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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf BA Studium

Autor: Neuling (Gast)
Datum: 08.08.2006 10:45

Guten Morgen,

und zwar möchte ich mal genau wissen wie die Fachkenntnisse eine
BA-FH-Ingenieurs und eines FH-Ingenieur sind?
Also nach meiner Betrachtung müsste doch ein FH Absolvent viel mehr
Fachkenntnisse besitzen als ein BA-Absolvent oder?

Um ein BA-Studium beginnen zu können, braucht man doch das allgemeine
Abitur oder? Von meinem Bekanntenkreis kann eine Person ein BA-Studium
von der Firma aus antreten. Diese Person hat allerdings nur die
Fachhochschulreife + Technikerausbildung. Müsste diese Person nicht
noch zusätzliche Prüfung (Deutsch, Mathematik, Englisch) ablegen, damit
er zugelassen wird in der BA?
Autor: Magic-Schnitzel (Gast)
Datum: 08.08.2006 12:07

Hallo Neuling,
zu den Studienvoraussetzungen kann ich nur sagen, dass man sich das
Abitur sowieso irgendwie ergaunern (wahlweise auch tricksen,
durchmogeln) kann. Von diesem Standpunkt her ist das Abitur sowieso
nicht viel wert.
Ich habe selbst an der BA studiert. An der BA hast du 6
Theorie-Semester und die vorlesungsfreie Zeit "darfst" (musst) du im
Betrieb verbringen. An der FH studierst du 8 Semester, wovon 2 Semester
reine Praxissemester sind.
Ergo kommt es irgendwo auf das Selbe heraus.
Zum Studium selbst kann ich sagen, dass wir viele Vorlesungen bei FH
Profs hatten. Diese Vorlesungen hatten das gleiche Niveau wie die
Vorlesungen von BA Profs.
Deshalb finde ich es auch gut, dass BA und FH Abschluss zumindest in BW
und Bayern gleichgestellt sind.
Autor: Neuling (Gast)
Datum: 08.08.2006 18:24

Also vor zwei Jahren war definitiv nicht so.
Es ist doch gesetzlich so vorgeschrieben, dass man ein allgemeines
Abitur braucht. Die BA sieht doch anhand von den Unterlagen wer ein ABI
hat und wer nicht bzw. Fachhochschulreife.
Hat sich da was verändert?
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 08.08.2006 18:26

FH und BA Studium kann gar nicht gleichgestellt sein, weil ein FH
Absolvent einen akademischen Grad macht und ein BA Student nicht. Wieso
kommt es auf dasselbe hinaus? 6 Semester BA sind noch lange keine 6
Semester BA. BA Semester sind normalerweise kürzer. Ein BA Studium ist
auch nicht so Theorie lastig wie FH.

Wenn man die Fachhochschulreife besitzt, kann man natürlich ohne
Probleme an einer BA studieren. Weil rein rechtlich gesehen eine FH
mehr wert ist, als eine BA.
Das Problem bei BA Studenten ist ganz einfach, daß sie zu
firmenabhängig sind. Das heißt das meiste Wissen kommt aus der Firma
und das ist meistens sehr sehr spezifisch. Das heißt ein Absolvent
einer BA muß nicht unbedingt bei einem Firmenwechsel von der anderen
Firma anerkannt werden.

P.S. Ich will keinen BA Studenten zu nahe treten. Ich ahbe versucht die
Sachverhalte so allgemein wie möglich zu halten. Ich selber schreibe
gerade Diplom an einem Institut, dass zu einer UNI gehört und mein
Praxissemster habe ich in einer Firma mit drei BA Studenten gemacht und
selber studiert habe ich auf einer FH.
Autor: Neuling (Gast)
Datum: 08.08.2006 18:29

Also auf der BA in Karlsruhe bruacht man defintiv ABITUR.
Siehe Link:
http://www.ba-karlsruhe.de/de/studienbewerber/dual...

Wahrscheinlich muss man noch eine Prüfung in Deutsch, Mathematik und
Englisch absolvieren.
Autor: T.M. (Gast)
Datum: 08.08.2006 20:11

"...Mathematik und Englisch..." gehörten bei meinem Fachabi auch zum
Prüfungsstoff. Deutsch nicht, aber das braucht eh kein Mensch mehr im
Studium wenn man nicht grad ne Rechtschreibschwäche hat.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 11.08.2006 02:33

>Deshalb finde ich es auch gut, dass BA und FH Abschluss zumindest in
>BW und Bayern gleichgestellt sind.

HAHAHA! Da hat einer jetzt aber 'nen Spaß gemacht!

Du verwechselst da was, BA und FH sind nie und nimmer gleichgestellt.
Es gibt nur 3 oder 4 Bundesländer in denen ein BA Anschluss anerkannt
ist. In den übrigen Bundesländern und der übrigen Welt ist ein BA
Abschluss ein Fragezeichen.
BA -> Eher eine Ausbildung. Wen eine Ausbildung unterfordert möge BA
studieren.
FH und UNI haben heute meistens beide 1 Jahr Praxiszeit vorgesehen.
Wobei man an der UNI ein Jahr länger studiert im Technikbereich.
Wer mehr Praxis braucht, kann an einer FH/UNI studieren und einen
Trainee Vertrag abschließen oder Werksstudent werden. Das ist dann wie
BA, nur hat man sein Leben lang etwas von seinem Abschluss, weil einem
alle Wege offen stehen.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 08:04

Dass hier immer noch solche Vorurteile gegenüber BA haben, die zudem
noch auf völlig falschen Tatsachen beruhen.

Ich empfehle erstmal den Link:
http://www.ba-stuttgart.de/1163.0.html
Da werden diese Fragen beantwortet.

Und dann überdenkt eure Aussagen wie "ist ja nur wie ne Ausbildung".
Das ist völliger Quatsch, selbst ein Techniker hat wesentlich weniger
Wissen (von Können und Erfahrung in vielen Bereichen möchte ich jetzt
nicht reden, da hat der Techniker durch seine Berufserfahrung natürlich
Vorteile - das aber auch gegenüber einem FH- oder Uni-Absolventen).

Und wo nehmt ihr das mit der Firmenabhängigkeit her? Dann könnt ihr
doch genauso behaupten, dass jemand, der 5 Jahre in der Firma X nach
seinem Abschluss gearbeitet hat, nicht mehr wechseln kann. Die
Anwendungen unterscheiden sich, aber grad in der Entwicklung werden
doch die gleichen Werkzeuge eingesetzt? Matlab, Labview und C (nur um
ein paar Beispiele zu nennen)gibts doch überall.

Das BA-Diplom ist in BW dem FH-Diplom hochschulrechtlich
gleichgestellt, berufsrechtlich sogar europaweit (siehe Link). Mit der
Einführung des Bachelors an den Berufsakademien ist dieser ganze
Vergleich sowieso hinfällig. Das ständige rumreiten auf diesem Wort
"akademisch", das eigentlich jedes mal in so einer Diskussion
auftaucht versteh ich eh nicht. Welchen konkreten Vorteil hat man
jetzt, wenn man einen akademischen Abschluss hat?

In Bayern ist das BA-Diplom übrigens nicht gleichgestellt, der Bachelor
erledigt auch hier wieder das Problem. Und es gibt in Bayern sehr viele
Firmen, die seit Jahren begeistert BA-Studenten einsetzt.

Und ja, man braucht Abitur. Nur weil nach eurer Meinung nach BA weniger
Wert ist, heißt das nicht dass eine Fachhochschulreife genügt.

Das einzige Problem, dass man dann noch hat sind Leute wie ihr, die
solche unbegründeten Vorurteile gegenüber der BA habt. Mich würde auch
interessieren woher diese Vorurteile stammen... Zum größten Teil wohl
einfach aus Unwissen.
Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum: 11.08.2006 08:07

Während meiner Ausbildung waren da auch 1-2 Leute, die an der WAK
(Wirtschaftsakademie) ihre duale Ausbildung gemacht haben. Die waren
zwar "höhergestellt" als die Industriekaufleute im gleichen
Ausbildungsjahr, machten im Vergleich mit einem FH-Student nicht  so
viel.
Es gibt auch eine gewisse Menge Firmen, die einem das Studium
finanzieren, und einen nach dem Studium ansich zu binden...
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 11.08.2006 08:31

Ein BA Studium kann schon von sich aus nicht der Ausbildung eines FH
Studiums gleich sein. Einfach aus dem Grund,daß man beim FH Studium 4
Jahre studiert und sechs SEMESTER Theorie hat und bei der BA wird nur 3
Jahre studiert und man hat dort TRIMESTER aber auch 6 davon. Das heißt,
daß die Theorie auch weniger ist, weil man weniger Zeit hat.
Und wären diese Ausbildungszweige sonst getrennt, wenn sie gleich
wären? Ich kenne viele Leute, denen war ein FH Studium zu schwierig,
die haben dann BA gemacht und dort auch abgeschlossen.
Also erzähl nichts von Unwissen.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 08:50

Mit Trimestern hat das nichts zu tun. An der BA studiert man in
Semestern.

Die Semester sind kürzer, das stimmt. Aber sie sind auch ziemlich
vollgepackt, allerdings kann ich da den Vergleich zu ner FH nicht
direkt ziehen. Was ich so mitgekriegt habe ist aber, dass sie zur
Klausurphase relativ viel Luft haben und nicht 5 Klausuren an 5
aufeinanderfolgenden Tagen schreiben.

Klar ist BA praxislastiger wie FH, dadurch kommen vielleicht einige
besser klar. Außerdem ist der Aufbau der Vorlesungen etwas
"schulischer", was natürlich mehr Mitarbeit fordert. Die
BA-Vorlesungen sind Pflichtveranstaltungen. Vielleicht ist das ja der
Grund, wieso deine Bekannten an der BA besser klargekommen sind, nicht
das Niveau des Stoffes.

Viele Dozenten sind übrigens von der FH, die auch die gleichen
Vorlesungen (nur zum Teil gekürzt) durchziehen. Das Niveau ist das
gleiche.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 08:51

Kleine Korrektur: die Semester dauern ca. ein halbes Jahr, die
Theoriephasen sind allerdings kürzer wie die Vorlesungszeiten an der
FH.
Autor: Magic-Schnitzel (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:03

So jetzt muss ich mich mal wieder melden, da hier doch einige Unwissende
umherlaufen.

@Diplomand
"Einfach aus dem Grund,daß man beim FH Studium 4
Jahre studiert und sechs SEMESTER Theorie hat und bei der BA wird nur 3
Jahre studiert und man hat dort TRIMESTER aber auch 6 davon."

Großes Gelächter!!!
Ich glaube du solltest einen Nachhilfekurs Mathematik
(Grundschulniveau) besuchen.
FH 4 Jahre mit 6 Semester Theorie.  richitge Aussage
BA und Trimester. völlig daneben! Du hast keine Ahnung!! Ich zititere
mal mein eigenes posting:
"An der BA hast du 6
Theorie-Semester und die vorlesungsfreie Zeit "darfst" (musst) du im
Betrieb verbringen."

@ Diplomand, Hans
Wie Stefan bereits erwähnte, gibt es die Möglichkeit an der BA den
Bachelor zu machen. Diese Möglichkeit habe ich persönlich auch genutzt
und habe somit einen internationalen anerkannten Abschluss.
Was meint ihr zwei was ihr als internationalen Abschluss bekommt? ganz
richitg - den Bachelor!

Zum Studium selbst:
Wir hatten Regelungstechnik bei einem FH Prof. Und richitg wir hatten
etwa 3 Wochen weniger Vorlesungszeit. Dennoch hat der Prof bei uns das
gleiche Programm durchgezogen wie an der FH (weiß ich von Bekannten)
und hat 20% der Prüflinge rausgeprüft (bei der FH waren sogar mehr).
Die Quintessenz ist die, dass an die BA eher leistungsorientierte
Studenten gehen, die sich auch mal richtig durchbeißen können/müssen
und dies dann prozentual gesehen besser können als die Masse von FH
Studenten.

Eure Argumentation habt ihr wahrscheinlich von den Nazis abgeschaut.
Mach eine Gruppe schlechter als deine eigene und unterdrücke diese und
schon bist du die Herrenrasse.
Ihr seit die absolute Elite!!!

@inoffizieller WM-Rahul
Ich denke da hast du z.T. schon recht. Dies liegt aber daran, dass der
FH Student in der Firma ein komplettes Semester verbringt. Vorher und
hinterher hat er Ruhephasen.
Der BA Student muss sich durch die Klausuren kämpfen und nachdem die
letzte Prüfung absolviert ist montags im Betrieb auf der Matte stehen.
Ist die Praxisphase vorbei, gehts wieder ab an die BA. D.h. der Ba-ler
steht ständig unter Strom. Ich möchte mich jetzt nicht beschweren, da
jeder seinen Weg selbst wählen muss und letztendlich hat man ja auch
ein konkretes Ziel in einer absehbaren Zeit vor Augen, was natürlich
zeitweise einen Motivationsschub geben kann. Jedoch lass ich mich nicht
gern von so super schlauen und selbstherrlichen Typen wie Diplomand und
Hans diffamieren.

Grüße aus BW und allseits (auch Diplomand und Hans) ein schönes
Wochenende
Autor: Dr. know (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:03

Der BA Abschluss ist vielleicht in BW auf dem Papier mit dem FH- Diplom
gleichgestellt, aber in der Realität sieht es oft anders aus.
Du Schreibst es ja selbst das in Zukunft BA-Diplom = Bachelor.
Ein FH Diplom ist aber definitiv mehr wert als ein Bachelor.

Ich verstehe nicht warum die BAler sich das nicht eingestehen.
Ich behaupte ja auch nicht das FH Diplom mit Uni Diplom gleichwertig
ist

Ich kenne selbst mehrere Leute die E-Technik auf der BA studiert
haben.
Die so oft gelobten Praxisphasen sind so verstückelt, dass man zum Teil
nur ca. 2 Monate im Betreib ist, wenn man sich dann noch in dieser Zeit
Urlaub nimmt bleibt nur noch ein Monat übrig.
In dieser Zeit kann man kaum ein komplexeres Projekt nachgehen, wie es
z.B. an der FH in einem 6 Monatigen Praktikum der Fall ist.
Autor: Dr. know (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:17

"An der BA hast du 6 Theorie-Semester“

Die allerdings nur 13 Wochen dauern.

Um es noch mal klar auszudrücken:
In der BA wird immer mit dem Praxisbezug geworben, aber in den
Praxisphasen lernt man aller höchstens wie man einen Lötkolben anfassen
muss, um sich nicht die Finger zu verbrennen (um es mal etwas überspitzt
auszudrücken).
Konsequent zur Wissensbildung bekommst du während der Praxisphase
nichts neues beigebracht.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:23

Dr. Know:
sorry, aber das ist absoluter Blödsinn. Es mag Firmen geben, wo es
vielleicht so ist, aber das ist mit Sicherheit nicht die Regel.

Es gibt genug BA-Studenten die an ziemlich wichtigen Projekten
mitarbeiten. Und da lernt man etwas mehr wie "wie man einen Lötkolben
anfassen muss, um sich nicht die Finger zu verbrennen"
Autor: Dr. know (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:44

Ihr BAler lässt euch immer so leicht provozieren!
Ich habe es ja bewusst etwas übertrieben formuliert.

Dann nenn mir doch so ein wichtiges Projekten, dass man als Student in
1 bis 2 Monaten realisieren kann.
Diese Zeit wird allein schon für die Einarbeitungszeit benötigt.
Und bist du wieder aus deiner Theoriephase kommst ist dieses Projekt
schon abgeschlossen.


Wenn ihr als BA Studenten so belastbar seit und so gute Abinoten habt,
wieso studiert ihr dann nicht auf der Uni?
Dann habt ihr den bestmöglichen Abschloss.
Nebenbei könnt ihr als Werkstudent arbeiten und habt dadurch mindestens
genauso viel Gehalt und Praxisbezug.
Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:48

@Magic-Schnitzel:
Ich kann aus meiner Erfahrung mit den WAK-Leuten nur sagen, dass die
eine anstrengendere "Berufsschule" hatten als die Industriekaufleute,
im Betrieb selbst wurden sie ähnlich den "gewerblichen" Azubis
behandelt.
Hinterher durften die sich IMHO "Betriebswirt BA" nennen (ist
inzwischen 10 Jahre her, dass ich meine Ausbildung angefangen habe...)
Mit einem BWL-Diplomanden kann man die vermutlich vom theoretischen
Stand nicht vergleichen
[OT]
Persönlich finde ich "kleine" Kaufleute wichtiger: die kümmern sich
um ihr Zeug (Ökonom im früheren Sinne; kümmert sich halt um den
Haushalt), und macht keine Powerpoint-Präsentationen...
[/OT]

Übrigens kann man einen Bachelor nicht wirklich gut mit einem
Diplomanden vergleichen. Das Bachelor-Studium hat an unserer FH nur 6
Semester ohne Praxissemester. Die Lehrinhalte sind auch etwas
"ausgedünnt" im Gegensatz zum Diplom. Zumindest schreiben die andere
(einfachere) Klausuren.
Mal sehen, wie sich das in nächster Zeit entwickelt.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 09:58

Was heißt provozieren? Ich hab dich nicht beschmimpft, deine Darstellung
ist halt völlig falsch.

Nicht jede Praxisphase dauert nur 1-2 Monate. Gerade die Praxisphasen
am Anfang werden etwas gekürzt, da kann man ja noch nicht so viel an
größeren Projekten arbeiten. Die gegen Ende hin sind dann etwas länger.
Und da kann auch eine mit einem halben Jahr dabei sein. Bei den kurzen
Praxisphasen lernt man ja andere Sachen. Wenn man mal ein paar Wochen
in der Fertigung und im Kundendienst gearbeitet hat, vergisst man nicht
so schnell, dass das, was man da entwickelt ja auch produziert und
repariert werden muss. Das scheinen nach vielen Aussagen einige
Kollegen von FH und Uni zu vergessen. Außerdem lernt man so die
Arbeitswelt und die Organisation so eines Betriebes kennen, als
Praktikant steht man da ja etwas außerhalb, weil man ja kein fester
Mitarbeiter ist.

Ich könnte jetzt natürlich viele Projekte nennen, die Aussage, wie
wichtig sie sind kann ich aber nicht rüberbringen.

Und vielleicht will nicht jeder gleich an die Uni? Das würde mir viel
zu lange dauern, zu viel Theorie bedeuten und so ne Stelle als
Werksstudent zu kriegen dürfte auch nicht leichter sein wie ne Stelle
als BA-Student.
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 11.08.2006 11:11

@Stefan
Nein du hast auch niemanden beleidigt, aber dieser Magic-Schnitzel. Ich
will auch keinen beileidigen. Es macht halt jeder seinen Weg, aber
derjenige,d er dieses Thread eröffnet hat, liegt ein wenig falsch. Die
Bekannten, haben FH abgebrochen, weil der Stoff ihnen zu viel war. Bei
sahen die Semester so aus, daß man zwischen Prakita Vorlesungen hatte
und wenn man mal nicht an der FH war, haben wir diese Praktika vor-
bzw. nachbereitet. Also jede Woche ca. drei Protokolle im Unmfang
mindestnes zehn Seiten. Die Ptüfungszeiten sahen bei uns so aus, daß
wir innerhalb drei Wochen acht bis zehn Prüfungen hatten. Und es kam
auch vor, 5 in einer Woche zu haben. Jede Ausbildung/Studium hat seine
Vor- und Nachteile. Ich würde aber keine BA wählen, weil man in der
Regel viel zu sehr auf eine Branche ausgerichtet wird. An der FH machst
du deine Grundstudium und spezalisierst dich dann. An einer BA erachtest
du nur die Grundlagen als wichtig, die du in der Firma benötigst. Das
soll kein Vorwurf sein, weil so handelt jeder von Natur aus.

@Magic-Schnitzel
Ich glaube nicht, daß ich ein Nacchhilfe Kurs Mathe brauche. Ich setze
bei den Lesern dieses Threades voraus, daß sie wissen, dass bei einem
FH Studium ein Semester Parxissemester ist und ein Semester
Diplomsemester. Da sind bei mir ein Jahr,also zwei Semeseter. Bleiben
voon vier Jahren Studium drei übrig, die sich in sechs Theorie Semester
gliedern.
Dein Vergleich mit den Nazis hinkt ein wenig. Wir haben auch niemanden
beleidigt, warum mußt du das machen??
Wenn du dich darüber beschwerst, dass du in der vorlesungsfreien Zeit
in der Firma arbeiten mußt, warum machst du dann BA??
Die Darstellungen haben nichts mit Selbstherrlich zu tun.
Und zu dem Thema internationaler Abschluß. Wenn ich im Ausland jemande
sage, ich bin deutscher Diplom-Ingenieur, dann wissen die alle bescheid
und werde mit Handkuß genommen. Ein Bachelor Abschluß kann nicht mit nem
FH Diplom verglichen. Ich habe an unsere FH die Umstellung auf Bachelor
mitbekommen. Da wurde aus drei einzelnen Fächern eines gemacht und
andere wurden verkürzt. Da kann man nicht mehr soviel machen, wie beim
Diplom.
Autor: André W. (andrew)
Datum: 11.08.2006 11:42

Hallo,

ich bin selbst "Dipl. Ing. (BA) Informationstechnik" - wenn ich hier
den Vergleich sehe das ein FH Absolvent ja 8 Semester hat und ein
BA'ler nur 6 Semester mag das zwar stimmen. Die Inhalte sind deswegen
aber nicht viel weniger glaube ich - wieviele Vorlesungen hat ein FH
Student so am Tag? und wieviele vorlesungsfreie Tage im Monat oder in
der Woche oder im Semester? -- weiss ich nicht wäre vielleicht mal
interessant zu sehen - wieviel Zeit der 8 Semester wirklich mit
Vorlesungen verbracht werden?

- ein Semester an der BA hat nur ca. 12 Wochen: Montag-Freitag
zwischen zwischen 08:00 Morgens bis Minimum 15:30 (wir hatte z.T. auch
bis 17:30 bzw. 19:10 Vorlesungen) - d.h. 4-5 Vorlesungen
pro Tag sind üblich.
Die Prüfungen fanden bei uns meist in einer Woche statt - d.h. 6
Prüfungen (eine meist mündlich) von Montag - Samstag. Prüfungsdauer
2-4h - um sich auf die Prüfung am nächsten Tag vorzubereiten bleibt da
meist nicht viel - also musste man vorher schon alles wissen.
Von daher kann ich bei einem BA Studium nicht wirklich von einem
Schmalspurstudium entdecken - wer das 6 Semester durchgehalten hat -
ist sicherlich kein schlechtere Ing. als einer mit FH Abschluss.


Ebenso der Praxisbezug ist für BA Studenten wesentlich tiefgründiger
selbst, wenn es nur in einem Betrieb ist - ich erlebe es hier auch
immer wieder, das wir FH Praktikanten haben, die ihr 6-Monate Praktikum
bei uns machen wollen.
Ein Problem dabei ist sie haben meist bis zu diesem Punkt noch nie
in Projekten wirklich mitgearbeitet - sie kennen das Problemumfeld nur
bedingt - d.h. von den 6-Monaten Praktikum brauchen sie 3 Monate
zur Einarbeitung in das generelle Problem, Entwicklertools etc... in
der Zeit beschäftigen sie dann meist auch noch einen Dipl. Ing. der
Ihnen alles erklärt, einweist etc... Ein BA Student hingegen wächst in
die Projekte hinein - und kann spätestens in der 2. Praxisphase schon
eigene kleine Projekte/Ausgaben selbst erledigen - wo kein Dipl. Ing.
Händchen hält.  Ich selbst habe auch in den Theoriephasen - weiter an
den Kundenprojekten mitgewirkt, und so nie den Kontakt zur Entwicklung
verloren. Damit bin ich aber wohl eher die Ausnahme?

Was man allerdings bei einem BA-Studium nicht erwarten darf - auch wenn
es so sein sollte - das sich während der Praxisphasen ständig jemand, um
den Studenten kümmert, um theoretische Inhalte zu vermitteln - das ist
bei "Mittelständlern" nicht so üblich - dort wird gearbeitet -
Bildung erfolgt dann nach Feierabend in Eigenleistung. (Bei
Grossunternehmen mag das wohl anders sein.)

Ich habe mich fürs BA Studium entschieden - weil mir der praktische
Bezug gefallen hat, ein doch recht sicherer Arbeitsplatz nach dem
Studium (sucht euch mal die Arbeitslosenstatistik raus - wieviele BA
Abgänger arbeitssuchend und wieviele FH etc.), und die Dauer des
Studiums von nur 3 Jahren - denn nicht jeder kann oder will es sich
leisten 8 oder 10 Semester zu studieren.

André
Autor: Hans (Gast)
Datum: 11.08.2006 14:03

Die Diskussion ist absolut hinfällig. Jeder, der "BA Supertoll!"
schreibt, ist selbst noch BA Student. So, und ich sag' euch was, bei
uns im Unternehmen haben wir auch BA Absolventen. Qualitätstechnisch
kann man eigentlich nicht urteilen, denn damals an der Uni haben sich
auch recht viele durchgeschummelt, die im Grunde keine Ahnung von der
Materie haben. Aber, was ihr nicht verneinen könnt, in hohe Positionen
kommt ein BA'ler definitiv nicht. Er ist zwischen Azubi und Student
angesiedelt.
Autor: André W. (andrew)
Datum: 11.08.2006 14:09

Naja kommt darauf an - Teamleiter, Abteilungsleiter etc. geht schon - -
CEO halt nicht - dafür sind wir zu sehr Praktiker - und können weniger
toll nichtssagende Powerpoint Präsentationen abhalten...
SCNR

Nun Troll ich mich.

André
Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum: 11.08.2006 14:25

>dafür sind wir zu sehr Praktiker

"normale" (gewerbliche) KJaufleute sind genauso Praktiker, dafür aber
billger...
Autor: André W. (andrew)
Datum: 11.08.2006 14:39

>"normale" (gewerbliche) KJaufleute sind genauso Praktiker,
>dafür aber billger...
- ich gehe mal davon aus Kaufleute - können keine Leiterplatte
herstellen, bestücken, nicht programmieren (ausser vielleicht für
Hausfrauen), keine Datenbank administrieren (damit meine ich Oracle
etc. nicht Access;) ... geschweige denn nen PC zusammenstecken oder gar
nen Fehler finden - dafür brauchts dann schon Leute die etwas mehr
wissen als Kaufleute... (die meist nur das Blaue vom Himmel herunter
versprechen - ohne zu wissen was sie eigentlich verkaufen*g*)

- da hilft es dann auch nicht dass sie billiger sind - das sind
polnische Arbeiter auch - sogar noch billiger als Kaufleute...
Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum: 11.08.2006 14:46

Ich meinte das im Zusammenhang mit "Betriebswirten BA"...
Für die von angeführten Tätigkeiten kann auch auch entsprechende
Facharbeiter nehmen. Dafür braucht man nicht "studieren".
Interessanterweise kann ein Bekannter von mir (gelernter
Industriekaufmann) einige der von angeführten Sachen ziemlich gut
(PC-Zeug, Datenbanken etc.). Und zwar so gut, dass er seine eigene
Firma (2Mann-Betrieb) hat.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 15:22

Über Betriebswirte an der BA kann ich relativ wenig sagen, da kannst du
eventuell recht haben. Im technischen Bereich liegt das BA-Studium
definitiv relativ nah an FH dran (zumindest mehr wie einige hier
denken).

Und ganz ehrlich, ich will auch nicht unbedingt eine Führungskraft
werden. Sonst hätte ich ja an der Uni studiert. Ich bin halt eher der
Typ, der auf geregelte Arbeitszeiten steht wie auf haufenweise Geld.
Und ich arbeite lieber effektiv, als mich um Papierkram zu kümmern. Ok,
ich bin noch relativ jung, aber falls sich meine Meinung ändern sollte
kann ich immer noch einen Master machen (mit etwas Schwierigkeiten im
Moment noch, aber die Berufsakademien wollen auch bald einen
Master-Abschluss anbieten).

Und nochwas, ich denke die Unterschiede zwischen FH und BA werden mit
ein paar Jahren Berufserfahrung kaum noch spürbar sein. Das wichtigste,
das ingenieursmäßige Arbeiten, lernt man bei beiden Studiengängen.
Autor: Winfried Speidel (Gast)
Datum: 11.08.2006 15:56

Hallo zusammen, anbei ein Auszug aus einer IBM Studie zum Thema:
"Karrieremoeglichkeiten von Absolventen der Berufsakademien,
Fachhochschulen und Universitaeten"

Link: http://www-05.ibm.com/employment/de/schueler/karri...


"Geschlechterverteilung: Unter den Mitarbeitern mit BA-Abschluss ist
der Frauenanteil doppelt so hoch wie unter den Vergleichsgruppen. Auch
in der Gruppe der Führungskräfte mit BA-Diplom sind doppelt so viele
Frauen vertreten wie in der Gruppe der Manager mit Uni-Diplom und fast
viermal so viele Frauen wie unter den FH-Absolventen in
Führungspositionen.


Führungsverantwortung: Rund drei Viertel der Absolventen mit
BA-Abschluss, die heute in Führungspositionen sind, wurden vor ihrem
35. Lebensjahr und damit früher zu Führungskräften ernannt als die
Vergleichsgruppen. Bei den jungen Topmanagern (Executives) im Alter von
30 - 40 Jahren sind 40 Prozent BA-Absolventen.


Gehälter: In der Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen lagen die
Gehälter der BA-Absolventen am höchsten, gefolgt von den
Uni-Absolventen."




Zum Thema "Zugangsvoraussetzung": Zugangsvoraussetzung fuer die
Berufsakademien ist die Hochschulreife (Abitur). Ausnahme bilden manche
Berufsakademien in den "Neuen Bundeslaendern", dort ist ein Zugang
auch mit Fachhochschulreife moeglich.


Zum Thema "Anerkennung in den Firmen": BA- Absolventen sind vom
Abschluss FH- Absolventen gleichgestellt. Aufgrund ihrer
Praxiserfahrung haben BA- Absolventen je nach Taetigkeitsprofil
gegenueber den anderen Abgeangern Vorteile.


Zum Thema "Stoffumfang": Hier unterscheidet sich BA und FH nahezu
nicht. Kleiner Hinweis, ein FH Student hat ca. 4-5 Monate
Semesterferien, ein BA Student zwischen 20 und 30 Tagen Urlaub (je nach
Unternehmen)


Zum Thema "Anerkennung /Gleichstellung der Titel": Das BA- Diplom ist
hochgschulrechtlich dem FH- Diplom gleichgestellt. Ich kenne mehrere BA-
Absolventen, die nach ihrem BA. Studium an der Universitaet mit einem
MAster Studium weitermachen, bzw. auch einige die daran anschliessend
promovieren


Zum Thema "Praxisphasen": BA- Studenten arbeiten beiuns in der Fa. an
Kundenprojekten mit, der Anspruch ist derselbe dem sich auch Abgaenger
anderer Hochschulen stellen muessen.


zum Thema "Warum BA und nicht UNI": Beide Hochschularten
unterscheiden sich wesentlich in dem Punkt: Praxisorientierung /
Theoretischer Tiefgang. Wer "spaeter" vorhat im Bereich
Grundlagenforschung zu arbeiten, der wird fuer diese Taetigkeit auf
jeden Fall an der UNI besser ausgebildet. Wer anwendungsorientiert
arbeiten moechte hat Mit einem BA- Studium "die besseren Karten".


zum Thema "Warum BA": kuerzes praxisorientiertes Studium (3 Jahre)
mit der Moeglichkeit in 2-3 weiteren Jahren den Master zu erlangen,
Verguetung - zwischen 700 Euro und 1150 Euro im Monat, "nicht zu
verachten", Vertrag mit einer Firam - sprich in der Regel
Festanstellung nach dem Studium


Soweit einige Anmerkungen

viele Gruesse
Winfried Speidel
Autor: T.M. (Gast)
Datum: 11.08.2006 16:23

"...ein FH Student hat ca. 4-5 Monate Semesterferien..."
--> 2 Monate & 1 Woche bei uns.

Am Ende soll jeder machen was er für richtig hält. Was nun besser /
schlechter sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Das kommt auch
immer auf die Branche und das Unternehmen an.


T.M.


=============================
http://editthis.info/freefpga
=============================
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 11.08.2006 16:34

Noch ein Punkt:

es kommt natürlich auch immer auf die Person an. Wer gut ist, wird gut
bleiben, egal ob BA oder FH. Wer nix drauf hat, wir genauso unabhängig
vom Abschluss kein guter Ingenieur. Dass manche sich in einem System
besser durchmogeln können als andere ist natürlich schon klar.
Autor: Dr. know (Gast)
Datum: 11.08.2006 17:02

Diese interne IBM Studie ist aber nicht wirklich repräsentativ.
Hier wird ja die BA nahezu über alles andere gestellt und als einzig
wahre Studienrichtung angepriesen.

Ich freu mich schon wenn endlich der Bachelor und Master überall
eingeführt wird, dann hören nämlich diese endlosen Diskussionen auf.
Dann ist der BA-Abschluss nichts anderes als ein Bachelor.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 12.08.2006 12:52

@Dr. know - wenn sie um Bewerber werben, was sollen die auch schlechtes
über BA schreiben, somit danke für diesen neutralen Bericht.

PS: Wer so selbstbewusst ist, der zeige mir mal Stellenanzeigen wo es
nicht heißt "Dipl.Ing.(UNI/FH) gesucht", sondern
"Dipl.Ing.(UNI/FH/BA) gesucht". Findet ihr nicht, gibt's nicht, in
dem Sinne: Keine Chance!
Autor: Winfried Speidel (Gast)
Datum: 12.08.2006 14:49

Hallo Hans,

woher ruehrt "Dein Frust"? Hast Du es "selbst erlebt", dass BA
Absolventen keine Chance haben?

Ich kann nur gegenteiliges berichten, bei uns in der Firma sind die BA
Absolventen sehr gerne gesehen, diese werden in der Regel nach dem
Studium alle uebernommen, was doch auch fuer diese Art des Studiums
spricht.

Ich kann die erwaehnten "Nachteile" des BA Studiums in keinster Weise
bestaetigen, mir scheint dass vieles "ein wenig an den Haaren
herbeigezogen" ist.

VIele Gruesse
WInfried
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 12.08.2006 17:36

Also, ein BA-"Studium" (müßte eigentlich Ausbildung heißen) ist doch
nur was für Leute, die es auf einer FH oder Uni nicht "gepackt"
haben. Auf der BA schaffen sie es dann meistens, vor allem auch, weil
dort kaum einer durchfällt. An FH oder Uni sind dagegen
Durchfallerquoten von 70% keine Seltenheit!!!!

Also BA nur, wenn man glaubt, daß man es an einer FH oder Uni nicht
packt!!!
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 12.08.2006 17:38

Apropo, bei uns werden BAler gleich bei der Bewerbung aussortiert (außer
für Skalventätigkeiten) Wir nehmen nur "richtige" Ingenieure.
Autor: Besserwisser (Gast)
Datum: 12.08.2006 18:16

@ High Potential
Durchfallquoten: An der Uni hauen dir die Praktiker ab, an der FH ist
das Anfangspublikum zu bunt gemischt, als dass man ernsthaft allen
Anfängern eine Chance einräumen würde. Wie kommste also drauf dass die
BAler die Reduzierung der Unterrichtszeit auf 20h die Woche an der Uni,
das abendliche Biertrinken, am Fluss rumflaggen und Semesterferien
genießen nicht auch noch gepackt hätten?
Das ist meines Erachtens weniger eine Potentialfrage, sondern mehr der
Bezug auf ein schnelles Studium und sofortiges Gehalt. Im Vergleich zur
Uni bleibt dafür Therorie unbearbeitet. Und? 90% dafür braucht man eh
nur, wenn man in die Forschung will. Alles andere lernt der BAler/FHler
auch, was ihm zu seinem Job dann fehlt, lernt er in den ersten Jahren
als Ingenieur, während der Uni Student immer noch rumeiert.
Im Grunde hat aber Stefan recht: Es kommt auf den Einsatz und das
Talent der einzelnen Person an, was letztendlich dabei rauskommt.
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 12.08.2006 21:14

Wenn schon studieren, dann richtig. Ansonsten kann man sich den Aufwand
schenken. Es macht wirklich keinen Spaß, als BA-Absolvent um eine
Stelle betteln zu müssen.
Autor: Besserwisser (Gast)
Datum: 12.08.2006 22:36

Ähm, um mal bei den harten Fakten zu bleiben........BA Absolventen haben
am wenigsten Problemen von allen (FH/UNI/BA), einen Job zu bekommen, da
kannste jede Statistik nehmen. Schließlich haben sie vom 1. Tag an eine
Firma, und die buttert nur ungern 30k Euro in die Person um sie dann auf
die Straße zu setzen.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 13.08.2006 03:16

Genau Besserwissen. Und BA Leute argumentieren so:
A weil B und B weil A.
Natürlich werden die 100% übernommen, sie wurden ja auf
Unternehmenskosten ausgebildet und haben bis dahin nichts produktives
geleistet. Das wäre schon selten dämlich jemanden 3 Jahre lang
auszubilden um ihn dann auf die Straße zu setzen. Allerdings planen
größere Firmen, die es sich leisten können mehrere ins Rennen zu
schicken, ganz klar ein, dass nicht alle ans Ziel kommen.
Ihr seid alle so große Theoretiker. Woher soll ein Personaler wissen,
ob jemand Talent hat oder nicht? Je allgemeiner der Abschluss, desto
mehr Stellen kommen in Frage. Schaut euch doch mal um, gesucht wird
meistens "Mathematik", "BWL" oder "Naturwissenschaften" oder
"Technische Richtungen". Diese häufig zitierte Praxisnähe im Sinne
von "Programmieren" oder "Löten" interessiert doch keinen.
Zumindest auf höheren Positionen. Wenn man natürlich
Systemadministrator oder Programmierer werden will, ist die Praxisnähe
ein anderer Aspekt.
Autor: Winfried Speidel (Gast)
Datum: 13.08.2006 12:46

Frage an "High Potential" - Woher hast Du deine Erkenntnisse /
Informationen? Hast Du die von Dir beschriebenen Erfahrungen selbst
gemacht?

Zu "Hans" - Zitat: "haben bis dahin nichts produktives geleistet"
Dies kann ich so nicht bestaetigen, die BA Studenten arbeiten waehrend
Ihrer Praxisphasen an Kundenprojekten (zu Beginn der Ausbildung sind es
natuerlich "kleinere Zuarbeiten", die mit wachsender Erfahrung an
Anspruch gewinnen, gegen Ende mit der Diplomarbeit (oder Bachelor
Thesis) sind es ingenieursspezifische Aufgaben und Taetigkeiten. Das
vielfach zitierte "Loeten" findet allenfalls zu Beginn (in der ersten
oder zweite Praxisphase exemplarisch statt).

Praxisnaehe bedeutet auch: Zu Wissen wovon man spricht - Diese
Erfahrungen sind fuer viele Taetigkeiten von Vorteil (auch wenn Sie
nicht mehr "direkt" angewendet werden, z.B. Taetigkeit im Vertrieb,
in der Projektierung, Projektleitung,...

Viele Gruesse
Winfried
Autor: Carsten (Gast)
Datum: 15.08.2006 14:48

Hallo,
bin gerade auf diese Diskussion gestoßen und hab mich halb tot
gelacht.
BA-Studium ist definitv mit der FH gleichzusetzen.
1. die geringen Durchfallquoten rühren daher, dass die
Ausbildungsfirmen eine Selektion betreiben, die and der FH bzw. Uni
nicht betrieben wird. Einer mit Abitur 2,4 LK Bio & Deutsch würde
niemals eine BA-Stelle E-Technik bekommen, kann aber ohne Probleme an
der FH anfangen und durchfallen
2. zum Thema weniger Theorie:
Das BA-Semester hat zwar 1-2 Wochen weniger, dafür aber mehr
Vorlesungsstunden pro Woche
3. An der BA dozieren häufig externe Professoren von anderen FHs
z.B. an der BA-Karlsruhe dozieren im Bereich Elektrotechnik 6 Profs der
FH-Karlsruhe und einer der FH Mannheim. Die Klausuren sind auf dem exakt
gleichen Niveau wie an der FH.

Wo soll jetzt also der Unterschied liegen?

Abschluss ist ebenfalls der gleiche mit dem Bachelor of Science (früher
Dipl.)
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 15.08.2006 15:38

@Carsten
Man kann sich so ein Popel-Studium natürlich auch schönreden (muß man
als Absolvent natürlich auch). Fakt ist, aber daß gute Leute natürlich
gleich an FH und Uni gehen. Nur diejenigen, die es dort nicht packen,
können von mir aus gerne an der BA weitermachen.

Daß FH-Profs an der BA Vorlesungen halten, heißt erstmal, daß nur aus
Statusgründen nur wenige BA-Profs werden wollen. Daher muß man auf
exterene Profs zurückgreifen. Außerdem heißt das natürlich keinesfalls,
daß das Niveau das gleiche wäre. Es gibt ja auch Profs, die an der
Volkshochschule Kurse geben. Das Nivea ist dann natürlich höchst
unterschiedlich (muß es ja auch sein, weil das Niveau der Klientel der
BA erheblich unter FH und Uni-Niveau ist).

Außerdem sind BA-Absolventen derart firmenspezifisch ausgebildet, daß
sie in anderen Firmen erst nach einer jahrelangen Lernphase eingesetzt
werden können. FH und Uni-Absolventen sind dagegen universell
ausgebildet und vielseitig einsetzbar.
Autor: André W. (andrew)
Datum: 15.08.2006 15:50

>Außerdem sind BA-Absolventen derart firmenspezifisch ausgebildet, daß
>sie in anderen Firmen erst nach einer jahrelangen Lernphase
>eingesetzt
>werden können. FH und Uni-Absolventen sind dagegen universell
>ausgebildet und vielseitig einsetzbar.
Universät hat nicht mit universell zu tun - von wegen "vielseitig
einsetzbar" ;)

Naja - dafür haben Uni und FH Absolventen so wenig Praxis - dass man
Sie als Berufssinsteiger nach dem Abschluss - erstmal aus Ihrer
"theoretischen Informatikwelt" meisseln muss - damit Sie ein
praktisches Problem auch als solches erkennen und bearbeiten
können. (Natürlich können Univ. Absolventen das Problem wesentlich
tiefgründiger beschreiben - so dass man das Problem am Ende nicht
mehr sieht...

Mal vorsichtig ausgedrückt - sicherlich gibt es auch Ausnahmen die
unabhängig vom Abschluss - sofort gebrauchsfertig sind.

André

(Dipl. Ing. (BA) Informationstechnik)
- den solche abwertende Diskussionen über BA Studenten ärgern,
PS.: wir hatte auch 2 Univ Abbrecher dabei - die haben dann selbst
das BA Studium nach der Vordiplomsprüfung beenden dürfen.
(Wer glaubt ein BA Studium sei einfacher - soll sich doch mal
ein paar Vorlesungstage mit reinsetzen - ob er die letzte Vorlesung
dann noch mitbekommt?)
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 15.08.2006 15:53

@Carsten

Woher hast du deine Informationen? Hast du auf einer BA oder einer FH
studiert? Wäre interessanz zu wissen. Warum müssen eigentlich FH Profs
Vorlesungen an BAs machen??
Bei uns an der FH haben die E-Techniker das Fach Mikrocontroller und
die WIW Leute genau dasselbe Fach beim selben Professor und diesselbe
Stundenzahl. Trotzdem können die WIW Leute defnitiv weniger als die
E-Techniker. Wenn an einer BA oder FH dieselbe Stundenzahl von einem
FAch gemacht wird ,heißt das noch lange nicht, daß sie gleich gut
ausgebildet sind und dasselbe können.
Ausnahmsweise muß ich High Potential zustimmen. Eine BA ist
Firmenspezifisch. Man behält in der regel nur das Wissen, was man
gerade für dieses oder jenes Projekt benötigt. Das Generale am Studium
fehlt einfach.
Autor: Carsten (Gast)
Datum: 15.08.2006 15:56

Dass das Niveau der Klausuren gleich ist, kann man denke ich schon
behaupten, wenn man auch etliche Klausuren der FH gesehen und gerechnet
hat.

>Außerdem sind BA-Absolventen derart firmenspezifisch ausgebildet, daß
>sie in anderen Firmen erst nach einer jahrelangen Lernphase
>eingesetzt
>werden können. FH und Uni-Absolventen sind dagegen universell
>ausgebildet und vielseitig einsetzbar.
Ein Absolvent der Uni oder FH muss generell eingearbeitet werden.

Und ich kenne von den Studenten in Karlsruhe keinen, der davor an der
Uni bzw. FH war und dort durchgeflogen ist. Im Gegenteil, an der FH
haben einige ihren Abschluss gemacht, die es an der BA nicht geschaft
haben.
Wieder ander haben das Vordiplom an der Uni mit 1,2 gemacht und sind
dann freiwillig an die BA.

Aber wenn einer Vorteile darin sieht an der Uni die Dotierungen von
MOSFETs auswendig zu lernen - bitte schön!
Autor: Carsten (Gast)
Datum: 15.08.2006 15:59

@Diplomand

ich habe selbst an der BA-Karlsruhe studiert.
Die FH Profs müssen keine Vorlesung an der BA halten. Das machen die
"freiwillig" für ein paar Euros. Einige sind an der FH im Ruhestand
und machen dann als Auslgleich zur vielen Freizeit
Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum: 15.08.2006 16:13

>Die FH Profs müssen keine Vorlesung an der BA halten
Do, müssen sie, weil sich scheinbat niemand anders findet, der für
"ein paar Euros" da arbeiten möchte.
An unserer FH (Kiel9 gibt es die Möglichkeit des betriebsbegleitenden
Studiums. Das scheint sowas wie das BA-Studium zu sein.
Dann haben wir hier noch eine Wirtschaftsakademie (WAK), wo man seinen
Betriebswirt (BA) machen kann. (Darüber hatte ich mich oben schon
ausgelassen).
Es gibt an der WAK aber scheinbar auch Studiengänge, die dann mit einem
Diplom abschliessen. Zumindest habe ich mal jemanden getroffen, der
einen solchen Abschluß hatte.
Über die Qualität eines solchen Abschlusses kann ich nichts sagen (dass
ich schlecht auf Betriebswirtschaftler zu sprechen bin, liegt an was
anderem).

@HP: Wer ist wohl besser: Einer, der sein BA-Studium in einem Rutsch
durchgezogen hat, oder einer, der >20 Semester an der Uni verbringt,
ohne ein Diplom erreicht zu haben?
Es gibt ne Menge Leute, die meinen sie wären "High Potential" und
verbringen ihre Zeit als Student, ohne Prüfungen zu schreiben...


Irgendwie erinnert mich diese Diskussion an die Chile-Diskussion...
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 15.08.2006 16:17

NA siehst du, du kennst eine FH oder UNI gar nicht von innen. Das niveau
kann vielleicht mal für ein spezifisches Fach gleich sein. Es macht doch
im Endeffekt jeder, wie er meint ab glücklichste zu werden, Aber ich
kann nicht verstehen, warum alle BA Studenten, den quatsch den sie
tagtäglich von irgendwelchen Profs erzählt bekommen, so sehr
verteidigen müssen. Wenn z.B. eine UNI und FH gleich wären, bräcuhste
man den UNterschied nicht, wenn eine BA und FH gleich wären, bräuchte
man den Unterschied nicht. Ich habe z.B. bei mir m Büro einen
Diplomanden einer UNi mit drin sitzen. Wir haben amselben angefangen
mit Diplom, ich muß in drei Wochen abgeben und er erst einen Monat
später. Dafür muß ich aber wneiger schreiben als er.
Das soll zeigen, daß jede Form von Studium ein Vor- und einen Nachteil
hat. Ganz grob ausgedrückt, befinden sich BA Studenten genau ziwschen
Uni/FH und Facharbeiter. Eigentlich sollen sie Facharbeiter mit
wissenschaftlichen Hintergrund sein.
Ich bin z.B. auch nicht an eine Uni, weil es mir dort zu dem Zeitpunkt
damals zu theoretisch war und eine BA wegen dem Streß vermeiden wollte.
Also habe ich an einer FH angefangen. Jetzt fange ich in acht Wochen an
einer Uni meine Doktorandenstelle an. Ich möchte in die Forschung gehen
und sehr tiefgründig arbeiten.
Ihr als BA Absolventen wollte lieber schnell Produkte schaffen. Es muß
einfach eine gesunde Mischung geben aus beiden. Firmen müßten ohne
Forschungseinrichtungen viel an Grundlagenwissen selber erarbeiten und
dafür haben viele gar keine Zeit und nicht das Geld. Es ist wirklich
müßig darüber zu diskutieren, ob ein BA oder FH Absolvent besser
ist.Die meisten von euch warne bestimmt auch bei der Bundeswehr. da hat
man euch auch erzählt, wie toll der Laden doch ist und was man alles
lernt in der BW und alles schön geredet wurde und am Ende haben die
Meisten festgestellt, daß die Meisten bei der BW total verwirrt sind.
Geht einfach manchmal etwas kritischer mit Sachen um, die euch erzählt
werden. Ein FH Prof, der Rentner ist und seine Vorlesungen an einer BA
erzählt, wird sich wohl kaum vor eine Klasse stellen und denen
erzählen, es ist eh schwachsinn was ihr alle ihr macht? Habt ihr so
eine Situation schonmal erlebt,also ich nicht. Es wird immer alles
schön geredet.
Autor: Carsten (Gast)
Datum: 15.08.2006 16:25

Also in Baden-Württemberg erfreut sich die BA immer größerer
Beliebtheit, warum nur?
Dass sie sich ständig verteidigen muss liegt daran, dass die FHs angst
haben Studenten zu verlieren.
Und dass ich nie eine Uni von innen gesehen habe ist auch schwachsinn.
Hab da auch schon einige Vorlesungen mitgemacht, die Uni/FH-Leute aber
wohl nie eine an der BA.

Nennt doch mal Beispiele, dass die BA-Absolventen weniger drauf haben
wie die FH Leute?
Die Uni kann man außen vor lassen, da diese vom Konzept her deutlich
mehr auf Forschung (Theorie) ausgelegt ist, und man somit Äpfel mit
Birnen vergleicht.
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 15.08.2006 16:35

Du vergleichst genauso Birnen mit Äpfeln, wenn du den Vergleich von FH
und BA ziehst. Wir haben an der FH viele Fächer grundlegend behandelt,
da haben UNI Studenten noch nie was davon gehört.
Es behauptet keiner, daß BA Absolventen wneiger daruf haben, der
Schwerpunkt liegt gegenüber FH/UNI woanders. Ich habe z.B. mit dem
Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik und dem Schwerpunkt
Mikroelektronik FPGA-, Mikroprozessor-, Mikrocontroller-,
DSP-Programmierung hinter mir. Zusätzlich kam der ganze Krempel mit HW,
d.h. Herstellung Leiterplatten, Löten, Kleben, Entwurf von LP, Entwurf
von ASICs, Mikrosystemtechnik, Halbleitertechnik, etc. gehabt. Ich
glaueb kaum, daß ein BA Student die Zeit hat, sich mit diesen Dingen so
intensiv und ausführlich zu beschäftigen wie ich es hatte. Selbst UNI
Studenten kennen das in der Form nicht. Die haben sich mehr auf ihr
Theorie Vorlesngen verlassen. Wir hatten zu jeder dieser Sachen oben,
auch Praktika und ähnliches.
Autor: Carsten (Gast)
Datum: 15.08.2006 16:47

Es geht mir darum, dass immer wieder behauptet wird, dass der
BA-Absolvent ein Techniker mit höherem Gehalt ist.
Aber zu deinen Punkten:
FPGA: gibts ne Vorlesung
µC + µP: gibts mehrere Vorlesungen
DSP: Mehrere Vorlesungen zur Theorie und Eine zur Programmierung
Leiterplatten: gibts auch.

Liegt bei mir daran, dass ich Nachrichtentechnik als Vertiefung hatte.

Dass der eine oder andere in einem Gebiet tiefer drin steckt ist völlig
normal. Das variiert von BA zu BA genauso wie von FH zu FH bzw. von Prof
zu Prof.

Was ich will ist, dass die Leute endlich akzeptiern die BA ist ein
Studium, heiß übrigens auch UNIVERSITY OF COOPERATIVE EDUCATION

Ich werde mit Sicherheit nicht behaupten, dass BA-Absolventen besser
sind als andere, sie sind anders, haben aber genauso hart gearbeitet
wie die anderen Studenten auch. (Jeder der mal 8-00 - 20:00 ohne
größere Pause Vorlesung hatt wird mir da recht geben).
Autor: André W. (andrew)
Datum: 15.08.2006 16:55

@Carsten
>Ich werde mit Sicherheit nicht behaupten, dass BA-Absolventen besser
>sind als andere, sie sind anders, haben aber genauso hart gearbeitet
>wie die anderen Studenten auch. (Jeder der mal 8-00 - 20:00 ohne
>größere Pause Vorlesung hatt wird mir da recht geben).
Deswegen braucht ein BA Student auch nur 6 Semester bis zum Diplom,
weil jeden Tag Vorlesungen sind - "Bis Abends" - und es keinen
nennenswerten Leerlauf gibt. (so schaffen wir auch das Vorlesungspensum
in nur 12 Wochen - der durchschnittlichen Dauer eines Semesters)

Ich selbst hatte von Elektroniksachen nicht soviel - da meine
Vertiefung auf Informationstechnik lag - d.h. Algorithmen,
Softwareentwicklung, Datenbanken, .. Regelungs-, Automationstechnik,
Elektronik (allg.), Elektrotechnik etc...

André
Autor: Diplomand (Gast)
Datum: 15.08.2006 17:04

Der ursprüngliche Gedanke eines BA Studenten ist aber trotzdem, daß es
ein Facharbeiter mit wissenschaftlicher Ausbildung ist? Es ist ein von
der Sache en Techniker mit wissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweise.
Er ist anders als andere Studiengänge und nicht besser oder schlechter,
sondern anders
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 15.08.2006 17:24

> Facharbeiter mit wissenschaftlicher Ausbildung

Stimmt, das sind etwas bessere Facharbeiter, darum hat man die BAs
eingeführt. Facharbeiter mit Schmiere an den Händen und einem komischen
BA-Diplom. Und daß FH-Profs an der BA Vorlesungen halten, ist ja wohl
der Gipfel. Haben denn die überhaupt keinen Stolz. Vermutlich ist ihnen
als Rentner langweilig zu hause und BA-Frischlinge für dumm verkaufen
eine willkommene Abwechslung.
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 15.08.2006 17:25

Frage: Woram erkennt man, daß ein Buch von einem BA-Studenten in der
Hand gehalten wurde? An der Schmiere an den Seiten... lol
Autor: High Potential (AndySt) (Gast)
Datum: 15.08.2006 17:36

Erfahrungen eines BA-Studenten:

"ich bin zur Zeit Sudent einer Berufsakademie in Niedersachsen im 4.
Semester. Im Laufe der Zeit hat mich das Studium zunehmend frustriert,
da die Lehrinhalte auf nur sehr mäßigem Niveau sind und ich nicht das
Gefühl habe, dass dieses Studium eine fundierte Ausbildung bietet. "

http://www.computerwoche.de/forum/archive/index.ph...

Sag ich doch. Schmalspurwissen auf tiefsten Niveau.
Autor: Besserwisser (Gast)
Datum: 15.08.2006 17:58

Jaaaa, Niedersachen. Das zählt nicht. Bei der BA muss man ganz klar
sagen, dass nur im süddeutschen Raum was dahintersteckt. Aber da dann
dafür umso mehr ;)
Wir im Kurs haben auch einige Studiumsabbrecher, die sowohl an FH als
auch an Uni besser zurecht kommen, da sie den Stoff nicht so unter
Zeitdruck lernen müssen.
Zum BA-Lehrplan: Hier wird peinlichst genau drauf geachtet
(-->allgemeine Bachelor-Abschlüsse), dass alles, was an der FH
unterrichtet wird, auch an der BA drankommt. Wir als "bessere
Facharbeiter" haben schon den Prof gefragt, warum wir so breit
unterrichtet werden, wo es unsere Firmen doch gar nicht für nötig
halten... Antwort: Gleicher Abschluss wie FH, gleiche Stoffmenge. Ende.