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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Motortreiber - GND


Autor: Christian L. (Gast)
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hallo, ich bin jetzt grad ein bischen unsicher deshalb frag ich lieber
nochmal. Ich wollte mir eine Schrittmotorsteuerung mit dem L296 und
L297 basteln. Spannung und GND für Mikrocontroller und sonstige
kleinteile kommt über ein Flachbandkabel (0,09mm²). Die Spannung (36V)
bekomm ich über eine seperate 1,5mm² Leitung (hier der Schaltplan
http://www.roboternetz.de/wissen/images/7/77/L298s...) - Motor
braucht 2A deswegen die seperate zuleitung.

ich brauch doch aber auch eine GND-Leitung von 1,5mm² oder kann ich das
GND wirklich an das Flachbandkabel (0,09mm²) anschließen ?

Christian

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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alte Regel:

Strom der irgendwo hin fliesst, muss auch wieder zurückkommen.

Du brauchst eine zweite (starke) GND

Autor: Christian L. (Gast)
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ja genau das habe ich mir gedacht, aber ich darf die beiden GNDs
(0,09mm² und 1,5mm²) verbinden oder?

Christian

Autor: Profi (Gast)
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Du musst sie sogar verbinden, aber das entscheidende ist, *nur an einem
Punkt*, nämlich am L296.
Die Sense-Rs möglichst induktivitätsarm (keine normalen
Drahtwiderstände).
Leitungspaare, in denen Strom hin- und herfließt, eng zueinander legen,
am besten verdrillen.
Verbindungen zwischen und um die beiden ICs möglichst kurz und dick.
Vcc und 36V direkt am IC nochmal mit Cs abblocken.

Kannst Du aber vielfach in den Foren lesen.

Autor: Christian L. (Gast)
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Uuui scheint ja doch komplizierter zu sein als ich dachte, wieso ist
dann in solchen schaltplänen immer nur die rede von GND wenn ich nicht
einfach alle GNDs verbinden darf? O.o

Christian

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

weil sie letzlich ja auch alle auf gleichem Potential liegen.
Nur, wenn ich z.B. einen hohen Strom über eine dünne GND-Verbindung
fließen lasse, entsteht ein Spannungsabfall an dieser und die Enden
haben eben nicht mehr genau das gleiche Potential...
Ob diese Differenz die Funktion stört, ist eine andere Frage.

Früher gab es Verdrahtungspläne, um sowas wirklich nachvollziehbar zu
machen, heute ist es meist ein Leiterplatten-Layout, das bereits
praktisch genutzt wurde und die Probleme berücksichtigt.
Sonst bleibt noch nachdenken, das Ohmsche Gesetz gilt immer, wenn Strom
im Spiel ist... ;), Hersteller weisen in ihren
Datenblättern/Application-Hinweise auf sowas hin oder eben hier
fragen.

Ich kann zwar aus einem Schaltplan und den Komponenten recht gut die
kritischen Stellen "ahnen", da hilft mir die Erfahrung.
Wenn ich nach einem Kochrezept ein Gericht kochen würden, gelänge es
mir vermutlich nicht sonderlich, da fehlt mir die Erfahrung...

Gruß aus Berlin
Michael

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