damit nur sagen jemand der sich selber nicht auskennt und immer einen "Programmierer" braucht der einen das Lamperl im wohnzimmer zum anderen Tasterhängt der wird bald draufkommen das es besser gewesen wäre er hätte einfach ein paar reservedrähte bei einer normalinstallation eingezogen um das selbe ergebnis zu erzielen." Und dann einen Elektriker und Maler gebraucht, die dann die Wand aufmachen, das Kabel neu klemmen und nen Schalter setzen und hinterher wieder Tapete drüberkleistern. Wo ist da der Unterschied?" "(ein schütz mit 4 relaiskontakten mit eib-klemmen kostet 250, bei EIB heisst diese ding jedoch "Aktor" :-)" Bei mir hat ein Binärausgang ca. 35 Euro gekostet, Dein Preis ist stark überzogen. Conrad? "Ich persönlich habe eine S7 SPS eingebaut. Kosten 400 SPS EBAY,2 Stk 32BIT eingangskarten ebay je 80, 2 stk 32bit Ausgangskarten ebay je 80. Netzteil 40 Cornrad. Somit 64 eingäng und 64 Ausgänge, weiters noch 4 0-10V eingänge (Windsensor,regensensor usw..) Einen 15Zoll Einbau UnterputzTouchRechner mit 1GHZ mit Emailclient,Visualisierung, Multimedia übers ganze haus mit UP-Lautsprecher. Weiters zwei kleine 8Zoll Touch Displays im Vorraum EG und OG." Soso, die Einrichtung des Emailclients, die Visualisierung und der ganze Kram werden also nicht von einem Programmierer gemacht? Nene, im Gegensatz zu EIB ist das so speziell, daß man eben nicht den von Dir belächelten Elektriker holen kann. Das System durchschaust nur Du und auch die Einrichtung hat mächtig Zeit gekostet. Bei EIB ist die Visu schnell zusammengeclickt, auch bei technisch nicht ganz so versierten. "Zur Verkabelung: alle Taster liegen auf der SPS, einfach zwei 24x1 Leiungen OG,EG,KG. Von dort mit 3-5poligen Kabeln zu den Tastern. Lampen: das gleiche.(must du aber bei EIB genauso)" Was muß man bei EIB genauso? Die Taster hängen alle am ringförmig um die Räume gezogenen Kabel. Neuer Taster? Kein Problem. Dose in Wand, Kabel dran, fettich. In den Keller geht nur das EIB-Kabel. Ganz simpel. "Bewegunsmelder liegen ebenfalls auf der SPS auf(schalten ein relais und dann den Eingang)" Wieso Relais und Eingang? "8Zoll Touch einfach per MPIBus zur SPS;" Ohje, noch ein System. Da hat die Freundin aber viel Spaß, wenn Du im Winter auf Dienstreise bist und der bei der Störung herbeigerufene Elektriker nur mit den Schultern zuckt. Da dampft (bei der Kälte im Haus im wahrsten Sinne des Wortes!) die Kacke. "Ich ziehe Serielles Datensignal von der Heizung ebenfalls," Und noch ein proprietäres Protokoll. "Somit habe ich jedes Signal direkt auf der SPS aufliegen und kann verschalten was ich will und habe keinerlei Einschränkeung auf irgendeine Funktion." Dito bei EIB. Nur daß man bei EIB jedes Gerät ans EIB-Kabel, welches überall verfügbar ist, anklemmen kann. Bei Deiner Installation musst Du vorher wissen, wo beispielsweise der Windsensor hin soll. Beim Nachrüsten heißt es Kabel in den Keller ziehen und Schlitze klopfen. "Dimmen: Gedimmt kann jede Lampe über einen externen Dimmer im Vert.Wird einfach von einen SPS-Ausgang hoch oder runtergefahren. Je Länger ich den Taster betätige desto heller wirds, nochmal betätigen dunkler, einmal kurz schaltet aus. Kosten 33 Was kostet ein EIB Dimmer?" Ein EIB-Dimmer kostet knapp 100 Euro. "Kleines Funktionsbeispiel: Per Fingerprint wird die Haustüre geöffnet,es wird sofort eine berechtigte Person erkannt und die Alarmanlage wird ausgeschaltet und nur mehr die Lichtfunktion aktiviert(Bewegungsmelder) automatisch fahren je nach Wetterlage die Jalosien hoch, die gespeicherte Lichtszene wird aktiviert und die Lautsprecher im Vorraum und Wohnzimmer schaltet sich der Radio ein. Über Touch Display im Wohnzimmer werden die Emails abgerufen und per kabeloser Tastatur (unterm Esstisch zum rausziehen) in der Visu geschaut ob alle temperaturen in den räumen passen und die Chronikliste durchgegangen ob jemanden in abwesenheit bei mir angeläutet hätte. " Lästig wäre mir die Sache mit den Touch Displays. Für sowas benutzt ich das Nokia 770. Warum soll ich auch im Stehen an der Wand am Display rumklickern, wenn ich Emails lesen will? "Ok. das war jetzt genug. Freu mich auf eure ernstzunehmenden Antworten." Kein Problem. Jeder soll mit seiner Lösung glücklich werden. Gegenüber Deiner Lösung hat meine EIB-Lösung keinerlei Einschränkungen. Im Gegenteil, an einigen Stellen ist sie sogar praktischer. Entscheidend für mich war aber der Preis. Natürlich kann man das ganze als Hobby betrachten. Bei meiner knappen Freizeit mußte ich das jedoch mit meinen Honoraren gegenrechnen und da wäre mich eine Selbststricklösung viel teurer gekommen als die EIB-Variante. Auch wenn das ein oder andere Gerät teurer ist. Auch die Software für 800 Euro ist ja nicht zu teuer. Wenn ich bei der SPS-Lösung vieles selber programmieren muss, dann kommt mich das teuer. Den Preis für die ETS habe ich doch nach ein paar Stunden Arbeit drin. Und anschließend muss man sich die Funktionalitäten nur zusammenklickern. Jeder muss sich das selber überlegen. Insbesondere sollte man die Zeit bedenken, die das Selberbasteln kostet und dann mal mit seinem Gehalt/Honorar gegenrechnen und überlegen, was einem das wert ist. Des weiteren sollte man darüber nachdenken, was denn ist, wenn das Ganze mal ausfällt. Ist man selber immer da oder ist auch mal die Freundin/Frau damit alleine? Dann müßte nämlich der "Saustallelektriker" ran. Ohne EIB sieht es da schlecht aus. Und auch die Erweiterbarkeit ist ein Punkt. EIB-Geräte werden einfach ans Kabel geklemmt, was defacto über all liegt (Auch Stichleitungen sind erlaubt). Das geht mit der oben beschriebenen Lösung natürlich nicht. Da muss man dann Wände aufmachen (mit all den Folgen für Tapete/Putz/Gips) und Kabel in den Keller ziehen.


