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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Endlich Ingenieur / Spiegel-Artikel über Airbus-Ing-Mangel

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum: 07.06.2006 08:08

Siehe auch Spiegel - Artikel
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,419942,00.html

Hallo Jungs, Die letzten Wochen waren ein wenig Stressig.
Aber nun bin ich einer von den Rädchen, die:
Autos bauen,
Licht machen,
Fern sprechen und sehen lassen,
etc. ...

Meine Endnote war sensationell, mein Anfangsgehalt weniger.
Aber ich bin sehr zufrieden, da ich genau in dem Bereich arbeite, der
mir Spaß macht ^^. Und die Gehaltsdaumenschrauben kann ich noch 40
Jahre lang anziehen. Aber jetzt zum Spiegel Artikel:


Warum haben Ing´s einen eher schlechten Ruf?
("Näää ich werd kein Ing, ich studier lieber Jura oder wenn ich doof
bin , BWL.")

Warum werden Ing´s mies bezahlt?
("Machen sie erstmal ein Jahr, dann sehen wir weiter...")

Warum zahl ich soviele Steuern?
(- ich bin, als ich meinen ersten Lohn gesehen hab fast in Ohnmacht
gefallen! HEUL )

Warum jammert der Kerl rum und ist nicht bereit für eine seltene Ware
(Hochqualifizierte, gesuchte Fachkraft) einen Preis zu zahlen für die
er Sie dann bekommt?

Und wie hoch wäre dieser?
Autor: Rahul (Gast)
Datum: 07.06.2006 08:43

>Warum jammert der Kerl rum und ist nicht bereit für eine seltene Ware
>(Hochqualifizierte, gesuchte Fachkraft) einen Preis zu zahlen für die
>er Sie dann bekommt?

Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus...
Und im Ausland bekommt man solche Leute auch (für weniger)...

Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung (Dipl-Ing FH,
Absolvent '05) mit der meiner Freundin (Industriekauffrau, 3 Jahre
Berufserfahrung) vergleiche: Sie bekommt mehr als ich!
Autor: HariboHunter (Gast)
Datum: 07.06.2006 09:02

Im Ausland bekommt man ALLES für weniger. Tolles Argument.
Darum muss ich auch ins Ausland, um den Honks ihren Maschinenpark
auszumisten. Angst hab ich überhaupt keine. Wenn es zu meiner Tätigkeit
eine billige Alternative gäbe, würde sie schon eingesetzt werden. Gute
Ing´s sehe ich nicht als Konkurrenz - Es gibt mehr als genug Arbeit.
Autor: Simmi (Gast)
Datum: 07.06.2006 09:07

>>Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus...
Ist aber ein sicheres Indiz, dass der Ing bis jetzt allem gewachsen
war.


>>Sie bekommt mehr als ich!
Dann erbeitest Du entweder bei einer kleinen Kleckerbude oder im
öffentlichem Dienst. Bei VW, Bosch und Co. wäre Dir das nicht passiert.
Allerdings würde ich da freiwillig auch nie hingehen.
Autor: Rahul (Gast)
Datum: 07.06.2006 09:13

>Allerdings würde ich da freiwillig auch nie hingehen.
Ich auch nicht, und Airbus darf seine Dinger auch ohne mich bauen.
Autor: Rahul (Gast)
Datum: 07.06.2006 09:24

>Warum werden Ing´s mies bezahlt?

Dazu fällt mir noch ein, was für Bratzen teilweise mit mir zusammen
studiert haben. Die konnte zwar gut auf Klausuren lernen, aber in
unserer Projektarbeit, haben die sich teilweise Stundenlang mit der
Konstruktion einer Bohrung mit zylindrischer Senkung aufgehalten.
Komischerweise haben die trotzdem noch ne 2,.. fürs Projekt erhalten
(das sie nicht mal erfolgreich aus o.g. Gründen beendet haben).

Ich habe nichts dagegen, dass ich momentan weniger als meine Freundin
habe - ich habe genug. Als Arbeitgeber würde ich auch zu Anfang
(Probezeit etc) weniger zahlen. Wenn es dann miteinander passt, kann
die Entlohnung ja auch etwas stärker steigen.
Autor: Kupfer Michi (Gast)
Datum: 07.06.2006 10:09

>...VW, Bosch und Co ... Airbus ... würde ich da freiwillig auch nie
hingehen

Warum? (bin nicht vom Fach)
Autor: Simmi (Gast)
Datum: 07.06.2006 10:16

>>Warum? (bin nicht vom Fach)
Die meisten Ings sind dort Projektingenieure. Eigene Entwicklung findet
kaum noch statt. Das machen dann die Externen. Die Projektwillis sind
sozusagen die Schittstelle zwischen dem Endkunden und den Externen.
Viel Streß, viel Arbeit und viel unterwegs, aber halt sehr gut bezahlt.
Viele (ich kenne etliche) würden am liebsten weggehen, tun es aber wegen
des Geldes nicht und schieben weiterhin viel Frust vor sich her.
Autor: Rahul (Gast)
Datum: 07.06.2006 10:27

@HariboHunter: ÜBrigens, herzlichen Glückwunsch!
Autor: Golimar (Gast)
Datum: 07.06.2006 10:44

> Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung
> (Dipl-Ing FH, Absolvent '05) mit der meiner Freundin
> (Industriekauffrau, 3 Jahre Berufserfahrung) vergleiche:
> Sie bekommt mehr als ich!

Erschreckend! Ist nur die Frage, wer in 5-10 jahren mehr bekommt. Wenn
Sie dann immer noch mehr bekommt, hast DU was falsch gemacht.

> >>Ne gute Note macht noch keinen guten Ing aus...
> Ist aber ein sicheres Indiz, dass der Ing bis jetzt allem
> gewachsen

Glücklicherweise ist eine gute Note bei vielen Firmen nicht von
höchster Bedeutung. Noten sind auch Hochschulabhängig, das wissen die
Firmen. Eine gute Note sagt nur, dass ein Student in der Lage war,
allen Scheiss in seine Birne zu klopfen. Oft haben die keinerlei
soziale Kompetenz. Ist zumindest meine Bobachtung.
war.

> Die konnte zwar gut auf Klausuren lernen, aber in
> unserer Projektarbeit, haben die sich teilweise Stundenlang
> mit der Konstruktion einer Bohrung mit zylindrischer Senkung
> aufgehalten.

Absolut richtig!
Autor: Joerg Miehle (pinning)
Datum: 07.06.2006 11:10

Zu meiner Zeit gab es sowas wie "Projektarbeiten" nicht, da hieß es :
Da musst du alleine durch. Ich kann also dazu wenig sagen. Ich glaube,
es ist den Teamarbeiten in der Industrie ähnlich. Hier sehen die
Meisten zu, dass sie ohne viel Arbeit sich mit den Lorbeeren der
wenigen, arbeitenden Teammitglieder schmücken. Die sehen dann immer zu,
dass sie die Präsentationen machen und vor dem Chef gut dastehen. Ja,
ich kenne das auch (halt unter dem Begriff  Team oder Workgroups).

Nein ! Gute Noten machen wirklich keinen guten Ingenieuren aus. Ich
habe in den vielen Berufsjahren so einige Ing. kennengelernt die mit
Bestnoten abgeschlossen haben. Den Meisten fehlt es an der Fähigkeit
interdisziplinär zu denken und das erlernte wirklich anzuwenden.
Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem  Elektronikstudium erst
mal das "richtige Löten" beigebracht.
In meiner Generation haben wir als Jugendliche noch sehr viel gebastelt
(auch gelötet).
Dinge gebaut mit etwas Elektronik und  Mechanik drin.
Autor: Michael (Gast)
Datum: 07.06.2006 11:37

Ja ja,
die Ingnieure sind der Abfall der Wirtschaft.
In meinem Unternehmen hat mir mein Projektleiter (BWLer, wie der ein
technisches Projekt leitet sei mal dahin gestellt) mich gefragt, warum
das alles so lange dauert. Ein Ingenieur muss doch nur auf den Knopf
des Computers drücken. Ich weiss, die Juristen und BWLer sind der Motor
der Gesellschaft. Und - wie im Spiegel-Artikel erwähnt - hier im Land
sind wir ja sowieso gegen alles.
Kein Transrapid, keine Neubaustrecken der Bahn, keine Gen-Forschung,
keine Kraftwerke, keine Windräder (weil die Ente beim brüten gestört
wird), keine keine keine .....
Und ringsherum in der Welt werden wir langsam aber sicher überholt.
Deswegen brauchen wir auch keine Ingenieure: back to the roots.
Lasst uns den Agrar- und Bauernstaat verwirklichen!
Grüße
Autor: HariboHunter (Gast)
Datum: 07.06.2006 12:03

Hmm Also zur Agrarrevolution fällt mir spontan noch einiges ein.

1. Zugmaschine/Mähwerk welches selbständig über die ihm Zugewiesene
Fläche hinwechackert.. Meinetwegen mit Infrarotsensoren damit das arme
Bambi oder Liebespärchen verschont werden.

2. Vollautomatischer Schweinestall.  -gibts aber schon ^^

3. Automatisiertes Gewächshaus. : Keimline rein, Nährsubstrat rein,
Wasser rein, Energie rein, -> Tomaten, Gurken raus.

4. Endlich mal irgendwas funktionierendes für die Spargelernte
entwicken.... kann ja nicht angehen unsere armen Arbeitslosen
dahinzuschicken.

5. Genauso bei der Wein und der Gemüseernte.

gerade in der Arbeitsintensiven Landwirtschaft gibt es noch ohne Ende
Spielwiesen für Ings.

6. Schaut euch mal den Harvester an,- Der hat die Waldwirtschaft
revolutioniert.

7. Und wenn ich jetzt noch aus der anfallenden Scheiße und Kompost
Energie und Treibstoff erzeuge, hab ich einen Betrieb der mit minimalem
Energieeinsatz Markfähigeprodukte erzeugt.

- Sobald der letzte Phosphor abgebaut wurde, ist es sowieso vorbei mit
der modernen Energieintensiven Agarwirtschaft.
Also wäre ein wenig back to the roots doch gar nicht so schlecht,
oder?
Meinetwegen auch mit Windkraft, wenn se doch unbedingt möchten.
Kombiniert mit nem Handymasten machen die Dinger sogar Sinn ^^.
Autor: Black Fist (Gast)
Datum: 07.06.2006 19:31

..fehlt noch ein Ingenieursroboter, der dich auf Deinem Platz ersetzt.

(Nicht hauen, war nur ein böser Gedanke)



Oh, ich sehe gerade - ich bin ja selbst Ingenieur.:-)

Black Fist
Autor: Xenu (Gast)
Datum: 09.06.2006 17:33

>> Ich bekomme immer Weinanfälle, wenn ich meine Abrechnung
>> (Dipl-Ing FH, Absolvent '05) mit der meiner Freundin
>> (Industriekauffrau, 3 Jahre Berufserfahrung) vergleiche:
>> Sie bekommt mehr als ich!

>Erschreckend! Ist nur die Frage, wer in 5-10 jahren mehr bekommt.

Und ob sie noch denselben oder überhaupt noch einen Job hat...
Autor: Andy S. (andyst)
Datum: 09.06.2006 18:26

Naja, Ingenieur die älter als 40 und noch berufstätig sind, muß man
übrigens mit der Lupe suchen. Ab 50 ist dann sowieso der Ofen komplett
aus. Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt
schleierhaft
Autor: Xenu (Gast)
Datum: 09.06.2006 21:22

>Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt
>schleierhaft

Sparen. Und bei Aldi einkaufen.
Autor: hans (Gast)
Datum: 11.06.2006 21:09

also ich weiß ja nicht, das es zu wenig Ings gibt sei mal dahin
gestellt.
Viele Unternehmen schreiben Stellen aus und haben die Ansagen schon
vorgedruckt. So wollen sie halt zeigen das sie wirtschaftlich gut
darstehen.
Aber ich denke dennoch das man als Ing noch gute Jobchanchen habt.

es ist zwar toll das es so viel Anwälte und BWler gibt aber es gibt
auch genug Juristen die mit 20 bis 25k € auskommen mussen. welcher Ing
muss das?

im größen und gazen ist es einfach ein Probelm der Rahmenbedingungen:
wenn Airbus sich beklagt sollten sie mal überlegen wie die großen
ingarbeitgeber vor 5 bis 10 jahren gemacht haben: Ings werden in d
nicht mehr gebraucht  -> folge weniger Studenten.

Aber die Lösung ist ja ganz einfach: marktwirtschaft, angebot und
Nachfrage. wenig Ings viel Nachfrage -> in der Folge müssen die
Gehälter steigen also Airbus zahl mehr...
so viel das alle kommenund da arbeiten wollen...
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 02.08.2006 20:29

Ich würde behaupten, das ein Ing. sicher langfristig gute
Berufsaussichten und Gehälter hat.
Ein Industriekaufmann bekommt z.b. nach Verdi Tarifvertrag nach
der Ausbildung ca. 1600 Eur Brutto ( Energiewirtschaft ), das weiss ich
aus eigener Erfahrung und nach 10 Jahren Berufserfahrung vieleicht 2000
Eur Brutto. Wobei man viele einfache Bürotätigkeiten
automatisieren kann, dass kann man mit den meisten Ing. Tätigkeiten
nicht. Zur günstigeren Ing. Konkurrenz aus dem Ausland : Die
deutschen Ingenieure gelten weltweit als die Besten.
Deshalb finde ich, ist es wichtig, dass die Ingenieure in Deutschland
dies auch gegenüber Vorgesetzten klarmachen.
Vieleicht fehlt es einfach vielen Ingenieuren an Selbstvertrauen gegen
über BWLern. Mann muss immer bedenken, BWLer sind Leute die
in ihrem Studium nur Gelaber und heiße Luft gelernt haben und deshalb
zählt in deren Welt nur Geschwafel und heiße Luft. Ein sachlicher
Ingenieur wird da schnell als " Fachidiot ohne sozial Kompetenz
bezeichnet. ". Mann sollte deshalb dementsprechend gegenüber BWLern
auftreten, dann macht man auch Karriere, sonst bleibt man nur der
Entwickler im Hintergrund der den BWLern dann
zuarbeitet, die dann in irgendwelchen Meetings sagen " wir " haben
dieses Produkt entwicklet.
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 03.08.2006 06:24

"Mann muss immer bedenken, BWLer sind Leute die
in ihrem Studium nur Gelaber und heiße Luft gelernt haben und deshalb
zählt in deren Welt nur Geschwafel und heiße Luft."


Typisches Dummgeschwätz eines Ingenieur-Idioten, der Frust hat, weil er
als Fachidiot dem BWLer deutlich unterlegen ist und dessen Welt auf das,
was er mal in seinem Studium gelernt hat, begrenzt ist.

Leute, mit der Einstellung wird aus Ingenieuren nie was.
Bedenkt, bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und
schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese
gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu nennen!
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 03.08.2006 09:55

Hallo Plagiator,

nur mal so aus Neugier: wie lange benutzt du den Namen noch? und vor
allem: welches wird der Nächste sein?
Autor: Besänftiger (Gast)
Datum: 03.08.2006 10:08

na na na, Herr Patrick,

hat sich da ein BWLer in ein techniker-forum verirrt und ist bei seiner
ehre gepackt worden???

sagen wir das mal so: es gibt da gute, wie da schlechte.
in meinem leben habe ich beides erfahren.

A) die ingenieure, die in der projektabwicklung stunden ohen ende
verbraucht haben. da wurde versucht die, im rahmen des machbaren, sehr
gute lösung noch zu toppen. ist ja alles schön und gut, aber dann bitte
mit einem F&E etat und nicht auf projektkosten. die wollten nicht
verstehen, dass projektabteilung nicht forschung bedeutet.

B) die kaufkeute, die zu den ingenieuren kamen und meinten, eine
neuentwicklung ist zwischen 12h mittags und 16h nachmittags zu
vollbringen, weil ingenieure nur sachen am computer wiederholen und
bestenbfalls modifizieren. die dachten, dass die programmierung ihres
PALMs schwieriger sei als die erstellung der leittechnik für ein
chemiewerk.

C) die kaufleute, die nicht jedem pfennig nachrennen und sagen: ich
zünde doch keine kerze für 1€ an um 1cent untern tisch zu suchen!

sicherlich war in der vergangeheit der einfluss der BWL etwas zu groß
und negativ gewesen.
wenn ich 1000 beschäftigte habe und die geschäfte nicht so gut gehen,
dann ist es zunächst am einfachsten, 200 leute zu entlassen. ist schön
für die bilanz: 200 gehälter gespart!
wenn aber aufträge reinkommen, habe ich keine angestellten mehr, die
die arbeit machen, bzw. die 800 übrigen, werden unmotiviert, weil sie
die arebit von 1000 verrichten müssen. eingstellt werden - wenn
überhaupt - dann auch nur zeitarbeitskräfte, die fleißig mitarbeiten
und nach abschluss des projektes das schöne Know-How mitnehmen.

treffen sich zwei personalvorstände:
der eine: "uns geht es so schlecht, ich muss 1000 leute entlassen um
die kosten in den griff zu bekommen"
der andere: "dann mach doch"
der eine: "ich kann nicht, bei uns arebeiten nur 500"
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 03.08.2006 10:20

Hallo Besänftiger,

deinem Beitrag nach zu urteilen trägst du deinen Namen zu Recht.

Und zu dem Patrick auf den du dich beziehst: der knabe ist einfach nur
gefrustet. Mit bestimmter Regelmässigkeit schnappt er sich den Namen
eines Anderen aus dem Forum und stänkert ein wenig rum. Das letzte Mal
war Rufus dran, jetzt bin ich es. Vielleicht bekommt das arme Würstchen
sonst keine Aufmerksamkeit oder lebt hier seinen alten Ego aus
Autor: ...... (Gast)
Datum: 09.08.2006 10:21

....weitermachen jetzt wirds spannend!
Autor: Juliana Hausmann (Gast)
Datum: 14.08.2006 11:06

Hallo Patrick,
ein (angeblicher) Akademiker (in diesem Falle BWLer) wie Du scheint
enorme Profilneurosen und Komplexe mit sich selbst und Deiner
Studienrichtung (BWL) zu haben. Ein Mensch, der "über den Dingen
steht" hat es nicht nötig, solch' dummes Zeug von sich zu lassen.
BWLer wie Dich schmeisst die Personalabteilung bereits in der Probezeit
raus. Dann wirst Du keine Zeit haben, den Laden aufzuräumen.
Wenn jemand Vorstand wird, dann nur deshalb, weil er/sie General
Manager-Qualitäten besitzt. Das kann ein Ingenieur, ein
Rechtswissenschaftler, BWLer etc. sein. Die Vorstandsvorsitzenden von
namhaften Firmen wie Volkswagen und BMW (um nur wenige Beispiele zu
nennen) sind Ingenieure und geben BWLern in diesem Falle Anweisungen.


Autor: Patrick
Datum: 03.08.2006 06:24

"Typisches Dummgeschwätz eines Ingenieur-Idioten, der Frust hat, weil
er als Fachidiot dem BWLer deutlich unterlegen ist und dessen Welt auf
das, was er mal in seinem Studium gelernt hat, begrenzt ist.
Leute, mit der Einstellung wird aus Ingenieuren nie was.
Bedenkt, bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und
schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese
gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu
nennen!"
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 14.08.2006 11:13

Hallo Juliana,

für einen kurzen Moment lang dachte ich schon, du meintest mich (Dipl.
Ing (FH)). Aber durch deinen Anhanh hast du dann ja zum Glück klar
gestellt, dass du diesen Troll meinst, der gelegentlich die Namen
anderer Leute nutzt um seinen Frust los zu werden.
Autor: Der Elektronikfreak (Gast)
Datum: 16.08.2006 12:14

"... bei Siemens räumt ein BWLer erst den Saftladen auf und
schmeißt die ganzen Ingenieurspfeifen raus, die vorher nur Miese
gemacht haben. Insbesondere die Elektroingenieure sind da ja zu
nennen!"

Um es genau zu sagen: Ein BWLer schmeisst Ingenieure raus, weil man
dort vile sparen kann um das wieder reinzuholen, was andere BWLer
verpisst haben. Zum anderen haben wir den Effekt, daß die Ingenieure
bei Simens kaum noch etwas taugen: Die Firma hat derartige Probleme,
daß sie kaum noch Spitzengehälter zahlen können und so arbeiten die
guten Ingenieure eben woanders. Wenn ich schon sehe, wer sich so alles
"Teamleiter" schimpft und welche Mittelmäßigen überall Projekte
"managen", kriege ich einen zuviel.
Autor: Krisu (Gast)
Datum: 19.09.2006 18:22

Da muss ich zustimmend nicken! Bei uns rennen auch Heinis rum, wo man
nicht meint, daß die überhaupt zählen können. In meiner letzten Firma
war es aber auch nicht besser: Lauter Möchtegernmanager im Anzug und
gegeltem Haar , die gerade ein Diplom gezogen hatten. Dann kam's
wie's kommen musste:

http://www.dotcomtod.com/index.cfm/content/story/id/12516/
Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
Datum: 28.02.2007 14:27

Wie schnell doch die Zeit vergeht: Gerade noch Ingenieurmangel, siehe

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,...

(oder auch andere Threads hier)

und jetzt sollen Leute entlassen werden.. also was kann passiert sein?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/85588/from/rss09

A) Der Airbus ist fertig, die Ingenieure braucht man nicht mehr

B) Das Management hat zu viel Geld für unproduktive Meetings, Spaßflüge
und zuviel Fingerfood verbraucht - und wird zu großen Teilen entlassen

C) Man baut in Zukunft nur noch "virtuelle" Airbusse und die Produktion
ist überflüssig

Alle Varianten erscheinen mit sehr unwahrscheinlich - aber wie lautet
die richtige, vierte Lösung? ;-)
Autor: Herm (Gast)
Datum: 28.02.2007 15:00

>Naja, Ingenieur die älter als 40 und noch berufstätig sind, muß man
>brigens mit der Lupe suchen. Ab 50 ist dann sowieso der Ofen komplett
>aus. Wie man die Zeit bis 67 überbrücken soll, ist mir ehrlich gesagt
>schleierhaft

Ich bin Ing, aelter als 40. Es gefaellt immer noch. Hin und wieder will
irgendwer etwas. Die Leute sind echt froh wenn ihnen helfe. Ueber Kosten
wird kaum mehr geredet, sie haben schon selbst fast alles ausprobiert.
Was es auch immer kostet, da muss man durch, nachher ist das Problem
geloest.
Bedingt natuerlich nicht stehen zu bleiben, allenfalls etwas
zusaetzliches zu studieren. Sobald man die Tage zur Rente zu zaehlen ist
man weg. Es gibt eigentlich immer genug zu tun.

H.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.02.2007 15:43

Das kann ich auch bestätigen. Ein Dienstleister, mit dem ich kürzlich in
Kontakt war, hat mit von einem seinen alten GEnossen erzählt: Der ist
schon weit über 60 und zischt immer noch durch die Lande. Der hat so
niedirige Stundensätze, daß er sich die Projekte aussuchen kann. Die
Firmen glotzen erst immer, wenn er denn vorstellt, sind abder dann froh,
daß sie den genommen haben. Der kann immer noch mehr, als die meisten
jungen.
Autor: Blaubär (Gast)
Datum: 28.02.2007 20:47

Hoffentlich sind viele wegen Airbus von Bayern nach Hamburg umgezogen...
höhöhöhö
Autor: Grünbär (Gast)
Datum: 01.03.2007 18:13

Hoffentlich ziehst Du bal um in ein anderes Forum.
Autor: HafenHamburg (Gast)
Datum: 17.07.2007 09:57

Jungs...
hab noch kein Dipl. Aber eigentlich ist alles geritzt. Bewerbungen bei
Airbus: über Ing- Büros. Aber: Airbus hat das Equal Payment prinzip. Man
verdient also schon mal das gleiche wie die "festen" Airbus Mitarbeiter.
Wer nach Touluse gehen möchte, kann ungefähr morgen anfangen. Ich habe
mir den Luxus gegönnt und gesagt ich möchte nach HH. Hat auch schnell
geklappt.
Im Produktionsmanagement.

Man sollte im übrigen nicht Ing= Konstrukteur setzen. Auch wenn die
Konstrukteure das gerne so sehen. Produktionstechniker& Manager, sowie
Wi Ings sind auch Ingenieure. Gell?

Gehalt: 3800 Brutto/ Monat + Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. (ca.
48000/anno)

Ich finde, das sind ganz ausgezeichnete Bedingungen.

Und jetzt hört mal auf dem dem Jammern., Es wird Zeit, dass wir Boeing
in den Hintern treten.

Zu dem Thema Noten: Ich denke ohne gute Noten geht nix mehr. Aber das
ist sozusagen erst der Einstieg ins Gespräch. Im Vorstellungsgespräch
muss man dann zeigen, was man wirklich kann. (und dann evtl imm Job ;)

Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf.

In diesem Sinne!
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 17.07.2007 12:03

> Ich finde, das sind ganz ausgezeichnete Bedingungen.

> Und jetzt hört mal auf dem dem Jammern., Es wird Zeit,
> dass wir Boeing in den Hintern treten.

> Zu dem Thema Noten: Ich denke ohne gute Noten geht nix mehr.
> Aber das ist sozusagen erst der Einstieg ins Gespräch. Im
> Vorstellungsgespräch muss man dann zeigen, was man wirklich kann. (

> Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf.

Junge, Junge, dich haben'se aber ganz schön auf Linie gebracht....
Autor: AVRja (Gast)
Datum: 17.07.2007 12:05

Jepp! Dann reden wir mal in ein paar Jahren! Trotzdem: Viel Spass and
good work!
Autor: Der Hubert (Gast)
Datum: 17.07.2007 12:17

>> Sparen. Und bei Aldi einkaufen.

Falsch !!

Richtig: Bei Aldi arbeiten !!

Die haben Hammer Einstiegsgehälter ....

Oh, sorry, ich bin ja gar kein Ing., daher sind deren Gagen für ne
Kassentätigkeit & Co für mich sehr viel Geld ....
Autor: ich (Gast)
Datum: 22.07.2007 21:24

> Weiterer Vorteil Ing: Frauen stehen drauf.

Guter Witz. Ingenieure haben für Frauen keine Zeit; und die meisten
Frauen wissen das.
Autor: tippgeber (Gast)
Datum: 23.07.2007 03:32

Stimmt nicht. Die meisten Ingenieuere (in der Entwicklung) haben ein
sehr geregeltes Leben. Im Aussendienst (VErkäufer) oder der Producjtion
(Nachtschicht) ist das anders.

Aussderdem : Ing sind gefragt und haben eine gute Verhandlungsposition -
müssen also nicht jede zwangsangeordnete Mehrstunde hinnehmen.

Ich habe schon jahrelang keine Überstunden mehr gemacht.
Autor: Jan W. (Gast)
Datum: 08.04.2008 21:39

Ach ja, die tollen Ingenieure. BWL / VWL ist wesentlich interessanter
als dieser ganze Technikdingsbums. Und über die Gehälter von Wiedeking
und co. lachen Investmentbanker ganz herzlich.
Autor: Klabauter (Gast)
Datum: 08.04.2008 22:27

Bist Du etwa der "Jan W." .. derzeit in Fern-Ost?
Autor: insider (Gast)
Datum: 09.04.2008 12:37

Wieweit das BWL-Zeugs interessanter ist als Ing-Arbeit sei
dahingestellt.

Der entscheidende Puntk ist, weil BWL mehr an den "Finanzquellen"
arbeiten,
halten sie sich für vermeintlich wichtig und bilden sich sonst was ein

Welche Investmentbanker meinste denn ... ?  Irgend nen Hedge-Fondmanager

Der Wiedeking verdiente ein mehrfaches dessen ,was DB Ackermann ....
weit über 70 Mio Euro pA .

Das sollte für mehr als ein Steak reichen , nicht.
Autor: Jan W. (Gast)
Datum: 09.04.2008 14:32

Ich rede von den Invstement Banken!!
Und BWLer / VWler bilden sich zurecht was ein! Kannst ja gerne mal im
Bankenbereich tätig werden. Außerdem hat man das Glück, in den
Metropolen dieser Welt zu arbeiten, während die meisten Ingenieure wohl
eher bei irgendeinem Mittelständler auf dem Land den ganzen vor ihrer
Kiste tolle Zeichnungen erstellen müssen.
Autor: insider (Gast)
Datum: 09.04.2008 14:55

Hallo,

wenn man ein psychisches Problem damit hat nicht in "den Metropolen"
zu arbeiten...

wenn man zB Airbus nimmt , Hamburg ist ne Weltstadt /Metropole

jenfalls in so neumodische Metropolen wie Shanghai usw , da bringen
mich keine 10 Pferde hin.

Mir scheint , du kennst den Arbeitsplatz eines Investmentbankers nicht

der sitzt (möglicherweise) inner Metropole in nem Großraumbüro mit
1m Abstand zu seinem Nachbarn vor der Daddelkiste -und fällt von
einer nervösen Schockstarre in die nächste , ist auf gut deutsch
ein Adrenalinjunki ....mit Fernpendlerstatus ....

btw habe ich während meiner Studienzeit inner Bank in verschiedenen
Abteilungen gearbeitet - um mein Ing-studium zu finanzieren...

Auf gut deutsch ich kenne die Eingeweide solcher Systeme ......

Die BWLer sollen sich mal wirklich net so aufblasen - im
weiteren verwechsele nicht einen Ingenieur mit einem CAD-Konstrukte

Es ist eher bedauerlich ,das zuviele Maulhelden zB BWL studieren und
gesellschaftlich wirklich wertvolle Berufsfelder "runtergeputzt"
werden.
Das wirkliche Problem ist , das Bachelor und sonstige schlechte
Meisterlehrgänge  von ,sorry, unwissenden Managern  als Ersatz
für Unistudiengänge gesehen werden - und man solche Fehlallokationen
dann verallgemeinernd zur "Berufskastenschelte" benutzt werden.

Wenn wir wirklich einen Mangel haben ,dann liegt das an der respektlosen
Haltung ggüb der wirklichen Elite unsres Landes und der damit
immer noch nicht einhergehenden Korrigierung der zB Löhne und der
immer noch verbreiteten Ansicht einer >35 sei zu alt  und ab 45 sei
man reif für die Sterbepille ...

Ergo Einstiegsgehalt wie früher , also 80000 Euro(!)
wo bleibt das Antrittsgeldsoption usw ,pp.
Autor: Jens (Gast)
Datum: 09.04.2008 16:24

48000


Gäähn



57000 nach 2 Jahren.
Man muß nur immer eine Lösung haben und den Zauberstab parat.
Autor: Jan W. (Gast)
Datum: 09.04.2008 19:54

Tja, und ich bin trotzdem lieber in einem Großraum Büro tätig. Was macht
ein Ingenieur sonst so, als vor einer CAD Kiste zu sitzen?? So
bedeutende Dinge können es gar nicht sein, da die meisten für
höherwertige Aufgaben schlichtweg zu dumm sind. Wie erklärst du dir,
dass die meisten hochbegabten Schüler eher Mathe, Physik oder Chemie
studieren und nicht E-Technik oder Maschinenbau?
Autor: Timetrial2005 (Gast)
Datum: 10.04.2008 08:09

Tja, dann bist du maßlos überbezahlt. Warum sind deutsche Ingenieure
eigentlich so eingebildet? Was unterscheidet sie von ihren Kollegen aus
Russland, China,..., die für wenige hundert Euro ihre Dienste anbieten?
Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts.
Autor: Jens (Gast)
Datum: 10.04.2008 08:54

>Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts.<


Da kann ich aber andere Dinge berichten, selbst die Kollegen in den USA
sind oft am Staunen.

Bei manchen Ing.`s sind halt noch die typischen dt. Tugenden vorhanden,
bei vielen anderen Hobbyelektronikern hat man den Eindruck, die haben
nur studiert, weil sie keine Lehrstelle bekommen haben.



Frohes Forschen

Jens
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 10.04.2008 09:40

>Tja, dann bist du maßlos überbezahlt. Warum sind deutsche Ingenieure
>eigentlich so eingebildet? Was unterscheidet sie von ihren Kollegen aus
>Russland, China,..., die für wenige hundert Euro ihre Dienste anbieten?
>Von der fachlichen Kompetenz her mit Sicherheit nichts.

Ich denke, der fachliche Unterschied zwischen chinesischen und deutschen
Ingenieuren ist größer als zwischen chinesischen und deutschen BWLern.
Autor: Timetrial2005 (Gast)
Datum: 10.04.2008 19:34

Ich sage nur: Hochmut kommt vor dem Fall:)
Dieses pfauenhafte Verhalten habe ich an der Uni auch immer wieder
beobachtet. Wenn wir Deutschen doch so perfekt sind, warum tauchen an
der Weltspitze immer wieder Hochschulen aus Amerika und in letzter auch
China auf? Und übrigens: Ein Bekannter ist bei Airbus tätig und meinte
nur:" Die Chinesen stellen mittlerweile Fragen, wo selbst wir ziemlich
ins grübeln kommen."
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 11.04.2008 09:15

@Timetrial2005

Dass amerikanische Hochschulen Weltspitze sind, liegt einfach an dem
vielen Geld dass sie einnehmen, vorallem durch Studiengebühren. Und
durch das dann entstandene Rennomee ziehen sie die klügsten Köpfe an.

Die chinesische Regierung versucht natürlich, zur USA aufzuschließen,
wie in allen anderen Bereichen auch. Deshalb setzt sie u.a. auf Wissen
und Bildung. Das ist in einem Staat, in dem eine Partei die Macht hat
und bestimmen kann wohin das Land sich bewegt, kein Problem.

Grundsätzlich gibt es überall auf der Welt kluge Leute, die Chinesen
sind ja im Durchschnitt nicht dümmer als wir Deutsche. Es liegt an Staat
und Wirtschaft, dieses Potenzial auszuschöpfen und die jungen Leute
erstens für Wissenschaft zu motivieren und sie zweitens zu unterstützen.
Da liegt es bei uns eben im Argen und da werden vermutlich die paar
neuen Elite-Hochschulen auch nicht viel dran ändern.
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 11.04.2008 11:21

>Dass amerikanische Hochschulen Weltspitze sind, liegt einfach an dem
>vielen Geld dass sie einnehmen, vorallem durch Studiengebühren. Und
>durch das dann entstandene Rennomee ziehen sie die klügsten Köpfe an.

Stimmt, nicht zu vergessen die Kreativität, z.B. alte deutsche
Aussenminister als Gastprofessoren zu gewinnen. Habe danach im TV einen
Bericht gesehen in dem ein Hochschulvertreter gesagt hat, das wir da
auch mal hätten drauf kommen können.

>Grundsätzlich gibt es überall auf der Welt kluge Leute, die Chinesen
>sind ja im Durchschnitt nicht dümmer als wir Deutsche. Es liegt an Staat
>und Wirtschaft, dieses Potenzial auszuschöpfen

Stimmt. Und ich finde das macht Deutschland verdammt schlecht.
Autor: Betablocker (Gast)
Datum: 12.04.2008 14:21

Gehen wir mal davon aus, dass sehr viele junge Menschen sich für ein
Ingenieurstudium entscheiden. Was dürfte passieren? Deutschland auf dem
Weg zur Technikhochburg Europas? Wahrscheinlich nicht, sondern eher eine
Arbeitslosenrate wie bei Juristen. Wieso müssen Absolventen zum Teil
100-120 Bewerbungen schreiben, wenn ein so eklatanter Mangel vorliegt?
Autor: DDB (Gast)
Datum: 14.04.2008 21:25

@Betablocker:
Absolventen von welchem Ausbildungsweg meinst du?

Nach 6 Bewerbungen auf interessante Stellen in Berlin konnte ich
schließlich von 3 Jobs einen aussuchen.
Autor: David (Gast)
Datum: 14.04.2008 22:15

@Betablocker
irgendwie ist dein pessimismus fast bemitleidenswert...
fact ist, dass wo spezialisten vorhanden sind, sich neue industrien
niederlassen...
oder wiso sind die führenden banken in den wenigen finanzmetropolen
nicht alle in die steuerbefreiten offshore paradise ausgewandernt? in
london, der schweiz oder new york zahlen sie massiv mehr steuern (die
differenz bei grossbanken ist 9stellig...
wiso werden die teuersten autos nicht in taiwan oder indien gefertigt?
wiso investieren fürende pharmakonzerne milliaden in Europa (z.b.
novartis ist am bau einen neuen camups für über eine milliarde dran)?

ganz einfach, wo die kompetetesten personen sind, wird es immmer
entsprechnde jobs haben..., das beispiel jurist ist typisch unpassen,
weil ne staatliche sache...
Autor: Betablocker (Gast)
Datum: 16.04.2008 16:12

Warten wir mal ab, wer von uns Recht haben wird. Aber erkläre mir doch
mal, warum ausgerechnet Deutschland bzw. Europa eine Technikhochburg
werden soll und nicht China?
Die teuersten Fahrzeuge werden in Deutschland nur noch
zusammengeschraubt. Dabei kommen die Großkomponenten meistens aus dem
Ausland!
Autor: insider (Gast)
Datum: 21.04.2008 20:37

nun Berlin ist ja als ingenieurshochburg bekannt

der Pessimismus ist durchaus berechtigt .Denn weite Teile der
unternehmen wissen nicht mehr ,wie man mit den Ing/It umzugehen hat.

Die merken nicht mal ,das man sich indirekt bewirbt...

Ich kenne einen Weltkonzern , die wollen Ing BA ausbilden ,also Bachelor

es ist bekannt ,daß laut EU Berufskonformität sowas höchstens nem
Meister
entspricht - selbst die telekom hat schon erkannt ,das dies alles murks
ist

Statt man also mal zuhört was man kann, wird man zb älter klassifizier
,als
man ist ...man sucht nach wie vor jung biegbar  -  und selbst die
Tatsache ,daß man auf dem Gebiet Experte ist  interessiert nicht
wirklich

Wenn man so nachlässig weiteragiert und lieber Phantomen nachjagt , nun
denn.

Wirklicher Mangel würde in der Marktwirtschaft auch bessere Gehälter
nachsichziehen ,aber weit gefehlt - hauptsache billig , selbst in
Studien-
gängen die bestenfalls 4 Leute pro Jahr liefern können ...
Autor: Pape (Gast)
Datum: 27.04.2008 10:29

Frauen stehen auf Ingenieure??? Schau dir die meisten Typen mal an.
Karohemd, schlechte Frisur, ungepflegt,...
Die meisten Mädels stehen eher auf Männer a la David Beckham, Luca
Toni,...
Die studieren allerdings eher BWL, VWL, Jura... Auf jeden Fall keine
technischen Studiengänge.
Autor: Markus Lobreyer (marlob)
Datum: 27.04.2008 10:34

Pape wrote:
> Frauen stehen auf Ingenieure??? Schau dir die meisten Typen mal an.
> Karohemd, schlechte Frisur, ungepflegt,...
> Die meisten Mädels stehen eher auf Männer a la David Beckham, Luca
> Toni,...
> Die studieren allerdings eher BWL, VWL, Jura... Auf jeden Fall keine
> technischen Studiengänge.
http://www.yaws.de/dipling/stories/bastard.htm :-)
Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum: 27.04.2008 11:23

Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem  Elektronikstudium erst
mal das "richtige Löten" beigebracht...
Haeh... als Ing noch am Loetkolben? Das sollte ja wohl nur von Zeit zu
Zeit mal noetig sein... Wirklich seltsame Berufsauffassung... Ich hoffe
du hast noch andere Fertigkeiten...
Autor: Alex W. (a20q90)
Datum: 27.04.2008 11:43

> HariboHunter wrote:

> Aber nun bin ich einer von den Rädchen, die:
> Autos bauen,
> Licht machen,
> Fern sprechen und sehen lassen,
> etc. ...

Bin ich auch ;-)

Habe aber keinen Ing-Titel^^


> Daniel Duesentrieb wrote:
> Ich habe auch so manchen Ingenieur nach ihrem  Elektronikstudium erst
> mal das "richtige Löten" beigebracht...
> Haeh... als Ing noch am Loetkolben? Das sollte ja wohl nur von Zeit zu
> Zeit mal noetig sein... Wirklich seltsame Berufsauffassung... Ich hoffe
> du hast noch andere Fertigkeiten...

Irgendwie kommt mir das bekannt vor^^
Wenn mich Ing fragen wie xy geht, dann brauch ich keinen Ing zu machen,
um mehr zu wissen als die anderen^^

Und heutzutage wird man fürs Können und nicht für einen Titel bezahlt!
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 28.04.2008 09:51

>Wenn mich Ing fragen wie xy geht, dann brauch ich keinen Ing zu machen,
>um mehr zu wissen als die anderen^^

So ein Blödsinn. Natürlich wirst du in deinem Fachgebiet, bei deinen
speziellen Aufgaben Bescheid wissen. Im Studium bekommt man doch nicht
das gesamte technische Wissen der Welt eingetrichert. Ich muss täglich
meine Kollegen wegen irgendetwas fragen, was ich nicht weiß, ob es nun
ein Ingenieur, Techniker oder die Sekretärin ist! Und jetzt sag nicht du
wüßtest alles und müßtest nie irgendjemand fragen. Es gibt sicher genug
Bereiche in denen dich ein Ing übertrifft. Niemand kann "alles".

>Und heutzutage wird man fürs Können und nicht für einen Titel bezahlt!

Glaubst du? Mit einem Diplom hast du heute in den meisten Firmen das
höhere Einstiegsgehalt als ein Techniker, selbst wenn diese den selben
Job machen sollen. Und von der Gehaltsentwicklung her geht beim Ing
sicher auch mehr als beim Techniker, bei einem Stellenwechsel z.B.

Ich habe zwei Techniker in meinem Freundeskreis und würde diese als
Spezialisten in ihrem Fachgebiet bzw. an ihrem Arbeitsplatz sehen, denn
sie haben die Technikerschule parallel zur Arbeit gemacht und sich
dementsprechend auf die im Betrieb benötigten Kenntnisse konzentriert.
Ein Ingenieur dagegen bekommt einen größeren Überblick und lernt eher,
wie man sich in neue Themengebiete einarbeitet und über den Tellerrand
hinaus blickt.

So ist zumindest die Ausbildung angelegt. Natürlich gibt es sehr gute
Techniker, die Ingenieursjobs machen, als auch Flachpfeiffen-Ings, die
nix raffen. Aber genau sagen kann man das immer erst im Einzelfall.
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 28.04.2008 12:51

Ein Techniker bekommt hohes Faktenwissen, die akademische Ausbildung
beim Dipl.-Ingenieur zielt eher auf Methodenwissen. Faktenwissen ist
sofort anwendbar, aber nicht flexibel bei Änderungen der Fakten. Der
Techniker ist Spezialist für ein Themengebiet, wo sich ein Ingenieur
erst mit Hilfe seines Methodenwissens einarbeiten muß. Allerdings kann
er sich in Neues selbständig einarbeiten, was beim Faktenwissenden nicht
(immer) gegeben ist.

Das ist auch der Grund, warum die ehemaligen
Fach-/Ingenieurschulausbildungen abgebschafft und die Fachhochschulen
gegründet wurden. Die Aubildung an der FH  zielt - im Gegensatz zu den
Fachschulen - auf Vermittlung von akad. Methodenwissen ab. Dadurch ist
der FH-Absolvent (natürlich auch der von der Uni) wesentlich flexibler
einsetzbar, als ein Fachschuling. Das war einer der Hintergedanken der
KMK 1969.
Autor: Pape (Gast)
Datum: 30.04.2008 10:24

Methodenwissen???
Hast du an einer FH studiert? Das ist auch nur Schema F und hat nichts,
rein gar nichts mit einer akademischen Ausbildung zu tun!
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 30.04.2008 12:44

Oh Gott! Jetzt geht das wieder los!
Autor: Pape (Gast)
Datum: 30.04.2008 16:59

Es ist doch so. Verstehe nur nicht, warum die Leute keine Kritik
vertragen können. Übrigens, ich habe selber an einer FH studiert.
Gebracht hat es mir nichts. Im Anschluß daran habe ich mich aufgrund der
"tollen Chancen" selbstständig machen müssen