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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Österreichische Bankomatenbetrüger


Autor: Jankey (Gast)
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Ich weiss nicht wie weit ihr Österreichische Nachrichten mitbekommt,
aber in Österreich hat sich eine Verbrecherbande damit beschäftigt die
Bankomatenzahlstationen mit Microcontrollern zu bestücken um
Kontonummer und Pincode ausfindig zu machen. Der bisherige Schaden
wurde noch nicht geklärt und auch nicht wer die Verbrecher sind.

Die Polizei erklärte das absolute Spezialisten am Werk waren was mich
absolut Stutzig macht weil es genug leute gibt die über das nötige
Wissen von uC verfügen. Das soll jetzt keine Anleitung zu so etwas
sein. Es is wohl eine tatsache das es leute gibt die diese
Schwachstelle in unserem System gefunden haben und dazu gehören wohl
diese Kasteln von denen aus man Bargeldlos bezahlen kann. Ich halte
persönlich nicht sehr viel von Elektronischem Verbrechen, obwohl ich
zugeben muss das die Idee sehr ausgefeilt ist und die Leute sehr viel
Know how über diese Bankomatenkasteln und ihre Arbeitsweise verfügen.
Ich finde es nur erschreckend wie Dumm die Polizei sich verhält. Ich
vermute das der Kreis der verdächtigen auf 100/1000 Leute beschränkt
werden kann indem man zb Alle mit HTL/FH-Elektronik/Uni Ausbildung
miteinbezieht, sich die Schaltung anschaut, welcher Controller benutzt
wurde. Sich in Solchen Foren schlaumacht wer sich darüber informiert
hat. Zb auch in diesem forum wäre ja genug Potential für solche Geräte
da.

Wurde zb auch eine Platine geätzt, wenn ja von einer Firma oder
zuhause? es wird nicht soviele leute geben die Platinen zuhause ätzen.
Auch nicht leute die sich mit sowas beschäftigen.

Denke ich zuviel oder beschäftigen mich nur solche Schwachsinnigen
sachen?

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Ich finde es nur erschreckend wie Dumm die Polizei sich verhält. Ich
> vermute das der Kreis der verdächtigen auf 100/1000 Leute beschränkt
> werden kann indem man zb Alle mit HTL/FH-Elektronik/Uni Ausbildung
> miteinbezieht, sich die Schaltung anschaut, welcher Controller
> benutzt wurde.

Du bist naiv. Häng an deine Schätzung noch mindestens einen
0-er drann. Das dürfte der Wahrheit näher kommen.

Autor: alpha (Gast)
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Du vergisst dass es:
a, einen Haufen Leute gibt die selbst Platinen ätzen. Wie könnte sich
sonst eine Industrie von Produkten dafür ernähren?
b, der Verdächtige mit gar nicht so geringer Wahrscheinlichkeit nicht
Deutscher/Österreicher ist. In Russland gibt es tausende Leute mit dem
Know How und der niedrigen Hemmschwelle. Es geht um viel Geld!

Alpha

ps: egtl. schade das jemand sowas macht, wenn er es kann, könnte er auf
ehrliche Art und Weise seinen Lebensunterhalt mit MCs verdingen

Autor: crazy horse (Gast)
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-ne Hochschulausbildung ist dafür in keiner Weise erforderlich
-kommen die Spezis wahrscheinlich gar nicht aus Österreich (in
Bulgarien und Russland wird dieses Brauchtum meinen Informationen nach
ganz gut gepflegt)
-hast du ungefähr eine Vorstellung, wieviele Platinenhersteller es auf
der Welt gibt? Und nun halte mal einem Platinenhersteller eine vor die
Nase und frage, ob er die produziert hat. Gerade bei Multinutzen hast
du da kaum eine Chance, die Dinger werden mit verschiedensten Platinen
zu einer grossen zusammengepflastert, und da die so nie wieder
produziert wird, fliegen alle Daten in die Ablage rund.
-klar kann man gewisse Rückschlüsse aus verwendetem Material, Art des
Lacks und der Verzinnung ziehen, die führen aber eher durch
AUsschlussverfahren dazu, wer sie nicht hergestellt hat
-ein Glücksfall wäre es, wenn das Herstellerlogo irgendwo verewigt ist,
ich bestehe prinzipiell darauf, dass auf meiner Platine keins zu sehen
ist. In diesem Fall allerdings hätte das selbst die Ösi-Polizei das
bemerkt :-)
-nichts spricht gegen eine home-brew-Platine, von
Fingerbdrücken/DNA-Resten abgesehen, ist die völlig neutral. Darauf
kann man achten und wird es in dem Fall auch getan haben. Und selbst
wenn - nutzt dir auch nur was, wenn der betreffende schon mal
einschlägige Erfahrung gemacht hat.

Autor: Jojo S. (Gast)
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darüber wurde hier auch berichtet:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/76356
Aber danach reichen nicht ein paar µC Grundkentnisse sondern es wurden
offensichtlich auch Insiderinfos über die Automaten genutzt.

Autor: semmelmann (Gast)
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Also, ich habe da vor Jahren schon einen Bericht über die Methode
gesehen. Dazu ist wirklich kein Super-Techniker nötig. Ne kleine
Funkkamera über die Automatentastatur und ein kleines Gerät em
KArtenschlitz, das optisch nicht auffällt und die Kartendaten an die in
einem Fahrzeug sitzenden Schurken funkt. Ich denke alleine hier im Forum
wären mehr als genug Leute dazu fähig...

Autor: Jankey (Gast)
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vorallem die Montage, hingehen mit einer FirmenMontour und sagen "wir
tauschen das ding da aus", das muss doch auffallen. Trotzdem kann man
den Kreis sehr klein einschränken, welches Platinen Material/ Welches
Chips.

Die Frage ist:
Welches Know How ist nötig um dieses Verbrechen zu verüben?

Beim Elektronikbastler wirds sicher kein Buch geben über EC Karten
Betrugs Elektronik geben.

Wenn sowas "modern" wird kann jede Kreditkartenfirma einpacken. /
Bankomatenbenutzungen werden zu einer Existenzgefährdeten Aktion.

Autor: jÜrgen (Gast)
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Im Prinzip ist das Auslesen einer Kreditkarte viel einfacher als die
Installation eines µC am Bankomat selbst... Also muss die "Firma"
sich echt gut ausgerüstet haben um den Bankangestellten was
vorzugaukeln...  Aus Sicht eines Verbrechers ist die Idee selbst aber
gar nicht mal so blöd... was allerdings entscheidend ist: Woher wissen
diese Menschen wie der Bankomat elektronisch gesehen funktioniert? Ich
tippe eher auf einen Frustrierten Mitarbeiter...

Autor: Jörg S. (Gast)
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Gibt ja auch immer wieder diese Reportagen über Auto Diebe, die mit
einer "Black-Box" die Sicherheitssysteme moderner Fahrzeuge
überlisten.

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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@semmelmann:
Das ist ein alter Hut. Hier geht es um was anderes (wenn ich mich nicht
irre).

Autor: jÜrgen (Gast)
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Die Bauanleitungen findest du auf einschlägigen Seiten im Internet...

Aber solche Sachen kann man sich auch wenn man etwas von dem
Sicherheitssys selbst versteht bauen.

Autor: tomafa (Gast)
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Hallo,

Es wurden keine Bankomaten, sondern nur die kleinen blauen
Kassenterminals verändert.

Das ist so gelaufen

1. Die brechen in eine Tankstelle/Shop usw ein und
   klauen ein paar  Sachen, installieren den Controller im Terminal.

2. Warten 1-2 Wochen brechen noch mal ein und klauen nur das
   Terminal mit dem Controller um die Spur zu verwischen.

3. Die lesen die Daten aus, und machen neue Karten

Der Controller speichert die Information vom Magnetstreifen, und Pin
vom angezapften Keyboard.

mfg

Tomafa

Autor: Thomas (Gast)
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Das ist ja im prinzip auch nichts anderes nur dass es mechanisch kleiner
verpackt wurde.

Was ich mich jetzt aber frage warum bzw. vie mann da drauf gekommen
ist?

gruss Thomas

Autor: Jankey (Gast)
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2x Einbrechen in eine Tankstelle?

vor allem wie bricht man ohne weiteres in eine Apotheke ein? ( war ja
eine betroffen! )

denke eher so eine art Austausch Aktion mit "FirmenMontour"

Autor: tomafa (Gast)
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Hallo,

In Anif bei Salzburg wurde das bei einer Tankstelle so gemacht.

Wegen dem Bankomat oder Terminal

Im Bankomat ist viel Geld drinnen da kommt man nicht so einfach rein,
beim Terminal sinds ein paar Schrauben.

In Österreich weiss ich von einer Tankstelle und einem Blumengeschäft.

mfg

Tomafa

Autor: Jankey (Gast)
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naja habs aus der Kleinen Zeitung, da steht Apotheke.

Autor: alpha (Gast)
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Im Internet? Auf welcher Seite steht denn wie ich mit einer Blackbox ein
Auto aufbekomme?

Autor: Andreas Lang (Gast)
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Zum Thema Autos kam vor geraumer Zeit mal was in der Glotze; das geht
wohl so: Scheibe einschlagen, Motorraum auf, Motorsteuergerät
abstecken, mitgebrachtes MSG ran, Lenkradverkleidung ab, Lenkradschloss
mit Hammer bearbeiten, Wegfahrsperre abstöpseln, neue ran und mit dem
mitgebrachten Schlüssel starten. Werkzeug: Akkuschrauber und Hammer.
Geht erschreckend einfach (zumindest wohl bei Benz), was ich ziemlich
unschön finde.
Bei den Terminals ist, denke ich, nicht wirklich so viel Wissen über
die Hardware nötig. Wie die Daten auf der Karte liegen ist normiert,
die Leseeinheit ist ein Standardbauteil (ich habe hier irgendwo genau
so ein Ding rumliegen), man hängt dann wohl einfach einen MC in die
Strippe vom Reader zur Steuerplatine und auch noch an die Tastatur.
Alles was man sonst so braucht (z.B. Strom) gibt es ja schon im Gerät.
Außerdem sind die Dinger zumeist mit einem Modem verbunden... auch
interessant.

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