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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nur noch Jobs als Praktikant


Autor: Bärlusconi (Gast)
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Ich bin bald mit dem Studium fertig (Etech, FH, 9 Sem) und suche einen
Job. Alles was ich bekomme, sind Angebote, als Praktikant einzusteigen.
Von Bosch habe ich gleich zwei davon. (?????) Stellen die keine
Ingeneiure mehr ein?

http://jobs.bosch.de/de/study/pract_act_details.as...

Autor: Magnus Müller (Gast)
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tja... klingt jetzt vielleicht ein wenig unsensibel... aber:

   *willkommen im "Berufsleben" der heutigen Zeit*

Jau.. ist in der heutigen Zeit echt hart, gleich einen echten Job zu
bekommen.

Gruß
Magnetus

Autor: Johannes (Gast)
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"Von Bosch habe ich gleich zwei davon. (?????) Stellen die keine
Ingeneiure mehr ein?"


Tja, wer nicht mal richtig auf ner Webseite surfen kann, ist natürlich
für nix anderes als Praktika geeignet.

Die Jobs bei Bosch gibt es hier:
http://jobs.bosch.de/de/graduate/ent_act.asp


"Jau.. ist in der heutigen Zeit echt hart, gleich einen echten Job
zu
bekommen."

Stimmt. Man muß nämlich lesen können...

Autor: Bärluscino (Gast)
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Johannes, der link ist nur ein Bespiel. Ich habe ja konkrete Aussagen
auf meine Bewerbung hin bekommen. Man kann sich vorstellen, daß ich
nach Ende des Diploms ein halbes Jahr Praktikum mache, quasi eine
schlecht bezahlte Probezeit. Grrrr....

Autor: Angestellter (Gast)
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Das ist schon ganz schön dreist. Aber diese Machenschaften sind schon
öfters in mehreren Fernsehreportagen angeprangert worden.

Ich würde das nicht machen. Das ist Ausbeutung. Wenn die Aufgabe
erledigt ist, holen die sich einen anderen von der Straße :-(

Autor: Sebastian B. (Gast)
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Hallo Bärlusconi

So ganz kann ich Deine Probleme eine adäquate Anstellung zu finden
nicht verstehen, da gerade zur Zeit wieder viele Ingenieure im Bereich
F&E oder QS gesucht werden. Deine Aussage mag bei Unternehmen wie Audi,
BMW, Bosch,... jedoch zutreffen.

Versuch es doch mal bei Siemens VDO, Continental, Hella, AMD, etc. Dort
kann ich auf Anhieb mehrere Stellen für Elektroingenieure finden. Und
aus sichereren Quellen weiß ich, dass diese Unternehmen auch wirklich
neues Personal suchen und auch relativ schnell benötigen.

Trotzdem weiterhin viel Glück bei der Jobsuche. Bin mir sicher, dass Du
in den nächsten Wochen eine Stelle finden wirst. Aus meinem
Abschlussjahrgang (03) haben 100% eine Vollzeitanstellung bekommen.

MfG

Sebastian

Autor: herbi (Gast)
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Sebastian: ja da haste recht, zur Zeit werden Ing. wirklich gesucht,
zwar nicht die ab 40jährigen aber die die frisch und günstig von der
Hochschule kommen.

PS. im übrigen die Abschlussjahrgänge 1993-93 hatten es gerade
umgekehrt gehabt --> ca. 0 bis 5% haben eine Volzeitanstellung
bekommen.

gruss herbi

Autor: Frank (Gast)
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Ja,
da ist das Thema wieder: "Ingenieure braucht das Land (angeblich)"
vom 19.04.2005 hier im Forum.
En Ingenieur darf eben nichts kosten, weil er ja auch nur auf Knöpfchen
drückt ;-)
Ein befreundeter Elektronik-Entwickler vom Abteilungsleiter
(BWL-Ausbildung und Quereinsteiger) zu hören bekommen: "Warum dauert
das so lange, Sie drücken ja eh nur auf das Knöpfchen und der Computer
arbeitet für Sie."
Und für "Knöpfchen-Drücker" gibt es nur Knöpfchen-Drücker-Gehalt in
Höhe von Praktikantenlohn.
Der Abteilungsleiter in der dortigen Entwicklung, der von der Technik
keine Ahnung hat und vorher im Vertrieb tätig war, aber als
"Quereinsteiger" hochgelobt wurde, hat ein sechsstelliges
Jahresgehalt.
So ist das mit den Ingenieuren - leider!
Mfg
Frank

Autor: Telly (Gast)
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>So ist das mit den Ingenieuren - leider!

Ingenieursarbeit ist heut nichts mehr wert, auch weil immer weniger
Leute die Technik verstehen und verstehen wollen.

Bei den Informatiker ist das so schon seit gut 16 Jahren. Die
Hardwerker hatten es da noch besser, was man physisch anfassen konnte,
wurde noch bis etwa 2000 hoch gelobt.

Die meisten Projektleiter haben von Tuten und Blasen keine Ahnung mehr.
Sie stellen nur noch die Komponenten zusammen und wundern sich, wenn
nichts funktioniert. So etwas wurde früher mal Integration genannt.
Heute wird laut gebrüllt, um einen Schuldigen auszumachen.
Projektleiter werden immer mehr zu Brokern. Ankaufen, zusammenstellen
und wieder verkaufen.

Des weiteren wird sich immer weniger schriftlich festgelegt. Wenn dann
was schief geht, werden einem die Worte im Munde umgedreht und man
bekommt zu hören: "Das habe ich nie gesagt!","So war das gar
nicht!"

So siehts aus...

Autor: Kein FaulTier (Gast)
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Kein Konzern, obwohl diese teilweise Millionengewinne machen, ist
bereit in Ausbildung und Job zu investieren.
Ganz im Gegenteil, der Mensch wird nur als ein Werkzeug zur Produktion
betrachtet.
Ich habe mich bei Bosch beworben und noch nicht einmal eine Antwort
bekommen. Es handeltete sich bei dem Beruf, um eine sehr anspruchsvolle
Tätigkeit. Ansprechpartner ist bei Bosch Herr Andreas Daruwala Tel.
0711-811-38167.
Wer mir das Gegenteil beweisen will, der kann mir ja schreiben.

Trotzdem viel Erfolg

Kein FaulTier

Autor: ben (Gast)
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Hi,

Ihr sprecht mir aus der Seele. Die ganzen Projektmanager,
Key-Account-Manager und Business-Consultants... Ich wage mal zu
behaupten, dass 80% von denen Ihren Job nur wegen Ihrer Fähigkeit zum
Dumm-schwätzen bekommen haben. Die wenigsten haben eine fundierte
Ausbildung in dem enstprechenden (technischen) Bereich.

Ich lehne mich mit der Aussage zwar weit aus dem Fenster, aber was ich
in den zehn Jahren Berufserfahrung als Dipl.-Ing. so mitbekommen habe,
rechtfertigt meine Aussage.

cu,
ben

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Ben
Das ist wohl wahr. Manch einer denkt, mit einer hochtrabenden
Berufsbezeichnung (möglichst denglisch) auch gleich die erforderlichen
Kenntnisse mit geerbt zu haben. Ich habe heute dem Facility Manager
zum Auswechseln eines Eckventils am Waschbecken erst Werkzeug geliehen
und es dann doch selbst getan. (Das war bis vor 2 Jahren noch der
Hausmeister):-))

Autor: ben (Gast)
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Die vermurksten Berufsbezeichnung sind hoffentlich nur ein
vorübergehendes Erscheinungsbild. Wenn nicht, müsste ich mich
irgendwann meines Titels schämen :-)

Ich habe eigentlich auch kein Problem damit, solange die Leute mit
solchen Bezeichnungen immer nach dem Motto:

"Schuster, bleib bei Deinen Leisten"

vorgehen und rechtzeitig erkennen, wann sie besser die Klappe halten.

Ich kann als E-Ing. auch keinem Heizungsinstallateur sagen, wie er
seine Rohre zu verlegen hat.

Vorallem sollte einem immer klar sein, dass man nie die Weisheit mit
Löffeln gefressen hat, nur weil man eine hochtrabenden Titel trägt.

Aber, was mich immer wieder aufbaut:

Leute die es wirklich drauf haben (das kann auch der Installateuer um
die Ecke sein), haben es nicht nötig grosse Sprüche zu klopfen ...

Daran kann man recht schnell die Spreu vom Weizen trennen.

Autor: Telly (Gast)
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Moin,

kennt jemand noch diese alten Heimatfilme aus den 60ern. Da wurde man
noch mit "Herr Ingenieur" angeredet. Hach, waren das noch Zeiten...

Heutzutage steht man auf der gleichen Stufe wie ein Bandarbeiter, nur
eben besser bezahlt, aber mit der gleichen Geringeinschätzung.

Autor: Sepp Obermeier (Gast)
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In Österreich ist das noch heute so:

Der Campingplatzbeseitzer zu einem Bekannten als der im Bademantel aus
der Dusche kam:

Guten Dag Herr Doktor Ingenieur, habens gut geschlafen ?

ich fands amüsant:)

Autor: Rahul (Gast)
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"Ingenieur" ist auch nicht in seiner Verwendung "geschützt".
"Diplom Ingenieur" schon...

@Paul Baumann: "Das war bis vor 2 Jahren noch der Hausmeister):-))"
Das Eckventil? Wie macht man denn aus einem Hausmeister ein Eckventil?
;)

Den Betrieb durch Praktikanten und Volotäre aufrecht zu halten, ist bei
Privat-Sendern an der Tagesordnung. Das Kernpersonal sind gerade
soviele, dass man noch senden kann. Die "Redakteure" sind meist
Praktis etc.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Rahul
AARGGHHH!! Im Frühling gibt es auch mal Stilblüten. :-))

MfG Paul

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Das mit den Titeln in Ö ist sogar noch besser: Hast Du Deine Freundin am
Arm, wird sie im Lokal sogar schon mal kurzerhand selbst zur "Frau
Dipl.-Ingenieur" und erbt gewissermassen den Titel ihres Begleiters.
:-)

Man müsste eigentlich in Ö arbeiten, da zälen die Titel noch was ..

Autor: Schnurr (Gast)
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Oder der Apotheker ist dort "Herr Professor" (live gehört).

Autor: Blaubär (Gast)
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Richtig, da ist man noch wer. In Doof-Deutschland kommt man sich ja
behandelt wie ein Bandarbeiter!!!!

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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In Italien ist der Gymnaisallehrer auch ein "Professore". Die Frage
ist, was ein Titel wert ist. In D z.B. kommt man in bestimmten Firmen
nur mit Dr. in eine Führungsposition, andererseits lohnt sich aber für
die meisten eine Promotion nicht: Mindestens 3 Jahre mehr an der Uni zu
fast keinem oder geringerem Gehalt können kaum aufgeholt werden. Diese
Rechnung muss man ja bereits für Uni <=> FH aufmachen: Ein Uni-Studium
kostet durchschnittlich 3Jahre mehr und muss in 30 Berufsjahren ständig
10% mehr abwerfen. Theoretisch tut es das auch scheinbar. Allerdings
wächst das Gehalt mit den Jahren - vor allem, wenn man früher in eine
Führungsposition kommt. Und um auf das Thema zurück zu kommen:

Während ein FH-Absolvent mit 30 schon 5 jahre arbeitet, darf der
Promovierte mit 33 dann als Praktikant einsteigen. Ich habe da mal eine
Statisktik mit linearer Gehaltsteigerung angefertig, die den Vergleich
zeigt: Der Uniabsolvent muss durchschnittlich bis 45 arbeiten, um den
FH zu überholen, bei Promotion dauert es bis Ende 40.

Autor: Axel (Gast)
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"im übrigen die Abschlussjahrgänge 1993-93 hatten es gerade
umgekehrt gehabt --> ca. 0 bis 5% haben eine Volzeitanstellung
bekommen."

0% kann es nicht gewesen sein, ich bin aus dem Jahrgang und hatte
sofort eine Anstellung. :-)

Gruss
Axel

Autor: Proteus (Gast)
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@An dieser Gehaltsstatistik wäre ich interessiert!

Autor: vollversager (Gast)
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Hallo Angestellter.

>Ich würde das nicht machen.

Ich schon. Ich hätte mich anno 95 gefreut, nach dem Studium überhaupt 
eine Praktikantenstelle zu finden.

>Das ist Ausbeutung.

Nein. Gegen einen Chinesen bist Du auch als Praktikant superteuer. Leg 
einfach mal im Winter die Firmenheizkosten mit auf Dich um. :-)
Und wenn Du dann noch Mist baust, und das Projekt 
gefährdest.....oweiaweia.

> Wenn die Aufgabe
>erledigt ist, holen die sich einen anderen von der Straße :-(

Das bracht bei mir Die Einsicht, besser als Maschinist und Lagerarbeiter 
weitergearbeitet, statt Studiert zu haben.
Merke: Auch wenn Elektronik Deine Begabung ist, heisst das nicht, das 
die Begabung ausreichend ist. So auch bei mir.

vollversager

Autor: Alter nativer (Gast)
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Gibt es das Praktikanten (Un)Wesen auch in Österreich und der Schweiz?

Wenn ja, wie sieht dort die Entlohnung aus?

Autor: Jörg (Gast)
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Finanziell lohnt sich ein Studium ohnehin selten. Ein Facharbeiter 
verdient schon mit 17 während seiner Ausbildung sein Geld und hat in der 
Regel immer mehr Freizeit als ein Ingenieur. Der Ingenieur verdient 
erst mit 30 sein erstes Geld. Das rechne mir mal einer vor, wie er das 
mit  durchschnittlichem Gehalt wieder aufholen soll.

Autor: Heini (Gast)
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30? Also angenommen Abi ist mit 19 zuende. Was studierst du denn 11 
Jahre lang? Wenn du um dein Zivi kommst kannst dein Bachelor in Zukunft 
mit 21 inner Hand halten:
Grundschule: 4
Realschule: 6
FOS: 2
Bachelor: 3
-------------
= 15
Eingeschult mit 6. 6+15 rechne ich mal nicht vor...

Autor: Hans (Gast)
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Ich wäre nach dem Studium besser wieder zur Bundeswehr gegangen. Da 
müsste ich mir jetzt um meine Zukunft keine Sorgen mehr machen. Ich bin 
zwar mit der Politik, dass sich die Bundeswehr in fremde Kriege 
einmischt, nicht einverstanden. Aber diesen Kompromiss würde ich 
eingehen. Man kann halt nicht alles haben, so wie man will.

Autor: Ing.Grad (Gast)
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> Grundschule: 4
> Realschule: 6
> FOS: 2
> Bachelor: 3

Und das ist der Grund warum soviele Dipl.Ings. mit 0-Jahren praktischer 
Facharbeiter-Berufserfahrung unbrauchbare Nieten sind.

Da waren die Ingenieure oder Graduierten Ingenieure(Ing.Grad) der 50er, 
60er und 70er-Jahre um Klassen besser als die heutigen Nixblicker.
Absolventen, die von den früheren Ingenieurschulen kamen, konnten, auf 
Grund ihrer praktischen Lehrausbildung, sofort in Ingenierteams 
mitarbeiten.

Aber Schuld sind die Politiker, die alles auf niedrigem EU-Niveau 
angepasst haben.

Ich kann nur allen Interessenten, die auf Dipl.Ing. studieren wollen, 
empfehlen, vorab eine Facharbeiterausbildung zu machen.

Autor: egal (Gast)
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> Ich kann nur allen Interessenten, die auf Dipl.Ing. studieren wollen,
> empfehlen, vorab eine Facharbeiterausbildung zu machen.

Ich weiß nicht wozu ich als Ingenieur, der doch zu 98% für 
Programmiertätigkeiten eingesetzt wird, feilen, gewindeschneiden, 
schweißen, Strippen verlegen, usw können muss. Im Grundpraktikum habe 
ich das alles machen müssen, was ich auch gut finde. Aber so gut wie ein 
Facharbeiter muss ich das nicht können.
Die handwerklichen Tätigkeiten sind doch heute nicht mehr gefragt.

Autor: Schweizer (Gast)
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>>Gibt es das Praktikanten (Un)Wesen auch in Österreich und der Schweiz?

>>Wenn ja, wie sieht dort die Entlohnung aus?

Gibts schon, ist aber vor allem im technischen bereich sehr unüblich. 
Teils bei grösseren firmen, wo man aber in einem jahr durch sämtliche 
abteilungen geschleusst wird um erfahrungen zu sammeln (ist z.b. bei abb 
so), ist nicht voll, aber auch nicht Deutschlandmässig bezahlt.

Bei BWL menschen sind kurze praktikas eher üblich, wobei die bei den 
meisten firmen gut bezahlt werden...

Wer so ein Ausbeuterpraktikum, wie weiter oben beschrieben macht, ist 
wohl selber schuld, meine wenn gewisse firmen die geldscheissende 
wollmilchsau suchen, und sie in form einens naiven absolventen noch 
finden, ist wohl nicht die firma dumm... selber schuld wer sich darauf 
einlässt...

Autor: STS (Gast)
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Na mein lieber Ing. (grad.) von der ehemaligen Ingenieurschule, der 
vorher Facharbeiter war: Dann brauchst Du Dich aber auch nicht zu 
wundern, daß Du trotz Nachdiplomierung immer noch keinen akademischen 
Grad in der Tasche hast. Den dürfen nämlich nur Hochschulen erteilen, zu 
dessen Besuch eine Hochschulzugangsberechtigung nötig ist. Die haben 
wohl die wenigsten "Studenten" einer Ingenieurschule (Niveau Fachschule) 
gehabt. Ein Ingenieur ist in Deutschland spätestens seit 1990 ein 
Hochschulabsolvent oder von der BA. Fachschüler heißen heute anders, 
nämlich staatlich geprüfte Techniker. Von denen kommen auch immer 
"Argumente" wie toll sie doch Praxiserfahrung haben. Nur das hat mit 
akademischer Bildung nichts zu tun, schau mal das Synonym für akademisch 
an. Da kann man sich noch so tolle staatliche Titel kaufen 
(Nachdiplomierung) - auf dem Papier ist man FHler, im Kopf 
Fachschulabsolvent ohne Abi!

Autor: fhgfgf (Gast)
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> Ein Ingenieur ist in Deutschland spätestens seit 1990 ein
> Hochschulabsolvent oder von der BA.

Berufsakademie (BA) ist kein akademischer Abschluss.

Autor: fhgfgf (Gast)
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> Wer so ein Ausbeuterpraktikum, wie weiter oben beschrieben macht, ist
> wohl selber schuld, meine wenn gewisse firmen die geldscheissende
> wollmilchsau suchen, und sie in form einens naiven absolventen noch
> finden, ist wohl nicht die firma dumm... selber schuld wer sich darauf
> einlässt.

Guter Witz. Was soll man denn machen wenn man keinen Job bekommt, weil 
Berufserfahrung und Spezialkenntnisse fehlen, die 
Einstellungsvorraussetzung sind, die man aber in keinem Studium lernt? 
Die Anforderungen der Arbeitgeber sind doch so überzogen, das kann kein 
Absolvent leisten. Besser ein schlecht bezahltes Praktikum als 
Hilfsarbeiterarbeit am Band oder Arbeitslosigkeit. Du gehörst wohl auch 
zu den Weltfremden, die das Märchen des Ingenieurmangels glauben. 
Sicher, Mangel an erfahrenen Spezialisten die genau auf die gesuchten 
Anforderungen passen und für Billiglohn arbeiten gibt es immer.

Autor: STS (Gast)
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> Berufsakademie (BA) ist kein akademischer Abschluss.

Deswegen steht auch oder dazwischen. Trotzdem haben die BA-Absolventen 
ein Abi und brauchten sich den Titel nicht kaufen.

Autor: bla (Gast)
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Was akademischer Abschluss ist und was nicht, ist nur Definitionssache. 
Es sagt nichts über die Fähigkeiten des jeweiligen Titelinhabers aus.

Autor: STS (Gast)
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Nein, über die Fähigkeiten nicht, aber darüber welche Bildung er 
genossen hat und v. a. welchen Prüfungen er sich unterzogen hat.

> Und das ist der Grund warum soviele Dipl.Ings. mit 0-Jahren praktischer
>Facharbeiter-Berufserfahrung unbrauchbare Nieten sind.

Ich finde ich es von Ing. (grad.) sehr gewagt, hier alle 
Hochschulingenieure (UNI/FH) als Deppen darzustellen, wenn er selber nie 
eine Hochschulausbildung durchlaufen hat, sondern eine Fachschule.

Den Titel Dipl.-Ing. (FH) als staatlichen Titel, also nachdiplomiert, 
nehmen sie aus Prestigegründen gerne, aber hacken gleichzeitig auf den 
echten Dipl.-Ing. (FH), nämliche denen mit Hochschulbildung rum. Das ist 
schon gewagt, wenn nicht frech.

> Aber Schuld sind die Politiker, die alles auf niedrigem EU-Niveau
> angepasst haben.

Das klingt ja so, als hätte die EU? (1971!) durch Abschaffung des 
Fachschulingenieurs was böses getan und dafür die angeblich 
minderwertigere FH eingeführt!

Autor: Paul (Gast)
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@STS:

... stell Dir vor, ich Depp (kein Abi, nur Facharbeiter und Ingenieur 
auf einer Ingenieurschule) habe vom Sen. f. Wiss. u. Forschung die 
Nachdiplomierung erhalten mit der Berechtigung, die Berufsbezeichnung 
"Diplom-Ingenieur" (ohne FH !!) zu führen! Guckst Du ...

Autor: J. D. (medtech)
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schön....aber man schaut doch nicht nur auf den Abschluss...sondern auch 
wo du ihn gemacht hast!!!!!

Was meinst du wohl wer dich einstellen würde:
Jemand der stehen hat Ingenierschule XY oder Private Fachhoschule 
Schloss Friedrichsburg (mal angenommen). ;-)

Autor: Papabaer Papabear (Gast)
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>Ich bin bald mit dem Studium fertig (Etech, FH, 9 Sem) und suche einen
> Job. Alles was ich bekomme, sind Angebote, als Praktikant einzusteigen.
> Von Bosch habe ich gleich zwei davon. (?????) Stellen die keine
> Ingeneiure mehr ein?

Was hast du gegen ein Praktikum einzuwenden? Sozial ist was Arbeit 
schafft.

Hast du etwa Angst, daß du nichts kannst und es im Praktikum rauskommt?

Autor: Papabaer Papabear (Gast)
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Meiner Meinung nach sollte jeder Absolvent ein Kainsmal auf der Stirn 
tragen: Ich bin unwürdig, ich habe noch nichts geleistet, ich koste dem 
Unternehmen eine ganze Menge Geld, ich stehe den ganzen Tag blöd rum, 
ich halte die Leute auf mit meinen dummen Nachfragen.

Fazit: Erstmal ein Projekt (erfolgreich!!!) stemmen, dann ist man kein 
Absolvent mehr.

Autor: Kopfkrabbe (Gast)
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Ich versteh nicht was an Praktikant falsch ist. Elton verdient damit 
richtig Geld ;-)

Duck und weg ....

Autor: STS (Gast)
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>Sozial ist was Arbeit schafft.

Welch' dümmer Spruch. Kommt von eben so dummen und dreisten Politikern. 
Leider quatschen das einige nach.
Richtig ist:
Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man menschenwürdig leben kann!

Autor: Möchtegernschweizer (Gast)
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> Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man menschenwürdig leben kann!

Von Hartz-4 kann man doch menschenwürdig leben. Musst nur dein 
hochgeschraubtes Konsumverhalten ändern, dann klappts auch mit dem 
Hartz-4-Speiseplan a`la Sarrazin.

Autor: Christian R. (supachris)
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Die meisten Studenten müssen sogar mit weniger Geld als Hartz IV klar 
kommen und können nicht den ganzen Tag vor dem TV sitzen. Naja, 
Geisteswissenschaftler vielleicht....

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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@Supachris
Das ist nicht das Niveau, das ich von Dir kenne. :-((

Versuch's mal mit dem Spruch in der Komikerparade...!

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Christian R. (supachris)
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Jo, hab heut nen aggressiven Tag. Kommt vor. Der erste Teil stimmt aber. 
Das Bafög vieler Studenten ist niedriger als der Hartz IV Satz. Leider. 
Deswegen müssen ja so viele nebenbei arbeiten gehn. Aber ist ja 
eigentlich off-topic. ich hör ja schon auf.

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