Datum: 07.06.2006 08:08
Siehe auch Spiegel - Artikel http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,419942,00.html Hallo Jungs, Die letzten Wochen waren ein wenig Stressig. Aber nun bin ich einer von den Rädchen, die: Autos bauen, Licht machen, Fern sprechen und sehen lassen, etc. ... Meine Endnote war sensationell, mein Anfangsgehalt weniger. Aber ich bin sehr zufrieden, da ich genau in dem Bereich arbeite, der mir Spaß macht ^^. Und die Gehaltsdaumenschrauben kann ich noch 40 Jahre lang anziehen. Aber jetzt zum Spiegel Artikel: Warum haben Ing´s einen eher schlechten Ruf? ("Näää ich werd kein Ing, ich studier lieber Jura oder wenn ich doof bin , BWL.") Warum werden Ing´s mies bezahlt? ("Machen sie erstmal ein Jahr, dann sehen wir weiter...") Warum zahl ich soviele Steuern? (- ich bin, als ich meinen ersten Lohn gesehen hab fast in Ohnmacht gefallen! HEUL ) Warum jammert der Kerl rum und ist nicht bereit für eine seltene Ware (Hochqualifizierte, gesuchte Fachkraft) einen Preis zu zahlen für die er Sie dann bekommt? Und wie hoch wäre dieser?
Datum: 07.06.2006 08:43
>Warum jammert der Kerl rum und ist nicht bereit für eine seltene Ware >(Hochqualifizierte, gesuchte Fachkraft) einen Preis zu zahlen für die >er Sie dann bekommt? Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus... Und im Ausland bekommt man solche Leute auch (für weniger)... Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung (Dipl-Ing FH, Absolvent '05) mit der meiner Freundin (Industriekauffrau, 3 Jahre Berufserfahrung) vergleiche: Sie bekommt mehr als ich!
Datum: 07.06.2006 09:02
Im Ausland bekommt man ALLES für weniger. Tolles Argument. Darum muss ich auch ins Ausland, um den Honks ihren Maschinenpark auszumisten. Angst hab ich überhaupt keine. Wenn es zu meiner Tätigkeit eine billige Alternative gäbe, würde sie schon eingesetzt werden. Gute Ing´s sehe ich nicht als Konkurrenz - Es gibt mehr als genug Arbeit.
Datum: 07.06.2006 09:07
>>Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus... Ist aber ein sicheres Indiz, dass der Ing bis jetzt allem gewachsen war. >>Sie bekommt mehr als ich! Dann erbeitest Du entweder bei einer kleinen Kleckerbude oder im öffentlichem Dienst. Bei VW, Bosch und Co. wäre Dir das nicht passiert. Allerdings würde ich da freiwillig auch nie hingehen.
Datum: 07.06.2006 09:13
>Allerdings würde ich da freiwillig auch nie hingehen.
Ich auch nicht, und Airbus darf seine Dinger auch ohne mich bauen.
Datum: 07.06.2006 09:24
>Warum werden Ing´s mies bezahlt?
Dazu fällt mir noch ein, was für Bratzen teilweise mit mir zusammen
studiert haben. Die konnte zwar gut auf Klausuren lernen, aber in
unserer Projektarbeit, haben die sich teilweise Stundenlang mit der
Konstruktion einer Bohrung mit zylindrischer Senkung aufgehalten.
Komischerweise haben die trotzdem noch ne 2,.. fürs Projekt erhalten
(das sie nicht mal erfolgreich aus o.g. Gründen beendet haben).
Ich habe nichts dagegen, dass ich momentan weniger als meine Freundin
habe - ich habe genug. Als Arbeitgeber würde ich auch zu Anfang
(Probezeit etc) weniger zahlen. Wenn es dann miteinander passt, kann
die Entlohnung ja auch etwas stärker steigen.
Datum: 07.06.2006 10:09
>...VW, Bosch und Co ... Airbus ... würde ich da freiwillig auch nie
hingehen
Warum? (bin nicht vom Fach)
Datum: 07.06.2006 10:16
>>Warum? (bin nicht vom Fach)
Die meisten Ings sind dort Projektingenieure. Eigene Entwicklung findet
kaum noch statt. Das machen dann die Externen. Die Projektwillis sind
sozusagen die Schittstelle zwischen dem Endkunden und den Externen.
Viel Streß, viel Arbeit und viel unterwegs, aber halt sehr gut bezahlt.
Viele (ich kenne etliche) würden am liebsten weggehen, tun es aber wegen
des Geldes nicht und schieben weiterhin viel Frust vor sich her.
Datum: 07.06.2006 10:27
@HariboHunter: ÜBrigens, herzlichen Glückwunsch!
Datum: 07.06.2006 10:44
> Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung > (Dipl-Ing FH, Absolvent '05) mit der meiner Freundin > (Industriekauffrau, 3 Jahre Berufserfahrung) vergleiche: > Sie bekommt mehr als ich! Erschreckend! Ist nur die Frage, wer in 5-10 jahren mehr bekommt. Wenn Sie dann immer noch mehr bekommt, hast DU was falsch gemacht. > >>Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus... > Ist aber ein sicheres Indiz, dass der Ing bis jetzt allem > gewachsen Glücklicherweise ist eine gute Note bei vielen Firmen nicht von höchster Bedeutung. Noten sind auch Hochschulabhängig, das wissen die Firmen. Eine gute Note sagt nur, dass ein Student in der Lage war, allen Scheiss in seine Birne zu klopfen. Oft haben die keinerlei soziale Kompetenz. Ist zumindest meine Bobachtung. war. > Die konnte zwar gut auf Klausuren lernen, aber in > unserer Projektarbeit, haben die sich teilweise Stundenlang > mit der Konstruktion einer Bohrung mit zylindrischer Senkung > aufgehalten. Absolut richtig!
Datum: 07.06.2006 11:10
Zu meiner Zeit gab es sowas wie "Projektarbeiten" nicht, da hieß es : Da musst du alleine durch. Ich kann also dazu wenig sagen. Ich glaube, es ist den Teamarbeiten in der Industrie ähnlich. Hier sehen die Meisten zu, dass sie ohne viel Arbeit sich mit den Lorbeeren der wenigen, arbeitenden Teammitglieder schmücken. Die sehen dann immer zu, dass sie die Präsentationen machen und vor dem Chef gut dastehen. Ja, ich kenne das auch (halt unter dem Begriff Team oder Workgroups). Nein ! Gute Noten machen wirklich keinen guten Ingenieuren aus. Ich habe in den vielen Berufsjahren so einige Ing. kennengelernt die mit Bestnoten abgeschlossen haben. Den Meisten fehlt es an der Fähigkeit interdisziplinär zu denken und das erlernte wirklich anzuwenden. Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem Elektronikstudium erst mal das "richtige Löten" beigebracht. In meiner Generation haben wir als Jugendliche noch sehr viel gebastelt (auch gelötet). Dinge gebaut mit etwas Elektronik und Mechanik drin.
Datum: 07.06.2006 11:37
Ja ja, die Ingnieure sind der Abfall der Wirtschaft. In meinem Unternehmen hat mir mein Projektleiter (BWLer, wie der ein technisches Projekt leitet sei mal dahin gestellt) mich gefragt, warum das alles so lange dauert. Ein Ingenieur muss doch nur auf den Knopf des Computers drücken. Ich weiss, die Juristen und BWLer sind der Motor der Gesellschaft. Und - wie im Spiegel-Artikel erwähnt - hier im Land sind wir ja sowieso gegen alles. Kein Transrapid, keine Neubaustrecken der Bahn, keine Gen-Forschung, keine Kraftwerke, keine Windräder (weil die Ente beim brüten gestört wird), keine keine keine ..... Und ringsherum in der Welt werden wir langsam aber sicher überholt. Deswegen brauchen wir auch keine Ingenieure: back to the roots. Lasst uns den Agrar- und Bauernstaat verwirklichen! Grüße
Datum: 07.06.2006 12:03
Hmm Also zur Agrarrevolution fällt mir spontan noch einiges ein. 1. Zugmaschine/Mähwerk welches selbständig über die ihm Zugewiesene Fläche hinwechackert.. Meinetwegen mit Infrarotsensoren damit das arme Bambi oder Liebespärchen verschont werden. 2. Vollautomatischer Schweinestall. -gibts aber schon ^^ 3. Automatisiertes Gewächshaus. : Keimline rein, Nährsubstrat rein, Wasser rein, Energie rein, -> Tomaten, Gurken raus. 4. Endlich mal irgendwas funktionierendes für die Spargelernte entwicken.... kann ja nicht angehen unsere armen Arbeitslosen dahinzuschicken. 5. Genauso bei der Wein und der Gemüseernte. gerade in der Arbeitsintensiven Landwirtschaft gibt es noch ohne Ende Spielwiesen für Ings. 6. Schaut euch mal den Harvester an,- Der hat die Waldwirtschaft revolutioniert. 7. Und wenn ich jetzt noch aus der anfallenden Scheiße und Kompost Energie und Treibstoff erzeuge, hab ich einen Betrieb der mit minimalem Energieeinsatz Markfähigeprodukte erzeugt. - Sobald der letzte Phosphor abgebaut wurde, ist es sowieso vorbei mit der modernen Energieintensiven Agarwirtschaft. Also wäre ein wenig back to the roots doch gar nicht so schlecht, oder? Meinetwegen auch mit Windkraft, wenn se doch unbedingt möchten. Kombiniert mit nem Handymasten machen die Dinger sogar Sinn ^^.
Datum: 07.06.2006 19:31
..fehlt noch ein Ingenieursroboter, der dich auf Deinem Platz ersetzt. (Nicht hauen, war nur ein böser Gedanke) Oh, ich sehe gerade - ich bin ja selbst Ingenieur.:-) Black Fist
Datum: 09.06.2006 17:33
>> Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung >> (Dipl-Ing FH, Absolvent '05) mit der meiner Freundin >> (Industriekauffrau, 3 Jahre Berufserfahrung) vergleiche: >> Sie bekommt mehr als ich! >Erschreckend! Ist nur die Frage, wer in 5-10 jahren mehr bekommt. Und ob sie noch denselben oder überhaupt noch einen Job hat...
Datum: 09.06.2006 18:26
Naja, Ingenieur die älter als 40 und noch berufstätig sind, muß man übrigens mit der Lupe suchen. Ab 50 ist dann sowieso der Ofen komplett aus. Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft
Datum: 09.06.2006 21:22
>Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt >schleierhaft Sparen. Und bei Aldi einkaufen.
Datum: 11.06.2006 21:09
also ich weiß ja nicht, das es zu wenig Ings gibt sei mal dahin gestellt. Viele Unternehmen schreiben Stellen aus und haben die Ansagen schon vorgedruckt. So wollen sie halt zeigen das sie wirtschaftlich gut darstehen. Aber ich denke dennoch das man als Ing noch gute Jobchanchen habt. es ist zwar toll das es so viel Anwälte und BWler gibt aber es gibt auch genug Juristen die mit 20 bis 25k auskommen mussen. welcher Ing muss das? im größen und gazen ist es einfach ein Probelm der Rahmenbedingungen: wenn Airbus sich beklagt sollten sie mal überlegen wie die großen ingarbeitgeber vor 5 bis 10 jahren gemacht haben: Ings werden in d nicht mehr gebraucht -> folge weniger Studenten. Aber die Lösung ist ja ganz einfach: marktwirtschaft, angebot und Nachfrage. wenig Ings viel Nachfrage -> in der Folge müssen die Gehälter steigen also Airbus zahl mehr... so viel das alle kommenund da arbeiten wollen...
Datum: 02.08.2006 20:29
Ich würde behaupten, das ein Ing. sicher langfristig gute Berufsaussichten und Gehälter hat. Ein Industriekaufmann bekommt z.b. nach Verdi Tarifvertrag nach der Ausbildung ca. 1600 Eur Brutto ( Energiewirtschaft ), das weiss ich aus eigener Erfahrung und nach 10 Jahren Berufserfahrung vieleicht 2000 Eur Brutto. Wobei man viele einfache Bürotätigkeiten automatisieren kann, dass kann man mit den meisten Ing. Tätigkeiten nicht. Zur günstigeren Ing. Konkurrenz aus dem Ausland : Die deutschen Ingenieure gelten weltweit als die Besten. Deshalb finde ich, ist es wichtig, dass die Ingenieure in Deutschland dies auch gegenüber Vorgesetzten klarmachen. Vieleicht fehlt es einfach vielen Ingenieuren an Selbstvertrauen gegen über BWLern. Mann muss immer bedenken, BWLer sind Leute die in ihrem Studium nur Gelaber und heiße Luft gelernt haben und deshalb zählt in deren Welt nur Geschwafel und heiße Luft. Ein sachlicher Ingenieur wird da schnell als " Fachidiot ohne sozial Kompetenz bezeichnet. ". Mann sollte deshalb dementsprechend gegenüber BWLern auftreten, dann macht man auch Karriere, sonst bleibt man nur der Entwickler im Hintergrund der den BWLern dann zuarbeitet, die dann in irgendwelchen Meetings sagen " wir " haben dieses Produkt entwicklet.
Datum: 03.08.2006 06:24
"Mann muss immer bedenken, BWLer sind Leute die in ihrem Studium nur Gelaber und heiße Luft gelernt haben und deshalb zählt in deren Welt nur Geschwafel und heiße Luft." Typisches Dummgeschwätz eines Ingenieur-Idioten, der Frust hat, weil er als Fachidiot dem BWLer deutlich unterlegen ist und dessen Welt auf das, was er mal in seinem Studium gelernt hat, begrenzt ist. Leute, mit der Einstellung wird aus Ingenieuren nie was. Bedenkt, bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu nennen!
Datum: 03.08.2006 09:55
Hallo Plagiator, nur mal so aus Neugier: wie lange benutzt du den Namen noch? und vor allem: welches wird der Nächste sein?
Datum: 03.08.2006 10:08
na na na, Herr Patrick, hat sich da ein BWLer in ein techniker-forum verirrt und ist bei seiner ehre gepackt worden??? sagen wir das mal so: es gibt da gute, wie da schlechte. in meinem leben habe ich beides erfahren. A) die ingenieure, die in der projektabwicklung stunden ohen ende verbraucht haben. da wurde versucht die, im rahmen des machbaren, sehr gute lösung noch zu toppen. ist ja alles schön und gut, aber dann bitte mit einem F&E etat und nicht auf projektkosten. die wollten nicht verstehen, dass projektabteilung nicht forschung bedeutet. B) die kaufkeute, die zu den ingenieuren kamen und meinten, eine neuentwicklung ist zwischen 12h mittags und 16h nachmittags zu vollbringen, weil ingenieure nur sachen am computer wiederholen und bestenbfalls modifizieren. die dachten, dass die programmierung ihres PALMs schwieriger sei als die erstellung der leittechnik für ein chemiewerk. C) die kaufleute, die nicht jedem pfennig nachrennen und sagen: ich zünde doch keine kerze für 1 an um 1cent untern tisch zu suchen! sicherlich war in der vergangeheit der einfluss der BWL etwas zu groß und negativ gewesen. wenn ich 1000 beschäftigte habe und die geschäfte nicht so gut gehen, dann ist es zunächst am einfachsten, 200 leute zu entlassen. ist schön für die bilanz: 200 gehälter gespart! wenn aber aufträge reinkommen, habe ich keine angestellten mehr, die die arbeit machen, bzw. die 800 übrigen, werden unmotiviert, weil sie die arebit von 1000 verrichten müssen. eingstellt werden - wenn überhaupt - dann auch nur zeitarbeitskräfte, die fleißig mitarbeiten und nach abschluss des projektes das schöne Know-How mitnehmen. treffen sich zwei personalvorstände: der eine: "uns geht es so schlecht, ich muss 1000 leute entlassen um die kosten in den griff zu bekommen" der andere: "dann mach doch" der eine: "ich kann nicht, bei uns arebeiten nur 500"
Datum: 03.08.2006 10:20
Hallo Besänftiger, deinem Beitrag nach zu urteilen trägst du deinen Namen zu Recht. Und zu dem Patrick auf den du dich beziehst: der knabe ist einfach nur gefrustet. Mit bestimmter Regelmässigkeit schnappt er sich den Namen eines Anderen aus dem Forum und stänkert ein wenig rum. Das letzte Mal war Rufus dran, jetzt bin ich es. Vielleicht bekommt das arme Würstchen sonst keine Aufmerksamkeit oder lebt hier seinen alten Ego aus
Datum: 09.08.2006 10:21
....weitermachen jetzt wirds spannend!
Datum: 14.08.2006 11:06
Hallo Patrick, ein (angeblicher) Akademiker (in diesem Falle BWLer) wie Du scheint enorme Profilneurosen und Komplexe mit sich selbst und Deiner Studienrichtung (BWL) zu haben. Ein Mensch, der "über den Dingen steht" hat es nicht nötig, solch' dummes Zeug von sich zu lassen. BWLer wie Dich schmeisst die Personalabteilung bereits in der Probezeit raus. Dann wirst Du keine Zeit haben, den Laden aufzuräumen. Wenn jemand Vorstand wird, dann nur deshalb, weil er/sie General Manager-Qualitäten besitzt. Das kann ein Ingenieur, ein Rechtswissenschaftler, BWLer etc. sein. Die Vorstandsvorsitzenden von namhaften Firmen wie Volkswagen und BMW (um nur wenige Beispiele zu nennen) sind Ingenieure und geben BWLern in diesem Falle Anweisungen. Autor: Patrick Datum: 03.08.2006 06:24 "Typisches Dummgeschwätz eines Ingenieur-Idioten, der Frust hat, weil er als Fachidiot dem BWLer deutlich unterlegen ist und dessen Welt auf das, was er mal in seinem Studium gelernt hat, begrenzt ist. Leute, mit der Einstellung wird aus Ingenieuren nie was. Bedenkt, bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu nennen!"
Datum: 14.08.2006 11:13
Hallo Juliana, für einen kurzen Moment lang dachte ich schon, du meintest mich (Dipl. Ing (FH)). Aber durch deinen Anhanh hast du dann ja zum Glück klar gestellt, dass du diesen Troll meinst, der gelegentlich die Namen anderer Leute nutzt um seinen Frust los zu werden.
Datum: 16.08.2006 12:14
"... bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu nennen!" Um es genau zu sagen: Ein BWLer schmeisst Ingenieure raus, weil man dort vile sparen kann um das wieder reinzuholen, was andere BWLer verpisst haben. Zum anderen haben wir den Effekt, daß die Ingenieure bei Simens kaum noch etwas taugen: Die Firma hat derartige Probleme, daß sie kaum noch Spitzengehälter zahlen können und so arbeiten die guten Ingenieure eben woanders. Wenn ich schon sehe, wer sich so alles "Teamleiter" schimpft und welche Mittelmäßigen überall Projekte "managen", kriege ich einen zuviel.
Datum: 19.09.2006 18:22
Da muss ich zustimmend nicken! Bei uns rennen auch Heinis rum, wo man nicht meint, daß die überhaupt zählen können. In meiner letzten Firma war es aber auch nicht besser: Lauter Möchtegernmanager im Anzug und gegeltem Haar , die gerade ein Diplom gezogen hatten. Dann kam's wie's kommen musste: http://www.dotcomtod.com/index.cfm/content/story/id/12516/
Datum: 28.02.2007 14:27
Wie schnell doch die Zeit vergeht: Gerade noch Ingenieurmangel, siehe http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,... (oder auch andere Threads hier) und jetzt sollen Leute entlassen werden.. also was kann passiert sein? http://www.heise.de/newsticker/meldung/85588/from/rss09 A) Der Airbus ist fertig, die Ingenieure braucht man nicht mehr B) Das Management hat zu viel Geld für unproduktive Meetings, Spaßflüge und zuviel Fingerfood verbraucht - und wird zu großen Teilen entlassen C) Man baut in Zukunft nur noch "virtuelle" Airbusse und die Produktion ist überflüssig Alle Varianten erscheinen mit sehr unwahrscheinlich - aber wie lautet die richtige, vierte Lösung? ;-)
Datum: 28.02.2007 15:00
>Naja, Ingenieur die älter als 40 und noch berufstätig sind, muß man >brigens mit der Lupe suchen. Ab 50 ist dann sowieso der Ofen komplett >aus. Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt >schleierhaft Ich bin Ing, aelter als 40. Es gefaellt immer noch. Hin und wieder will irgendwer etwas. Die Leute sind echt froh wenn ihnen helfe. Ueber Kosten wird kaum mehr geredet, sie haben schon selbst fast alles ausprobiert. Was es auch immer kostet, da muss man durch, nachher ist das Problem geloest. Bedingt natuerlich nicht stehen zu bleiben, allenfalls etwas zusaetzliches zu studieren. Sobald man die Tage zur Rente zu zaehlen ist man weg. Es gibt eigentlich immer genug zu tun. H.
Datum: 28.02.2007 15:43
Das kann ich auch bestätigen. Ein Dienstleister, mit dem ich kürzlich in Kontakt war, hat mit von einem seinen alten GEnossen erzählt: Der ist schon weit über 60 und zischt immer noch durch die Lande. Der hat so niedirige Stundensätze, daß er sich die Projekte aussuchen kann. Die Firmen glotzen erst immer, wenn er denn vorstellt, sind abder dann froh, daß sie den genommen haben. Der kann immer noch mehr, als die meisten jungen.
Datum: 28.02.2007 20:47
Hoffentlich sind viele wegen Airbus von Bayern nach Hamburg umgezogen... höhöhöhö
Datum: 01.03.2007 18:13
Hoffentlich ziehst Du bal um in ein anderes Forum.
Datum: 17.07.2007 09:57
Jungs... hab noch kein Dipl. Aber eigentlich ist alles geritzt. Bewerbungen bei Airbus: über Ing- Büros. Aber: Airbus hat das Equal Payment prinzip. Man verdient also schon mal das gleiche wie die "festen" Airbus Mitarbeiter. Wer nach Touluse gehen möchte, kann ungefähr morgen anfangen. Ich habe mir den Luxus gegönnt und gesagt ich möchte nach HH. Hat auch schnell geklappt. Im Produktionsmanagement. Man sollte im übrigen nicht Ing= Konstrukteur setzen. Auch wenn die Konstrukteure das gerne so sehen. Produktionstechniker& Manager, sowie Wi Ings sind auch Ingenieure. Gell? Gehalt: 3800 Brutto/ Monat + Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. (ca. 48000/anno) Ich finde, das sind ganz ausgezeichnete Bedingungen. Und jetzt hört mal auf dem dem Jammern., Es wird Zeit, dass wir Boeing in den Hintern treten. Zu dem Thema Noten: Ich denke ohne gute Noten geht nix mehr. Aber das ist sozusagen erst der Einstieg ins Gespräch. Im Vorstellungsgespräch muss man dann zeigen, was man wirklich kann. (und dann evtl imm Job ;) Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf. In diesem Sinne!
Datum: 17.07.2007 12:03
> Ich finde, das sind ganz ausgezeichnete Bedingungen. > Und jetzt hört mal auf dem dem Jammern., Es wird Zeit, > dass wir Boeing in den Hintern treten. > Zu dem Thema Noten: Ich denke ohne gute Noten geht nix mehr. > Aber das ist sozusagen erst der Einstieg ins Gespräch. Im > Vorstellungsgespräch muss man dann zeigen, was man wirklich kann. ( > Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf. Junge, Junge, dich haben'se aber ganz schön auf Linie gebracht....
Datum: 17.07.2007 12:05
Jepp! Dann reden wir mal in ein paar Jahren! Trotzdem: Viel Spass and good work!
Datum: 17.07.2007 12:17
>> Sparen. Und bei Aldi einkaufen.
Falsch !!
Richtig: Bei Aldi arbeiten !!
Die haben Hammer Einstiegsgehälter ....
Oh, sorry, ich bin ja gar kein Ing., daher sind deren Gagen für ne
Kassentätigkeit & Co für mich sehr viel Geld ....
Datum: 22.07.2007 21:24
> Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf.
Guter Witz. Ingenieure haben für Frauen keine Zeit; und die meisten
Frauen wissen das.
Datum: 23.07.2007 03:32
Stimmt nicht. Die meisten Ingenieuere (in der Entwicklung) haben ein sehr geregeltes Leben. Im Aussendienst (VErkäufer) oder der Producjtion (Nachtschicht) ist das anders. Aussderdem : Ing sind gefragt und haben eine gute Verhandlungsposition - müssen also nicht jede zwangsangeordnete Mehrstunde hinnehmen. Ich habe schon jahrelang keine Überstunden mehr gemacht.
Datum: 08.04.2008 21:39
Ach ja, die tollen Ingenieure. BWL / VWL ist wesentlich interessanter als dieser ganze Technikdingsbums. Und über die Gehälter von Wiedeking und co. lachen Investmentbanker ganz herzlich.
Datum: 08.04.2008 22:27
Bist Du etwa der "Jan W." .. derzeit in Fern-Ost?
Datum: 09.04.2008 12:37
Wieweit das BWL-Zeugs interessanter ist als Ing-Arbeit sei dahingestellt. Der entscheidende Puntk ist, weil BWL mehr an den "Finanzquellen" arbeiten, halten sie sich für vermeintlich wichtig und bilden sich sonst was ein Welche Investmentbanker meinste denn ... ? Irgend nen Hedge-Fondmanager Der Wiedeking verdiente ein mehrfaches dessen ,was DB Ackermann .... weit über 70 Mio Euro pA . Das sollte für mehr als ein Steak reichen , nicht.
Datum: 09.04.2008 14:32
Ich rede von den Invstement Banken!! Und BWLer / VWler bilden sich zurecht was ein! Kannst ja gerne mal im Bankenbereich tätig werden. Außerdem hat man das Glück, in den Metropolen dieser Welt zu arbeiten, während die meisten Ingenieure wohl eher bei irgendeinem Mittelständler auf dem Land den ganzen vor ihrer Kiste tolle Zeichnungen erstellen müssen.
Datum: 09.04.2008 14:55
Hallo, wenn man ein psychisches Problem damit hat nicht in "den Metropolen" zu arbeiten... wenn man zB Airbus nimmt , Hamburg ist ne Weltstadt /Metropole jenfalls in so neumodische Metropolen wie Shanghai usw , da bringen mich keine 10 Pferde hin. Mir scheint , du kennst den Arbeitsplatz eines Investmentbankers nicht der sitzt (möglicherweise) inner Metropole in nem Großraumbüro mit 1m Abstand zu seinem Nachbarn vor der Daddelkiste -und fällt von einer nervösen Schockstarre in die nächste , ist auf gut deutsch ein Adrenalinjunki ....mit Fernpendlerstatus .... btw habe ich während meiner Studienzeit inner Bank in verschiedenen Abteilungen gearbeitet - um mein Ing-studium zu finanzieren... Auf gut deutsch ich kenne die Eingeweide solcher Systeme ...... Die BWLer sollen sich mal wirklich net so aufblasen - im weiteren verwechsele nicht einen Ingenieur mit einem CAD-Konstrukte Es ist eher bedauerlich ,das zuviele Maulhelden zB BWL studieren und gesellschaftlich wirklich wertvolle Berufsfelder "runtergeputzt" werden. Das wirkliche Problem ist , das Bachelor und sonstige schlechte Meisterlehrgänge von ,sorry, unwissenden Managern als Ersatz für Unistudiengänge gesehen werden - und man solche Fehlallokationen dann verallgemeinernd zur "Berufskastenschelte" benutzt werden. Wenn wir wirklich einen Mangel haben ,dann liegt das an der respektlosen Haltung ggüb der wirklichen Elite unsres Landes und der damit immer noch nicht einhergehenden Korrigierung der zB Löhne und der immer noch verbreiteten Ansicht einer >35 sei zu alt und ab 45 sei man reif für die Sterbepille ... Ergo Einstiegsgehalt wie früher , also 80000 Euro(!) wo bleibt das Antrittsgeldsoption usw ,pp.
Datum: 09.04.2008 16:24
48000 Gäähn 57000 nach 2 Jahren. Man muß nur immer eine Lösung haben und den Zauberstab parat.
Datum: 09.04.2008 19:54
Tja, und ich bin trotzdem lieber in einem Großraum Büro tätig. Was macht ein Ingenieur sonst so, als vor einer CAD Kiste zu sitzen?? So bedeutende Dinge können es gar nicht sein, da die meisten für höherwertige Aufgaben schlichtweg zu dumm sind. Wie erklärst du dir, dass die meisten hochbegabten Schüler eher Mathe, Physik oder Chemie studieren und nicht E-Technik oder Maschinenbau?
Datum: 10.04.2008 08:09
Tja, dann bist du maßlos überbezahlt. Warum sind deutsche Ingenieure eigentlich so eingebildet? Was unterscheidet sie von ihren Kollegen aus Russland, China,..., die für wenige hundert Euro ihre Dienste anbieten? Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts.
Datum: 10.04.2008 08:54
>Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts.<
Da kann ich aber andere Dinge berichten, selbst die Kollegen in den USA
sind oft am Staunen.
Bei manchen Ing.`s sind halt noch die typischen dt. Tugenden vorhanden,
bei vielen anderen Hobbyelektronikern hat man den Eindruck, die haben
nur studiert, weil sie keine Lehrstelle bekommen haben.
Frohes Forschen
Jens
Datum: 10.04.2008 09:40
>Tja, dann bist du maßlos überbezahlt. Warum sind deutsche Ingenieure >eigentlich so eingebildet? Was unterscheidet sie von ihren Kollegen aus >Russland, China,..., die für wenige hundert Euro ihre Dienste anbieten? >Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts. Ich denke, der fachliche Unterschied zwischen chinesischen und deutschen Ingenieuren ist größer als zwischen chinesischen und deutschen BWLern.
Datum: 10.04.2008 19:34
Ich sage nur: Hochmut kommt vor dem Fall:) Dieses pfauenhafte Verhalten habe ich an der Uni auch immer wieder beobachtet. Wenn wir Deutschen doch so perfekt sind, warum tauchen an der Weltspitze immer wieder Hochschulen aus Amerika und in letzter auch China auf? Und übrigens: Ein Bekannter ist bei Airbus tätig und meinte nur:" Die Chinesen stellen mittlerweile Fragen, wo selbst wir ziemlich ins grübeln kommen."
Datum: 11.04.2008 09:15
@Timetrial2005 Dass amerikanische Hochschulen Weltspitze sind, liegt einfach an dem vielen Geld dass sie einnehmen, vorallem durch Studiengebühren. Und durch das dann entstandene Rennomee ziehen sie die klügsten Köpfe an. Die chinesische Regierung versucht natürlich, zur USA aufzuschließen, wie in allen anderen Bereichen auch. Deshalb setzt sie u.a. auf Wissen und Bildung. Das ist in einem Staat, in dem eine Partei die Macht hat und bestimmen kann wohin das Land sich bewegt, kein Problem. Grundsätzlich gibt es überall auf der Welt kluge Leute, die Chinesen sind ja im Durchschnitt nicht dümmer als wir Deutsche. Es liegt an Staat und Wirtschaft, dieses Potenzial auszuschöpfen und die jungen Leute erstens für Wissenschaft zu motivieren und sie zweitens zu unterstützen. Da liegt es bei uns eben im Argen und da werden vermutlich die paar neuen Elite-Hochschulen auch nicht viel dran ändern.
Datum: 11.04.2008 11:21
>Dass amerikanische Hochschulen Weltspitze sind, liegt einfach an dem >vielen Geld dass sie einnehmen, vorallem durch Studiengebühren. Und >durch das dann entstandene Rennomee ziehen sie die klügsten Köpfe an. Stimmt, nicht zu vergessen die Kreativität, z.B. alte deutsche Aussenminister als Gastprofessoren zu gewinnen. Habe danach im TV einen Bericht gesehen in dem ein Hochschulvertreter gesagt hat, das wir da auch mal hätten drauf kommen können. >Grundsätzlich gibt es überall auf der Welt kluge Leute, die Chinesen >sind ja im Durchschnitt nicht dümmer als wir Deutsche. Es liegt an Staat >und Wirtschaft, dieses Potenzial auszuschöpfen Stimmt. Und ich finde das macht Deutschland verdammt schlecht.
Datum: 12.04.2008 14:21
Gehen wir mal davon aus, dass sehr viele junge Menschen sich für ein Ingenieurstudium entscheiden. Was dürfte passieren? Deutschland auf dem Weg zur Technikhochburg Europas? Wahrscheinlich nicht, sondern eher eine Arbeitslosenrate wie bei Juristen. Wieso müssen Absolventen zum Teil 100-120 Bewerbungen schreiben, wenn ein so eklatanter Mangel vorliegt?
Datum: 14.04.2008 21:25
@Betablocker: Absolventen von welchem Ausbildungsweg meinst du? Nach 6 Bewerbungen auf interessante Stellen in Berlin konnte ich schließlich von 3 Jobs einen aussuchen.
Datum: 14.04.2008 22:15
@Betablocker irgendwie ist dein pessimismus fast bemitleidenswert... fact ist, dass wo spezialisten vorhanden sind, sich neue industrien niederlassen... oder wiso sind die führenden banken in den wenigen finanzmetropolen nicht alle in die steuerbefreiten offshore paradise ausgewandernt? in london, der schweiz oder new york zahlen sie massiv mehr steuern (die differenz bei grossbanken ist 9stellig... wiso werden die teuersten autos nicht in taiwan oder indien gefertigt? wiso investieren fürende pharmakonzerne milliaden in Europa (z.b. novartis ist am bau einen neuen camups für über eine milliarde dran)? ganz einfach, wo die kompetetesten personen sind, wird es immmer entsprechnde jobs haben..., das beispiel jurist ist typisch unpassen, weil ne staatliche sache...
Datum: 16.04.2008 16:12
Warten wir mal ab, wer von uns Recht haben wird. Aber erkläre mir doch mal, warum ausgerechnet Deutschland bzw. Europa eine Technikhochburg werden soll und nicht China? Die teuersten Fahrzeuge werden in Deutschland nur noch zusammengeschraubt. Dabei kommen die Großkomponenten meistens aus dem Ausland!
Datum: 21.04.2008 20:37
nun Berlin ist ja als ingenieurshochburg bekannt der Pessimismus ist durchaus berechtigt .Denn weite Teile der unternehmen wissen nicht mehr ,wie man mit den Ing/It umzugehen hat. Die merken nicht mal ,das man sich indirekt bewirbt... Ich kenne einen Weltkonzern , die wollen Ing BA ausbilden ,also Bachelor es ist bekannt ,daß laut EU Berufskonformität sowas höchstens nem Meister entspricht - selbst die telekom hat schon erkannt ,das dies alles murks ist Statt man also mal zuhört was man kann, wird man zb älter klassifizier ,als man ist ...man sucht nach wie vor jung biegbar - und selbst die Tatsache ,daß man auf dem Gebiet Experte ist interessiert nicht wirklich Wenn man so nachlässig weiteragiert und lieber Phantomen nachjagt , nun denn. Wirklicher Mangel würde in der Marktwirtschaft auch bessere Gehälter nachsichziehen ,aber weit gefehlt - hauptsache billig , selbst in Studien- gängen die bestenfalls 4 Leute pro Jahr liefern können ...
Datum: 27.04.2008 10:29
Frauen stehen auf Ingenieure??? Schau dir die meisten Typen mal an. Karohemd, schlechte Frisur, ungepflegt,... Die meisten Mädels stehen eher auf Männer a la David Beckham, Luca Toni,... Die studieren allerdings eher BWL, VWL, Jura... Auf jeden Fall keine technischen Studiengänge.
Datum: 27.04.2008 10:34
Pape wrote: > Frauen stehen auf Ingenieure??? Schau dir die meisten Typen mal an. > Karohemd, schlechte Frisur, ungepflegt,... > Die meisten Mädels stehen eher auf Männer a la David Beckham, Luca > Toni,... > Die studieren allerdings eher BWL, VWL, Jura... Auf jeden Fall keine > technischen Studiengänge. http://www.yaws.de/dipling/stories/bastard.htm :-)
Datum: 27.04.2008 11:23
Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem Elektronikstudium erst mal das "richtige Löten" beigebracht... Haeh... als Ing noch am Loetkolben? Das sollte ja wohl nur von Zeit zu Zeit mal noetig sein... Wirklich seltsame Berufsauffassung... Ich hoffe du hast noch andere Fertigkeiten...
Datum: 27.04.2008 11:43
> HariboHunter wrote: > Aber nun bin ich einer von den Rädchen, die: > Autos bauen, > Licht machen, > Fern sprechen und sehen lassen, > etc. ... Bin ich auch ;-) Habe aber keinen Ing-Titel^^ > Daniel Duesentrieb wrote: > Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem Elektronikstudium erst > mal das "richtige Löten" beigebracht... > Haeh... als Ing noch am Loetkolben? Das sollte ja wohl nur von Zeit zu > Zeit mal noetig sein... Wirklich seltsame Berufsauffassung... Ich hoffe > du hast noch andere Fertigkeiten... Irgendwie kommt mir das bekannt vor^^ Wenn mich Ing fragen wie xy geht, dann brauch ich keinen Ing zu machen, um mehr zu wissen als die anderen^^ Und heutzutage wird man fürs Können und nicht für einen Titel bezahlt!
Datum: 28.04.2008 09:51
>Wenn mich Ing fragen wie xy geht, dann brauch ich keinen Ing zu machen, >um mehr zu wissen als die anderen^^ So ein Blödsinn. Natürlich wirst du in deinem Fachgebiet, bei deinen speziellen Aufgaben Bescheid wissen. Im Studium bekommt man doch nicht das gesamte technische Wissen der Welt eingetrichert. Ich muss täglich meine Kollegen wegen irgendetwas fragen, was ich nicht weiß, ob es nun ein Ingenieur, Techniker oder die Sekretärin ist! Und jetzt sag nicht du wüßtest alles und müßtest nie irgendjemand fragen. Es gibt sicher genug Bereiche in denen dich ein Ing übertrifft. Niemand kann "alles". >Und heutzutage wird man fürs Können und nicht für einen Titel bezahlt! Glaubst du? Mit einem Diplom hast du heute in den meisten Firmen das höhere Einstiegsgehalt als ein Techniker, selbst wenn diese den selben Job machen sollen. Und von der Gehaltsentwicklung her geht beim Ing sicher auch mehr als beim Techniker, bei einem Stellenwechsel z.B. Ich habe zwei Techniker in meinem Freundeskreis und würde diese als Spezialisten in ihrem Fachgebiet bzw. an ihrem Arbeitsplatz sehen, denn sie haben die Technikerschule parallel zur Arbeit gemacht und sich dementsprechend auf die im Betrieb benötigten Kenntnisse konzentriert. Ein Ingenieur dagegen bekommt einen größeren Überblick und lernt eher, wie man sich in neue Themengebiete einarbeitet und über den Tellerrand hinaus blickt. So ist zumindest die Ausbildung angelegt. Natürlich gibt es sehr gute Techniker, die Ingenieursjobs machen, als auch Flachpfeiffen-Ings, die nix raffen. Aber genau sagen kann man das immer erst im Einzelfall.
Datum: 28.04.2008 12:51
Ein Techniker bekommt hohes Faktenwissen, die akademische Ausbildung beim Dipl.-Ingenieur zielt eher auf Methodenwissen. Faktenwissen ist sofort anwendbar, aber nicht flexibel bei Änderungen der Fakten. Der Techniker ist Spezialist für ein Themengebiet, wo sich ein Ingenieur erst mit Hilfe seines Methodenwissens einarbeiten muß. Allerdings kann er sich in Neues selbständig einarbeiten, was beim Faktenwissenden nicht (immer) gegeben ist. Das ist auch der Grund, warum die ehemaligen Fach-/Ingenieurschulausbildungen abgebschafft und die Fachhochschulen gegründet wurden. Die Aubildung an der FH zielt - im Gegensatz zu den Fachschulen - auf Vermittlung von akad. Methodenwissen ab. Dadurch ist der FH-Absolvent (natürlich auch der von der Uni) wesentlich flexibler einsetzbar, als ein Fachschuling. Das war einer der Hintergedanken der KMK 1969.
Datum: 30.04.2008 10:24
Methodenwissen??? Hast du an einer FH studiert? Das ist auch nur Schema F und hat nichts, rein gar nichts mit einer akademischen Ausbildung zu tun!
Datum: 30.04.2008 12:44
Oh Gott! Jetzt geht das wieder los!
Datum: 30.04.2008 16:59
Es ist doch so. Verstehe nur nicht, warum die Leute keine Kritik vertragen können. Übrigens, ich habe selber an einer FH studiert. Gebracht hat es mir nichts. Im Anschluß daran habe ich mich aufgrund der "tollen Chancen" selbstständig machen müssen