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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Beruf Chiphersteller


Autor: Florian (Gast)
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Hab mal ne Frage vielleicht ist die auch dumm aber ich habe keine
Antwort gefunden. Wie heißen die Leute die die chips konstruieren?
Danke im voraus!

Autor: Rahul (Gast)
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Ingenieure...
... der Mikrosystemtechnik.

Das sind dann Leute, die ETechik und/oder Feinwerktechnik/Mechtronik
studiert haben.

Wie etwaige Facharbeiter heissen, weiß ich nicht.

Autor: Lupin (Gast)
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Es gibt auch einen ausbildungsberuf in der chipherstellung (also arbeit
am Wafer), die Anforderungen sind gar nicht mal so hoch.

Autor: SuperUser (Gast)
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Ingenieure verschiedener Fachrichtungen der Elektrotechnik.

Beim Chip "konstruieren" gibt es verschiedene Schritte:

(Vereinfacht, aus engineering sicht)
a) Konzept/Architektur
b) Design
c) Layout
d) Fertigung
e) Prüftechnik
f) Qualitätssicherung
g) Applikations-Support
h) Firmware Entwicklung

In jedem Bereich arbeiten Spezialisten (z.B. auch Maschinenbauer bei
der Package Entwicklung und Physiker bei der Device Entwicklung)

Die größte Arbeit fällt normalerweise bei a), b), c), g) und h) an.
Hier braucht man - je nach Anwendungsgebiet - Ingenieure der E-Technik
der entsprechenden Fachrichtung. (Kommunikation, Regelungstechnik,
Power, Analog-Design, Digital-Design, Informatik etc.)

Autor: Michael (Gast)
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Ich kenne aber durchaus den ein oder anderen chemiker, der in diesem
Bereich tätig ist.

Autor: mr.chip (Gast)
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Gucksch du hier:
http://www.lorenz-snackworld.de/content/de/03unter...

Nee, mal im Ernst: Gibt es überhaupt eine Nennenswerte Anzahl Fabriken,
die es lohnen würde, direkt in Richtung Chipherstellung/-entwicklung
auszubilden?

Autor: Florian (Gast)
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Ja, was müsste ich genau Studieren damit ich die Architekturen für z.B.
Prozessoren entwickle so AMD und P4?
Gibt es Wege ohne Vollabitur?

Autor: Mighty (Gast)
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Informatik zum Beispiel ;)

Über Fachhochschulreife (dh. erweiterter
Realschulabschluss + Ausbildung) kann ma da sicher was
machen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Elektrotechnik oder (Technische) Informatik. Dass du auch wirklich bei
AMD oder Intel in die Entwicklung von PC-Prozessoren reinkommst ist
sehr unwahrscheinlich, ich hoffe das ist dir klar?

Um das Studium wirst du nicht rum kommen, musst also schaun dass du
(zumindest Fach-)Hochschulreife bekommst. Aber das können dir andere
sicher genauer sagen...

Autor: Mr.L (Gast)
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Allein die Frage zeugt schon von großer Unwissenheit. Entwickeln kann
man da nämlich ziemlich viel. Das geht von den Materialien über die
Fertigung bis hin zu den logischen Schaltungen und deren formaler
Verifikation.

Das heißt im Klartext, dass du nicht nur den momentanen Stand der
Technik auf dem jeweiligen Gebiet beherrschen musst, sondern auch noch
über alle Neuentwicklungen informiert sein und wenns geht auch selbst
welche veröffentlicht haben solltest.

Dafür eignet sich ein mindestens guter Hochschulabschluss auf einem
einschlägigen Gebiet, der am besten noch durch eine Promotion mit
vielen Veröffentlichungen ergänzt wurde.

Autor: Klaus (Gast)
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Ich bin seit 10 Jahren in der Chipentwicklung taetig. Dafuer reicht ein
normales Diplom (FH oder Uni) voellig aus. Eine Promotion ist meiner
Meinung sogar hinderlich fuer manche Taetigkeiten.

Such Dir eine FH oder Uni, an der man im Fach Elektrotechnik das
Vertiefungsfach Mikroelektronik waehlen kann. Die Prozessoren wurden
bei uns im Hauptfach Hardwaretechnik durchgenommen. Dann wuerde ich
noch etwas Softwaretechnik wie z.B. Mikrocontrollerprogrammierung
machen. Mit diesen Faechern hast Du gute Moeglichkeiten in der
Chipentwicklung.

Folgende Firmen fallen mir spontan in Deutschland ein: Freescale
(München), Infineon (u.a. München), Texas Instruments (nähe München),
Philips (Hamburg), Toshiba (Düsseldorf), NEC (Düsseldorf), Renesas
(Ratingen nähe Düsseldorf), Intel (Braunschweig), AMD (Dresden)

8 von diesen Firmen sind in den Top 10 der Halbleiterunternehmen.

Intel entwickelt seine Prozessoren in den USA. Was AMD in Dresden
entwickelt, weiss ich nicht genau, aber ich vermute mal, dass die
Prozessoren auch in den USA entwickelt werden. Es gibt aber noch viele
andere Chips, die man entwickeln kann.

Autor: Daniel (Gast)
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FH Osnabrück hat Mikroelektronik angeboten. Wie das jetzt mit dem
Bachelor Studiengängen ist weiß ich auch nicht. Gehören noch zum
letzten Semster "Diplings" die verabschiedet wurden. Haben eine
Vorlesung mit Cadence+Co gearbeitet. War sehr interessant.

Autor: FPGAKüchle (Gast)
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--Intel entwickelt seine Prozessoren in den USA. Was AMD in Dresden
--entwickelt, weiss ich nicht genau, aber ich vermute mal, dass die
--Prozessoren auch in den USA entwickelt werden.

AMD hat neben der Produktion ein Entwicklungszentrum (DDC). Dort werden
die Chipsätze entwickelt und je nach managmentlaune neue (NichtCPU-)
Chips, z.B. WLAN. Die Athlons entwickelt hauptsächlich USA, die lagern
aber gern Rechenjobs nach DD aus. Neu ist wohl das das DDC die Geode
Entwicklung vorantreibt.
Siehe: http://www.amd-jobs.de/de/einstieg/freiestellen_ddc.php

Autor: da_user (Gast)
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ihr seit doch zumindest Hobby-Elektriker? Warum denkt ihr in Sachen
Chips immer an Prozessoren? Es gibt zigtausend andere Bereiche, in
denen Chips hergestellt werden, Sensoren, µC, Logik, RAM (infineon in
Dresden - echter DDR-RAM ;-) )

Ich selbst bin derzeit als Azubi bei IFX zum Mechatroniker, und mich
hats hier in die Backend Entwicklung verschlagen.

Schau einfach bei den einzelnen Unis nach, was die so in dem Bereich
anbieten. Intressant ist auch der Beruf des Mikrotechnologen, ein
Ausbildungsberuf, 3,5Jahre Lehrzeit.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@da_user
DDR-Ram ist gut! Jetzt weiß ich endlich, was das bedeutet. (Grins)

Black Fist

Autor: da_user (Gast)
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Geh mal zu nem Fachhändler und verlang "echten" DDR-RAM ;-) die schaun
dich so doof an,...

Autor: Johannes (Gast)
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@Klaus:
"Intel entwickelt seine Prozessoren in den USA. Was AMD in Dresden
entwickelt, weiss ich nicht genau, aber ich vermute mal, dass die
Prozessoren auch in den USA entwickelt werden. Es gibt aber noch viele
andere Chips, die man entwickeln kann."


Die Cashcows von Intel wurden und werden in Israel entwickelt. Nicht in
den USA (also Pentium M, Dualcore, etc.).
Des weiteren ist in Braunschweig auch ein (kleines)
Intel-Entwicklungslabor für Chipentwicklung. Allerdings ist das für
optische Nachrichtentechnik.

Autor: Andy S. (andyst)
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Warum gehst du nicht zu Chio? Die machen gute Chips
http://www.chio.de/

Autor: murdok (Gast)
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An der FH - Hagenberg, Studiengang Hardware/Software Systems Engineering
(hsse.fh-hagenberg.at) lernst du unter anderem sehr intensiv, wie man
Chips entwickelt.
Im letzten Semester darfst du dir sogar deinen eigenen Prozessor bauen.
Hat jedoch nicht viel mit Fertigen des physischen Chips zu tun, sondern
mit dem Design. Dank Fpgas kannst du jedoch sehr einfach ausprobieren,
was du entwickelt hast.

Autor: Rico (Gast)
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Hallo,

also Deine Frage ist schnell beantwortet. Entweder ist ein Studiengang
in der Mikrosystemtechnik (komplette Abdeckung des Fachgebietes
inklusive Mikromechanik (Insulinpumpen&Co) ) oder ein wenig mehr in die
elektronisch Ecke: Mikrotechnologie.
Ich habe selber den Beruf Mikrotechnologe abgschlossen und studiere in
der Westsächsischen Hochschule Zwickau den Diplomstudiengang
Mikrotechnologie. Mittlerweile ist es ein Bachelorstudiengang und soll
mit einem Master of Nanotechnology später erweitert werden!

Der Beruf umfaßt:
-Qualitätssicherung
-Elektrische / Elektronische Grundlagen
-teilweise Programmierung
-Physik und Chemie -sowohl theoretisch als auch praktisch
-Mathe
-Verfahren der Mikrotechnologie / Mikrosystemtechnik -theor.+praktisch

 im Labor
usw

Studiengang verfeinert und erweitert das Wissen natürlich. Interessante
Vorlesungen sind zum Beispiel:
-Struktur der Materie
-Schaltungssimulation
-Oberflächenanalytik

usw.

(bei weiteren Fragen gerne an ricogaert@gmx.de)

Autor: David H. (onkeldave)
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Hallo,
Mikrosystemtechnik kann man zu Beispiel auch in Zweibrücken
Studieren -> http://www.mst.fh-kl.de

Der Diplomstudiengang läuft allerdings jetzt aus. Es gibt ab WS
2006/2007 statt dessen zwei neue Studiengänge mit Bachelor Abschluss.

Die FH verfügt sogar über einen eigenen Reinraum mit kompletter
Prozesslinie.

Gruß
David

Autor: Florian (Gast)
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Ersmal danke an jeden der sein Beitrag dabei getan hat und noch dabei
tuen wird.
Ja,
was ich fragen wollte, kennt einer das bib? www.bib.de .Kann ich auch
von dort aus später auf Fachhochschulen gehen die dann schwerpunkt
Technische Informatik lehren. Meiner Meinung ist bib ganz gut da kann
man wie ich das verstanden hab inerhalb von 4 1/2 Jahren sein bachelor
of science ablegen! Wichtig ist nur ob ich dann eine gute Grundlage für
die Technische Informatik bekomme weil meiner Meinung nach, ist die mehr
Softwaremäßig spezialisiert. Vielleicht war ja einer mal auf so einer
Schule von bib und könnte ein wenig berichten!?

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