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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik verfälschtes Signal


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo

aufgrung abgefälschter Signale die ich erhalte kann ich meine
Digi-Bauteile nicht richtig steuern.
Ich sollte alle 600ms ein sauberes Rechteck Signal erhalten, der genau
200ms anliegt. Dieser wird jedoch nicht sauber geliefert. Das Signal
sollte sauber auf 3,3V zu gehen und dort 200 ms lang sauber auf diesem
Level verweilen. Anstelle dessen erhalte ich in diesem Zeitfenster ein
schwankendes, Signal. Dies wird durch einen 5m langes Kabel verursacht
über das ich das Signal empfange.
Wie kann ich am Ausgang wieder ein sauberes Rechteck-Signal gewinnen,
ohne die Signal-Leitung zu ändern?

Kann ich mit folgender Beschaltung das Signal wieder säubern?

Signal-Leitung
---------------o-|100Ohm|---|---------CMOS-Eingang
                            |
                           _
                           _ 100nF
                            |
                            |
                            |
----------------o----------------------

Autor: Thomas O. (Gast)
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Wie lange ist eigentlich deine Leitung?

Am besten wäre es du schickst dein Signal mit einem höheren Pegel raus
und am Empfänger begrenzt du es auf 3,3V entweder mittels Widerstand
und Z-Diode oder mit 2 Dioden wobei eine gegen VCC geht und die andere
von Masse zur Signalleitung.

Der RC-Filter der hier zum Einsatz kommt dürfte deinem Signal nicht
soviel ausmachen. Der Kerko schließt hochfrequente Signale gegen Masse
kurz und der Widerstand verhindert Leitungsreflektionen wodurch es zum
Schwingen des Signals kommen könnte.

Aber paar Infos mehr wären sehr hilfreich.

Autor: Marcus (Gast)
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Ist den der Spannungsverlauf am Einspeisepunkt richtig? Um ein Signal
wieder herzustellen, kann man auch den Eingang auf die Basis eines
Transitors geben. Aber wie Thomas schon schrieb, ohne Bild vom
Spannungsverlauf kaum zu beurteilen.

Marcus

Autor: Sebastian (Gast)
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erhaltenes Signal

               |-| |-------|-------|
           |-| | | |       |       |-|
           | | | | |       |         |
___________| --  |_|       |         |____________________


gewünschtes Signal:

           |--------------------------|
           |                          |
           |                          |
___________|                          |_____________________


ich habe im Forum über ähnliche Probleme gelesen.
Da sollen nicht-retriggerbare Monoflops abhilfe schaffen!
Welchen Baustein sollte ich einsetzen? Wie dimensioniert man hierbei
den nötigen Kondensator?

Ich möchte das Signal sauber rausbekommen. Da kann das erhaltene
Rechtecksignal ruhig  ein wenig länger sein als das Original.

Autor: Karl-heinz Domnick (kalledom)
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Der CMOS 4047 ist je nach Anschlußbelegung ein monostabiler / astabiler
und retriggerbarer / nachtriggerbarer Multivibrator.
Lade Dir mal das Datenblatt dazu z.B. HEF4047.

Autor: teddy (Gast)
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Dein Signal wird nicht zufällig von einem mechanischen Schalter, Taster
oder einem Relais erzeugt?

Der Spannungsverlauf sieht aus wie das Prellen eines der oben genannten
Bauteile.
Abhilfe findet man sicher in diesem Forum und anderswo unter dem
Stichwort "Entprellen".

Autor: Sebastian (Gast)
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Es sieht aus wie ein Prellen. Leider kann ich an dem Gerät welches die
Signale generiert nichts ändern. Ich kann nur versuchen das Signal
nachdem es eine mindest-Leitungslänge von ca. 5m passiert hat sauber
"hinzubiegen".

Autor: Sonic (Gast)
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Würde einen Optokoppler mit Schmitt-Trigger empfehlen, zur
'Entprellung' entweder mit RC-Glied am Eingang oder anstatt dem OK
'nen ATtiny12 dransetzen.

Autor: Sebastian (Gast)
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@Sonic
ATtiny12 erfordert zusätzlichen Aufwand. Müsste programmiert werden.

Wenn ich nun einen OK mit Schmitt-Trigger verwende, wie muß ich das
RC-Glied beschalten? So etwa?


                           100 Ohm
-------------Signal---->o--|WID|-|->o-Optokoppler------
                                 |
                               ___
                        100nF  ___
                                 |
                                 |
------------Masse------>o---------->o-Optokoppler

Autor: Karl-heinz Domnick (kalledom)
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Zwischen dem 100 Ohm und dem Optokoppler noch den Widerstand, der den
LED-Strom des Optokopplers auf einen zulässigen / gewünschten Wert
begrenzt, sofern das mit den 100 Ohm nicht schon erledigt ist.

Autor: Thorsten (Gast)
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Da das Signal wie ein Prellen aussieht, kannst Du auch die
entsprechenden Gegenmassnahmen in Hard- oder Software anwenden (siehe
z.B. http://www.ganssle.com/debouncing.pdf). Wenn galvaische Trennung
nicht erforderlich ist, bringt Dir der Optokoppler gegenüber einem
"normalen" Schmitt-Trigger keine Vorteile (hast Du auch die
Speisungen galvanisch getrennt?). Zum Thema Schmitt-Trigger:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Schmitt-Trigger

Gruss,
Thorsten

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