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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gigabyte Motherboard - vermutlich Spannungswandler defekt


Autor: MIB (Gast)
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Hi,
Ich habe ein Problem.
Mein Motherboard Gigabyte Ga-8KNXP Rev.1,
garantie abgelaufen, macht mucken.
Wenn ich den PC starten will, kommt kein Piepton und der Bildschirm
bleibt schwarz.
Habe den RAM und die Grafikkarte schon bei einem Freund getestet,
funktionieren noch. ebenso wie der Bildschirm.
angefangen hat das ganze als ich gerade etwas im windows am installiern
war, plötzlich wurde der Bildschirm schwarz und danach wurde dieses
blaue bild von windows von weswegen Hardwarefehler angezeigt, ne halbe
sekund später startete der Pc neu.
doch dann kam halt kein piepston und kein bild mehr.
als ich dann mal die grafikkarte von meinem freund eingebaut hatte, kam
dann wenn auch ein sehr zerstückeltes bild.
das sei, laut gigabyte auf einen defekt eines spannugswandlers
zurückzuführen, da meine grafikkarte so nicht genug strom bekäme, die
meines freundes aber grade noch genug um ein, wenn auch zerstückeltes
bild anzuzeigen.

Man sagte mir die Spannungswandler befänden sich zwischen
Prozessorsokel und Parallel/Comport.
dort habe ich die aufnahmen gemacht, die sich im dateianhang befinden.
die kamera ist zwar schlecht, aber so konnte ich, hoffe ich zumindest
,euch einen eindruck von der position der bauteile geben.
ich habe mal die datenblätter dazu rausgesucht(von links oben nach
rechts unten):
3 mal
http://alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=NO3
dann
3 mal
http://alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=D32

allerdings glaube ich nicht, dass dies alle sind, da ich auf der
platine auch noch folgende an anderer stelle fand:
2 mal
http://alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=LX8
und
http://alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=DO3
sowie
http://alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=15N
und noch viele weitere, welche sich allerdings nicht als
spannungswandler identifizieren ließen.

laut gigabyte sollten die spannungswandler drei beinchen haben

wenn mir einer gennauere hinweise geben könnte, welcher kaputt ist,
oder wie man sowas austestet, wäre ich sehr dankbar.

bis hierhin erstmal

Danke.

Autor: jojansen (Gast)
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Moin,
gelegentlich kann es passieren, das die Kondensatoren in den
Schaltreglern sterben.
Schau mal hier: http://www.badcaps.net/forum/index.php
Vielleicht findest Du dort was passendes.
Good Luck.
:-) Johannes

Autor: Henrik (Gast)
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Wie "low" ist eigentlich "low esr"? Und bei Reichelt bekommt man die
Dinger nicht, oder?!

Autor: jojansen (Gast)
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Reichelt kannst Du da vergessen. Schau mal bei RS, Farnell, Digikey und
den anderen Distris. Im Badcaps Forum gibt es auch irgendwo eine FAQ
über die verschiedenen Hersteller.
:-) Johannes

Autor: MIB (Gast)
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wos mir vor allem drum geht ist ja wie man testen kann ob die noch
laufen, damit man weis welche man auswechseln muss

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Naja du solltest einfach mal die Spannungen messen. Wenn einer kaputt
ist sollte die Spannung an diesem Eingebrochen sein. Die
Spannungswander sollten 3,3V 1,8V und die Core spannung des Prozessors
erzeugen. Wenn eine Spannung davon nicht stimmt ist mit relativ großer
wahrscheinlichkeit dieser Regler kaputt

Autor: MIB (Gast)
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können dabei auch weitere bauteile durch ESDs kaputtgehen?
Und von welchem zu welchem anschluss sollte ich die spannung messen?
auf der platine eingelötet oder erst auslöten und dann testen?
sry das ich sowas frag, will nur nicht noch mehr schrotten,
hab zwar schon mit elekronik gearbeitet, aber nicht in einer pc
umgebung

Autor: Elektrikser (Gast)
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Einige Spannungen kannst du im BIOS nachsehen (Hardware Monitor oder
Health Monitor).
Aber die Elkos sind ein guter Tipp. Meistens sieht man das aber, da
sich die Dinger blähen. Also wenn der Elko oben einen Buckel macht oder
schon etwas braunes ausgelaufen ist, dann ist er hinüber. Bei meinem
alten Gigabyte-Board war das so. Das hatte dann Probleme mit der
ISDN-Karte, der Rest ging noch. War eine Verbindung zu lange aufgebaut,
gab es erst ein Pfeifen, dann fror der Bildschirm ein und danach gab es
einen Neustart.

Gruß Elektrikser

Autor: MIB (Gast)
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Das mit dem bios is son problem,
ich hab ja kein bild mehr.
da fällt mir ein:
weil sich bei mir , wenn ich mit dem pc ein bestimmtes spiel gespielt
hab immer der prozessor überhitzt hat, hab ich ,auf anraten von
gigabyte
im bios die prozessorspannung von 1.55V auf 1.50V abgesenkt, damit lief
das spiel dann, alles andere auch.
kann es auch daran liegen?
ich mein ich hab die spannung ja runter und nich rauf gedreht, also
müsste eigentlich ja nichts passiert sein oder?

Autor: MIB (Gast)
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Wobei mir das was ich eben schrieb wichtiger ist:

können dabei auch weitere bauteile durch ESDs kaputtgehen?
Und von welchem zu welchem anschluss sollte ich die spannung messen?
auf der platine eingelötet oder erst auslöten und dann testen?
sry das ich sowas frag, will nur nicht noch mehr schrotten,
hab zwar schon mit elekronik gearbeitet, aber nicht in einer pc
umgebung

Autor: Läubi (Gast)
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Messen gegen GND (schwarzes Kabel am HD Stromanschluß z.B.
Und wenn du vorsichtig vorgehst sollte EIGENTLICH nix passieren, aber
son mainbaord ist schon verflixt dicht bestückt also vorsicht mit
"abrutschern" sorg für ne helle umgebung und am besten eine hand frei
also kein akrobatigübungen mit Mainbaord in der Hand eine Prüfspitze mit
den Zähnen und die andere über Kreuz hinterm Ohr oder so ;)

Autor: MIB (Gast)
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Danke gute antwort
letzteres werde ich beherzigen:D
Is in meiner werkstatt auch kein problem
nur ich bin halt nich der elektrofreak
und deswegen hab ich noch die frage, wenn ich mit dem einen messpinn an
masse binn, an welchen anschluss des spannungswandlers muss ich dann
ran?
gibt es da aussen am gehäuse sowas wie ne pin1 markierung oder so?
Elektronik is eben für mich noch relatives neuland
aba fragen kostet nix un schaden kanns ja auch nich:-)
danke voreerst

Autor: Läubi (Gast)
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Naja es gibt immer ne Pin 1 makierung, meist eine kerbe oder ein
aufgedruckter Punkt, am besten mal in nem Datenblatt von so einem Chip
nachgucken da gibts immer ein kleines Bild mit "Pin1 index" oder
sowas bezeichnet.

Messen natürlich am besten am Vout Pin wo der ist... hängt auch wieder
vom Chip ab fürchte ich

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Du hast doch die Datenblätter rausgesucht darin sollte auch stehen wo
Pin1 ist und welcher pin Vout ist.

Autor: MIB (Gast)
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na gut hätt ich auch wissen können:-~
trozdem danke
mit den datenblättern hab ich bei alldatasheet.com
nur das problem, dass ich nich immer das zutreffende finde und oft auch
nicht sicher bin obs das richtige ist
na ja bis dahin,
für weitere hinweise offen;-)
nisher vielen dank

Autor: Mozo (Gast)
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Hi,
habe ein ca. 3jahres altes Gigabyte Athlon XP Board mit den Worten
"...läuft zwar, aber irgendwie nicht sehr stabil ..." von einem
Bekannten erhalten. Nach einem kurzen Blick auf das Board, waren die
"DICKEN BACKEN" der 4 Elko´s im Schaltreglerbereich schnell zu
erkennen. Nachdem Gigabyte aktuell mit der doch so hohen Lebensdauer
von Solid-Capacitors wirbt, sieht es so aus, dass Gigabyte nun seine
Unfähigkeit bei Schaltnetzteilen durch bessere Bauteiltechnologien zu
kompensieren versucht. Ist halt auch ein Weg, ein vorhandenes Problem
zu fixen. Nun gut, es gibt zum Glück auch noch andere
Motherboardhersteller :-)

Autor: MIB (Gast)
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Ich würd sowieso immer ein asus kaufen(wie ich nach meinem
gigabyte-board-kauf erfahren musste, sind die besser)
denn deren chipsaetze sin besser ausgenutzt und die ham nich so viele
fehler
bei gigabyte bekommste für wenig geld zwar viel zubehör, aber da
brennen(nicht nur bei mir) anscheinend immer nach garantieablauf die
Spannungsregler durch, wie wir ja gehört haben verpfeifen sich die
kondensatoren auch immmer mal wieder.
gut der nachteil ist, dass asus-boards immmer wieder mit
systemabstürzen auf nicht-markenram reagieren, das gleicht sich aber
durch die anderen guten daten  dieser boards aus.
gut jede firma macht gute und schlechte produkte, aber ich geh jetzt
mal von den guten boards aus
in dem sinnne...

MIB

Autor: Marco S. (masterof)
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Hatte auf der Arbeitet eine PC der kamm neu vom Lieferanten und da
hatten die Elkos schon dicke backen. Das ist auch klasse.

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